Waldsteinie / Dreiblatt Golderdbeere

Waldsteinia ternata

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  • immergrüner Bodendecker
  • gelbe Schalenblüte im April und Mai
  • bevorzugt lockere und humose Böden
  • bildet durch kurze Ausläufer dichte Teppiche
  • bei guter Bodenfeuchte auch sonnige Standorte vertragend

Wuchs

Wuchs flächig ausbreitend, kriechend, teppichartig
Wuchsbreite 30 - 60 cm
Wuchsgeschwindigkeit 5 - 10 cm/Jahr
Wuchshöhe 10 - 15 cm

Blüte

Blütenfarbe goldgelb
Blütenform schalenförmig
Blütezeit April - Mai

Blatt

Blatt dreizählig, gezähnt, behaart, glänzend
Blattgesundheit
Laub immergrün
Laubfarbe grün

Sonstige

Besonderheiten durch kurze Ausläufer Teppiche bildend
Boden gut durchlässig, frisch, humos, feucht
Bodendeckend
Duftstärke
Pflanzenbedarf 1899 Herkunft: Balkan, Karpaten, N-Japan, SO-Europa
Standort Halbschatten bis Schatten
Verwendung Bodendecker, Rabatte, Gräber, Unterpflanzung
Themenwelt Grabbepflanzung
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Strahlendes Gelb für schattige Lagen. Mit dieser Waldstaude werden schattige Lagen im Garten zu einem wahren Blickfang. Die Waldsteinia ternata, so der botanische Name für die Waldsteinie / Dreiblatt Golderdbeere, sorgt mit ihrem leuchtenden Gelb der Blüten für einmalig schöne Blütenteppiche. Die Staude verfügt über einen attraktiven Wuchs, der den Einsatz der Pflanze als Bodendecker äußerst beliebt macht. Für halbschattige oder schattige Bereiche ist die Waldsteinie ein echter Gewinn. Sie bildet mit ihren Ausläufern Teppiche, die ganze Flächen bedecken. Zusätzlich verschönert die Staude mit ihrem immergrünen Wesen den winterlichen Garten und sorgt mit ihrem kräftigen Grün für schöne Akzente.

Vielseitig ist die Dreiblatt Golderdbeere im Garten einsetzbar. Direkt unter oder zwischen Gehölzen zeigt sie sich in besonderer Attraktivität. Ebenso ist die Rhizomstaude die ideale Besetzung für eine pflegeleichte Begrünung von Gräbern. Bei der Grabgestaltung trumpft sie damit auf, dass sie sich anspruchslos präsentiert. Kurze Trockenphasen machen der Pflanze nichts aus und neben dem immergrünen Nutzen für Grabflächen, schmückt sie diese noch eindrucksvoll mit ihrer gelben, freundlichen Blütenpracht. Wichtig für Waldsteinia ternata ist ein nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden. Staunässe ist zu vermeiden, die verträgt die Pflanze nicht gut. Ein Anzeigen für mögliche Staunässe ist, dass sich das Blattwerk dunkel bis bräunlich verfärbt. Der bevorzugte Standort ist halbschattig bis schattig. Dies ist einer der größten Vorteile der Waldstaude. In schattigen Bereichen des Gartens zeigen sich wenige Pflanzen blühfreudig. Oftmals lassen sich ausnehmend Pflanzen mit grünem Kleid, statt Blütenfülle pflanzen. Ganz anders mit der Dreiblatt Golderdbeere.

Mit ihrem teppichbildenden, kriechenden und flächig ausgebreitetem Wuchs, ist die Waldsteinia ternata im Stande, ganze Flächen zu begrünen. Der Einsatz als blühender Bodendecker ist damit ideal. Mit ihrem Wuchs erreicht die Staude eine Höhe von circa zehn bis fünfzehn Zentimetern. Um die 30 bis 60 Zentimeter gewinnt sie in der Breite. Mit einem Zuwachs von fünf bis zehn Zentimetern im Jahr, erreicht die Pflanze langsam aber stetig ihre Maximalgröße. Die Waldsteinie ist die ideale Gruppenpflanze. Erst mit mehreren Exemplaren in Gruppe gesetzt, entfaltet sie mit ihrem Wuchs den typischen, schönen und flächengrünen Anblick. Dabei pflanzt der Gärtner acht bis zwölf Stauden der Dreiblättrigen Golderdbeere pro Quadratmeter ein. So bekommt er kurz darauf einen dichten Teppich, der sogar Unkraut unterdrückt. Dreizählig und gezähnt ist das frischgrün gefärbte Blatt der Pflanze. Es bildet einen attraktiven Grünteppich im Schattenbereich. Zu diesem schönen Anblick gesellen sich die einfachen, schalenförmigen Blüten. Diese sind leuchtend gelb und verfügen über fünf leicht überlappende Blütenblätter. Aus der Mitte der Blüte, ragen die gelben Staubgefäße heraus. Die Blütezeit der Waldstaude ist von April bis Mai. Somit blüht sie früh im Jahr und läutet langsam die Sommerzeit ein.

Circa ab Oktober bis November färbt sich die Waldsteinie nach und nach bräunlich-rot. Dies ist die Herbstfärbung der Pflanze und ein attraktiver und natürlicher Prozess der Waldstaude. Wer die Staude an einem sonnigen Platz pflanzt, muss bedenken, dass die Waldsteinie grundsätzlich halbschattige Plätze bevorzugt. Eine ausreichende Wasserversorgung ist an einem sonnigeren Platz wichtig. Waldsteinia ternata ist gut schnittverträglich. Sollte sie dem Gärtner zu schnell wachsen, ist ein Rückschnitt verträglich.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen

toller Bodendecker für schattige Ecken
schnelles und dichtes Anwachsen, bereichert schattige Stellen im Garten mit hübschen gelben Blüten
vom 19. November 2016, aus Neuwied
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Waldsteinie
sehr schöner Bodendecker der schnell anwächst und sich vermehrt.
vom 2. Oktober 2016, aus Wiesbaden
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Schöner und schnell wachsender Bodendecker!
Wir haben die Waldsteine an der Ostseite unseres Hauses gepflanzt, weil das Beet durch die mangelnde Sonne kaum Blühpflanzen zulässt, dafür aber umso mehr Unkraut. Nun hat sich dort die gepflanzte Waldsteine gut eingelebt und wächst sehr gut! Unkraut hat nun kaum noch eine Chance. Auch die Blüten waren schön. Die Qualität der geschickten Pflanzen war 1A, vielen Dank an die Baumschule Horstmann! Toll finde ich übrigens auch ihre Videos zu den Pflanzen!
vom 3. September 2016, aus Salzhausen

Gesamtbewertung

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279 Bewertungen
176 Kurzbewertungen
103 Bewertungen mit Bericht

97% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis
Pflanzengesundheit
Duftstärke
Pflegeleicht
Blütenreichtum

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Berlin
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Waldsteinie / Dreiblatt Golderdbeere

Ich habe vor einem Jahr etwa sieben Quadratmeter mit 70 Pflanzen bepflanzt. Alle Pflanzen (teilweise im Schatten/ teilweise in der Sonne) sind gut angewachsen und haben den ersten Winter überlebt. Selbst als sie einmal etwas verwelkt aussahen, haben sie sich nach dem Gießen sofort erholt.
Im Frühjahr hatten sie unzählige gelbe Blüten, so dass ich keine Frühblüher zwischensetzen muss.
Die Fläche ist noch nicht vollständig zugewachsen - noch bestehen vereinzelte Lücken, die ich ggf. mit 10 weiteren Pflanzen schließen muss.
Ein sehr empfehlenswerter Bodendecker, den wir auch ab und an betreten, was ihm nicht schadet.

vom 11. August 2016

Frechen
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Golderdbeere

Habe die Pflanzen wie beschrieben gepflanzt. Prächtige Entwicklung. Im Frühjahr mit einem tollen gelben Blütenmeer. Breiten sich langsam aber stetig aus. Die ersten muss ich im nächsten Jahr am Rand des Beetes schneiden.
Schade das man kein/e Bild/er einstellen kann.

vom 31. Juli 2016

Dortmund
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Waldsteinie im Vordergarten

Wir haben die Pflanzen vor einem Jahr in unserem Vordergarten eingepflanzt. Sie haben sich innerhalb des ersten Jahres prima entwickelt, den Winter prima überstanden und im Frühjahr wunderschön geblüht.
Sie bilden einen schönen Abschluss des Beetes und sind sehr zu empfehlen als Bodendecker.

vom 25. Juni 2016

Backnang
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Waldsteinie

Die Pflanzen sind prima angewachsen und fühlen sich auch im Schatten "pudelwohl". Blütenreichtum kann man jetzt natürlich nach der kurzen Zeit nicht erwarten, aber ich denke das kommt im nächsten Jahr noch dazu.
Auf jeder Fall bin ich wie immer sehr zufrieden!

vom 8. Juni 2016

Gornsdorf
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Ausgezeichneter Fruehjahrablueher

Kann man nur empfehlen.
vom 30. Mai 2016

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Schluckt die Pflanze das herabfallende Laub von Buchen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 11. Oktober 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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In kleineren Mengen ja, bei großen Mengen nein. Hier sollte daher zum Ende des Laubfalls einmal abgeharkt oder "gepustet" werden. Besser geeignet für den Laubfall sind die Heuchera.
1
Antwort
Kann ich die Waldsteinie unter Liguster pflanzen?
Ich möchte das Unkraut damit unterdrücken. Oder was eignet sich sonst?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin , 3. August 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ja, die Waldsteinie eignet sich hier gut, allerdings sollte das Unkraut in jedem Fall vorher entfernt werden. Besonders die Wurzelunkräuter wie Giersch, Quecke und Löwenzahn (und andere mehr). Erst wenn die Waldsteinie in sich geschlossen dasteht kommt so gut wie kein Unkraut mehr hoch. An sonnigen Standorten ist eine ausreichende Bodenfeuchte für eine gute Entwicklung unabdingbar.
Desweiteren kommen hier auch Vinca, Efeu und zum Beispiel das Dickmännchen in Frage.
1
Antwort
Kann ich die Waldsteinie unter einen Rhododendron pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Magdeburg , 30. April 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ja, es spricht nichts gegen die Waldsteinie unter Rhododendron.
1
Antwort
Mit welchen anderen Bodendeckern lässt sich die Waldsteinia ternata bei der Grabbepflanzung dekorativ kombinieren?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Wildenrath , 28. April 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Das gute ist, dass Sie hier ganz nach eigenem Geschmack kombinieren können. Schlecht ist, dass ich Ihnen hier da nicht wirklich etwas raten kann, da es wirklich eine Frage des persönlichen Geschmacks ist.
Da es auf dem Grab ja auch im Laufe des Sommers blühen sollte, wären Stauden oder bodendeckende Stauden mit einem späteren Blütentermin natürlich am besten.
1
Antwort
Wir haben 2 Beete mit niedirg wachsenden Bodendeckerrosen (The Fairy bzw. Heidesinfonie). Da diese aber den Boden nicht wirklich decken, möchten wir dazwischen zwecks Beikrautbekämpfung Waldsteinia ternata pflanzen. Lage ist sonnig. Wir wissen, dass die Waldsteinia eher Schatten braucht, denken aber, dass sobald die Rosen austreiben, ihre Blätter zumindest den notwendigen Halbschatten liefern würden. Nur im Winter wäre die Waldsteinia ohne Beschattung.
Ist es möglich? Wenn nicht, welchen anderen Bodendecker könnten Sie sich zwischen den Rosen vorstellen? (schwerer Boden).
von einer Kundin oder einem Kunden aus Österreich , 20. März 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Danke für den Hinweis auf den schweren Boden! Auf einem solchen Boden kommen neben den Zwerg- und Teppichmispeln (Cotoneaster) auch folgenden Stauden in Frage: Geranium, Lamium, Lamiastrum. Die Waldsteinie wird sich hier nicht wirklich wohlfühlen und es sehr schwer haben, daher sollten Sie über die oben genannten Alternativen nachdenken.
Wäre Ihr Boden nicht schwer, wäre es kein Problem mit den Waldsteinien, sofern der Boden im Winter nicht zu trocken wird.
1
Antwort
Ich möchte im Vorgarten (Schatten) einen Hang mit der Waldsteinie bepflanzen. Im Herbst ist hier aber extrem starker Laubfall. Kann ich die Fläche mehrfach betreten, um das Laub mit dem Laubsauger oder dem Laubbesen zu entfernen? Ist hier vielleicht der Cotoneaster Dammeri Radicans besser geeignet? Da Hanglage, muss die Fläche betreten werden. Anders ist eine Laubentfernung nicht möglich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Essen , 23. Juni 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Beide Pflanzen sind in diesem Fall problemlos betretbar. Sie können also ganz nach eigenem Geschmack auswählen.
1
Antwort
Ist die Waldsteinia Ternata eßbar ?
von Herbert aus 4030 Linz , 13. Juni 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Meines Wissens nicht, denn es handelt sich hier um eine immergrüne Pflanze. Diese haben in der Regel mehr oder weniger starke Bitterstoffe in den Blättern, so dass ein Verzehr nicht ratsam ist. Dies gilt auch für die Frucht, diese ist ebenfalls nicht eßbar!
1
Antwort
Wie viele Stück Pflanzen empfehlen Sie auf einen 1qm Fläche um schnell einen dichten Teppich zu erhalten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 14. Mai 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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In der Lieferform Topfballen empfehlen wir 6-8 Pflanzen pro qm zu setzen. Bei der Containerware sind in der Regel 5 Pflanzen ausreichend.
1
Antwort
Wir haben ein Hang der mit Rasengittersteine gestützt wird ca 9 mal 4 Meter.
Ich würde es gerne Unkraut frei haben. Wäre es möglich die Pflanze in die Rasengittersteine zusetzen? Oder was empfehlen Sie?
von einer Kundin oder einem Kunden aus hessen kreis kb , 29. April 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Sofern der Hang feucht genug ist und eher leicht halbschattig liegt, kann hier die Waldsteinie in die Rasengittersteine gesetzt werden. An sonnigeren Standorten kann auch Vinca zum Einsatz kommen.
1
Antwort
Würde sich die Waldsteinie für ein reines Hosta/Funkienbeet eignen?
Da sich die Hostas im Herbst zurückziehen, liegt bei mir dann ein ganzes Schattenbeet über Winter und bis spät ins Frühjahr brach und nackt. Heißt die Erde liegt offen und ist unbedeckt.
Die große Frage wäre, wenn ich dieses Beet mit der Waldsteinie bepflanze - ob die Hostas/ Funkien dann noch hindurchkommen?
Neben der Walsteinie wurde mir durch ihren Filter noch die niedere Scheinbeere (Gaultheria procumbens) angezeigt, diese erscheint mir jedoch auf jeden Fall zu dicht für mein Vorhaben - oder?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin , 24. März 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Aufgrund des Laubes der Hosta würde keine Unterbepflanzung auf Dauer überleben, die Hosta verdrängt einfach alles. Daher werden hier nur die Bodendecker überleben, die nicht vom Laub überdeckt werden. Welchen Bodendecker Sie hier wählen bleibt aber dem persönlichen Geschmack überlassen.


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