Australische Strauchminze

Prostanthera cuneata

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  • kompakter, langsam wachsender Strauch
  • weiße Blüte mit violetten Einflüssen
  • sehr intensiver Duft
  • immergrün
  • als Kübelpflanze gut geeignet

Wuchs

Wuchs breit, im Alter überhängend, schwach niederliegend
Wuchsbreite 100 - 120 cm
Wuchsgeschwindigkeit 5 - 20 cm/Jahr
Wuchshöhe 80 - 100 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß mit lilafarbenen Hauch
Blütezeit Mai - Juni

Blatt

Blatt rundlich, klein, duftet sehr aromatisch
Laub immergrün
Laubfarbe mittel- bis dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten frosthart, immergrün, trotzdem Winterschutz erforderlich
Boden gut durchlässiger, frischer Gartenboden
Duftstärke
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Staudenrabatten, Duftgarten, Gruppen, Steingarten, Kübel
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Starker Duft und zierliche Wirkung! Mittel- bis dunkelgrünes Laub und die strahlend weißen Blüten mit dem leicht violette Hauch fallen als erstes auf. Die Australische Strauchminze verbreitet ihren intensiven Duft über dem Grundstück und taucht es in ein mediterranes Flair. Bei der Prostanthera cuneata handelt es sich um einen kleinen immergrünen Strauch. Ihre rundlichen Blätter sind auffallend klein, sitzen dicht aneinander und geben einen sehr starken aromatischen Duft ab. Sie lassen den Strauch zierlich wirken, trotzdem handelt es sich um eine Pflanze mit einem kompakten Wuchs und einer enormen Breite von bis zu 120 Zentimetern. In der Höhe erreicht die Australische Strauchminze 80 bis 100 Zentimeter. Der zunächst breite Wuchs kann sich je nach Alter der Pflanze leicht übergeneigt bis schwach niederliegend entwickeln.

Auf freien Flächen, in einem großen Kübel oder in Gruppenbepflanzung, fühlt sich der Strauch an einem sonnig bis halbschattigen Standort am wohlsten. Mit zunehmendem Alter verbreitert sich der Strauch, wobei die Zweige sich in einer leichten Neigung zum Boden senken. Dies liegt nicht an zu wenig Wasser oder Nährstoffen, sondern ist eine altersbedingte Erscheinung bei guter Pflege. In einem frischen und durchlässigen Gartenboden erhält Prostanthera cuneata alle wichtigen Nährstoffe und wächst bis zu 20 Zentimeter im Jahr. Die regelmäßige Bewässerung ist wichtig. Aber nicht in der Mittagssonne. Am besten bewässert der Gärtner die Pflanze in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden und vermeidet den Kontakt des Gießwassers mit den Blüten. Im Mai und Juni erstrahlt der Strauch im blütenweißen Gewand, wodurch er noch stärker duftet und garantiert zum Blickfang auf jedem Grundstück wird. Auf größeren Freiflächen sorgt die Australische Strauchminze am Wegrand oder als Einfriedung der Sitzecke für Aufmerksamkeit. Die pflegeleichte Pflanze stellt keine großen Ansprüche an den Gärtner. Allerdings benötigt sie im Herbst eine Vorbereitung auf die bevorstehende Wintersaison. Als winterharter, immergrüner Strauch verbleibt Prostanthera cuneata in der kalten Jahreszeit im Freien. Eine Abdeckung des Wurzelbereichs mit Rindenmulch ist empfehlenswert. Das schützt die empfindlichen Wurzeln vor dem Erfrieren und vor dauerhaften Schäden. Regional schützt der Gärtner den Strauch mit einem Gartenvlies vor der Schneelast. Dies schützt gleichzeitig vor lange anhaltendem Frost. In der Winterzeit benötigt die Pflanze keine Bewässerung. Sie zieht ihre Nährstoffe aus dem Tauwasser und nimmt die Feuchtigkeit ebenfalls über den getauten Schnee auf. Sehr edel ist ein Duftgarten, in dem dieser Strauch den Mittelpunkt bildet. Der starke Duft veranlasst den Gärtner, beim Standort nicht alleine auf die Sonne oder den Halbschatten zu achten. Da die Pflanze ihren aromatischen Duft über das ganze Jahr aussendet, ist ein zu dicht an den Wohnräumen gewählter Standplatz auf Dauer ungeeignet.

Ein alljährlicher Rückschnitt ist nicht nötig. Aber möglich, wenn der Gärtner Form und Höhe begrenzen möchte. Lediglich abgestorbene Zweige oder abgeblühte Blütenstände schneidet er vorsichtig mit einer Gartenschere oder einem scharfen Messer ab. Sorgsam trennt er sie vom Rest des Strauches ab.
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Kundenbewertungen

Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Was bedeutet konkret Winterschutz?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bruckberg , 14. Mai 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Wichtig ist vor allem ein lockerer und durchlässiger Gartenboden. Besonders im Winter darf der Boden dann nicht zu nass werden. Bei stärkerem Frost sollte der Boden gemulcht oder mit Laub abgedeckt werden. Die Pflanze selbst kann man dann mit einem Schattiernetz vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Auch ein leichtes Vlies ist möglich, aber es muss noch genügend Licht an die Blätter kommen, da diese bei zu viel Dunkelheit sonst auch mal abgeworfen werden.


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