Wald-Simse

Scirpus sylvaticus

Ursprungsart
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  • sehr anpassungsfähig
  • winterhart
  • schlanker Wuchs
  • pflegeleicht, robust
  • filigranes Laub

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs horstig, buschig, aufrecht, leicht überbeugend, ausdauernd
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 30 - 100 cm

Blüte

Blüte unscheinbar
Blütenfarbe grün-braun bis schwarzbraun
Blütenform ährenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai - August

Frucht

Frucht unscheinbare, gelblich-weiße Nüsschen

Blatt

Blatt schmalen lineal- bis lanzettlich, zugespitzt
Herbstfärbung nein
Laub immergrün
Laubfarbe mittelgrün

Sonstige

Besonderheiten sehr standorttolerant, feuchtigkeitsliebend, winterhart
Boden frisch, feucht, durchlässig, normal, humos, mäßig nährstoffreich, leicht sauer
Pflanzenbedarf 8 - 10 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Sumpf- und Teichrandbepflanzung
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Die Wald-Simse erobert durch Anpassungsfähigkeit, filigrane Eleganz und eine robuste Natur, die sie zu einer geschätzten Bereicherung feuchter Standorte macht, schnell die Herzen von stilbewussten Pflanzenliebhabern. Ihr aufrechter, teils überhängender Wuchs entfaltet sich horstig und mit einem buschigen Bild auf einer Breite bis 30 cm und einer Höhe bis 100 cm. Das mittelgrüne Laub steht in dichter Anordnung und bringt durch seine schmale, lineal- bis lanzettliche Form eine ruhige sowie elegante Ausstrahlung mit sich. Die zugespitzten Blätter besitzen eine rinnig-flache Oberfläche und bieten als immergrünes Element selbst in den Wintermonaten einen ästhetischen Hingucker. Unterirdisch bildet die (bot.) Scirpus sylvaticus kräftige Rhizome aus, die nicht nur für ihre Ausdauer entscheidend sind, sondern auch als Speicher dienen und dadurch im Frühjahr einen vitalen Neuaustrieb sichern. Ab Mai bis in den August hinein erhebt sich über den Halmen eine lockere Spirre, die mit hunderten kleinster, eiförmigen Ährchen besetzt ist. Jeder einzelne Blütentrieb beherbergt bis zu zwanzig winzigen Blüten. Die schwarzgrün bis schwarzbraun gefärbten Blüten erscheinen auf den ersten Blick zurückhaltend, entfalten aber in der Masse einen dekorativen Mehrwert. Aus ihnen entwickeln sich im Laufe des Sommers unscheinbare, gelblich-weiße Nüsschen. Der ökologische Wert dieser Grasart liegt nicht allein im Angebot an Pollen und Nektar für Insekten, sondern bietet zahlreichen Insekten einen Unterschlupf, Rückzugsort sowie sicheren Schutzraum gegen Fressfeinde und fungiert als wichtige Raupenfutterpflanze. Durch die Kombination aus Wuchs, Ausdauer und immergrünem Laub schafft die Wald-Simse einen natürlichen Lebensraum, der Biodiversität gravierend unterstützt.

Ihre horstbildende Art prädestiniert die Wald-Simse für Gruppenpflanzungen entlang von Wasserläufen, Teichrändern oder in der Sumpfzone, wo sie einen harmonischen Übergang zwischen offenen Wasserflächen und erdigen Bewuchs erstellt. Auch in Beeten oder Rabatten verleiht sie durch ihre grasartige Erscheinung eine auflockernde Wirkung, die sich ideal als Kontrast zu großblättrigen Stauden oder flächendeckenden Gewächsen eignet. In Mischpflanzungen setzt sie feine vertikale Linien, ohne dabei dominant zu wirken, und fügt sich mit ihrer zurückhaltenden Blüte geschickt in jedes Gestaltungskonzept ein. Besonders attraktiv wirkt sie, wenn mehrere Exemplare dicht zusammengefasst stehen, sodass flächendeckende Bestände entstehen, die unliebsamem Unkraut das Leben erschweren. Auch in größeren Gartenanlagen kann die Wald-Simse als natürliche Rahmung dienen, die offene Zonen stilvoll begrenzt.

Sonnige bis schattige Plätze nimmt die Wald-Simse gleichermaßen an, vorausgesetzt, der Untergrund bleibt kontinuierlich frisch bis feucht, humos und hält durchgehend ausreichend Nährstoffe bereit. Ein leicht saurer Boden sorgt für eine gute Aufnahmefähigkeit der Wurzeln. Steht sie in der Nähe von Wasser, verträgt sie sogar eine Eintauchtiefe von bis zu fünf cm, während sie kurzzeitig auch trockeneren Flächen mit Gelassenheit trotzt. Temperaturen bis -23 °C stellen für (bot.) Scirpus sylvaticus keine Gefahr dar, da die kräftigen Rhizome frosthart sind und im nächsten Frühjahr durch ihre im Boden gespeicherte Stärke kraftvoll in die neue Vegetationsperiode übergehen können. Ein vorheriger Rückschnitt empfiehlt sich im April, bevor der Neuaustrieb beginnt. Dabei schneidet man lediglich vertrocknete oder beschädigte Halme ab, um Insekten nicht zu beeinträchtigen, die die Pflanze als Unterschlupf nutzen. Eine vollständige Kürzung ist nicht nötig, solange keine Wachstumsstörungen erkennbar sind. Ergänzend fördert eine maßvolle Düngung mit Nährstoffen im Frühjahr und Sommer ein robustes Wurzelsystem sowie kräftige Blütentriebe. Eine Überdüngung gilt es zu vermeiden, weil sie das Gleichgewicht der Wald-Simse stört und zu einem schwächeren Aufbau führen kann. In den Ruhemonaten Herbst und Winter bleibt die Pflanze ungedüngt, damit ihr Stoffwechsel für die Überwinterung herunterfahren kann.

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