Portugiesische Lorbeerkirsche 'Angustifolia'

Prunus lusitanica 'Angustifolia'

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  • wunderschönes, dunkelgrünes Laub
  • durch schlanke Wuchsform ideal für Hecken geeignet
  • bevorzugt geschützten, sonnigen Standort
  • absolut schnittverträglich
  • schöne Blüten, die duften

Wuchs

Wuchs gut verzweigt, aufrecht
Wuchsbreite 100 - 150 cm
Wuchsgeschwindigkeit 10 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 200 - 400 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütenform traubenförmig
Blütengröße groß (> 10cm)
Blütezeit Juni

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Blatt länglich, eiförmig, zugespitzt, ledrig, glänzend
Laub immergrün
Laubfarbe dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten sehr gute Schnittverträglichkeit, frosthart, in Einzelstellung bis 5 m hoch und etwa 3 m breit
Boden normaler Gartenboden
Duftstärke
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Kübel, Hecken, Einzelstellung, Gruppenpflanzung
Themenwelt Stämmchen
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Als immergrüne Heckenpflanze sorgt sie das ganze Jahr über für einen ordentlichen und zugleich dekorativen Sicht-, Wind- und Lärmschutz. Sie ähnelt dabei dem echten Lorbeer eher als der gewöhnliche Kirschlorbeer, denn ihre Blätter sind im Vergleich zu anderen Kirschlorbeerarten kleiner. Doch die Portugiesische Lorbeerkirsche übertrumpft andere Gewächse noch mit anderen Vorzügen. Sie mutet wahrhaft mediterran an und besticht mit ihren ausgesprochen reizvollen Blütentrauben, die im Frühsommer attraktiv von ihren Trieben herabhängen oder stehen und ihr Laubkleid in ein cremeweißes Blütenmeer tauchen. Obendrein ist sie schnittverträglich, robust, anpassungsfähig und bei Vögeln als Schutz- und Nährgehölz überaus beliebt.

Das mediterrane Prachtstück, das gern an seine Grenzen geht

Die mehrjährige Portugiesische Lorbeerkirsche gehört zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse und trägt den botanischen Namen Prunus lusitanica. Ihre ursprüngliche Heimat findet sie auf den Kanarischen Inseln, den Azoren, dem Spanischen Festland und in Südwestfrankreich. Im Großen und Ganzen fühlt sie sich also in klimatisch warmen Gefilden ausgesprochen wohl, wobei sie in ihrer Heimat vor allem in Kraterschluchten und Wacholderwäldern wächst und sonnige Standorte aufsucht. Heute ist ihre Wildform jedoch beinahe ausgestorben und sie ziert vornehmlich Gärten und Parkanlagen. Auch wenn sie als eine mediterrane Pflanze bezeichnet werden kann, ist sie äußerst frosthart und verträgt locker Temperaturen bis zu -20 °C. Auf der anderen Seite ist sie extrem hitzeverträglich und kommt mit längeren Trockenperioden überaus gut zurecht. Das zeigt, dass dieses Gewächs gern an seine Grenzen geht und sich als Zierpflanze perfekt für den heimischen Garten eignet.

Dicht an dicht: lautet die Devise

Mit der Zeit erreicht Prunus lusitanica einen Wuchs, der im Durchschnitt in Deutschland zwischen 1,5 und 4 Meter in die Höhe ragt und dabei einen Platz bis zu 2,5 Meter in der Breite einnehmen kann. In ihren Ursprungsländern wächst diese Pflanze sogar oft baumartig und erreicht eine Höhe bis zu 20 m. Dabei kann das Wuchsverhalten als mäßig beschrieben werden. Pro Jahr nimmt das Gewächs zwischen 20 und 35 Zentimeter an Größe zu, je nachdem an welchen Standort es gepflanzt wird und wie häufig es mit einem Rückschnitt versehen wird. Insgesamt wirkt der Wuchs dieser Pflanze buschig, dicht, kompakt und locker aufrecht. Im Alter geht sie eher in die Breite und bildet als Baum gezogen eine malerische Krone aus. Innerhalb kurzer Zeit bildet sie eine dichte Hecke, die einen hervorragenden Sichtschutz bietet.

Um diese dichte Form auszubilden, steckt diese Pflanze ihr Wurzelwerk tief in das Erdreich hinein und bildet dabei weitreichende Seitenwurzeln aus. Ausläufer entwickelt sie hingegen nicht, so dass sie im Garten nicht zu einer Plage wird. Während sich dieses Reich aus Wurzeln unter der Erde entwickelt, zeigen sich an der Oberfläche die jungen Triebe an einem häufig schiefen, attraktiv gedrehten und schwärzlichen Stamm. Die Triebe sind kahl, rötlich und würden bereits aus der Ferne leuchten, wenn da nicht die Blätter wären, die die Sicht darauf verwehren...

An relativ kurzen Stielen, die eine Länge zwischen 0,5 und 1 Zentimeter besitzen, stehen die ansehnlichen Blätter der Portugiesischen Lorbeerkirsche. Ihre Basis ist abgerundet und nach außen hin verlaufen sie zunächst etwas wellig und schließlich enden sie zugespitzt. Sie sind lanzettlich bis eiförmig, weisen eine derbe bis ledrige Konsistenz auf und sind wechselständig um die Zweige angeordnet. Im Vergleich zu anderen Kirschlorbeerarten sind sie kleiner und ähneln daher eher dem echten Lorbeer. Ihre Farbe beschreibt ein Hellgrün bis Mittelgrün. Dies ist das ganze Jahr über zu bewundern, da das Gewächs zu den immergrünen Pflanzen zählt. Das Besondere an den Blättern ist zum einen, dass sie in einem herrlichen Kontrast zum rot der Blattstiele stehen und zum anderen, dass sie einen feinen Glanz abgeben und dadurch Eleganz ausstrahlen. Darüber hinaus stehen die Blätter dicht an dicht, so dass sie einen garantierten Sichtschutz abgeben.

Was diese Lorbeerkirsche mit Flaschenbürsten und Steinen gemeinsam hat

Die Blütezeit dieser Pflanze dauert etwa von Juni bis Juli an. Dann zeigen sich bis zu 1,5 Zentimeter breite und bis zu 15 Zentimeter lange Blütentrauben, die in ihrer reinweißen Farbe märchenhaft an den Zweigen herabhängen oder stehen und den perfekten Kontrast zum Dunkelgrün des Laubwerks bilden. Sie erinnern ein wenig an buschige Flaschenbürsten. Die einzelnen Blüten, die sich um jede Traube anordnen sind zwischen 4 und 7 mm lang und in ihrer Mitte gelb gefärbt. Aus der Mitte ragen viele Staubblätter strahlig heraus. Die um die Mitte sich befindenden Kronblätter sind weiß gefärbt und radförmig. Als wäre das Antlitz der Blüten nicht schon berauschend genug, strömen sie obendrein noch einen starken Duft aus, der zahlreiche Schmetterlinge und Bienen magisch anlockt und eine romantische Atmosphäre erschafft.

Nachdem sich die Blütezeit ihrem Ende zugeneigt hat und die einzelnen Blüten bestäubt worden, bilden sich die zahlreichen Früchte heraus. Es sind Steinfrüchte, die durchschnittlich etwa 8 mm groß sind. Sie sind eirund, glatt und leuchten mit ihrer dunkelroten Farbe. Im Inneren haben sie eine fleischige Konsistenz, einen herben Geschmack und einen Kern. Von Vögeln werden sie gern verzehrt, vom Menschen sollten sie allerdings nicht gegessen werden, sondern lieber nur als Zierde betrachtet und verwendet werden.

Eine mediterrane Prinzessin muss nicht anspruchsvoll sein

Um einen geeigneten Standort für diese mediterrane Prinzessin zu finden, ist es nicht notwendig, viel zu durchdenken, da sie sich äußerst anspruchslos zeigt. Grundsätzlich liebt sie aufgrund ihrer Herkunft die Wärme. Aus diesem Grund würde sie sich überaus freuen, wenn ihr ein sonniger Standort gewährt wird, an dem sie vor kühlen Ostwinden geschützt steht. Doch sie kommt ausgezeichnet mit einem halbschattigen und sogar mit einen schattigen Standort zurecht. Diese sind gut geeignet, da sie sie eher vor Wintersonne, die dem Laubwerk schaden kann, schützen. Alles in allem ist diese Prinzessin, die sich gern mit zahlreichen weißen Blütentrauben schmückt, also gewiss nicht anspruchsvoll.

An den Boden stellt dieses Gewächs ebenso wenig Ansprüche. Es hat jedoch seine gewissen Vorzüge, die es sich zu beachten lohnt, denn dann wird sich die Pflege leichter gestalten. Grundsätzlich bevorzugt die Portugiesische Lorbeerkirsche einen durchlässigen und lockeren Boden. Ein solcher Boden stellt sicher, dass sich im Wurzelbereich keine Staunässe ansammeln kann, die dem Wohl der Pflanze auf Dauer schaden kann. Weiterhin wirkt es sich positiv auf den Wuchs und das Erscheinungsbild dieses Gehölzes aus, wenn es in eine tiefgründige, sandig-lehmige, kiesig-lehmige oder sandig-tonige Erde gepflanzt wird. Ferner ist es empfehlenswert, diese Pflanze in einen nährstoffreichen und schwach sauren bis stark alkalischen Boden zu setzen. Dieser sollte mäßig feucht gehalten werden. Wenn er einmal austrocknet, ist das nicht weiter schlimm, denn mit kurzen Trockenperioden kommt das Gewächs, einmal angewachsen, relativ gut zurecht.

Nicht nur als Hecke einwandfrei

Die Portugiesische Lorbeerkirsche ist so wie andere Lorbeerkirschen dafür bekannt, als Hecke zu dienen. Wird sie als Hecke gepflanzt so gibt sie einen guten Sichtschutz ab. Zugleich hält das dichte Werk aus Zweigen und Blättern ungebetene Gäste fern, schützt vor Lärm und vor Wind. Dabei kann sie sowohl in Gruppen sowie einzeln gepflanzt werden. Darüber hinaus eignet sich diese Pflanze als Solitär an Wiesen, in Parks und zum Abgrenzen von Grundstücken. Ferner kann das Gewächs im Kübel wachsen und gedeihen und fügt sich einwandfrei auf einer Terrasse oder einem Balkon ein.

Von Klein zu Groß - das Leben mit dieser Lorbeerkirsche

Von Anbeginn an gestaltet sich das Leben mit dieser Lorbeerkirsche leicht. Sie sollte am besten zwischen März und Ende April angepflanzt werden. Dabei gilt es zu beachten, nicht mehr als 1 bis 3 Pflanzen pro Quadratmeter in die Erde zu setzen und zwischen den einzelnen Pflanzen einen Abstand von mindestens 40 Zentimeter einzuhalten. Nach dem Anpflanzen und in den folgenden Wochen werden die Pflanzen reichlich bewässert, damit sich ihre Wurzeln gut ausbilden können. Das Vermehren kann dann sowohl mit Absenkern als auch mit Stecklingen und den Samen vonstattengehen. Bei Jungpflanzen ist es außerdem ratsam, sie im ersten Winter mit einem Winterschutz zu versehen, der sie vor Frostschäden und Austrocknung bewahrt.

Im weiteren Verlauf des Lebens von Prunus lusitanica müssen seine Besitzer nicht viel unternehmen, um ihn gesund zu erhalten und zu pflegen. Für diese Sorte sind keine Schädlinge oder Krankheiten bekannt. Das Düngen ist generell nicht notwendig und das Gießen ist nur erforderlich, wenn die obere Erdschicht (8 Zentimeter) vollständig ausgetrocknet ist. Wenn diese Lorbeerkirsche als Hecke gedeihen soll, muss sie jedoch ab und an in Form geschnitten werden. Allgemein ist sie schnittverträglich, sollte jedoch nicht bei Frost und nicht an heißen Sommertagen geschnitten werden. Der ideale Zeitraum für den Formschnitt liegt um Johanni (24.06.) bei kühler Witterung bzw. bedecktem Himmel und zum Herbst hin ab etwa Anfang September. Je häufiger diese Pflanze geschnitten wird, desto dichter bildet sich ihr Wuchs aus. Wer sie bis ins alte Holz zurückschneiden will sollte beachten, dass dieser Schnitt in der Ruhephase von Dezember bis Februar durchgeführt wird. Folglich treibt die Pflanze im Frühjahr wieder zuverlässig neu aus.

Im Laufe ihres Lebens bildet die Portugiesische Lorbeerkirsche einen äußerst attraktiven und dichten Wuchs aus, wodurch sich dieses Gewächs optimal zum Gestalten blickdichten von Hecken eignet. Daneben überzeugt es mit seinem gesunden und filigranen Blattwerk, das dem echtem Lorbeer ähnlich sieht und einen feinen Glanz abgibt. Den Höhepunkt bilden im Sommer die reinweißen Blütentrauben, die in einer unglaublichen Vielzahl erscheinen, einen angenehmen Duft ausströmen und überaus dekorativ wirken. Zudem stellen die später erscheinenden Steinbeeren einen Blickfang dar, an dem sich Vögel und andere Kleintiere gern laben. Am wohlsten fühlt siech die Portugiesische Lorbeerkirsche dabei an Wind geschützten Standorten.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Alles bestens; super Ware
Alles bestens; super Ware
vom 19. November 2017,

Portugiesische Lorbeerkirsche
Wir haben für 16m Pflanzen gekauft, Sie sind dieses Jahr kaum gewachsen und drei sind eingegangen.
vom 29. October 2017,
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Sehr gutes Ergebnis!
Wir haben die Pflanzen (100 Stück) als wurzelnackte Ware im Herbst 2016 gekauft und sie stehen bei uns ca. 1 Jahr und sind bis auf eine Pflanze alle gut angewachsen und haben den ersten Winter und Sommer gut überstanden und sind auch gute 15-20 cm gewachsen. Sie kamen sehr gut verpackt an. Ich würde definitiv hier wieder bestellen!
vom 11. October 2017,

Gesamtbewertung

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 (124)
124 Bewertungen
60 Kurzbewertungen
64 Bewertungen mit Bericht

91% Empfehlungen.

Detailbewertung

Anwuchsergebnis
Duftstärke
Pflanzengesundheit
Pflanzenwuchs
Pflegeleicht
Blütenreichtum

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Börnsen

Portugieser Lorbeer

Ich bin total begeistert von unserer neuen Hecke. Wir haben Wurzelware bestellt und sie ist wunderbar angewachsen und sieht super gesund aus. Es macht Freude ihr beim, doch recht zügigen wachsen, zuzusehen....
vom 11. July 2017

Darmstadt

alles optimal

hoffentlich gedeiht unsere Port. Lorbk. weiterhin so gut

ps
Blütenreichtum +Duftstärke unwichtig /nicht gegeben,
Bewertungsmethodik unzutreffend

vom 6. July 2017

Bernau bei Berlin
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Alles bestens

Die Pflanzen kamen auch großen Paletten, dicht zusammen gestellt. Es waren sehr dichte und weniger dichte Pflanzen dabei, aber alle in der verkauften Größe und insgesamt machten diese einen gesunden gepflegten Eindruck. Ich habe sie im Mai verpflanzt, immer in Blumenerde eingebettet, da mein Boden unterhalb einer 10cm Muttererdeschicht nur aus Sand besteht. Einige Pflanzen haben Blätter verloren, bei anderen passierte nichts. Im ersten Jahr sollte man keinen Zuwachs erwarten. Alle 50 Pflanzen haben den Winter überstanden, obwohl sie sehr ungeschützt am Feld stehen. Im zweiter Jahr treiben alle Pflanzen aus, sie wachsen sichtbar und einige tragen schöne Blüten. Ich bin sehr zufrieden.
vom 23. June 2017

Piding
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Sehr schöner Lorbeer

Er ist gut angewachsen, hat im Pflanzjahr auch schon beachtlich an Höhe zugelegt und sogar den extrem kalten Winter (mit einem leichten Vlies geschützt) super überstanden!
vom 17. April 2017

Trostberg
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Gute Qualität

Die Pflanzen haben sich im ersten Jahr verdoppelt. Jetzt im kalten trockenen Winter sind sie zu 50% braun geworden, aber die neuen Triebe sind da, kein Problem. Das ist in einem kalten trockenen oberbayrischen Winter auch den Kirschlorbeeren und einigen anderen Büschen passiert.
Die Qualität ist prima, bin hochzufrieden mit Horstmann.

vom 11. April 2017

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Sollte die Pflanze im Winter durch ein Vlies geschützt werden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 19. October 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es ist sinnvoll die Pflanzen bei Dauerfrost mit einem Vlies oder Schattierungsnetz abzudecken. Somit wird der Verdunstungsschutz besser gewährleistet. Achten Sie zudem darauf, dass der Boden auch in den kalten Monaten nicht austrocknet. Verlassen Sie sich nicht auf den Regen.
1
Antwort
Wir haben vor ca 1,5 Jahren 10 Pflanzen (Containerware, 125 cm) gepflanzt. Diese sind sehr gut angewachsen und haben sich toll entwickelt. Jetzt werden "im Inneren" von 6 Pflanzen die Blätter am Stamm teilweise gelblich und fallen ab. Ansonsten sehen die Pflanzen gut aus.
Was kann der Grund sein?
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. October 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Lorbeer, bzw. immergrüne Pflanzen tauschen ihr Blattkleid dezent aus und werfen somit gelbe Blätter im unteren Teil immer mal ab, jedoch tritt es nur gelegentlich auf. Wenn die Pflanzen jedoch auffällig viele Blätter verlieren, liegt es meist an einem zu trockenen, aber auch zu nassen Boden sowie einem Wurzelschaden (z.B. durch Wühlmäuse, Dickmaulrüßler, Ameisen).
Meist kommt der Schaden aber von einer falschen Wasserversorgung. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichbleibend feucht, jedoch durchlässig ist. Staunässe müssen Sie vermeiden. Ist der Boden schon seid längerer Zeit nass, dann sollte hier eine Drainage gelegt werden, damit das Wasser abfließen kann.
Sammeln Sie das gelbe Laub ab und stellen die Wasserversorgung sicher.
1
Antwort
Macht es Sinn, Patent-Kali vor dem Winter unter die Pflanzen aufzustreuen? Dies soll die Wasseraufnahme und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen angeblich fördern. Wie lautet Ihre Empfehlung?
von einer Kundin oder einem Kunden , 10. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Patentkali hat einen hohen Kalkanteil und beeinflusst somit den pH-Wert im Boden der Pflanzen. Ein Kaliumdünger im Herbst ist tatsächlich bei den Pflanzen ratsam und auch empfehlenswert. Wir empfehlen in dem Fall jedoch Azet Aroma & Stark von Neudorff.
Kalium lässt die Zellen zum Winter schneller ausreifen und fördert somit die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Frost und die Gesundheit der Pflanze. Sowohl der Lorbeer aber auch Rosen und Stauden können den Dünger im Herbst gut vertragen.
1
Antwort
Meine im Frühjahr gepflanzten Lorbeerkirschen sollen - laut ihren Empfehlungen - mit einem Vlies im ersten Winter geschützt werden. Welche Stärke soll bzw. darf der Vlies haben? Muss ich die ganze Pflanze bis zum Stamm abdecken? Im Taunus wird es schon im Oktober etwas kühler. Schadet es den Pflanzen, wenn man zu früh den Vlies anbringt?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es ist nicht der Frost, der den Pflanzen zum Verhängnis wird, sondern die daraus entstehende Trockenheit. Wenn es zu Dauerfrösten kommt und die Sonne recht intensiv unterwegs ist, assimiliert die Pflanze über die Blätter, kann aber aus dem gefrorenen Boden nichts aufnehmen. Daher legen wir ein Schattierungsnetz oder auch ein Vlies über die Pflanzen. Mit den ersten Dauerfrösten (Dezember-März/April) ist eine Abdeckung ratsam. Zudem empfehlen wir die Pflanzen vor den Frösten durchdringend zu wässern. Staunässe muss natürlich vermieden werden.
Das Vlies kann recht dünn sein.
1
Antwort
Von 6 Portugiesischen Kirschlorbeer Sträucher 125 - 150 cm im Frühjahr, von Ihnen geliefert, sind inzwischen 3 total braun und abgestorben. Am 4. beginnt jetzt ein Zweig ebenfalls braun zu werden. An was liegt das? Zur Zeit läuft eine Bestellung bei Ihnen für weitere 3 Sträucher.
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Das können wir nicht so einfach sagen. Die Pflanzen sind recht krankheitsunanfällig. Es ist möglich, dass die Pflanzen braun werden, weil der Wasserhaushalt nicht optimal gegeben ist oder Wühlmäuse die Wurzeln schädigen. Auch können Schädlinge im Wurzelbereich oder auch ein schlechter Standort verantwortlich gemacht werden.
Achten Sie auf einen gut durchlässigen aber immer leicht feuchten Boden. Wenn Erdbewegung durch Wühlmäuse erkennbar sind, dann diese bitte vertreiben. Ist die Erde sehr nass, aufgrund von Dauerregen oder einem zu verdichteten Boden, dann muss hier für eine Drainage gesorgt werden, damit das Wasser ablaufen kann.
1
Antwort
Unsere Portugisische Lorbeerkirsche ist dermaßen von der Sonne verbrannt, daß die Blätter ganz braun und dürr sind. Die kleinen Zweige sind innen noch grün. Können wir sie noch retten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 67258 Heßheim , 16. July 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Entfernen Sie die braunen und somit toten Blätter. Sorgen Sie dafür, dass der Boden gleichbleibend feucht ist und nicht austrocknet. Bis Ende Juli bringen Sie einen organischen Volldünger aus (z.B. Oscorna Animalin). So können sich die Pflanzen wieder erholen und in der nächsten und letzten Wachstumsphase diesen Jahres austrieben. Im Winter empfehle ich Ihnen bei den jungen Pflanzen ein Schattierungsnetz drüber zu legen, damit Sonnenstrahlen die Pflanzen nicht weiter verbrennen und vor allem an frostigen Tagen nicht austrocknen lassen.
1
Antwort
Wie oft soll/kann ich den portugiesischen Kirschlorbeer düngen? Kann ich zu dieser Jahreszeit noch düngen? Sind Blaukorn oder Hornspäne dafür geeignet?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. July 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Alle Pflanzen im Garten können von April bis Ende Juli, zwei bis drei mal, mit einem organischen Volldünger (z.B. Oscorna Animalin) gedüngt werden. Ab Juli muss die Stickstoffversorgung eingestellt werden, damit die Pflanzen ihr Zellenwachstum einstellen.
Hornspäne ist ein reiner Stickstoffdünger und wird zum anpflanzen oder im Frühjahr gerne verwendet. Blaukorn ist ein chemischer Volldünger und eignet sich ebenfalls.
1
Antwort
Wir haben einige Portugiesische Kirschlorbeer im Abstand von ca. 1m als Solitär gesetzt, würden aber nun gerne die Hecke blickdicht bekommen.
Welche Heckenpflanze eignet sich optisch zwischen den Kirschlorbeeren?
von einer Kundin oder einem Kunden , 2. May 2017
Antwort von
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Von hier kann ich nicht viel dazu sagen, denn entscheidend ist die Größe der Lücke und auch die Größe der gesetzten Kirschlorbeer. Eventuell ist es ausreichend bei diesen mehrmals die Spitzen heraus zu nehmen und somit das Breitenwachstum zu stärken. Eine weitere Möglichkeit ist das Zwischenpflanzen von weiteren Lorbeerkirschen. Auch Säulenformen von Lebensbaum wie Thuja Columna oder Brabant sind denkbar, dies ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
1
Antwort
Wir möchten gerne unsere Mülltonnen mit einer kleinen Hecke verdecken. Die Hecke soll 1,80 Meter lang werden, 1,40 Meter Hoch und maximal 70-80 cm tief. Ist das mit der protugisischen Lorbeerkirsche möglich? Lässt sie sich durch regelmäßigen Schnit auf dieser Größe halten? Und wieviele Pflanzen empfehlen Sie für 1,80 Meter Hecke?
von einer Kundin oder einem Kunden , 24. April 2017
Antwort von
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Die Pflanze ist dafür geeignet und kann mit einem regelmäßigen Schnitt auch dementsprechend klein/schmal gehalten werden.
Die Menge der Anpflanzung richtet sich nach der Lieferhöhe.
1
Antwort
Wir möchten in (zwischen) eine vorhandene, alte Fichtenreihe gern diesen Lorbeer setzen. Halbschatten, Sandboden und bedingt durch die Fichten trockenere Bodenverhältnisse. Wäre dieser Lorbeer dafür geeignet?
Die Pflanze sollte immergrün sein und eine Höhe von 2-3 m erreichen. Haben Sie evtl. eine andere, bessere Empfehlung?
von einer Kundin oder einem Kunden , 8. April 2017
Antwort von
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Die Pflanzen benötigen einen nährstoffreichen, gut feuchten und torfhaltigen Boden. Wenn Sie den Boden aufbessern, ist die Anpflanzung möglich. Sandboden finden immergrüne Pflanzen alle doof. Hier müssen Sie den Boden aufbessern. Ansonsten können wir noch folgende Pflanzen empfehlen: Ilex meserveae 'Heckenstar' ® und Kirschlorbeer empfehlen.


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