Kirschlorbeer / Lorbeerkirsche 'Rotundifolia'

Prunus laurocerasus 'Rotundifolia'

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Fotos (1)
  • aufrechter Wuchs, sehr schnell wachsend, recht breit werdend
  • immergrün, hellgrünes Laub, kann dadurch in sehr kalten Wintern etwas leiden
  • auch für hohe Hecken geeignet
  • von Sonne bis Schatten alles vertragend, Schutz vor Wintersonne und trockenen Winden
  • anpassungsfähig an den Boden, liebt gut feuchte, nahrhafte und durchlässige Böden

Wuchs

Wuchs dicht, aufrecht, breit
Wuchsbreite 120 - 250 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 40 cm/Jahr
Wuchshöhe 200 - 400 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütenform traubenförmig
Blütengröße groß (> 10cm)
Blütezeit Mai - Juni

Blatt

Blatt länglich mit breitem Ende, kaum glänzend
Laub immergrün
Laubfarbe hellgrün

Sonstige

Besonderheiten großlaubigste Sorte für Hecken
Boden normale lockere Gartenböden, schwach sauer
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Heckenpflanze, Einzelstück, Sichtschutzpflanze
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Das ganze Jahr über ist diese Kirschlorbeere ein immergrünes Gewächs, auf das Gärtner zählen können. Ihr großes Laub macht sie zu einer Besonderheit, denn damit schafft sie in ihrem aufrechten Wuchs eine blickdichte Mauer, die zugleich starken Wind fernhält. Weiterhin sind ihre Blätter heller als die von allen anderen Lorbeerkirschen und setzen damit lichtvolle Akzente in sonst dunkle Bereiche. Im Winter bilden die frisch-grünen Blätter eine willkommene Abwechslung zur sonst sehr tristen und sich scheinbar im Winterschlaf befindenden Natur. Aufgrund dieser Optik und darüber hinaus auch wegen ihrer überzeugenden Eigenschaften stellt die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' einen beliebten Klassiker unter den Heckenpflanzen dar.

Eine bemerkenswerte Vertreterin der Rosengewächse

Die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia', die unter der botanischen Bezeichnung Prunus laurocerasus 'Rotundifolia' bekannt ist, zählt zur Familie der Rosengewächse. Diese für wärmere Gegenden äußerst gut geeignete und kräftige Züchtung entstand bereits im Jahre 1865 in Frankreich. Heute ist sie weltweit in Parkanlagen und Gärten vertreten und gilt dabei als äußerst begehrt. Den Grund hierfür liefert der dichte und kompakte rasche Wuchs, der mit den großen Blättern eine natürliche Mauer, durch die neugierige Blicke und Tiere nicht leicht dringen können, schafft. Diese ist das ganze Jahr über in Takt, da das Gewächs zu den immergrünen Pflanzen zählt. Im Gegensatz zu vielen anderen Hecken müssen Gärtner bei der Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' nicht lange warten, bis sie diesen blickdichten Schutzwall gebildet hat. Aufgrund ihres schnellen Wuchses geschieht das rasch. Daher stellt sie ebenso eine gut geeignete und optisch bemerkenswerte Alternative zum Lebensbaum dar.

Ehrgeizig erarbeitet sie sich ihr Territorium

Mit ihrer Wuchsfreude, die wirklich Vorzeigecharakter besitzt, besticht diese Hecke auf einfache Art und Weise. Viele andere Heckenpflanzen wachsen bedeutend langsamer als dieses Exemplar. Ihr Wuchsverhalten kann als starkwüchsig und kräftig bezeichnet werden. Die Hecke wird ungeschnitten später ungefähr so breit wie hoch. Sie ragt anfangs straff aufrecht in die Höhe und bildet eine geschlossene Strauchform aus. Wird sie als Steckling gepflanzt, so dauert es ungefähr 4 bis 5 Jahre, bis sie eine Größe von 1 bis 2 Meter angenommen hat. Nach mehreren Jahren kann sie sich schlussendlich eine Höhe von bis zu 4 Metern erkämpfen. Als geschnittene Hecke erreicht sie dann eine Breite von etwa 2 Metern. Mit dieser Größe bietet sie einen wertvollen Sichtschutz. Ebenso als Lärmschutz kann sie durch ihren dichten Wuchs dienen. Insgesamt wirkt die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' ausgesprochen elegant und stilvoll, besonders deshalb, weil ihre Triebe und Blätter eine gute Gesundheit aufweisen.

Kirschlorbeer 'Rotundifolia' ist ein Tiefwurzler, dessen Wurzeln die Erde bis sie tief ins Erdreich vorgedringen, um sich dort auf die Suche nach Nährstoffen und Wasser zu begeben. Durch diese Eigenschaft eignet sie sich ideal, um zusammen mit Bodendeckern gepflanzt zu werden. Durch die vielzähligen, langen Wurzeln ist die Wasserversorgung auch bei längerer Trockenheit meist ohne Blattschäden möglich. Im Austrieb weisen die Triebe eine grüne Farbe auf und später verfärben sie sich in ein Grau. Die Rinde ist sowohl im Jungstadium als auch im Alter der Pflanze glatt.

Aus den jungen Trieben und auch älteren Zweigen gehen viele kleine Knospen hervor. Wenn sie sich öffnen, offenbaren sie ihr Inneres, große grasgrüne Blätter. Die Blätter sind im Gegensatz zu den Blättern anderer Lorbeerkirschen viel größer. Sie werden bis zu 15 Zentimeter lang und bis zu 7 Zentimeter breit. Ihre Form kann als verkehrt eiförmig, länglich bis oval beschrieben werden. Sie sind außerdem ganzrandig, glatt, besitzen eine ausgeprägte Blattrippe und geben einen feinen Glanz von ihrer Oberfläche an ihr Umfeld ab. Von ihrer Struktur her sind sie fest, lederartig und derb, wodurch sie eine gute Stabilität aufweisen und nicht so schnell beschädigt werden können. Das ganze Jahr wirken die Blätter mit ihrer frischen Farbe so, als seien sie gerade eben frisch ausgetrieben. Selbst im Winter sind sie nicht von ihrem Willen abzubringen, stets in einem frischen Grün zu strahlen, da das Gewächs immergrün ist und ihm selbst Schnee noch eine besondere Note verleiht.

Wenn weiße Kerzen zu leuchten beginnen

Diese Heckenpflanze zeigt sich zwar immer in einer grasgrünen Farbe, doch im späten Frühjahr bis Frühsommer wird das Grün von einem Weiß geziert. Etwa ab Mai beginnt für die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' die Blütezeit. Dann bilden sich viele traubenförmige Blütenstände heraus. Diese sind bis zu 20 cm lang und stehen stolz aufrecht. An den Trauben befinden sich zahlreiche kleine Einzelblüten. Sie besitzen eine strahlend weiße Farbe und sind in ihrem Blüteninneren in ein zartes Rosa getaucht. Ihre Staubgefäße ragen steil aus ihnen heraus. Dieses Bild wirkt wirklich berauschend, denn zum einen erinnern die Blütenstände an weiße, leuchtende Kerzen, deren Licht über Wochen nicht ausgeht und zum anderen sehen die vielen Einzelblüten mit ihren langen Staubgefäßen aus wie eine Vielzahl an Sternschnuppen. Diese Blütenfülle kann bis in den Juni hinein bewundert werden, denn dann neigt sich die Blütezeit dem Ende zu.

Wenn die Insekten fleißig waren, dann bilden sich Ende Juni langsam die Früchte der Pflanze heraus. Sie schmücken die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Ihr Antlitz ist als rundlich bis kegelförmig zu definieren. Jede einzelne Frucht wird etwa 1 Zentimeter lang. Zu Beginn sind die kleinen Früchte, die wie Beeren wirken, grün. Dann verwandelt sich die Farbe in ein Gelb, Orange, Rot, um schließlich in der Reife der Früchte mit einem Violettschwarz zu überzeugen. Diese dunklen Beeren sind typisch für den Kirschlorbeer. Auch wenn sie sehr attraktiv wirken, sollten sie nicht vom Menschen verzehrt werden. Stattdessen können die vielen Früchte als Nahrung für Vögel und Mäuse dienen oder als Dekoration im Herbst.

Die Lorbeerkirsche - eine genügsame Gefährtin

Da diese Lorbeerkirsche einen stark ausgeprägten bescheidenen Charakterzug besitzt, fällt die Wahl des Standortes auch nicht besonders schwer. Sie ist sehr anspruchslos. Ideal kommt ihr aber ein halbschattiger Standort zugute. Sie kommt darüber hinaus auch mit einem sonnigen und schattigen Standort zurecht. Wenn sie in kälteren Gegenden gepflanzt wird, ist es empfehlenswert, einen geschützten Standort zu wählen. Dieser sollte sie vor der Wintersonne als auch vor austrocknenden Winden bewahren. Mögliche Frostschäden können somit verhindert werden.

Doch für welche Bereiche kann dieses Schmuckstück verwendet werden? Diese Lorbeerkirsche kann als Tiefwurzler zusammen mit Bodendeckern zum Beispiel auf Friedhöfen gepflanzt werden. Sie fügt sich außerdem gut unter Nadelgehölzen ein und eignet sich auch zur Unterpflanzung hoher Bäume, die einen unattraktiven Stamm besitzen. Des Weiteren kann dieser Kirschlorbeer im Garten als Solitärgehölz genutzt werden, als Hecke zur Abgrenzung von Gartenbereichen herangezogen werden oder in Gruppen kleine Partien des Gartens als lauschiges Plätzchen bilden. Die häufigste Verwendung ist sicherlich als Sichtschutz um das Gartengrundstück herum. Beeindruckend wirkt Prunus laurocerasus 'Rotundifolia', wenn im Vordergrund Stauden mit roten Blüten stehen. Rote Farben wirken sehr aufregend, wenn im Hintergrund das frischgrüne Laubkleid der Lorbeerkirsche glänzt, denn Rot und Grün bilden einen perfekten Kontrast zueinander.

Bei der Pflanzung dieser Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' sollte neben der Lage im Bezug auf die Sonne auch auf einen entsprechenden Boden geachtet werden. Die Bodenqualität entscheidet darüber, wie gesund diese Pflanze am Ende ist. Ideal eignet sich für sie ein leichter Sandboden bis normaler Gartenboden. Die Erde sollte mäßig feucht sein. Trockenheit kann die Hecke eine kurze Zeit äußerst gut tolerieren. Staunässe verträgt sie hingegen nicht, weshalb es ratsam ist, einen lockeren und durchlässigen Boden zu wählen. Ist die Erde zusätzlich nährstoffreich, humos und sauer bis alkalisch, so kann sie gar nicht anders, als einen kräftigen und gesunden Wuchs auszubilden.

Von Samen, Stecklingen und tiefliegenden Ästen...

Wer sich an der Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' nicht sattsehen kann, hat die Möglichkeit, sie zu vermehren. Die Vermehrung kann über ihre Samen erfolgen. Dieser Vorgang gestaltet sich allerdings meist als langwierig, zudem fallen die Pflanzen dann meist nicht einheitlich aus. Aus dem Grund ist es ratsam, die Hecke lieber mit Stecklingen zu vermehren. Die abgeschnittenen Triebe einer vitalen Mutterpflanze werden dazu in die Erde gesteckt und mit Erde bedeckt und in den ersten Wochen feucht gehalten. Sie können auch in Töpfen vorgezogen werden. Wenn sie gut bewurzelt sind, können sie schließlich ins Freiland ausgepflanzt werden. Werden sie in Gruppen oder als Hecke gepflanzt, so empfiehlt es sich, auf einen Abstand von 50 Zentimetern zwischen den einzelnen Exemplaren zu achten. Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung stellt die Vermehrung über Absenker dar. Mit der Zeit bildet die Hecke Äste aus, die bis zum Boden überhängen oder sehr tief liegen. Diese können bewurzeln, woraus sich dann neue Exemplare der Pflanze bilden.

Ein Fremdwort für diese Pflanze: Pflegeaufwand

Während viele andere Hecken regelmäßig gestutzt, gegossen, gedüngt und gepflegt werden müssen, bringt die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' kaum Pflegeaufwand mit sich. Sie muss so gut wie nie gegossen werden. Das Gießen wird erst notwendig, wenn die Oberfläche ausgetrocknet ist oder es lange Zeit im Sommer nicht geregnet hat. Die Feuchtigkeit saugen ihre Wurzeln aus dem tiefen Erdreich in Trockenperioden noch an die Oberfläche. Staunässe sollte generell verhindert werden, um eventuelle Pilzkrankheiten vorzubeugen. Düngen ist nicht notwendig. Mulchen ist hingegen empfehlenswert.

Da sich diese Hecke durch einen raschen und kräftigen Wuchs auszeichnet, ist es außerdem ratsam, sie ab und an mit einem Formschnitt zu versehen. Dabei gilt es zu beachten: Je häufiger sie geschnitten wird, desto seltener zeigt sich die Blütenpracht im späten Frühjahr. Möchte man die Blüte jedoch in ihrer vollen Schönheit genießen aber möglichst auf Frucht verzichten, so fällt der Schnitt auf Ende Juni. Wird sie im Herbst geschnitten, so treibt sie im Frühjahr wieder üppig aus. Selbst wenn es im Winter zu Schäden an der Pflanze durch Frost und Wintersonne kommen sollte, treibt die Lorbeerkirsche 'Rotundifolia' im darauffolgendem Frühjahr wieder zuverlässig aus. Der Rückschnitt sollte vorzugsweise mit einer Rosenschere vorgenommen werden, um zu verhindern, dass die Blätter zerstört werden. Mit einer Heckenschere sollte sie nur geschnitten werden, wenn sie schon äußerst groß ist und der Rückschnitt mit einer Rosenschere zu viel Aufwand mit sich bringt.

Um einen Sichtschutz oder eine natürliche Grundstücksbegrenzung zu erhalten oder mit einer dekorativen und immergrünen Solitärpflanze Aufmerksamkeit zu erregen, bietet sich Kirschlorbeer 'Rotundifolia' ausgesprochen gut an. Er zeichnet sich durch seinen raschen und dicht verzweigen Wuchs aus, besticht mit seinen großen und glänzenden Blättern, seinen weiß leuchtenden Blütenkerzen und seinem violettschwarzen Fruchtschmuck. Doch nicht nur optisch ist sie ein Schmuckstück. Mit sehr wenig Pflegeaufwand kann sie über viele Jahre hinweg gesund gehalten werden.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen

Sehr gutes Wachstum
Alle Pflanzen sind problemlos angewachsen und haben über den Sommer kräftig zugelegt. Sie stehen in Sandboden. Blüte oder Duft habe ich mit 3 bewertet, weil es sich um eine Sichtschutzhecke handelt und diese Eigenschaften mir dabei egal sind. Duft und Blüten haben hier keine Relevanz. Insgesamt super Ergebnis. Deshalb als Gesamtwertung volle Sterne.
vom 24. November 2016,

Pflanzen sind gut angewachsen
Die Pflanzen sind in gutem Zustand angekommen, sind auch gut angewachsen. Leider wachsen sie etwas langsam und mussten im Sommer täglich morgens und abend gegossen werden. Sie vertragen die trockene Hitze nicht so gut.
vom 23. November 2016,
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Kirschlorbeerhecke
Jede Pfanze ist angewachsen und schön. Alles prima. Gerne immer wieder. Keine Blüten und kein Duft - wie bestellt und gewünscht handelt es sich nicht um Blumen.
vom 11. Oktober 2016,

Gesamtbewertung

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 (67)
67 Bewertungen
39 Kurzbewertungen
28 Bewertungen mit Bericht

94% Empfehlungen.

Detailbewertung

Blütenreichtum
Pflanzengesundheit
Pflegeleicht
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis
Duftstärke

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Zaberfeld

Kräftige Pflanze

Die Pflanze ist kräftig und ist problemlos angewachsen.
Blüte und Duft kann ich noch nicht beurteilen.

vom 19. Mai 2016

Lübeck

voll zufrieden

moin zusammen, alle 15 Pflanzen sind gut angekommen und gut angewachsen. 13 sind auch bereits gewachsen, zwei schlummern noch ein bisschen, aber die werden auch noch wachsen, dessen bin ich mir sicher. Ich bin sehr zufrieden! MfG Helge Runge
vom 20. März 2016

Ochsenfurt

Hart im Nehmen

Wegen unserer Baustellensituation hat sich das Einpflanzen verzögert und die Pflanzen mussten draussen im Topf überwintern. Sie haben das sehr gut verkraftet. Sie haben erst im Frühjahr nach dem Einpflanzen Blätter verloren, aber nur, um umso kräftiger wieder wunderbar auszutreiben.
Die gelieferte Qualität war hervorragend.

vom 6. Juni 2015

Stuhr
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Kirschlobeer

Sehr zufrieden, sehr schneller und dichter Wuchs!
vom 12. September 2014

Kleve

Kirschlorbeer Rotundifolia Hecke

Kontakt sehr gut, Lieferung und Ablauf auch sehr gut und dazu noch sehr gute Pflanzen
vom 22. August 2014

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Die auf der Nordseite stehenden 4-jährigen Pflanzen (25 Stück, 220 cm) haben kräftig getrieben seit einem Monat und jetzt bekommen alle viele gelbe Blätter. Sie wurden dieses Jahr nicht gedüngt. Haben wir sie vertrocknen lassen?
Brauchen sie Eisen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Wangen , 9. Juni 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Gelbe Blätter sind ein Zeichen für Nährstoffmangel oder Stress an der Pflanze. Zusätzlich ist es entscheidend wo sich die gelben Blätter befinden. Im unteren Bereich ist es nicht gravierend. Denn alte Blätter (etwa 3-5 Jahre alt) werden immer mal abgeworfen und durch neue ersetzt. Sind die gelben Blätter aber in der Pflanze verteilt, dann ist es meist ein Zeichen für Trockenheit. Gießen Sie dann reichlich, bis der Boden auch bis in tiefere Erdschichten wieder feucht ist. Hellen die älteren Blätter aber insgesamt auf und werden so gelblich, dann kann auch auch ein Nährstoffmangel sein. In dem Fall immer einen so genannten Volldünger (enthält NPK) für die Nachdüngung verwenden. Denn nur so werden alle Nährstoffe, die benötigt werden, auch zugeführt.
1
Antwort
Wir haben nur ca. 20-25 cm Tiefe in der Erde, weil unten sich unsere Tiefgarage befindet. Können wir die Kirschlorbeer trotzdem einpflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. April 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Diese Erdhöhe ist leider zu niedrig, selbst wenn Sie immer wässern, wird hier vor allem die Standfestigkeit ein großes Problem sein. Für Kirschlorbeer sollten es gut 40 cm Erdbedeckung sein. In Ihrem Fall kommt vielleicht eher ein wintergrüner Liguster in Frage. Zumal dieser im Winter auch nicht so stark leidet wie Kirschlorbeer wenn die Erde dann einmal komplett durchfriert.
1
Antwort
Ich habe vor Jahren einen Krischlorbeer 'Etna' an einen vorwiegend schattigen Platz (nur morgens erhält er für kurze Zeit Sonne) als Solitärpflanze gepflanzt. Jedes Jahr wird sie von Mehltau befallen trotz Behandlung mit Mehltauschreck.
Ich möchte nun einen Kirschlorbeer 'Rotundiflolia`an ein schattiges, windgeschütztes Plätzchen ( an der Westseite steht in ca 1 1/2 m Entfernung eine Holzhütte, im Süden direkt daneben steht eine Zypresse) pflanzen. Muss ich bei dieser Sorte unter diesen Bedingungen ebenfalls mit Mehltaubefall rechnen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Augsburg , 10. März 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Mehltau existiert eigentlich nicht an Kirschlorbeer. Nur wenn ein Läusebefall vorliegt und der süße klebrige Saft auf den Blättern haftet (auch von höher gelegenen Pflanzen kann es heruntertropfen) kann sich Mehltau an Kirschlorbeer ansiedeln. Als Rosengewächs mag Kirschlorbeer zudem gut mit Nährstoffen versorgte Böden in denen sie die Wurzeln tief hineinstrecken kann. So sollte sowohl der Etna wie auch der Rotundifolia sich gut entwickeln und keinen Mehltaubefall mehr bekommen. Rotundifolia ist sehr starkwüchsig und nur von mittlerer Winterhärte. In exponierten Lagen sollte daher eher zu Caucasica, Herbergii oder Genolia gegriffen werden.
1
Antwort
Wir möchten in den kommenden Tagen eine Kirschlorbeer Hecke bestellen.
Süd-West-Seite. Erhält zwar Schatten durch Bäume, bekommt aber die Mittagssonne ab.
Meine Frage: Reich es auch aus nur zwei Pflanzen von 60-80cm Höhe auf einem Meter zu pflanzen?
Und ist diese Sorte besser für den Standort geeignet, als die Sorte Caucasica?
Ist es unbedenklich in den nächsten Wochen zu pflanzen, oder sollten wir das Frühjahr abwarten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Wissen , 30. August 2014
Antwort von
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Um eine dichte Hecke zu erhalten sollten schon 3 Pflanzen pro Meter gepflanzt werden. Beide Sorten gedeihen in der Sonne als auch im Halbschatten sehr gut. Da sich die Pflanzen in Kürze auf die Ruhephase vorbereiten ist es völlig unbedenklich jetzt zu pflanzen. Damit die Pflanzen gut über den Winter kommen ist es wichtig auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten, da immergrüne Pflanzen auch im Winter Wasser verdunsten.
1
Antwort
Ich möchte Kirschlorbeer als Sichtschutz am Teichrand in der Sumpfzone anpflanzen. Ist dies möglich?

Welche Wurzeltiefe hat / benötigt Kirschlorbeer?
von einer Kundin oder einem Kunden , 1. Mai 2013
Antwort von
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Nein, das ist nicht möglich, da die Pflanzen Staunässe nicht vertragen. Kirschlorbeer kann bis auf 80 cm tief wurzeln.
1
Antwort
Kann man eine der Kirschlobeersorten mit Liguster Pflanzen kombinieren/mischen oder "vertragen" sich die Pflanzen nicht miteinander?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Osnabrück , 10. Februar 2013
Antwort von
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Grundsätzlich kann man fast alle Pflanzen miteinander mischen. Allerdings sollte man auf den Pflanzabstand achten. Optimalerweise addiert man zu erwartende Wuchsbreite der beiden Nachbarn und teilt diese durch 2, schon hat man den optimalen Pflanzabstand. Zu beachten ist besonders bei den verschiedenen Kirschlorbeersorten die unterschiedliche Wuchsbreite.
1
Antwort
Wir haben uns im letzten Jahr eine Kirschlorbeer-Hecke gepflanzt. Leider sind jetzt alle Pflanzen nach dem starken Frost im Februar völlig braun. Macht es Sinn, sie stehen zu lassen, wenn ja, wie können wir den Pflanzen helfen, oder müssen wir sie wegwerfen?
von hilde74 aus Raum Cottbus , 31. März 2012
Antwort von
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In der Regel sind nur die Blätter betroffen. Solange der Trieb noch grün ist, werden die Pflanzen auch wieder durchtreiben. Die trockenen Blätter können Sie entfernen, mit der Zeit fallen sie aber von alleine ab.
Bei jungen Pflanzen kann es bei strengen Wintern leider immer mal zu diesen "Frostschäden" kommen. Dies gibt sich aber mit zunehmendem Alter, da die Wurzelmasse besser entwickelt ist.
Der Winter fing zu mild an. Die Pflanzen haben ihr Holz nicht gut ausreifen können und sind bei den kalten Temperaturen erfroren.
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Antwort
Wir haben einen großen alten Kirschlorbeer direkt am Haus stehen.
Muß ich mir wegen der Wurzeln und dem Mauerwerk bzw. Kanalrohren sorgen machen ???
Kann der da stehen bleiben, oder sollte ich Ihn da lieber wegnehmen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Niedersachsen , 24. Januar 2012
Antwort von
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Kirschlorbeer hat tiefgehende Wurzeln die allerdings sehr kräftig sind. Eine Beschädigung von Mauern oder Materialien unter der Erde kann nicht ausgeschlossen werden. Oftmals werden die Abwasserrohre auch beim rausreißen der Wurzeln beschädigt. Achten Sie also darauf, dass Sie die Wurzeln sauber mit einem Spaten abgestochen werden.
1
Antwort
Habe gerade eine Kirschlorbeerhecke "Rotundifolia" gesetzt. Macht es Sinn, die Pflanzen wegen der fehlenden Wurzelmasse sofort um ca 20% zurück zu schneiden, damit diese sich besser mit Nährstoffen und Wasser versorgen kann und darüber hinaus ein kompakter Wuchs gefördert wird?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Düsseldorf , 30. Oktober 2011
Antwort von
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Sehr gut beobachtet, durch einen solchen Schnitt kann die Pflanze leichter anwachsen und auch über den Winter nicht so leicht austrocknen (meist irrtümlich als Frostschaden betitelt). Es hat also nur Vorteile (für die Pflanze) wenn man sie gleich nach dem Pflanzen zurück schneidet.
1
Antwort
Wir haben von Freunden Pflanzen bekommen, sie sind vier Jahre alt, wir haben sie ausgegraben und wieder eingegraben so sehen sie gut aus aber bei einigen hängen an den oberen Trieben die Blätter bzw. die Spitzen der Triebe. Sollte man sie abschneiden? Oder was können wir tun?
von einer Kundin oder einem Kunden , 5. Oktober 2011
Antwort von
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Optimal ist ein Schnitt um mindestens ein Drittel der Pflanzenhöhe. So wachsen sie wesentlich besser an.
Um ein gutes und sicheres Anwachsen zu unterstützen, sollten die immergrünen Pflanzen gerade in den ersten 2 Jahren in kalten und strengen Wintern mit einem sogenannten Schattiernetz geschützt werden. Dieses Netz vermindert die Verdunstung von Feuchtigkeit durch Sonne und Wind. So kann die Pflanze nicht so schnell austrocknen (die Wurzel steht ja im gefrorenem Boden und kann kein Wasser aufnehmen).


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