Böschungsmyrthe

Lonicera pileata

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  • wächst als Bodendecker oder als Kleinstrauch
  • immergrüne Belaubung, schnittverträglich
  • rahmweiße, duftende Blüten im Mai
  • kugelige violette Frucht, gering giftig bei Verzehr
  • für Sonne bis Halbschatten

Wuchs

Wuchs flach ausgebreitet, kleiner Strauch
Wuchsbreite 80 - 120 cm
Wuchsgeschwindigkeit 10 - 15 cm/Jahr
Wuchshöhe 60 - 80 cm

Blüte

Blütenfarbe rahmweiß
Blütezeit Mai - Juli

Frucht

Frucht purpurlila Kugeln
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt lanzettlich, länglich
Laub immergrün
Laubfarbe hellgrün

Sonstige

Besonderheiten sehr robust, attraktiver Buchsbaumersatz
Boden humos und ausreichend feucht
Bodendeckend
Duftstärke
Pflanzenbedarf 4 bis 5 pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Bodendecker, Hecke
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Für Standorte in voller Sonne, im Halbschatten oder Schatten eignen sich robuste und anspruchslose Pflanzen, die eine schnelle Flächenbepflanzung sehr einfach machen. Die aus Ostasien stammende Böschungsmyrthe kann als Rahmenpflanzung, für die Bepflanzung an Hängen und Böschungen, die Begrünung von Dachterrassen oder für Einfassungen von Beeten und Wegen genutzt werden. Die Böschungsmyrthe gedeiht sowohl in Stadtgebieten, in Industriegebieten, in den heimischen Gärten und Vorgärten. Die recht pflegeleichte und immergrüne Sorte eignet sich optimal, um auch größere Flächen gepflegt aussehen zu lassen. Während der Blüte im Mai werden die kleinen gelben Blüten im dichten Laub zum absoluten Hingucker und deshalb ist die Pflanze für alle Gärtner geeignet, die sich eine pflegeleichte Pflanze mit einem attraktiven Aussehen wünschen. Gleichzeitig können ebenso große Flächen schnell und einfach recht attraktiv gestaltet werden.

Böschungsmyrthe als idealer Bodendecker

Die aus Ostasien stammende Lonicera pileata wird in Deutschland vor allem für die Begrünung von Böschungen im Garten oder an Straßenrändern verwendet, daher stammt der Name Böschungsmyrthe. Dicht belaubte Triebe wachsen an einem niedrigen und flach ausgebreitetem Strauch, bei günstigen Verhältnissen des Bodens und des Standortes kann dieser eine Höhe bis zu einem Meter und eine Breite bis zu zwei Meter erreichen. Die ovalen dunkelgrünen Blätter glänzen leicht und erreichen eine Länge von zwei Zentimeter. Im Mai blüht die Böschungsmyrthe mit duftenden kleinen gelben Blüten, woraus sich im Herbst violette runde Früchte entwickeln, die sich als netter Blickfang im Garten präsentieren.

Die Lonicera pileata ist ein perfekter Bodendecker und kann unter halbhohen Sträuchern gepflanzt werden. Eine reizvolle Pflanze, die sich als Begrenzung von Wegen und Beeten eignet, die Flächenbegrünung wird mit der Böschungsmyrthe in Großstädten oder an Böschungen erreicht, da diese Pflanze als robust und anspruchslos gilt. Sonne, Halbschatten oder Schatten, die Pflanze fühlt sich an jedem Standort wohl und dankt das mit üppigem Wachstum. Allerdings können im Winter die Spitzen bei starkem Frost etwas leiden, aber im Frühjahr regeneriert sie sich schnell wieder, indem sie den Frühling mit neuen Trieben begrüßt.

Ein Standort an einer geschützten Stelle wirkt sich zudem positiv auf das Wachstum aus, vor allem ein windgeschützter Platz ist für die Böschungsmyrthe empfehlenswert. Die Pflanze kommt ohne Probleme mit Hitze und Trockenheit, Schatten und Stadtklima gut zurecht. Im Frühjahr sorgt ein kräftiger Rückschnitt dafür, dass die Pflanze kräftig austreibt und gleichzeitig deren Form erhalten bleibt. Der starke Rückschnitt schadet der Pflanze keinesfalls, sondern regt diese immer wieder zum Austreiben an. Allerdings muss der Rückschnitt vor dem Austreiben der Pflanze im Frühjahr im März oder April erfolgen.

Anforderungen an den Boden

Die Lonicera pileata kann bei besten Bedingungen von Bodenbeschaffenheit und günstigem Standort eine Wuchs-Geschwindigkeit von etwa 50 bis 60 Zentimeter im Jahr erreichen. Ein humoser und ausreichend feuchter Boden eignet sich bestens als Standort für den robusten Bodendecker. Bei der Pflanzung sind fünf bis sechs Pflanzen pro Quadratmeter ausreichend und eine regelmäßige Wässerung hilft den Pflanzen beim Anwachsen. Der immergrüne Strauch kann aber als Heckenpflanze genutzt werden, wenn die Hecke in niedriger Wuchshöhe ausreichend ist.

Die Böschungsmyrthe kommt aber ebenso mit einem schweren Lehmboden aus, während des Anwachsens ist die Aufbesserung mit Pflanzerde empfehlenswert, da diese die Belüftung des Bodens fördert. Während der Anwachsphase ist die Beseitigung vom Unkraut notwendig, damit die Pflanze richtig anwachsen kann. Das ist vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren notwendig, damit die Pflanzen vom Unkraut nicht unterdrückt werden. Der Rückschnitt erfolgt bestens im März oder April vor dem ersten Austrieb nach dem Ende der Frostperiode, dabei werden die Triebe um etwa zehn Zentimeter gekürzt.

Die Pflanze ist äußerst tolerant gegenüber von Boden und Standort. Die Böschungsmyrthe wächst sowohl auf trockenen sowie auf feuchten Stellen, duldet aber keinerlei Staunässe oder Überwässerung. Bei direkter Sonneneinstrahlung können die Blätter Brandflecken bekommen, der beste Standort ist morgens ein sonniger Standort und nachmittags ein leicht beschatteter Standort. Die Pflanze ist äußerst tolerant gegenüber fast jedem Boden-pH-Wert.

Die Vermehrung der Böschungsmyrthe

Die Vermehrung der Lonicera pileata kann durch Stecklinge erfolgen, dazu werden die Stecklinge in den Boden gesteckt und ausreichend bewässert. Die beste Zeit für die Vermehrung ist das Frühjahr, oder auch der Herbst. Allerdings sollten die Stecklinge vom Herbst vor Frost geschützt werden. Für den Winterschutz kann Laub oder Tannenreisig genutzt werden, um die Stecklinge vor starkem Frost zu schützen. Das Laub wird mit etwas Erde bedeckt, damit dieses nicht vom Wind weg geweht wird.

Durch die Vermehrung können weitere Flächen auf Beeten oder an Hängen bepflanzt werden, um eine schnelle Begrünung von freien Flächen zu erreichen. Das schnelle Wachstum wird durch einen regelmäßigen Rückschnitt optimal gefördert, zugleich hält der Rückschnitt den Strauch in Form. Dadurch werden Wege und angrenzende Beete und Flächen frei gehalten und Stolperfallen gleichzeitig beseitigt. Mit dieser Maßnahme wird gleichzeitig für die nötige Sicherheit auf Wegen innerhalb der Städte sowie im eigenen Garten gesorgt. Der Schnitt im Frühjahr ist dafür völlig ausreichend und sorgt dafür, dass die Pflanze in Form bleibt.

Als robuste und wuchsfreudige Pflanze ist die mit dichten Trieben versehene Pflanze ideal geeignet, um Böschungen oder große Flächen im Garten zu bepflanzen, der immergrüne Strauch mit den gelben Blüten im Mai und den violetten Früchten im Herbst eignet sich optimal als Bepflanzung an öffentlichen Wegen und Plätzen sowie für einen Hingucker im eigenen Garten oder Vorgarten. Nach der Phase des Anwachsens ist die Pflanze äußerst pflegeleicht und muss nur bei großer Hitze hin und wieder gewässert werden.Für alle Menschen, die eine pflegeleichte und anspruchslose Pflanze für den eigenen Garten, die Garagenauffahrt oder den Vorgarten suchen, bietet die Böschungsmyrthe beste Voraussetzungen, dass diese einen Platz an geeigneter Stelle finden kann.

Die Böschungsmyrthe eignet sich als immergrüner Strauch bestens, um zudem große Flächen in kurzer Zeit damit zu begrünen. Ein anspruchsloser Standort sorgt dafür, dass diese pflegeleichte Pflanze dennoch prächtig gedeiht. Die kleinen gelben Blüten, aus denen sich violette Früchte im Herbst entwickeln, sorgen dafür, dass diese in Kombination mit dem glänzenden dunkelgrünen Laub sich äußerst attraktiv präsentieren. Die Flächenbegrünung kann als Unterwuchs, als Einfassung an Beeten und Wegen, als Abstufung an Gehölzrändern, an Böschungen, in Kübeln oder ebenso auf einer Dachterrasse erfolgen. An jedem Standort entwickelt sich die Lonicera pileata zu einem prächtigen Bodendecker und wird damit bald zum fantastischen Hingucker.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Böschungsmyrthe
Die Pflanzen sind sehr gut angewachsen und pflegeleicht. Da ich sie an einen Hang gepflanzt hatte, kann ich sie auch nach Bedarf ohne Probleme beschneiden.
vom 6. Mai 2018,
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Böschungsmyrthe
Bin sehr zufrieden
vom 2. Mai 2018,
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Böschungsmyrthe
Wurde 2017 Anfang Mai gepflanzt (auf einem Grab, halbschattig) und musste sich dann selbst behaupten, da die "Pflege" nur etwa Vierteljährlich erfolgt. Ein Rückschnitt sowie das Wetter mit genügend Regen war sicher hilfreich. Sah dieses Frühjahr sehr gut aus.
vom 2. Mai 2018,

Gesamtbewertung

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98% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzenwuchs
Pflegeleicht
Pflanzengesundheit
Anwuchsergebnis
Duftstärke
Blütenreichtum

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Weilersbach
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Top

Sehr gut angewachsen. Sind sehr zufrieden.
vom 20. April 2018

Zossen
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Böschungsmyrthe

Habe die Pflanzen vor einem Jahr gekauft. Sie waren sehr kräftig, mit langen Trieben und der Topf feucht und gut durchwurzelt. Sie sind gut angewachsen und es zeigte sich schon der Neuaustrieb. Leider ist dieser an den Stauden, die etwas ungeschützt stehen, in den sehr frostigen Nächten, die wir Mitte April hatten, erfroren. Vielleicht treiben die Pflanzen doch noch an einer Stelle aus und erholen sich. Die geschützter stehenden Pflanzen haben schon einen guten Neuaustrieb. Zu Blütenreichtum, Duft und Pflegeaufwand kann ich noch nichts sagen.
vom 25. April 2017

Bubenreuth
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eine echte Kämpferin

Hangbefestigung Südost mit offenem Feld rundherum. Voller Winterwind quasi schutzlos und als Dreingabe eine Caragana arborescens (ca 4m) daneben. Sie schafft es ! Der Hang ist mit wenigen Pflanzen begrünt, hübsches, glänzendes Laub. Habe sie im frühen Frühjahr kräftig geschnitten, sie hat toll ausgetrieben. Ich bin sehr zufrieden und kann sie für harte Einsätze empfehlen.
vom 20. April 2017

Kaufungen
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Super angewachsen

Ich habe letztes Jahr im Herbst 4 Pflanzen gekauft. Alle sind super angewachsen, haben Blüten getragen und breiten sich aus. Die Pflanzen sind recht pflegeleicht. Bei mir stehen sie sehr sonnig und trocken.
Zu empfehlen.

vom 8. Oktober 2016

Mühlenbeck
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Hangbepflanzung

Pflegeleichte, relativ schnell wachsende und genügsame Hangbepflanzung für volle Sonne. Die kleinen Pflänzchen haben sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt.
vom 18. Mai 2016

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Fragen zu dieser Pflanze

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Antwort
Kann man diese Pflanzen auch in sogenannten Rastersteine einsetzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Düsseldorf , 26. August 2018
Antwort von
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Wenn der Wurzelballen in diese Steine hineinpasst, sehe ich kein Problem. Da die Steine nach unten offen sind, werden sich die Wurzeln dementsprechend nach unten ausbreiten. Der Wasserbedarf wird erhöht sein.
1
Antwort
Wir haben einen sehr neugierigen Dreijährigen... sind die lila Früchte der Pflanze giftig?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. August 2018
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Ja, in größeren Mengen werden die Früchte vom menschlichen Körper nicht vertragen. Ebenfalls ist auch das Laub giftig.
1
Antwort
Habe einige davon eingepflanzt. Wie oft und wie genau muss ich sie schneiden damit eine kleine Hecke entsteht?! Und wann das erste mal? Kurz nach dem einpflanzen oder erst im Frühling?
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. Oktober 2017
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Sie haben die Pflanzen gerade erst erhalten. Belassen Sie die Pflanzen in diesem Jahr noch so stehen und führen den ersten Schnitt erst im April durch. Dann wird ein Seil für die gleiche Höhe gespannt und die Pflanzen auf der Höhe und in den Seiten, auf eine Ebene eingekürzt (ähnlich wie Buchsbaum). Dafür können Sie eine gewöhnliche Heckenschere verwenden.
1
Antwort
Gerne möchte ich einen Buchsbaumersatz für eine Beeteinfassung nehmen. Die Myrthe wäre doch perfekt oder? Wieviele Pflanzen benötigt man pro laufende Meter?
von einer Kundin oder einem Kunden , 14. September 2017
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Sowohl die Böschungsmyrthe aber auch Ilex crenata ist empfehlenswert. Bei der Böschungsmyrthe empfehle ich Ihnen 4-5 Pflanzen pro Meter.
1
Antwort
Wächst diese Myrthe auch flächenmäßig weiter, wenn man auf den Mutterboden Unkrautgewebe aufbringen muss und man nur je Pflanze beim Einsetzen das Gewebe einschlitzt? Sind durch dieses Unkrautgewebe überhaupt sich selbst ausbreitende Flächenbegrüner möglich?
von Kerstin , 20. August 2017
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Die Böschungsmyrthe ist ein Strauch und verbreitet sich ohne Ausläufer oder Ableger weiter. Somit ist die Pflanze für ein Unkrautvlies geeignet. Pro qm müssen Sie 5 Pflanzen anpflanzen.
Bodendecker mit Ableger oder Ausläufer benötigen einen erdigen Untergrund und können mit dem Vlies nicht bearbeitet werden.
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Antwort
Unser Gartengrundstück endet mit einer gerade abfallenden unansehnlichen Mauer ca. 50 cm hoch. Wir überlegen wie wir die Mauer erneuern können. Kann ich diese Böchungsmyrthe setzen damit die Mauer zuwächst oder wäre da lieber die Kriech/Teppichmistel geeignet bzw. was könnten wir noch pflanzen ?
von einer Kundin oder einem Kunden , 23. März 2017
Antwort von
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Wenn die Pflanzen auf die Mauer gesetzt werden, empfehlen wir Cotoneaster zu verwenden. Das ist eine geeignete Pflanze für Ihr Vorhaben. Werden die Pflanzen vor die Mauer gepflanzt und müssen sie von unten begrünen, dann können Sie die Böschungsmyrthe anpflanzen. Desweiteren eignen sich auch Ilex crenata oder Euonymus fortunei 'Emerald'n Gold'.
1
Antwort
Lässt sich aus dieser Sorte eine Beetumrandung (ca. 40 cm hoch) formen?
Da diese Sorte Böschungsmyrthe etwas langsamer wächst, haben wir uns überlegt sie statt Lonicera nitida 'Maigrün' zu nehmen. Welche würden Sie empfehlen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 31. März 2016
Antwort von
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Ihr Vorhaben lässt sich in jedem Fall umsetzen.
1
Antwort
Es geht um eine Süd-Hangbepflanzung, 2 Meter hoch, 4 m breit, schwerer lehmiger/toniger Boden. Im nächsten Jahr bauen wir eine Hütte vor den Hang, sodass ein Großteil ab Mittag im Schatten liegen wird. Ist diese Pflanze dafür geeignet? Würden Sie raten, jetzt noch zu pflanzen oder besser warten bis zum Frühling?
Wie viele Pflänzchen soll ich für diesen Hang bei Ihnen kaufen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Enzkreis, Süddeutschland , 15. November 2014
Antwort von
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Die Böschungsmyrthe gedeiht zwar auch in schwereren Böden, diese müssen jedoch aufgelockert werden. An zu sonnigen Standorten können sie bei Trockenheit leiden und ihr Laub verlieren, treiben aber in der Regel willig wieder durch. Da immergrüne Pflanze im Winter unter der Wintersonne leiden können, besonders in den ersten 2 Jahren bis die Wurzeln tief genug reichen, ist es am Südhang durchaus sinnvoller erst zum Frühjahr zu pflanzen. Dies gilt besonders in kalten und windigen Gegenden. An wintermilden Standorten kann auch unbesorgt im Herbst gepflanzt werden. Eine Alternative ist hier vielleicht der Efeu als Bodendecker, der aber auch erst im Frühjahr gesetzt werden sollte. Beim Efeu rechnet man am Hang mit 9 Pflanzen pro qm um diesen gut zu befestigen und schnell ein dichtes Ergebnis zu bekommen. Bei der Böschungsmyrte sollten 5-6 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden.
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Antwort
Seit ein paar Wochen bekommen die (vor ca. 1-2 Jahren eingepflantzen) Pflanzen vermehrt gelbe Blätter. Was könnte die Ursache sein? Sollen wir radikal zurückschneiden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Moos , 1. November 2014
Antwort von
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Auch immergrüne Blätter bleiben nicht ewig an der Pflanze. Sie werden alle paar Jahr ausgetauscht. In so genannten stressigen Jahren geschieht dies deutlich stärker. Im Frühjahr treiben die Pflanzen dann aber schnell wieder neue Blätter aus. Hier sollte dann aber mit dem Neuaustrieb auch gedüngt werden um wieder ausreichend Nährstoffe für die Pflanze zur Verfügung zu stellen. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich und sollte, wenn gewünscht, erst nach dem Winter erfolgen.
1
Antwort
Pflanzen sollen auf ca. 3m hohen Hang, ca. 60 Grad Neigung, kommen, der aktuell von Unkraut aller Art überwuchert ist. Können die Pflanzen dahinein gesetzt werden und setzten sich gegen das Unkraut durch? wenn das Unkraut mit Wurzeln entfernt würde, würde der Hang abrutschen. Muss gejätet werden, und ggf. wie lange?
Gibt es die Pflanzen zu einer anderen Zeit auch schon höher/breiter als Lieferform?
von einer Kundin oder einem Kunden , 10. August 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es muss in jedem Fall vorher gejätet werden. Denn "Unkraut" wächst immer schneller als die "Kulturpflanze" und wird diese daher überwuchern und mit der Zeit sogar verdrängen.
Lonicera pileata gibt es leider nur in dieser Liefergröße. Alternativ können Sie die Sorte Maigrün verwenden, diese ist auch in größeren Wuchshöhen lieferbar.
Besonders im ersten Wuchsjahr muss je nach Pflanzdichte mehr oder weniger häufig das aufkommende Unkraut ausgejätet werden. Ist der Bewuchs erst einmal geschlossen, dann ist ein Jäten in der Regel nicht mehr notwendig.


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