Perlmuttstrauch / Kolkwitzie

Kolkwitzia amabilis

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  • dichtes, im Alter auch ausladendes Gehölz
  • bei zu starker Düngung leidet die Blütenbildung
  • sehr frosthart
  • überstehen Dürrezeiten
  • Blüten werden stark von Bienen und Hummeln beflogen

Wuchs

Wuchs Strauch, breit aufrecht, malerischer Wuchs, im Alter überhängend
Wuchsbreite 150 - 350 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 50 cm/Jahr
Wuchshöhe 200 - 350 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe rosa bis rotweiß mit gelbem Schlund
Blütenform doldenförmig
Blütezeit Mai - Juni

Blatt

Blatt oval, zugespitzt
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst bräunlich

Sonstige

Besonderheiten malerischer Wuchs, süßer Duft, frosthart, stellt keine großen Ansprüche
Boden anspruchslos, normale Gartenböden
Duftstärke
Pflanzenbedarf 1-2 pro Meter
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Blütenstrauch für Einzelstellung und in Hecken, als Gruppenpflanze
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Mit dem malerisch ausschweifenden Wuchs setzt dieser mittelgroße Strauch unglaublich romantische Akzente in sein Umfeld. Den Hauptgrund dafür liefern die glockenförmigen, perlmuttfarbenen Blüten, die in ihrer Fülle wie kleine Juwelen wirken und einen honigartigen Duft ausströmen. Doch das Gewand aus Blättern des Perlmuttstrauches / Kolkwitzie ist äußerst ansehnlich. Im Herbst verfärben sich die Blätter hauptsächlich Brauntönen. Diese werden aber durch leichte Rot- und Orangetöne aufgelockert und bilden zusammen mit den wattebauschähnlichen Früchten ein wertvolles Herbst-Dekor. Neben der optischen Überzeugungskraft hat der Perlmuttstrauch noch weitere Vorzüge zu bieten. Er ist sowohl anspruchslos im Bezug auf seinen Standort, pflegeleicht und schnitttolerant als auch schattenverträglich.

Kolkwitzie - die Liebenswerte, die lange Zeit als unbekannt galt

Zur Familie der Geißblattgewächse zählend stammt der Perlmuttstrauch ursprünglich aus dem Westen Chinas, wo er heute noch in Höhenlagen zwischen 300 und 1.300 m wächst. Er besiedelt Berghänge, Wälder und ebenso Straßenränder, ist aber generell in seiner wilden Form eher selten anzutreffen. Erst relativ spät gelangte er nach Mitteleuropa. Heute stellt er einen beliebten und relativ anspruchslosen Zierstrauch zur Bepflanzung von Parks und Gärten dar. Seinen Namen Kolkwitzie, der an den Berliner Gelehrten Professor Kolkwitz angelehnt ist, erhielt der Strauch von dem Mann, der ihn einst in Europa bekannt machte, dem Botaniker Karl Otto Graebner. Der Begriff 'amabilis', der in seiner botanischen Bezeichnung an zweiter Stelle steht, kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt ins Deutsche so viel wie liebenswert. Der Begriff liebenswert umschreibt seinen Charakter auf treffende Art und Weise, denn ein jeder Gärtner wird diesen Strauch aufgrund seines zierenden Blütenschmucks wohl schnell in sein Herz schließen.

Wie ein malerischer und berauschender Wasserfall

In jungen Jahren wächst der Perlmuttstrauch straff aufrecht und gewinnt schnell an Attraktivität und Bewunderung. Pro Jahr nimmt er zwischen 20 und 50 Zentimeter an Größe zu, wobei sein Wuchs anfangs schlank und später etwas breiter wird. Dabei ist er immer graziös in seiner Wirkung. Obwohl er dicht verzweigt ist, wirkt sein Wuchs recht locker Mit den Jahren erreicht er je nach Standort eine Wuchshöhe von bis zu 4 m. Jetzt hat sich sein Erscheinungsbild geändert und er überzeugt mit seinem elegant überhängenden Wuchs bei einer Breite, die durchaus der Wuchshöhe entsprechen kann. Die Zweige hängen dann trichterförmig bis bogenförmig über, was sein neues Erscheinungsbild besonders auszeichnet. Dieses Bild erinnert optisch an einen berauschenden Wasserfall, der eine beinahe schon greifbare Romantik in seine Umgebung ausstrahlt.

Kolkwitzie (Perlmuttstrauch) ist ein Herzwurzler, was bedeutet, dass seine Wurzeln nicht nur flach, sondern tief in die Erde reichen. Aus dem Boden geht eine mit der Zeit abblätternde Rinde hervor. Das Abblättern ist jedoch kein Zeichen einer Krankheit, sondern völlig normal und bei diesem Strauch einfach ein Ausdruck dafür, dass er sich im Wachstum und somit in der Veränderung seines Äußeren befindet. Die jungen Triebe des Strauches besitzen im Gegensatz zu den älteren Ästen und Zweigen, die eine braune und relativ glatte Rinde aufweisen, eine dichte Behaarung. An den Zweigen befinden sich etwa 2 bis 5 Millimeter großen Knospen, die in ihrer spitzen Form von Knospenschuppen bedeckt sind. Im Frühjahr öffnen sie sich und präsentieren der Welt stolz die Blätter des Perlmuttstrauches.

Die Blätter sind zwischen 3 und 7 Zentimeter lang und gegenständig um die einzelnen Zweige angeordnet. An den Zweigen haften sie mit kurzen Stielen. Die Blattstiele sind ebenfalls wie die frischen Triebe borstig behaart. Es gibt keine Nebenblätter, sondern nur die Hauptblätter. Diese besitzen eine lanzettliche Form und sind zugespitzt. Am Rand sind die Blätter gewimpert bzw. gesägt. Da die Zähne am Rand relativ schwach ausgebildet sind, wirkt es fast so, als seien die Blätter ganzrandig. Ihre Farbe ist vom Frühling bis Spätsommer in ein saftiges Mittelgrün getaucht. Die Unterseite der Blätter, deren Blattnerven behaart sind, weist dagegen eine hellgrüne Farbe auf. Im Herbst verfärben sich die Blätter in verschiedene typische Herbsttöne wie ein Braun, Rot und Orange, wobei das Braun deutlich überwiegt. Diese Farben leuchten und verleihen der Pflanze ebenso im Herbst noch ein dekoratives Äußeres. Später wirft der Perlmuttstrauch nach und nach sein Laub ab, um sich für den darauffolgenden Winter zu rüsten und langsam in einen Winterschlaf zu verfallen.

Spürbare Eleganz durch Perlmuttfarben und einen verführerischen Duft

Kolkwitzia amabilis stellt für viele Gärtner besonders im Spätfrühling bis Frühsommer eines der größten und wertvollsten Schätze im Garten dar. Der Grund dafür ist die Blütezeit. Diese beginnt etwa im Mai und dauert bis Ende Juni an. In Doldentrauben sitzen die Blüten dann dicht an dicht zum Triebende hin und überziehen so den gesamten Strauch. Wie ein kleines Glöckchen wirkt dabei die Einzelblüte. Es ist eine enorme Blütenfülle. Als wäre dies nicht Grund zur Freude genug, geht von den Blüten darüber hinaus ein süßlicher und betörender Duft aus, der die unmittelbare Umgebung verzaubert und zahlreiche Insekten magisch anzieht. Selbst bei einer Vielzahl anderer blühender Pflanzen in der Umgebung wird der Perlmuttstrauch deutlich am stärksten von den nektarhunrigen Insekten beflogen. Der Duft ist zwar relativ stark, aber dennoch nicht aufdringlich, sondern angenehm.

An je einer Doldentraube bilden die Einzelblüten zusammen eine Art leuchtende Kugel. Diese Blütenstände werden bis zu 7 Zentimeter breit. Mit einer glocken- bis trompetenartigen Form erzeugen die Einzelblüten daran durch ihre Farbgebung herrliche Akzente. Sie sind rosa-weiß und schimmern perlmuttartig. Aufgrund des perlmuttartigen Schimmers gelangte der Strauch zu seinem deutschen Namen. Jede einzelne der Blüten ist circa 1,5 Zentimeter lang und mit zwei Kronlippen verwachsen. Die 5 Kelchblätter werden im Inneren von Staubblätter geziert, die etwa so lang sind wie die Kronröhre. Der behaarte Blütenschlund glänzt mit einer Zeichnung in einem Farbton zwischen Gelb und Orange.

Doch nicht nur die Blüten dieser Pflanze sind äußerst faszinierend. Wenn die Blütezeit abgeschlossen ist, können sich die Besitzer dieser Pflanze auf den nächsten Höhepunkt, die Herausbildung der Früchte, freuen. Die Früchte bilden sich im Juli aus und sind zwischen August und September reif. Es sind etwa 1 Zentimeter lange Schließfrüchte, die von außen dicht borstig behaart sind und daher auf dem Strauch wie kleine Igel wirken. Die kleinen borstigen Kapseln besitzen eine dunkelbraune Farbe und sind zum Einen aufgrund ihrer Borsten als auch aufgrund des getrockneten Blütenkelches, der noch immer an der Pflanze haftet, äußerst schmückend.

Eine bescheidene und überall gut zur Geltung kommende Schönheit

Bei solch vielen Vorzügen muss es doch Nachteile oder Schwierigkeiten in der Wahl des Standorts geben, oder? Bei dem Perlmuttstrauch nicht. Er kommt mit jedem Standort gut zurecht. Dennoch hat er gewisse Vorlieben. Am wohlsten fühlt er sich an einem sonnigen Standort. Doch im lichten und vollen Schatten gedeiht er noch prächtig. Sowohl für Sonne als auch für Schatten ist er tolerant. Er mag es allerdings geschützt und warm. Im Sommer kann es sogar lange Zeit so warm sein, dass die Erde unter ihm austrocknet. Das schadet ihm nicht, da es ihm in den Genen liegt, gut mit sommerlichen Trockenzeiten und Hitzeperioden zurechtzukommen. Neben der Toleranz gegenüber heißen Temperaturen und Trockenheit besticht der Strauch außerdem mit seiner Frosthärte. Bis zu -26 °C verträgt er mit Leichtigkeit. Ferner ist er auch für ein Stadtklima gut gerüstet.

Da der Perlmuttstrauch ein überaus dekoratives Exemplar darstellt, ist es ratsam, für ihn einen Standort zu wählen, an dem er auch gut für seine Außenwelt zur Geltung kommen kann. Einerseits kann er als Solitärstrauch einen Garten und Vorgarten optisch bereichern. Gleichzeitig kann er dabei als Sichtschutz genutzt werden. Andererseits kann er in Einzelstellung oder in Gruppen als Hecke, als Kübelpflanze oder für Grabstätten verwendet werden. Wenn mehrere Pflanzen des Perlmuttstrauchs gesetzt werden, sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 2 Pflanzen pro Meter gepflanzt werden. Generell ist es wichtig, ihn nicht in die Nähe eines Teiches oder eines Flusses zu pflanzen, da er die dort meist feuchte bis nasse Erde auf Dauer nicht vertragen würde. Doch wie sollte die Erde, in die er seine Wurzeln stecken darf, bestenfalls beschaffen sein?

Grundsätzlich verträgt dieses Gewächs Dürre ausgezeichnet, da seine Wurzeln tief in das Erdreich hineinragen und dort letztes Wasser aufsaugen können. Aus diesem Grund sollte die Bodenbeschaffenheit eher locker und durchlässig sein. Eine sandig-lehmige oder tonig-lehmige Struktur wäre ideal. Solch eine Bodenstruktur ist ebenfalls gut geeignet, um Staunässe zu vermeiden, da diese dem Wuchs nicht unbedingt zugutekommen würde. Ansonsten stellt dieser Strauch allerdings kaum Ansprüche an den Boden. Optimal wäre eine nährstoffreiche, humose, schwach saure bis alkalische Erde. Zu nahrhaft sollte die Erde jedoch nicht sein, da es sonst zu einer verminderten Blütenbildung kommen kann. Die Erde darf kalkhaltig sein, denn Kalk schadet der Pflanze kaum bis gar nicht. Seine größte Blütenpracht bildet er an hellen und warmen Standorten auf einem durchlässigen Boden mit eher geringerem Nährstoffgehalt aus.

Der richtige Umgang - lohnenswert, jedoch nicht kompliziert

Zum erstmaligen Anpflanzen und zur Vermehrung der Pflanze bieten sich Samen und Stecklinge an. Die Aussaat sollte im Frühjahr in Schalen erfolgen. Wer sich für Stecklinge entscheidet, sollte krautige Frühjahrstriebe dafür heranziehen. Die Rinde dieser Triebe sollte grün bis rot sein. Bei einer hellbraunen Färbung der Rinde sind die Triebe nicht mehr für die Vermehrung geeignet. Nach circa 3 Wochen kommt es zur Ausbildung der Wurzeln. Nach der Jugendphase in der der Strauch sich entwickelt wird der Strauch schon bald durch seine reichen und zartrosafarbenen Blüten sowie seine saftig-grünen Blätter seine unmittelbare Umgebung und düster wirkende Standorte beleben.

Generell gibt es bei der Pflege der Pflanze nicht viel zu beachten, da sie robust und anpassungsfähig ist. Im Bezug auf das Gießen muss sie nur in langanhaltenden Trockenperioden, in der Anwachsphase und in der Anzucht gegossen werden. Da sie mit dem Alter recht groß wird, kann sie mit einem Schnitt versehen werden. Dieser sollte am besten direkt nach der Blüte erfolgen. Beim Schnitt wird die Blütenbildung negativ beeinflusst. Ein Rückschnitt ist zwar nicht unbedingt erforderlich, jedoch ratsam, denn vor allem im Alter kann es manchmal zu einer Verkahlung der Zweige kommen. Dann ist es empfehlenswert den Strauch im Frühjahr etwas stärker zu schneiden und ihn eventuell sogar auszulichten um so die Neutriebe zu fördern. Ältere Triebe des Perlmuttstrauchs können bodennah abgeschnitten werden. Sie wachsen recht schnell nach.

Ob im Frühling, wenn die Blätter mit ihrer frisch-grünen Farbe strahlen; im zeitigen Sommer, wenn die perlmuttartig schimmernden Glockenblüten ihren honigsüßen Duft verströmen; im Spätsommer, wenn die borstigen Früchte Assoziationen zu kleinen Igeln hervorrufen; oder im Herbst, wenn sich die Blätter in warme Herbsttöne verfärben, der Perlmuttstrauch setzt fast das ganze Jahr über imposante Akzente und sorgt für den großen Effekt. Daneben überzeugt er mit seinem geringen Pflegeaufwand und seiner Toleranz gegenüber sämtlichen Standorten.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen

Pflanze erntwickelte sich sehr bescheiden
Pflanze kam gut verpackt an, aber sah nach kurzer Zeit aus, als würde sie nicht überleben. Ich werde noch das kommende Frühjahr abwarten (2. Winter) und dann entscheiden, ob sie entsorgt oder umgepflanzt wird.
vom 5. November 2016,
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Bisher leider nur in Bodennähe
Den 1.Winter hat meine Kolkwitzie gut überstanden.Sie steht im Halbschatten, die Wuchshöhe ist bisher enttäuschend, die Zweige bewegen sich eher in Bodennähe. Habe die Pflanze im Herbst beschnitten. Neuer Austrieb ist erfolgt, die neuen Zweige zeigen schon eher in die Höhe. Blüten gab es auch noch nicht. Ich hoffe auf das nächste Jahr.
vom 31. Oktober 2016,

Perlmuttstrauch nimmt sich Zeit
Leider können noch keine Blüten ausgemacht werden. Auch hat es länger gedauert bis ein Wachstum zu verzeichnen war. Wir müssen uns nunmehr bis ins nächste Jahr gedulden. Auch hätten wir uns einen höheren Wuchs gewünscht. Die Pflanzen haben gerade mal eine Höhe von 15-20 cm erreicht.
vom 10. Oktober 2016,

Gesamtbewertung

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279 Bewertungen
155 Kurzbewertungen
124 Bewertungen mit Bericht

97% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzengesundheit
Anwuchsergebnis
Blütenreichtum
Pflegeleicht
Duftstärke
Pflanzenwuchs

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Langfurth

Schöne Pflanze

Schöner Form-Wuchs nur etwas weniger hoch, bisher, als beschrieben. Wird evtl. noch ;)
Die dezenten Blüten runden die Gesamterscheinung ab.

vom 10. August 2016

Burg

Perlmuttstrauch

Ein wunderschöner Strauch, welcher sehr gut angewachsen ist und in diesem Jahr schon sehr schön blüht
vom 10. Juni 2016

Rodewisch
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Perlmuttstrauch

da die Pflanze relativ klein war ist sie dieses Jahr erst richtig zum wachsen gekommen. Blüten sind noch keine vorhanden, da die neuen Triebe erst ab dem zweiten Jahr Blühfähig sind.
Der Strauch hat sich insgesamt sehr gut entwickelt und ist schön angewachsen.

vom 8. Juni 2016

Dresden
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Danke "Meister Maik"

Die Kurzvideos zu verschiedenen Pflanzen sind sehr schön und hilfreich.
Für einen Sichtschutz im Halbschattenbereich habe ich mit dem Perlmuttstrauch etwas passendes gefunden.
Zu Blüte und Duft kann ich heute (Mitte Mai) noch nichts sagen, denn es ist derzeit nur grün. Vielleicht liegt das ja an dem Alter: ich habe voriges Jahr angepflanzt. Aber Zuwachs ist schon sehr gut da.

vom 21. Mai 2016

Treffurt
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Frau Diel

Die Pflanze hat sich hervorragend entwickelt. Es gab auch überhaupt keine Probleme beim Anwachsen. Die Kolkowitzie wurde in einer sehr gute Qualität angeliefert.
vom 9. Mai 2016

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Kann ich die Kolkwitzie auch noch im November pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hannover , 4. November 2016
Antwort von
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Solange Sie mit dem Spaten in den Boden gelangen(Frost), ist eine Anpflanzung in der gesamten Winterzeit möglich.
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Antwort
Die neubestellte Pflanze hat dünne, weiche Austriebe, die zur Seite fallen. Sollte ich diese an Bambus oder ähnlichen fixieren, damit sie aufrecht wachsen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Winsen , 6. September 2016
Antwort von
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Sie können diese Triebe einfach etwas einkürzen um die Pflanze so schlanker zu halten. Von Natur aus breitet sich der Perlmuttstrauch aber gut zur Seite aus. Dies zählt zu seinem natürlichen Wuchscharakter.
Natürlich können Sie diese Triebe auch Bambusstäben hochbinden.
1
Antwort
Kann diese Pflanze wegen ausbleibender Blütenbildung der letzten beiden Jahre noch jetzt gedüngt werden ?
Was sollte es für ein Dünger sein, mit welchen Anteilen die die Blütenbildung anregen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rostock , 11. August 2016
Antwort von
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Einige Pflanzen haben recht lange Jugendphase, die durch die Gabe von einer sehr stickstoffhaltigen Düngung noch verstärkt wird. Für die Blütenbildung ist Phosphor im Boden wichtig, zusätzlich sollte der Stickstoffgehalt dann nicht überwiegen. Geben Sie bei Frühblühern (Blüte vor Mitte Juni) etwa Mitte Juli bis Anfang August Agrosil Wurzeltrubo. Der enthaltene Phosphor kommen neben der Wurzelbildung auch der Blütenknospenbildung zu Gute. Etwa 6 Wochen vor der Blütenknospenbildung im Spätsommer muss der Phosphor zugeführt werden um seine volle Wirkung in der Pflanze entfalten zu können.
1
Antwort
Wann etwa verliert der Perlmuttstrauch im Herbst sein Laub und wann etwa erfolgt der neue Blattaustrieb?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Leinfelden-Echterdingen , 13. Juni 2016
Antwort von
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Je nach Witterung ist der Laubfall etwas unterschiedlich, meist aber zwischen Mitte und Ende Oktober, in milden Jahren auch etwas später. Ebenso ist es mit dem Laubaustrieb. Je nach Witterung kann es gegen Ende März oder auch erst gegen Mitte April erfolgen. In kalten Jahren auch später.
1
Antwort
Die Kolkwitzie soll in ein Hochbeet gepflanzt werden. Tiefe 50 cm, Breite 1,20m. Ist das möglich?
von einer Kundin oder einem Kunden , 29. Mai 2016
Antwort von
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Ja, das ist problemlos möglich, da die Kolkwitzie auch trockene Witterungsperioden gut übersteht. Trotzdem sollten Sie im Sommer immer auf die ausreichende Bodenfeuchte achten.
1
Antwort
Ich würde die Pflanze gerne in eine Blütenhecke integrieren. Hier hätte sie in der Breite ca. 1,20 m Platz. In der Höhe würde ich sie gerne auf 2m halten. Ist das möglich? Und wie weit sollte die Pflanze von der Terrasse entfernt sein?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Dortmund , 23. Mai 2016
Antwort von
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Die Anpflanzung ist möglich. Der Rückschnitt erfolgt dann immer nach der Blüte, damit die Pflanze auf 2 Meter gehalten werden kann und sie sollte ca.1,5 Meter von der Terrasse entfernt stehen.
1
Antwort
Meine Kolkwitzie vor 2 Jahren gepflanzt, steht im lichten Schatten zweier Zierbäume. Könnte das der Grund sein,
warum sie bis jetzt noch keine Blüten trägt. Oder blüht sie noch zu einem späteren Zeitpunkt? Das Blattwerk sieht jedenfalls gesund aus.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rostock , 11. Mai 2016
Antwort von
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Je nach Standort ist die Pflanze die ersten 2 bis 3 Jahre mit Wachstum beschäftigt und bildet noch keine Blüten aus. Aufgrund des schattigen Standorts kann es auch zu einer Verzögerung in der Blütenbildung kommen. Da bei den früh blühenden Pflanzen die Blütenknospen in der Regel bereits im Spätsommer des vorigen Jahres gebildet werden, sollte ab Juli die Pflanze nicht mehr geschnitten werden. Um die Blütenbildung zu fördern, kann im Juli Phosphor betont gedüngt werden. In Frage kommt hier beispielsweise Agrosil.
1
Antwort
Ich würde die Kolkwitzie als Blickfang gerne auf ein separates "Hochbeet" ca. 15 cm höher in den Rasen setzen. Darauf soll nur die Kolkwitzie stehen, aber ungehindert wachsen können. Welche Bodenfläche müsste ich hierfür reservieren?
von Kerstin aus Reichenbach an der Fils , 8. November 2015
Antwort von
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Im Alter auf gutem Boden nimmt die Kolkwitzie meist eine Breite um die drei Meter ein. Daher sollte man bei jungen Pflanzen etwa 100-150 cm im Durchmesser zur Verfügung stellen. Der Rest erfolgt dann über die Jahre (in Form von Rasenkanten abstechen). Die Wurzeln finden ihren Weg und das "Hochbeet" muss daher nicht breiter ausfallen.
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Antwort
Mein Perlmuttstrauch wächst sehr schlecht in die Höhe, und sieht obenrum sehr mager aus. Ist aber schon 4 Jahre alt. Kann es sein, dass es an den Wurzeln liegt? Womit kann man die Wurzelbildung fördern? Macht man das jetzt noch im Herbst?
von einer Kundin oder einem Kunden , 26. September 2015
Antwort von
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Gedüngt wird immer nur mit dem Austrieb im Frühjahr bis etwa Ende Juli. Mit Hilfe der Düngung kann man die Kolkwitzie mehr in die Höhe wachsen lassen. Schneide man dazu nur die Seiten, wächst sie noch mehr in die Höhe. Nach 4 Jahren sollte die Wurzelbildung mehr als ausreichend für den Strauch sein. Um einen guten Zuwachs zu erzielen ist die ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung viel wichtiger. Gerade während trockenen und heißen Witterungsphasen können die Perlmuttsträucher stark leiden und geraten mit dem Wuchs ins Stocken. Daher ist während solcher Zeiten die Wasserversorgung sehr wichtig.
Jetzt im Herbst kann man reifen Kompost unter die Kolkwitzie streuen um ihr so im Frühjahr einen guten Start zu ermöglichen.
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Antwort
Ist es möglich diese Pflanze auch während/Ende des Sommers zu pflanzen?
Klappt dann das Anwurzeln noch, dass sie für den Winter robust genug ist?
von Manuela , 24. Juli 2015
Antwort von
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Eine Pflanzung bis zum Winter ist kein Problem, jetzt im Sommer muss allerdings die ausreichende Wasserversorgung (Bodenfeuchte) sicher gestellt sein. Im Herbst wird das Laub abgeworfen und somit übersteht der Perlmuttstrauch den Winter auch problemlos.


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