Perlmuttstrauch / Kolkwitzie

Kolkwitzia amabilis

Ursprungsart
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  • dichtes, im Alter auch ausladendes Gehölz
  • bei zu starker Düngung leidet die Blütenbildung
  • sehr frosthart
  • überstehen Dürrezeiten
  • Blüten werden stark von Bienen und Hummeln beflogen

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Wuchs

Wuchs Strauch, breit aufrecht, malerischer Wuchs, im Alter überhängend
Wuchsbreite 150 - 350 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 50 cm/Jahr
Wuchshöhe 200 - 350 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe rosa bis rotweiß mit gelbem Schlund
Blütenform doldenförmig
Blütezeit Mai - Juni

Blatt

Blatt oval, zugespitzt
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst bräunlich

Sonstige

Besonderheiten malerischer Wuchs, süßer Duft, frosthart, liebt Sonne
Boden anspruchslos, normale Gartenböden
Duftstärke
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 1-2 pro Meter
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Blütenstrauch für Einzelstellung und in Hecken, als Gruppenpflanze
Wurzelsystem Herzwurzler
Themenwelt Hitzeverträgliche Pflanzen
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Mit dem malerisch ausschweifenden Wuchs setzt dieser mittelgroße Strauch unglaublich romantische Akzente in sein Umfeld. Den Hauptgrund dafür liefern die glockenförmigen, perlmuttfarbenen Blüten, die in ihrer Fülle wie kleine Juwelen wirken und einen honigartigen Duft ausströmen. Doch das Gewand aus Blättern des Perlmuttstrauches / Kolkwitzie ist äußerst ansehnlich. Im Herbst verfärben sich die Blätter hauptsächlich Brauntönen. Diese werden aber durch leichte Rot- und Orangetöne aufgelockert und bilden zusammen mit den wattebauschähnlichen Früchten ein wertvolles Herbst-Dekor. Neben der optischen Überzeugungskraft hat der Perlmuttstrauch noch weitere Vorzüge zu bieten. Er ist sowohl anspruchslos im Bezug auf seinen Standort, pflegeleicht und schnitttolerant als auch schattenverträglich.

Kolkwitzie - die Liebenswerte, die lange Zeit als unbekannt galt

Zur Familie der Geißblattgewächse zählend stammt der Perlmuttstrauch ursprünglich aus dem Westen Chinas, wo er heute noch in Höhenlagen zwischen 300 und 1.300 m wächst. Er besiedelt Berghänge, Wälder und ebenso Straßenränder, ist aber generell in seiner wilden Form eher selten anzutreffen. Erst relativ spät gelangte er nach Mitteleuropa. Heute stellt er einen beliebten und relativ anspruchslosen Zierstrauch zur Bepflanzung von Parks und Gärten dar. Seinen Namen Kolkwitzie, der an den Berliner Gelehrten Professor Kolkwitz angelehnt ist, erhielt der Strauch von dem Mann, der ihn einst in Europa bekannt machte, dem Botaniker Karl Otto Graebner. Der Begriff 'amabilis', der in seiner botanischen Bezeichnung an zweiter Stelle steht, kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt ins Deutsche so viel wie liebenswert. Der Begriff liebenswert umschreibt seinen Charakter auf treffende Art und Weise, denn ein jeder Gärtner wird diesen Strauch aufgrund seines zierenden Blütenschmucks wohl schnell in sein Herz schließen.

Wie ein malerischer und berauschender Wasserfall

In jungen Jahren wächst der Perlmuttstrauch straff aufrecht und gewinnt schnell an Attraktivität und Bewunderung. Pro Jahr nimmt er zwischen 20 und 50 Zentimeter an Größe zu, wobei sein Wuchs anfangs schlank und später etwas breiter wird. Dabei ist er immer graziös in seiner Wirkung. Obwohl er dicht verzweigt ist, wirkt sein Wuchs recht locker Mit den Jahren erreicht er je nach Standort eine Wuchshöhe von bis zu 4 m. Jetzt hat sich sein Erscheinungsbild geändert und er überzeugt mit seinem elegant überhängenden Wuchs bei einer Breite, die durchaus der Wuchshöhe entsprechen kann. Die Zweige hängen dann trichterförmig bis bogenförmig über, was sein neues Erscheinungsbild besonders auszeichnet. Dieses Bild erinnert optisch an einen berauschenden Wasserfall, der eine beinahe schon greifbare Romantik in seine Umgebung ausstrahlt.

Kolkwitzie (Perlmuttstrauch) ist ein Herzwurzler, was bedeutet, dass seine Wurzeln nicht nur flach, sondern tief in die Erde reichen. Aus dem Boden geht eine mit der Zeit abblätternde Rinde hervor. Das Abblättern ist jedoch kein Zeichen einer Krankheit, sondern völlig normal und bei diesem Strauch einfach ein Ausdruck dafür, dass er sich im Wachstum und somit in der Veränderung seines Äußeren befindet. Die jungen Triebe des Strauches besitzen im Gegensatz zu den älteren Ästen und Zweigen, die eine braune und relativ glatte Rinde aufweisen, eine dichte Behaarung. An den Zweigen befinden sich etwa 2 bis 5 Millimeter großen Knospen, die in ihrer spitzen Form von Knospenschuppen bedeckt sind. Im Frühjahr öffnen sie sich und präsentieren der Welt stolz die Blätter des Perlmuttstrauches.

Die Blätter sind zwischen 3 und 7 Zentimeter lang und gegenständig um die einzelnen Zweige angeordnet. An den Zweigen haften sie mit kurzen Stielen. Die Blattstiele sind ebenfalls wie die frischen Triebe borstig behaart. Es gibt keine Nebenblätter, sondern nur die Hauptblätter. Diese besitzen eine lanzettliche Form und sind zugespitzt. Am Rand sind die Blätter gewimpert bzw. gesägt. Da die Zähne am Rand relativ schwach ausgebildet sind, wirkt es fast so, als seien die Blätter ganzrandig. Ihre Farbe ist vom Frühling bis Spätsommer in ein saftiges Mittelgrün getaucht. Die Unterseite der Blätter, deren Blattnerven behaart sind, weist dagegen eine hellgrüne Farbe auf. Im Herbst verfärben sich die Blätter in verschiedene typische Herbsttöne wie ein Braun, Rot und Orange, wobei das Braun deutlich überwiegt. Diese Farben leuchten und verleihen der Pflanze ebenso im Herbst noch ein dekoratives Äußeres. Später wirft der Perlmuttstrauch nach und nach sein Laub ab, um sich für den darauffolgenden Winter zu rüsten und langsam in einen Winterschlaf zu verfallen.

Spürbare Eleganz durch Perlmuttfarben und einen verführerischen Duft

Kolkwitzia amabilis stellt für viele Gärtner besonders im Spätfrühling bis Frühsommer eines der größten und wertvollsten Schätze im Garten dar. Der Grund dafür ist die Blütezeit. Diese beginnt etwa im Mai und dauert bis Ende Juni an. In Doldentrauben sitzen die Blüten dann dicht an dicht zum Triebende hin und überziehen so den gesamten Strauch. Wie ein kleines Glöckchen wirkt dabei die Einzelblüte. Es ist eine enorme Blütenfülle. Als wäre dies nicht Grund zur Freude genug, geht von den Blüten darüber hinaus ein süßlicher und betörender Duft aus, der die unmittelbare Umgebung verzaubert und zahlreiche Insekten magisch anzieht. Selbst bei einer Vielzahl anderer blühender Pflanzen in der Umgebung wird der Perlmuttstrauch deutlich am stärksten von den nektarhunrigen Insekten beflogen. Der Duft ist zwar relativ stark, aber dennoch nicht aufdringlich, sondern angenehm.

An je einer Doldentraube bilden die Einzelblüten zusammen eine Art leuchtende Kugel. Diese Blütenstände werden bis zu 7 Zentimeter breit. Mit einer glocken- bis trompetenartigen Form erzeugen die Einzelblüten daran durch ihre Farbgebung herrliche Akzente. Sie sind rosa-weiß und schimmern perlmuttartig. Aufgrund des perlmuttartigen Schimmers gelangte der Strauch zu seinem deutschen Namen. Jede einzelne der Blüten ist circa 1,5 Zentimeter lang und mit zwei Kronlippen verwachsen. Die 5 Kelchblätter werden im Inneren von Staubblätter geziert, die etwa so lang sind wie die Kronröhre. Der behaarte Blütenschlund glänzt mit einer Zeichnung in einem Farbton zwischen Gelb und Orange.

Doch nicht nur die Blüten dieser Pflanze sind äußerst faszinierend. Wenn die Blütezeit abgeschlossen ist, können sich die Besitzer dieser Pflanze auf den nächsten Höhepunkt, die Herausbildung der Früchte, freuen. Die Früchte bilden sich im Juli aus und sind zwischen August und September reif. Es sind etwa 1 Zentimeter lange Schließfrüchte, die von außen dicht borstig behaart sind und daher auf dem Strauch wie kleine Igel wirken. Die kleinen borstigen Kapseln besitzen eine dunkelbraune Farbe und sind zum Einen aufgrund ihrer Borsten als auch aufgrund des getrockneten Blütenkelches, der noch immer an der Pflanze haftet, äußerst schmückend.

Eine bescheidene und überall gut zur Geltung kommende Schönheit

Bei solch vielen Vorzügen muss es doch Nachteile oder Schwierigkeiten in der Wahl des Standorts geben, oder? Bei dem Perlmuttstrauch nicht. Er kommt mit jedem Standort gut zurecht. Dennoch hat er gewisse Vorlieben. Am wohlsten fühlt er sich an einem sonnigen Standort. Doch im lichten und vollen Schatten gedeiht er noch prächtig. Sowohl für Sonne als auch für Schatten ist er tolerant. Er mag es allerdings geschützt und warm. Im Sommer kann es sogar lange Zeit so warm sein, dass die Erde unter ihm austrocknet. Das schadet ihm nicht, da es ihm in den Genen liegt, gut mit sommerlichen Trockenzeiten und Hitzeperioden zurechtzukommen. Neben der Toleranz gegenüber heißen Temperaturen und Trockenheit besticht der Strauch außerdem mit seiner Frosthärte. Bis zu -26 °C verträgt er mit Leichtigkeit. Ferner ist er auch für ein Stadtklima gut gerüstet.

Da der Perlmuttstrauch ein überaus dekoratives Exemplar darstellt, ist es ratsam, für ihn einen Standort zu wählen, an dem er auch gut für seine Außenwelt zur Geltung kommen kann. Einerseits kann er als Solitärstrauch einen Garten und Vorgarten optisch bereichern. Gleichzeitig kann er dabei als Sichtschutz genutzt werden. Andererseits kann er in Einzelstellung oder in Gruppen als Hecke, als Kübelpflanze oder für Grabstätten verwendet werden. Wenn mehrere Pflanzen des Perlmuttstrauchs gesetzt werden, sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 2 Pflanzen pro Meter gepflanzt werden. Generell ist es wichtig, ihn nicht in die Nähe eines Teiches oder eines Flusses zu pflanzen, da er die dort meist feuchte bis nasse Erde auf Dauer nicht vertragen würde. Doch wie sollte die Erde, in die er seine Wurzeln stecken darf, bestenfalls beschaffen sein?

Grundsätzlich verträgt dieses Gewächs Dürre ausgezeichnet, da seine Wurzeln tief in das Erdreich hineinragen und dort letztes Wasser aufsaugen können. Aus diesem Grund sollte die Bodenbeschaffenheit eher locker und durchlässig sein. Eine sandig-lehmige oder tonig-lehmige Struktur wäre ideal. Solch eine Bodenstruktur ist ebenfalls gut geeignet, um Staunässe zu vermeiden, da diese dem Wuchs nicht unbedingt zugutekommen würde. Ansonsten stellt dieser Strauch allerdings kaum Ansprüche an den Boden. Optimal wäre eine nährstoffreiche, humose, schwach saure bis alkalische Erde. Zu nahrhaft sollte die Erde jedoch nicht sein, da es sonst zu einer verminderten Blütenbildung kommen kann. Die Erde darf kalkhaltig sein, denn Kalk schadet der Pflanze kaum bis gar nicht. Seine größte Blütenpracht bildet er an hellen und warmen Standorten auf einem durchlässigen Boden mit eher geringerem Nährstoffgehalt aus.

Der richtige Umgang - lohnenswert, jedoch nicht kompliziert

Zum erstmaligen Anpflanzen und zur Vermehrung der Pflanze bieten sich Samen und Stecklinge an. Die Aussaat sollte im Frühjahr in Schalen erfolgen. Wer sich für Stecklinge entscheidet, sollte krautige Frühjahrstriebe dafür heranziehen. Die Rinde dieser Triebe sollte grün bis rot sein. Bei einer hellbraunen Färbung der Rinde sind die Triebe nicht mehr für die Vermehrung geeignet. Nach circa 3 Wochen kommt es zur Ausbildung der Wurzeln. Nach der Jugendphase in der der Strauch sich entwickelt wird der Strauch schon bald durch seine reichen und zartrosafarbenen Blüten sowie seine saftig-grünen Blätter seine unmittelbare Umgebung und düster wirkende Standorte beleben.

Generell gibt es bei der Pflege der Pflanze nicht viel zu beachten, da sie robust und anpassungsfähig ist. Im Bezug auf das Gießen muss sie nur in langanhaltenden Trockenperioden, in der Anwachsphase und in der Anzucht gegossen werden. Da sie mit dem Alter recht groß wird, kann sie mit einem Schnitt versehen werden. Dieser sollte am besten direkt nach der Blüte erfolgen. Beim Schnitt wird die Blütenbildung negativ beeinflusst. Ein Rückschnitt ist zwar nicht unbedingt erforderlich, jedoch ratsam, denn vor allem im Alter kann es manchmal zu einer Verkahlung der Zweige kommen. Dann ist es empfehlenswert den Strauch im Frühjahr etwas stärker zu schneiden und ihn eventuell sogar auszulichten um so die Neutriebe zu fördern. Ältere Triebe des Perlmuttstrauchs können bodennah abgeschnitten werden. Sie wachsen recht schnell nach.

Ob im Frühling, wenn die Blätter mit ihrer frisch-grünen Farbe strahlen; im zeitigen Sommer, wenn die perlmuttartig schimmernden Glockenblüten ihren honigsüßen Duft verströmen; im Spätsommer, wenn die borstigen Früchte Assoziationen zu kleinen Igeln hervorrufen; oder im Herbst, wenn sich die Blätter in warme Herbsttöne verfärben, der Perlmuttstrauch setzt fast das ganze Jahr über imposante Akzente und sorgt für den großen Effekt. Daneben überzeugt er mit seinem geringen Pflegeaufwand und seiner Toleranz gegenüber sämtlichen Standorten.

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Anwuchsergebnis
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Duftstärke
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München
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robuster Bienenmagnet

Die Kolkwitzie ist sehr gut angewachsen, hat bereits im ersten Jahr einen ordentlichen Wachstumsschub hingelegt und auch schon relativ viele Blüten für so einen jungen Strauch gehabt. Die Bienen haben sich genau wie ich gefreut!
vom 1. October 2021

Garzau Garzin OT Garzau
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Sehr zufrieden

Ich hatte zwei Exemplare im Herbst 2020 gepflanzt. Sie sahen zuerst etwas zerrupft aus, aber beide sind sehr gut angewachsen, und haben diesen Sommer sehr schön geblüht. Die eine Pflanze etwas reicher als die andere. Und gewachsen sind sie auch gut, ich würde schätzen, ca. 30 cm. Der Pflegeaufwand ist gering, sie stehen in fast Vollsonne, und sind mit wenigen Wassergaben sehr gut über den Sommer gekommen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden, und freue mich schon auf die nächste Blüte im kommenden Jahr.
vom 28. September 2021

Berlin
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gesunde Pflanzen

Ich habe kräftige und gesunde Pflanzen bekommen, die gut vorgetrieben waren. Alle sind gut angewachsen und haben sich an einem vollsonnigen Standort sehr gut weiterentwickelt. Der Pflegeaufwand ist gering. Auch kurze trockene Phasen wurden gut toleriert. Ich bin sehr zufrieden.
vom 19. September 2021

Vielank
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Perlmutstrauch

Der Strauch kam in sehr guter Qualität, ist schnell angewachsen und blüht herrlich. Ich würde ihn immer wieder kaufen.
vom 15. September 2021

Bremen
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Wunderschön

Super angewachsen, top entwickelt und zauberhafte Blüten.
Ein wirkliches Blütenwunder 😍

vom 5. September 2021
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Kann ich die Kolkwitzie auch an eine Hauswand pflanzen?
von Birgit Günter aus 53773 Hennef , 22. October 2021
Antwort von
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Wenn das Fndament stabil ist und keine Risse aufweist, dann wird die Pflanze ebenfalls keine Schäden hervorrufen. Dann ist auch die Anpflanzung an der Hauswand möglich.
1
Antwort
Muss ich beim Pflanzen einer Kolkwitzie das Wurzelwerk von Lebensbäumen - die derzeit als Heckenpflanze noch stehen, aber ersetzt werden sollen - und in einem Abstand von 50-100 cm zur alten Hecke/Wurzeln gepflanzt werden sollen - entfernen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 21. April 2021
Antwort von
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In dem Bereich der Kolkwitzia müssen die Wurzeln entfernt werden, da ansonsten der Perlmuttstrauch schlechter anwächst. Alte Wurzeln stehen nämlich immer als Konkurrenten den jungen Pflanzen zur Seite und entziehen Ihnen Wasser und Nährstoffe.
1
Antwort
Ist für den Perlmutstrauch eine Rizomensperre erforderlich? Bildet sie Rizome?
von Bartols aus Gronau , 24. March 2021
Antwort von
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Es handelt sich um einen reinen Strauch ohne Ausläufer oder Rhizome. Die Pflanze verzweigt sich oberirdisch. Eine Sperre ist nicht erforderlich.
1
Antwort
Ich würde gerne wissen, ob ich die Pflanze in ein Hochbeet pflanzen könnte. Die Maße des Beetes sind 1m x 2m, Höhe 80 cm. Das Hochbeet steht frei auf einem gepflasterten Hof und ist ab mittags in der Sonne. Wenn es ginge, womit sollte ich das Hochbeet füllen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Velbert , 9. March 2021
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Für die Wurzeln liefert das Hochbeet ausreichend Platz. Sie müssen lediglich dafür sorgen, dass die wasser- und Nährstoffversorgung optimal gewährleistet wird. Befüllen Sie das Beet in der ersten und untersten Schicht (etwa 30 cm) mit Reisig. Danach folgt eine Humusschicht oder Muttererde. Erde aus einem angesetzten Kompost ist ebenfalls möglich.
1
Antwort
Wie und wann muss der Perlmuttstrauch geschnitten werden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Nördlingen , 24. February 2021
Antwort von
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Optimal ist ein Rückschnitt nach der Blüte alle drei Jahre. Es werden dann die ältesten und stärksten Triebe ausgeschnitten, damit sich die Pflanze von Innen heraus mit jungen Trieben neu aufbauen kann.
Alte Pflanzen mit einem unansehnlichen Wuchs können auch im Frühjahr auf den Stock gesetzt werden. Bis Ende Februar ist es erlaubt die Pflanze auf ein Drittel und somit ins alte Holz herunter zu schneiden.
1
Antwort
An der im Oktober letzten Jahres eingepflanzten Kolkwitzie ist nun an einem ihrer Zweige an der Basis direkt oberhalb der Erde ein circa ein cm langer Einriss in der Rinde. Darunter schimmert das Holz hellgrün. Hat der Frost (-17°) die Rinde gesprengt? und muss ich die Wunde verschließen, um Pilzinfektionen oder andere Schäden zu verhindern? Und falls ja, womit?
von einer Kundin oder einem Kunden aus München , 24. February 2021
Antwort von
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Es ist sehr wahrscheinlich dass hier ein Frostriss entstanden ist. Hier können Sie nicht viel machen. Es ist jetzt ganz wichtig, dass Sie die Pflanze ab April düngen und ab den kommenden Tagen ausreichend wässern. Meist regenerieren die Pflanzen sehr schnell wieder.
Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass genau dieser Trieb abstirbt. Dann wird er aber heraus geschnitten und es bildet sich ein Neuer. Das ist bei Ziersträuchern weniger schlimm.
Die Pflanze kann noch so frosthart sein. Wenn aber an frostigen Tagen eine intensive Sonneneinstrahlung auf die Pflanze einwirkt, dann platz auf der Sonnenseite, gerade bei weichwandigen Gehölzen die Rinde. Daher werden viele Pflanzen auch am Stamm weiß angestrichen. So reflektiert das Sonnenlicht.
1
Antwort
Ich habe im letzten Frühjahr einige Perlmuttstäucher gepflanzt. Einen Pflanzschnitt habe ich nicht vorgenommen. Nun möchte ich die Verzweigung und den aufrechten Wuchs anregen. Soll ich besser im März oder erst nach der Blüte schneiden? Um wieviel soll ich die Pflanzen einkürzen?
von Roland Pirner aus Poppenricht , 24. January 2021
Antwort von
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Grundsätzlich gilt, je früher geschnitten wird, desto besser. Kolkwitzien neigen jedoch in der Jugend dazu eher in die Breite zu wachsen, daher sollte man in der Höhe möglichst kaum schneiden, allenfalls die Spitzen. In der Breite kann man jedoch etwas mehr wegnehmen, so reizt man den Strauch mehr in die Höhe zu wachsen. Blühen wird der Strauch erst, wenn er mindestens ein Drittel seiner Gesamthöhe erreicht hat, was etwa einer Höhe von 125-150 cm entspricht (diese Angabe ist ohne Gewähr).
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Antwort
Muss man nach dem Transport per Paket und dem Einpflanzen alle Stützelemente entfernen? Die Pflanze hatte mehrere Bambusstäben für den Transport zur Sicherung und auch ein Band was die Pflanze sichert. Diese habe ich entfernt, zudem ist sie aber noch mit einer Art Klebestreifen zur Stabilisierung an Bambusstabe gebunden. Entferne ich diese? Oder erst nach dem Anwachsen?
von Evken , 29. September 2020
Antwort von
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Sie können die ganzen Materialien von der Pflanze entfernen. Bei jungen Pflanzen darf man sich jedoch nicht über den niederliegenden Wuchs wundern. Der kann noch ein paar Jahre anhalten. Wir raten dann immer im März /April die Pflanze zu schneiden, damit sie sich ganz schnell verzweigt und aufrechte Zweige ausbildet.
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Antwort
Kann man die Kolkwitzie jetzt im Herbst als Heckenpflanze zwischen Ligusterpflanzen pflanzen?
von Julia , 21. September 2020
Antwort von
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Bei einer ausreichenden Wasserzufuhr ist es überhaupt kein Problem. Im Gegenteil. Es ist das optimale Pflanzwetter.
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Antwort
Kann man diesen Strauch klein halten? Gibt es evtl. eine Zwegpflanze als Alternative?
von einer Kundin oder einem Kunden , 17. June 2020
Antwort von
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Diese Pflanze kann zurück geschnitten und klein gehalten werden, jedoch wird sie dann den Blütenschmuck verlieren. Alternativ empfehle ich Abelia grandiflora.


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