Großblütiger Fingerhut

Digitalis grandiflora

Ursprungsart
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Großblütiger Fingerhut - Digitalis grandiflora Shop-Fotos (6)
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  • heimische Staude
  • rachenförmige gelbe Blüten
  • sehr winterhart
  • zählt zu den giftigen Pflanzen
  • für naturnahe Pflanzungen

Wuchs

Wuchs rosettenartig, aufrechte Blütenstiele, horstig
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 50 - 80 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelb
Blütenform traubenförmig
Blütengröße groß (> 10cm)
Blütezeit Juni - August

Frucht

Frucht Kapseln

Blatt

Blatt lanzettlich, Blattrand fein gezähnt, matt
Herbstfärbung nein
Laub wintergrün
Laubfarbe tiefgrün

Sonstige

Besonderheiten giftige Heil und Medizinpflanze, insektenfreundlich, sehr winterhart
Boden trocken bis frisch, gut durchlässig, normale Gartenboden
Duftstärke
Jahrgang 1768
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 35 cm Pflanzabstand, 8 bis 10 Stück pro m²
Standort Sonne
Verwendung Gehölzrand, Freiland, Heide, Nährstaude
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Der Großblütige Fingerhut ist eine wilde Schönheit mit eindrucksvollen Blüten. (Bot.) Digitalis grandiflora scheint von einer geheimnisvollen Aura umgeben zu sein. Diese schöne Pflanze ist eine heimische Staude und gehört zur Gattung der Fingerhüte (Digitalis) innerhalb der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Die krautig wachsende Staude hat aufrechte, bis zu 80 Zentimeter hohe Stängel. Früher durfte dieses einzigartig schöne Gewächs in keinem klassischen Bauerngarten fehlen. Seinen trivialen Namen verdankt Großblütiger Fingerhut seinen großen, markanten Blüten. Die gelben Blütenköpfe erinnern entfernt an einen Fingerhut und erreichen eine Länge von bis zu 4 Zentimetern. Das Gewächs ist ein Blickfang im sommerlichen Garten. Gut kommt der Fingerhut dabei in Gruppen gepflanzt in Staudenbeeten, an Gehölzrändern und in Heidegärten zur Geltung.

Vereinzelt ist die Staude in Mitteleuropa noch wild an Waldrändern und -lichtungen anzutreffen. Das Gewächs ist pflegeleicht und robust. Der ideale Standort des Fingerhuts ist sonnig. Auch an halbschattig gelegenen Standorten wächst der Großblütige Fingerhut eindrucksvoll heran. Die aparte Staude bevorzugt ein lehmig-sandiges und humoses Substrat. Eine normale, gleichmäßige Bewässerung mit Regenwasser während der heißen Sommermonate reicht aus. Zu trockene Füße kann der Fingerhut nicht leiden. Die regelmäßige Versorgung mit Nährstoffen in Form von Flüssigdünger fördern das Wachstum und die Blühfreudigkeit der schönen Staude. Sofern der Pflanzort und Boden den geringen Anforderungen des Großblütigen Fingerhut entspricht, erfreut das robuste Gewächs jährlich zuverlässig durch seine gelben, traubenförmigen Blütenstände. Faszinierend daran zu beobachten, sind die einzelnen Blüten von Digitalis grandiflora mit ihrem schwach ausgebildeten Netzmuster auf der Innenseite. Die Einzelblüten zeigen schräg nach unten. An einem vollsonnigen Standort richtet die Staude diese nach Süden hin aus. Mit einer Blütezeit ab Anfang Juni ist diese außergewöhnliche Pracht der farbenfrohe Bote des nahenden Sommers. Bis einschließlich August erfreut die Staude den Betrachter mit ihrer aparten Schönheit. Als außergewöhnliche Zierde lässt sich der Fingerhut als Schnittblume ins heimische Wohnzimmer holen. Aber diese Staude ist mit etwas Vorsicht zu behandeln, den sie ist trotz all ihrer Schönheit in allen Teilen giftig.

Der Großblütige Fingerhut ist widerstandsfähig und zeigt sich in der kalten Jahreszeit mit seinem wintergrünen Laub. Die dunkelgrün gefärbten Blätter sind länglich zugespitzt und an den Rändern leicht gezähnt. Zuerst wächst die grundständige Blattrosette, die auch im Winter bestehen bleibt. Sobald die Temperaturen im Frühling deutlich steigen und die Natur im Frühling zum Leben erwacht, bildet aus der Mitte der Blätter langsam der hohe Stängel der Staude heraus. Großblütiger Fingerhut ist die ideale Staude für naturnahe Gärten. Ein Schädlingsbefall auf Digitalis grandiflora ist eine Seltenheit, der horstig und aufrecht wachsende Fingerhut ist vor Schneckenfraß ebenfalls gefeit. Aus diesem Grund findet die robuste und blühfreudige Staude häufig als schützende und dekorative Einfassung von Rabatten und Zierbeeten Verwendung. Digitalis grandiflora erreicht mit zunehmenden Alter eine Wuchsbreite von bis zu 40 Zentimetern. Bei einer Gruppenpflanzung kann sich die heimische Wildstaude optimal entfalten, sofern ein Mindestabstand von 35 Zentimetern eingehalten wird. Bis zu 10 Exemplare finden auf einem Quadratmeter ausreichenden Platz.

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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76% Empfehlungen

Detailbewertung

Pflegeleicht
Anwuchsergebnis
Duftstärke
Blütenreichtum
Pflanzengesundheit
Pflanzenwuchs
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Mühlacker
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großblütiger Fingerhut

schnell angewachsen
hohe Blütenstängel
hat im gleichen Jahr noch geblüht
sehr zufrieden

vom 21. May 2014

Halberstadt
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Großblütiger Fingerhut

Die Pflanze ist hervorragend im Wuchs und in seiner Blütenpracht, rundherum gesund und ein Blickfang in unserem Garten!.
vom 16. June 2011

Steinhöfel
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Großblütiger Fingerhut

Gut angewachsen, auch schon im ersten Jahr schöne gelbe, langanhaltende Blüte und nach dem ersten Winter wieder da - was bei unserem feuchten Boden nicht unbedingt die Regel ist. Es sind starke Pflanzen ausgetrieben, an den verschiedenen Standorten in meinem Garten.
vom 9. May 2011

Mössingen
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Schwacher Wuchs und relativ unscheinbare Blüten

Der Fingerhut hat, wenn auch zögerlich, ausgetrieben und wurde wohl auch zeitweise ein Opfer der Schnecken(?). Mittlerweile blüht er an zwei kleinen Blütenrispen. Selbst diese neigen zum Kippen und müssen aufgebunden werden. Die gelbe Farbe ist ziemlich blass, so dass die Blumen neben den anderen Blumen ziemlich untergehen.
vom 12. July 2013

Berlin
nicht hilfreich
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Fingerhut

Kann noch nicht so richtig dazu was
sagen, nur das er im ersten Jahr noch nicht geblüht hat, aber der nächste
Sommer kommt bestimmt.

vom 28. March 2011
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ist auch diese Fingerhut-Art nur zweijährig, so dass man unbedingt auf die Versamung achten muss, oder ist Digitalis grandiflora eine ausdauernde Staude?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main , 15. July 2009
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Hierbei handelt es sich um eine ausdauernde Staude, die jedes Jahr wiederkommt.
1
Antwort
Wie giftig ist diese Pflanze? Essen werden wir sie sicherlich nicht. Wollen mehrere rund um die Terrasse pflanzen. Schädlich für den Hund beim Schnuppern? Nach dem Anfassen Hände waschen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. April 2008
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Die Pflanze muss verzehrt werden, damit das enthaltene Gift auch wirken kann. Ein Schüffeln des Hundes bzw. ein Anfassen führt zu keinerlei Reizungen oder ähnlichem.


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