Strandroggen

Leymus arenarius

Ursprungsart
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  • aufrechte Halme mit blaugrauen Blättern
  • schöner Fruchtschmuck nach der Blüte
  • extrem robust, trockenheitsvertäglich
  • sehr wuchsfreudig, bildet Ausläufer
  • wintergrünes Gras, pflegeleicht, winterhart

Wuchs

Wuchs aufrechte Halme, ausläuferbildend
Wuchsbreite 200 - 300 cm
Wuchshöhe 100 - 130 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelblich
Blütenform rispenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juli - August

Frucht

Frucht Karyopse
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt riemen- bis bandförmig, steif, stechend, bereift
Blattschmuck
Herbstfärbung nein
Laub wintergrün
Laubfarbe blaugrau

Sonstige

Besonderheiten wintergrünes Gras, winterhart, befestigt mit Ausläufern sandige Böden
Boden trocken, gut durchlässig, geringer Humus- und Nährstoffbedarf
Duftstärke
Jahrgang 1762
Nahrung für Insekten nein
Pflanzenbedarf 60-80 cm Pflanzabstand
Standort Sonne
Verwendung Freiflächen, Sanddünen
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Der Strandroggen fasziniert mit Halmen, die sich im Wind wiegen und mit jeder Böe rascheln. Das Sonnenlicht zaubert ein schönes Schattenspiel auf den Boden. So entsteht in jeden Garten eine wahre Dünenlandschaft. Erinnerungen an den letzten Urlaub an der See erwachen. Das elegante Blaugrau der Halme wirkt attraktiv und macht (bot.) Leymus arenarius zu einem Blickfang. Auf einem Friesenwall entzückt das Gras bei jedem Windhauch. Auch an anderen Standorten verbreitet diese Pflanze, die viele auch als Dünengras kennen, Strandfeeling pur! In freier Wildbahn wächst der Strandroggen auf trockenen und gut durchlässigen Sandböden in Küstennähe. Häufig dienen die Pflanzen dem Befestigen von Dünen. Das Gras ist extrem robust, toleriert hohen Salzgehalt in Boden und Luft und ist gut trockenheitsverträglich.

Leymus arenarius liebt die Sonne und lässt sich gerne von den wärmenden Strahlen verwöhnen. Daher achtet der Gärtner darauf, für die Pflanze in seinem Garten einen sonnigen Platz auszuwählen. Auch beim Boden berücksichtigt er die ursprünglichen Vorlieben des Strandroggens. Der Untergrund ist idealerweise trocken und gut durchlässig. Niederschläge müssen rasch abfließen und versickern, denn Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Das Gießen erspart sie dem Gärtner durch ihre genügsame Art. Auf einen Dünger verzichtet der Gartenfreund bei diesem Küstenbewohner komplett. Der Strandroggen hat einen ausgesprochen geringen Nährstoffbedarf und präferiert magere Böden. Charakteristisch für den Strandroggen sind seine blaugrauen Halme, die sich straff in die Höhe strecken. Zwischen 100 und 130 cm erreichen sie und sind noch im Winter ein wundervoller Schmuck für den Garten. Denn der Strandroggen zählt zu den wintergrünen Gräsern, die in der kalten Jahreszeit ihren Charme behalten. Die Blätter von Leymus arenarius sind grundständig und präsentieren sich riemen- bis bandförmig. Sie sind steif und stechend, was dem robusten Wesen der Pflanze gebührenden Ausdruck verleiht. Die blaugraue Farbe hat einen silbrigen Schimmer, da das Laub bereift ist. Bei einer Länge von 20 bis 60 cm sowie einer Breite von maximal 20 mm, sind die Blätter filigran. Sie bieten einen schönen Anblick, auch wenn sie sich, zum Schutz vor dem Verdunsten, bei extrem starker Hitze zusammenrollen.

Der Strandroggen zeigt einen horstbildenden Wuchs und breitet sich dank seiner unterirdischen Ausläufer aus. Er erreicht eine Wuchsbreite von zwei bis drei Metern. Was der Pflanzenfreund bei der Anlage einer kleinen Dünenlandschaft im Garten beachten muss, ist das wuchernde Wuchsverhalten von Leymus arenarius. Unterirdisch breiten sich lange Rhizome aus. An ihren natürlichen Standorten haben diese Ausläufer einen großen Nutzen. Mit ihnen befestigt die Pflanze die sandigen Dünen. Im Garten bietet eine Rhizomsperre dem unkontrollierten Ausbreiten des Strandroggens Einhalt. Außerdem empfiehlt es sich, das Gras nach der Blüte zurückzuschneiden um die Selbstaussaat zu vermeiden. Beim Blütenstand handelt es sich um eine 15 bis 30 cm lange, aufrechte und dichte Ähre. Diese sitzt einzeln auf einem der langen und dünnen Halme. Da diese biegsam sind und bei starken Wind nicht abknicken, tragen sie den Blütenschmuck problemlos. Der Fruchtstand ähnelt dem des Roggens, mit dem Unterschied, dass er sich beim Strandroggen ohne Grannen präsentiert. Die Blütezeit dauert von Juni bis August und verleiht dem Leymus arenarius eine zusätzliche Attraktivität. Die Pflanze aus der Familie der Süßgrasgewächse ist bis zu -23 Grad Celsius winterhart und gibt sich daher auch im Winter unkompliziert in der Pflege. Ein robuster Schmuck, der jedem Garten ein Gefühl frischer Meeresbrise einhaucht.

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Toll, aber Achtung!

Sieht toll aus und ist extrem pflegeleicht, aber Achtung: wir hatten eine 70 cm Rhizomsperre gesetzt, die war im 2. Standjahr mit Leichtigkeit unterwachsen worden, ich musste alles entfernen. Die Pflanze ist an den Lebensraum Sanddüne angepasst, wo sie ein schnelles Höhenwachstum der Düne leicht ausgleichen kann, da hilft keine Rhizomsperre! Nur in geschlossenen Kübeln empfehlenswert.
vom 21. June 2018

Essen
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Bepflanzung Steingarten

es waren einige Pflanzen die ich bestellt habe und bis jetzt sind alle gut angegangen.
Sehr gut Qualität.

vom 25. February 2018

Berlin
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hält, was versprochen wurde.

wächst praktisch überall.
vom 30. November 2017

Düsseldorf
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Strandroggen

der Strandroggen wächst intensiv auf nährstoffarmem Boden. Wir haben auch 2 Pflanzen in Töpfen, die man öfter gießen muss, da sie sonst gelbe Blätter bekommen. Ansonsten ist die Pflanze sehr anspruchslos aber breitet sich aus! Dessen sollte man sich bewusst sein. Vielleicht wäre eine Wurzelsperre wie bei Bambus ratsam.
vom 8. June 2017

Bochum
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Strandroggen optimal

Ich habe den Strandroggen mit Reinsand in einen Hang, der nicht zur Sonne ausgerichtet ist, in den vorhandenen Mutterboden gesetzt. Raster ca. 0,5 m, zwei bis drei Pflanzen im Tuff. Das Ergebnis ist erstaunlich. Der Streifen, den ich bepflanzt haben, ist nun blickdicht zugewachsen. Pflegeaufwand gleich null.
vom 10. November 2016

Worpswede
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Ein Fremder im Moorgarten

Damit er optimalen Boden hat, steht er im Kübel. Im ersten Jahr sehr gut gewachsen, fast ohne Pflege.
Ist übern Winter draußen geblieben, mal sehen wie es dieses Jahr wird

vom 3. April 2015

Stolberg
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Strandroggen

Habe gesunde u.stabile Containerpflanzen bekommen.
Sie sind sehr gut angewachsen u.machen einen prächtigen Eindruck.
Habe mir so ein Stück "Nordsee" ins Rheinland geholt u.erfreue mich dieser immergrünen ,stabilen Pflanzen.

vom 19. September 2014

Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Wie stark in etwa breitet sich eine Strandroggenpflanze aus, wenn man keine Wurzelsperre einsetzt?
Könnte man den Wuchs so eindämmen, indem man regelmäßig hinterher ist und neu aufsprießende Halme im Frühjahr abschneidet oder wird man dann der Pflanze gar nicht mehr Herr?
Alternativ die Kübelbepflanzung - welche Arbeiten sind hier zur Frostschutzsicherung notwendig? Reicht es, den Kübel mit Stoff zu umwickeln oder muss er unbedingt ins Haus gebracht werden.
Wie oft muss der Strandroggen bei Kübelbepflanzung gegossen werden (mit normalem Leitungs- oder Regenwasser)?
Gedeiht Strandroggen auch in Mitteldeutschland, also wo es an salzhaltiger Luft vollkommen mangelt?
von einer Kundin oder einem Kunden , 24. June 2019
Antwort von
Baumschule Horstmann
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In Mitteldeutschland wächst die Pflanze weniger gut, kann sich aber entwickeln. Verwenden Sie dann zur Anpflanzung Natursand (kein Spielsand). Bei der Kübelhaltung muss der Topf im Wurzelbereich mit einem dicken Vlies oder einer Noppenfolie ummantelt werden. Der Topf selber steht auf Füßen, damit das Wasser abfließt. Die Pflanze wird mit Stroh oder Reisig abgedeckt.
Eine Wurzelsperre wird nicht zwingend benötigt. Sie können die Ausläufer auch mit dem Spaten im Boden vorsichtig abstechen und entfernen. Durch das Abschneiden der Halme erreichen Sie jedoch keine Wuchsminderung. Dazu muss auch die Wurzel abgetrennt werden. Das ist nicht schwierig und eine gute Alternative zur Wurzelsperre.
1
Antwort
Müssen Strandhafer und Strandroggen im Winter zurückgeschnitten werden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 24354 Rieseby , 24. August 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Zum Winter werden die Stauden nicht geschnitten. Erst nach dem Winter, kurz vor dem Austrieb ist ersichtlich, ob die Gräser stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind, z.B. aufgrund eines kalten Winter. Dann dürfen Sie die Gräser eine handbreit über dem Boden zurück schneiden.
1
Antwort
Wie tief sollte eine Rhizomsperre in den Boden reichen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Heiligenhafen , 3. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Etwa 60 cm.
1
Antwort
Wir haben uns Strandroggen aus unserem Urlaub mitgebracht und möchten ihn in einen Kübel pflanzen. Wie gross muss der Pflanzkübel sein, wenn 2 Pflanzen rein sollen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. July 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Das richtet sich nach der Größe des derzeitigen Wurzelballen. Der Kübel sollte im Durchmesser etwa 20 cm größer sein. Er kann auch gerne noch größer sein. Nach oben hin ist alles offen.
1
Antwort
Kann man Strandroggen auch in einem Beet mit Mutterboden pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 25451 quickborn , 5. November 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Dieser sollte aber möglichst mit Sand gemischt werden, da ein "normaler" Mutterboden für den Strandroggen möglicherweise einfach zu fett ist. Nährstoffarme Böden sind seine Spezialität, sofern sie ebenfalls locker und durchlässig sind. Kann man diese Bedingungen auch mit dem Mutterboden schaffen wird sich auch hier der Strandroggen wohl fühlen.
1
Antwort
In der Beschreibung des Strandroggen steht "wintergrün". Ich habe meinen letztes Jahr gepflanzt und er ist jetzt im Winter braun bzw. "dürr" geworden. Wird das wieder, muss ich ihn abschneiden oder ist er kaputt gegangen? Müsste er auch im Winter grün bleiben?
von einer Kundin oder einem Kunden , 20. March 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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In den ersten beiden Standjahren muss erst einmal die Wurzel gebildet werden um die Versorgung sicher zu stellen. Erst dann ist der Strandroggen auch über den Winter grün. Im Frühjahr jedoch trocknet er immer zurück. Nur in sehr milden Winter ist er manchmal auch immergrün. Aus diesem Grund sollte man den Strandroggen im Frühjahr auf 10-15 cm über dem Boden zurückschneiden (dies gilt für die meisten anderen Gräser). Trockene Blütenstände können im Herbst herausgeschnitten werden da diese dann schon vergilben und somit dem wintergrünen Gesamteindruck stören würden.
Jetzt im Frühjahr wird der Strandroggen sich schon bald mit neuen Halmen zeigen.


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