Die Sonnenbraut 'Septembergold' erblüht von August bis in den November hinein, in einem edlen Goldgelb-Ton, wächst bis zu 120 cm hoch und gilt als Bienen- sowie Schmetterlingsweide. Sie zählt zu den mehrjährigen und winterharten, krautigen Stauden, die als Sonnenanbeter am liebsten an einem warmen sowie sonnigen Standort steht. Im lichten Halbschatten ist sie überlebensfähig, gedeiht aber bei weitem nicht so graziös und blütenreich. Je sonniger der Standort, desto mehr der mittelgroßen Blüten entwickeln sich an den aufrechten Stängeln. Nach dem Öffnen verzaubert sie durch ihre Körbchen- und später durch ihre Tellerform. Mittig zeigen sich die bräunlichen Staubfäden und gelblich-grünen bis bräunlichen Stempel - ein Paradies insbesondere für Bienen und Schmetterlinge. Stilvoll gesellen sich dunkelgrüne, lanzettliche und wechselständige Blätter hinzu, die einen perfekten Kontrast zu den hellen Blüten bilden. Ursprünglich stammen Sonnenbräute aus den frisch-feuchten Gebieten Nordamerika, sodass auch diese Blütenschönheit einen feucht-frischen, humus- und nährstoffreichen Boden benötigt. Hierbei ist auf eine gute Bodendurchlässigkeit zu achten, damit Wasser gut abzieht. Weil die Helenium x cultorum 'Septembergold' sehr windunempfindlich ist, eignet sie sich ideal auch zur Anpflanzung in "offenen" Beeten, Rabatten oder freistehend im Kübel auf Terrassen oder Balkonen. Hierbei ist auf einen Pflanzabstand von circa 30 bis 40 cm zu achten. Dieser erlaubt eine Gruppenstellung von bis zu neun Pflanzen pro Quadratmeter. In Einzelstellung oder zusammen mit anderen geeigneten Pflanznachbarn gesetzt, sorgt sie für einen wunderschönen Farbakzent bis in den grauen Herbst, wenn die meisten anderen Blühpflanzen bereits lange verwelkt sind und ihr Laub verloren haben. Optimale Pflanznachbarn sind beispielsweise Rosen, Gräser und andere Staudenarten. Mit der Sonnenbraut 'Septembergold' verlängern Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber das sommerliche Ambiente und profitieren zudem von ihrer Pflegeleichtigkeit.
Außer dem Gießen an trockenen, warmen Tagen stellt die Sonnenbraut 'Septembergold' keine großen Ansprüche an ihre Pflege. Trockenheit ist zu vermeiden, damit sie die Blütenköpfe nicht hängen lässt und die vorzeitige Welke erfolgt. Speziell junge, frisch gepflanzte Exemplare besitzen einen höheren Wasserbedarf. Einmal jährlich im Frühjahr ein wenig Kompost einzuarbeiten oder speziellen Staudendünger zu verabreichen, reicht aus, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Im ersten Standjahr sollte sie nach der Blüte einen Radikalschnitt bis kurz über der Erdoberfläche erhalten. Dies führt zur Stärkung ihrer noch zarten Flachwurzeln, erleichtert der Sonnenbraut-Sorte die Überwinterung und regt das erneute Wachstum im folgenden Frühjahr an. Um Alterserscheinungen vorzubeugen, sollte die Staudenwurzel nach etwa drei bis vier Jahren reduziert werden. Dazu werden die Wurzeln stark gekürzt oder die Pflanze geteilt. Zwischen Mitte und Ende Mai sorgt ein leichter Pflegeschnitt für ein buschigeres Wachstum. Es sind ausschließlich die äußeren Seitentriebe einzukürzen. Während der Blütezeit können verwelkte Blüten vorsichtig über den neuen Knospen entfernt werden. Dies fördert aus Aufgehen der Knospen und die weitere Knospenbildung. Wer sich das elegante Sommer-Feeling ins Haus holen möchte, schneidet die Blütenstiele schräg ab und stellt sie in eine Vase. Mit dieser Sonnenbraut lassen sich tolle Sommer- aber auch Herbststräuße zusammenstellen. Wird das Wasser in der Vase regelmäßig gewechselt, hält die Helenium x cultorum 'Septembergold' an einem sonnigen bis halbschattigen Standort bis zu zehn Tage. Übrigens zeigt sich dieses Sonnenbraut-Exemplar auch gegenüber Krankheiten robust. Sie verfügt über ein sehr geringes Erkrankungsrisiko durch den weit verbreiteten Mehltau oder andere Pilzinfektionen. Vor allem ältere Exemplare sind auch für Schnecken uninteressant. Unempfindlich präsentiert sie sich auch gegenüber Kälte. Besondere Winter- und Kälteschutzmaßnahmen sind bei der Sonnenbraut 'Septembergold' nicht zu treffen, wenn sie in Regionen mit bis maximal - 23° C gepflanzt ist.






