Himalajabirke - Betula utilis var. jacquemontii Shop-Fotos (10)
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Himalajabirke

Betula utilis var. jacquemontii

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Sorte
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  • ältere Rinde strahlend weiß
  • wächst als Baum
  • eher flaches Wurzelwerk
  • für sonnige Standorte
  • anspruchslos, nicht zu kalkhaltig
Beschreibung Eigenschaften
Winterhärte-Check
  • Containerware
    ab 39,80 EUR
80 - 100 cm (Lieferhöhe)
vorbestellbar lieferbar ab Mitte August 2021
39,80 EUR*
100 - 150 cm (Lieferhöhe)
vorbestellbar lieferbar ab Mitte August 2021
46,60 EUR*
125 - 150 cm (Lieferhöhe)
vorbestellbar lieferbar ab Mitte August 2021
59,10 EUR*
150 - 175 cm (Lieferhöhe)
vorbestellbar lieferbar ab Mitte August 2021
61,60 EUR*

*inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Beschreibung

Die Himalajabirke wird mit ihrer schneeweißen Rinde schnell zum Hingucker in einem Garten. Sie wächst langsam zu einem Baum mit einer Höhe von etwa 15 Meter heran. In ihrer Jugend wachsen ihre Triebe trichterförmig aufrecht. Mit der Zeit formt sich eine lockere Krone mit leicht überhängenden Zweigen, die eine Breite bis zu sieben Meter erreicht. Mit ihrem regelmäßigen und harmonischen Wuchs überzeugt (bot.) Betula utilis var. Jacquemontii. Sie neigt dazu, einen kurzen Stamm zu bilden und sich in geringer Höhe in mehrere Hauptäste aufzuteilen. Die Himalayabirke stellt eine eigenständige Art in der Gattung Betula. Ursprünglich stammt sie aus dem westlichen Himalaya, Kaschmir und Nepal. Ihr Wurzelwerk ist extrem flach. Als Pioniergehölz durchdringen ihre feinen Haarwurzeln weite Bereiche der oberen Bodenschichten und verwurzeln sich kräftig darin. Zum Herbst nehmen die Blätter einen warmen goldgelben Ton an und verleihen dem Abschluss der Vegetationsperiode einen glänzenden Auftritt. Als Solitär punktet die Himalayabirke mit ihrem weißen Stamm und ihrem skulpturalen Wuchs gleichermaßen. Dunkle, immergrüne Gehölze im Hintergrund verstärken diesen Effekt. Bevorzugt im Winter wird die blendend weiße Rinde vor kontrastreichem Hintergrund zum besonderen Glanzpunkt des Gartens.

Die Zweige an dem Jungbaum sind anfänglich behaart und zeigen sich in einer warmen, rotbraunen Farbe. Bereits nach fünf bis acht Jahren bildet die Himalayabirke ihre charakteristische, weiße Stammrinde aus. Von dieser rollen abschnittsweise papierdünne Segmente auf und verleihen dem Stamm ein zusätzliches dekoratives Element. Darunter erscheint zunächst in einem leicht dunklerer Weißton die frische Baumrinde. Sie hellt schnell zu dem typischen strahlenden Weiß auf. Im Frühjahr treibt der Baum mit frischgrünem Laub aus. Bis zum Sommer dunkelt es zu einem kräftigen Dunkelgrün nach. Die länglich-ovalen Blätter sitzen wechselständig an den Zweigen. Ausgewachsen erreichen sie eine Länge bis neun Zentimeter bei einer Breite von sechs Zentimeter. Die Blattspitze läuft spitz zu und der Blattrand ist stark gesägt. Ein Höhepunkt des Jahres stellt das herbstliche Goldgelb des Laubes von Betula utilis var. Jacquemontii im Garten dar. Zeitgleich mit dem Blattaustrieb schieben sich unzählige grüngelbe, herabhängende weibliche und männliche Kätzchen aus den Knospen. Die Samen der Himalayabirke reifen je nach Standort im Juli oder August. Die nur wenige Millimeter großen, geflügelten Samenkörner trägt der Wind über weite Distanzen.

Der Baum wächst natürlich gerne auf Freiflächen. Die Himalayabirke bevorzugt einen überwiegend sonnigen Standort mit viel Sonne und wenig Schatten. Sie ist angepasst an ein eher kühleres Klima mit viel Bodenfeuchte. Der Baum nimmt mit vielen Bodenqualitäten vorlieb. Die feinen Wurzeln durchdringen in einem großen Umkreis den Boden. Ein gut gelockertes, durchlässiges Substrat mit einem sauren bis neutralem pH-Wert bewährt sich bestens. Hat sich die Himalayabirke etabliert, reduziert sich der Pflegeaufwand auf ein Minimum. Sie bleibt gerne an ihrem Wuchsort stehen. Ein Standortwechsel schädigt das feine Wurzelsystem so nachhaltig, dass der Baum am neuen Platz nicht mehr anwächst. Die Himalayabirke zählt zu den extrem winterharten Gehölzen. Starke Fröste bis in den zweistelligen Minusbereich richten keinen Schaden an. Der Baum verfügt von Natur aus über einen harmonischen Wuchs und benötigt keinen zusätzlichen Schnitt. Wenn ein Formschnitt gewünscht ist, empfiehlt sich dieser im Spätsommer. Zu dieser Zeit steigt der Birkensaft nicht mehr ins Holz und der Baum blutet weniger stark als im Frühling.

Eigenschaften

Wuchs

Wuchs trichterförmig, aufrecht, langsam
Wuchsbreite 500 - 700 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 800 - 1500 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grünlich-gelb
Blütenform ährenförmig
Blütengröße mittel (5-10cm)
Blütezeit April

Blatt

Blatt länglich eiförmig, gesägt
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten ungewöhnlich weißer Stamm, lockere, harmonische Krone, skulpturenhafter Wuchs
Boden normaler Gartenboden, nicht zu nass, neutral bis sauer
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung
Wurzelsystem Flachwurzler

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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15 Kurzbewertungen 14 Bewertungen mit Bericht 96% Empfehlungen.
  • Blütenreichtum
  • Duftstärke
  • Pflanzenwuchs
  • Anwuchsergebnis
  • Pflanzengesundheit
  • Pflegeleicht

Einzelbewertungen

Himalajabirke vom 21. August 2020

Das Bäumchen trotzt der Trockenheit und macht einen robusten und gesunden Eindruck.
Nordwestuckermark
Top Baum vom 10. Mai 2020

Sehr schöne Birkenblätter, wächst sehr gut an, bin voll zufrieden und die Lieferung war auch perfekt. Hat sogar als Jungpflanze gleich vor dem einpflanzen nen Formschnitt vertragen.

Weiterempfehlung
Himalajabirke vom 12. April 2020

Sehr gutes Bäumchen. Gesund und wuchsstark.
Ingostadt
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Fragen zu dieser Pflanze

Handelt es sich um mehrstämmige oder einstämmige Pflanzen? von einer Kundin oder einem Kunden 27. März 2021
1 Antwort
Antwort von
Baumschule Horstmann Icon Baumschule Horstmann
Wir versenden in erster Linie einstämmige Pflanzen. Mitunter kommt es vor, dass auch mehrtriebe Pflanzen versendet werden, aber das ist keine Regel.
Ich möchte in der Nähe von unseren 2 Birken Sträucher für meine Bienen setzen. Welche können Sie mir empfehlen.
Der Abstand würde ca. 2 Meter betragen.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Lautrach, 31. März 2020
1 Antwort
Antwort von
Baumschule Horstmann Icon Baumschule Horstmann
Hier kann ich Ihnen z.B. Crataegus monogyna, Prunus spinosa, Sorbaria sorbifolia 'Sem' oder Ribes alpinum 'Schmidt' empfehlen.
Macht es Sinn nach der Pflanzung die Zweigspitzen zu kappen, um das Wachstum anzuregen? von einer Kundin oder einem Kunden aus Zwickau, 10. März 2018
1 Antwort
Antwort von
Baumschule Horstmann Icon Baumschule Horstmann
Sie regen in der Regel damit nicht das Wachstum, sondern lediglich die Verzweigung an. Es macht mehr Sinn auf einen optimalen Wasserhaushalt zu achten und nach dem ersten Standjahr auf eine optimale Nährstoffversorgung. So kann die Pflanze auch an Zuwachs gewinnen, ohne durch einen Schnitt verunstaltet zu werden. Bei Birken kann es durchaus unansehnlich werden.
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