Palmblatt Nieswurz

Helleborus foetidus

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  • umgewandelte Hüllblätter bilden die glockenförmigen Blüten
  • manchmal ist der Blütenrand mit einem feinen roten Rand versehen
  • der Blütenstand bildet sich schon im Winter
  • bevorzugt halbschattige und trockene bis frische Standorte
  • ein Rückschnitt nach der Blüte bis zum oberen Blattschopf ist empfehlenswert

Wuchs

Wuchs ausladend, aufrecht, horstig bis lockerhorstig
Wuchsbreite 40 - 60 cm
Wuchshöhe 20 - 40 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grüngelb
Blütenform kelchförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit März - April

Frucht

Frucht Balgfrucht

Blatt

Blatt fingerförmig, Blattrand gesägt, lederig, matt
Blattschmuck
Laub wintergrün
Laubfarbe dunkelgrün

Bienenfreundlich

Nektarwert hoch
Pollenwert hoch

Sonstige

Besonderheiten Geschützte, Heimische Pflanze
Boden durchlässig, trocken bis frisch, schwach kalkhaltig bis alkalisch
Duftstärke
Jahrgang 1753
Pflanzenbedarf 40 bis 60cm Pflanzabstand, 3 bis 5 Stück pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Gehölzrand, Freiflächen, Gehölz
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Der Palmblatt Nieswurz (botanisch Helleborus foetidus) ist eine pflegeleichte, absolut winterharte Staude. Seinen Beinamen "stinkender Nieswurz" verdankt er nicht seinem unangenehmen Geruch, sondern seiner früheren Verwendung in vergangenen Jahrhunderten, wo man aus der getrockneten Wurzel Niespulver herstellte. Viel schöner ist der zweite Beiname "Palmblatt Schneerose". Bei Schnee und Eis entfaltet der Palmblatt Nieswurz seine schönsten Seiten. Die robuste Pflanze ist in Mittel- und Südeuropa beheimatet, besonders verbreitete ist sie in Süddeutschland.

Die dekorative Staude kann den Garten auf vielfältige Art verschönern. Sie kann als Beetpflanze, an Gehölzrändern oder in Rabatten gepflanzt werden, am besten kommt sie als Einzelpflanze oder in kleinen Tuffs zur Geltung. Auch als Bienenweide findet der Palmblatt Nieswurz Verwendung. Viele Gärtner schätzen die frühe Blütezeit der Pflanze. Der Palmblatt Nieswurz blüht bereits im zeitigen Frühjahr, seine hoch angesetzten, reichen Blütenstände zeigen viele kleine hellgrüne bis gelbgrüne Blüten. Die immergrüne Pflanze ist auch im Winter ein attraktiver Blickpunkt im Garten. Besonders schön wirkt sie, wenn sie mit winterharten Pflanzen wie Schneeglöckchen oder anderen Schneerosen zusammen gepflanzt wird. Durch die glänzende, palmenartige Belaubung ist der Palmblatt Nieswurz das ganze Jahr über eine attraktive Gartenpflanze.

Der Palmblatt Nieswurz stellt keine großen Pflegeansprüche. Die Staude wächst an sonnigen bis halbschattigen Standorten, auch trockenen Boden verträgt sie gut. Im Herbst darf kein Rückschnitt erfolgen, besser ist es, die Pflanze kurz vor der Samenreife zurück zuschneiden, um eine Selbstaussaat zu verhindern. Nach Möglichkeit sollte der Palmblatt Nieswurz immer am gleichen Standort bleiben. Die Wuchsform ist recht ausladend, auf ausreichenden Pflanzabstand sollte unbedingt geachtet werden. Trockenzeiten übersteht der Palmblatt Nieswurz recht gut, Schneckenfraß oder andere Schädlinge sind nicht zu befürchten. Die schönen Knospen der Pflanze erscheinen bereits im Winter und öffnen sich im darauf folgenden zeitigen Frühling.
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Duftstärke
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Pflanzengesundheit
Pflegeleicht
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Frankfurt am Main
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Schmückt lang

Auch die verblühten Blüten schmücken bis weit in den Juni hinein. Achtung: Pflanze wird recht breit
vom 10. June 2017




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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
unsere 3 Helleborus foetidus haben seit 3 Jahren wunderbar geblüht. Vor einigen Wochen verfärbten sich die meisten Blätter dunkelbraun und die Pflanzen sehen jetzt wie abgestorben aus. Der Standort ist halbschattig am Gehölzrand mit ausreichend Feuchtigkeit. Wir haben vor einiger Zeit gesehen, dass der Hund unseres Sohnes gegen die Pflanzen uriniert hat (allerdings war er nur 1 Tag hier). Könnte das der Grund für das Absterben der Pflanzen sein oder welchen Grund könnte es sonst noch geben?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Kaltenkirchen , 25. August 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Es ist durchaus möglich, dass die Pflanzen durch den Harnstoff stark geschädigt wurden. Meist muss aber eine größere Mengen in dem Bereich aufgetragen werden, um tatsächlich die Stauden zum Verlust zu führen.
Es ist auch möglich, dass die Pflanze, z.B. durch einen Dauerregen, zu nass gestanden hat. Die Pflanzen bevorzugen nämlich eher den trockenen Standort.
Ob Wühlmäuse die Pflanzen schädigen können ist uns leider nicht bekannt.


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