Der Storchschnabel 'Mary-Anne' ist eine mehrjährige, winterharte und blütenreiche Niedrigstaude, die mit einer kompakten Eleganz, eindrucksvollen Blüte sowie einer nahezu mühelosen Pflege daherkommt. Diese Gartenstaude lässt sich vielseitig einsetzen und begeistert über Monate hinweg durch ihr sommergrünes Blattwerk mit hohem Zierwert. Mit dem rundlichen, horstigen und zugleich flächig bodendeckenden Wuchs bildet die Sorte ein dichtes, solides Fundament für zahlreiche Pflanzbilder. Auf einer Wuchshöhe bis 40 cm und einer Wuchsbreite bis 50 cm entwickelt sie ein stabiles und zugleich lockeres sowie rundliches Gerüst. Das laubabwerfende Blattwerk trägt durch den dichten Wuchs zu einer geschlossenen Wirkung bei. In dunkelgrüner Färbung, mit deutlichen Lappung und einer groben Randzähnung erhält dieser Bodendecker einen charismatischen Ausdruck, der die Blicke auf sich zieht. Im Herbst verändert sich die Laubfärbung sanft und verleiht dem Gesamtbild eine warme, fast melancholische Note, ehe es sich vollständig zurückzieht. Zwischen Frühsommer und Herbst entfaltet sich die blühfreudige Natur dieser Storchschnabel-Sorte in voller Konsequenz. Von Juni bis Oktober treibt (bot.) Geranium wallichianum 'Mary-Anne' unermüdlich Blüten aus, deren einfache, schalenartige Form in kleinen, doldenförmigen Gruppen erscheint. Sie sind hell- bis blauviolett und die Adern dunkel durchzogen. Zwar bleiben die einzelnen Blüten mit bis zu 4 cm eher klein, doch die Fülle sorgt für einen beständigen Farbfluss. Dabei entwickeln sich die Blüten aufrecht über dem Laub, sodass sie nicht nur farblich, sondern auch strukturell zur Geltung kommen. Zusätzlich liefern die Blüten reichlich Nahrung für Bienen und andere Bestäuber, was sie besonders bedeutsam für den Artenschutz und die Natur macht. Durch diese Eigenschaften eignet sich dieses Schmuckstück sowohl für klassische Beete, als auch für Rabatten, Hanglagen, Steinanlagen und vor allem für die Kübelbepflanzung. Auch in Gruppenpflanzungen lässt sie sich effektvoll einsetzen, gleich, ob als Fläche im Vordergrund oder als sanfte Begleitung kontrastreicherer Blühstauden. Oder wie wäre es, den Storchschnabel 'Mary-Anne' selbst als Gruppe zu setzen, um ein fantastisches, flächendeckendes Highlight zu kreieren, das gleichzeitig zu einem Insektenparadies heranwächst? Darüber hinaus ist er eine zuverlässige Lösung für Gräber oder kleine Stadtgärten, wo wenig Platz zur Verfügung steht und pflegeleichte, dekorative Pflanzen gefragt sind. Seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit, Witterung und Pflegefehlern macht diese Sorte zu einem verlässlichen Begleiter, die über Jahre hinweg eine Augenweide darstellt - vorausgesetzt, Standort und Pflege entsprechen seinen wenigen Bedürfnissen.
Der optimale Standort für den Storchschnabel 'Mary-Anne' ist hell, freundlich und gut belüftet. Sonnige Lagen fördern das dichte Wachstum und die reiche Blütenbildung, während halbschattige Plätze nur infrage kommen, wenn hier besonders die Vermeidung von Staunässe Beachtung findet. Als Boden eignet sich eine lockere, durchlässige Mischung, die weder zu schwer noch zu nährstoffreich ausfällt. Ideal ist ein mäßig trockener bis frischer, sandig-lehmiger und humoser Boden. Eine Überversorgung mit Nährstoffen ist zu verhindern, da diese das vegetative Wachstum fördert, aber zulasten der Blüte geht. Nach der Pflanzung empfiehlt sich eine gleichmäßige Wasserversorgung, um das Anwachsen zu unterstützten. Im Anschluss genügt es, bei längeren Trockenperioden punktuell zu gießen. Einmal etabliert, kommt (bot.) Geranium wallichianum 'Mary-Anne' mit normalen Niederschlagsmengen gut zurecht und der Gießbedarf sinkt auf ein Minium. Mit einer jährlichen Düngung im Frühjahr mit geringer Nährstoffdosierung kommt die Staudensorte gut über die Saison. Wer möchte, kann nach der ersten Hauptblüte leicht zurückschneiden. Das erhält das kompakte Erscheinungsbild und regt zur Nachblüte an. Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht notwendig, da sich das Laub von selbst zurückzieht. In milderen Wintern benötigt der Storchschnabel 'Mary-Anne' keinen zusätzlichen Schutz, da er Temperaturen bis etwa -23 °C problemlos aushält. In raueren Lagen oder in Kübeln ist ein leichter Kälteschutz angeraten. Der ist beispielsweise durch ein Vlies und/oder einen geschützten Standort an der Hauswand zu realisieren.





