Wald-Frauenfarn

Athyrium filix-femina

Ursprungsart
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  • 2- bis 3fach gefiederte Wedel
  • verbreitet sich durch Sporen
  • bevorzugt Halbschatten bis Schatten
  • fühlt sich unter großen Bäumen wohl
  • sehr winterhart und pflegeleicht

Wuchs

Wuchs dichte, buschige Horste bildend, aufrecht, trichterartig, kurze Rhizome
Wuchsbreite 60 - 80 cm
Wuchshöhe 50 - 90 cm

Frucht

Frucht Sporen

Blatt

Blatt gefiedert, länglich, matt, fein unterteilt, spitze Fiedern
Blattschmuck
Laub laubabwerfend
Laubfarbe hellgrün

Sonstige

Besonderheiten wenig anspruchsvoll und robust, schöne Wedel, sehr winterhart
Boden durchlässig, hoher Humusbedarf, frisch bis feucht
Duftstärke
Nahrung für Insekten nein
Pflanzenbedarf 60 bis 80 cm Pflanzabstand
Standort Halbschatten bis Schatten
Verwendung Gehölz, Gehölzrand
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Die schönen Laubblätter vom Wald-Frauenfarn faszinieren im frühen Entwicklungsstadium mit exakt aufgerollten Formen und erinnern an ein Schneckenhaus. Im Frühjahr entfalten sich die Wedel mit zartem Grün und zeigen ihre gefiederten Blättchen. Während der Sommermonate entwickeln sie ein dunkleres Grün. Im Herbst wandelt es sich zu einem hellen Gelb und (bot.) Athyrium filix-femina passt wunderbar in das Farbenspektrum des späten Gartenjahres. Der Wald-Frauenfarn trägt keine Blüten und wirkt alleine durch seine Blattform und den wunderschönen Wuchs. Gartenfreunde lieben die Pflanze für schattige Bereiche und im Hintergrund eines Gartens. Die Pflanze ergänzt winterblühende Zwiebelblumen und bedeckt im Frühsommer die verkahlenden Bodenstellen mit ihren Blättern. Der Farn setzt attraktive Kontraste zum fingerförmigen Laub von Christ- und Lenzrosen. Gartenfreunde lieben die Blattschmuckstaude und machen sie zur Leitpflanze in Flächen mit niedrigen Bodendeckern. Einzelne Exemplare von Athyrium filix-femina ergänzen ein waldähnliches Beet mit Laubsträuchern, bunten Herbstblühern und einer Vielzahl Funkien.

Der Farn wächst gerne auf Stellen, die im Schattenwurf von Gebäuden liegen. Eine überraschende Pflanzengesellschaft entsteht auf gering besonnten Flächen in Kombination mit verschieden hohen Gräsern. Daraus bildet sich für viele Monate ein anmutiges und feines Pflanzenbild. Der Wald-Frauenfarn stammt ursprünglich aus wald- und niederschlagsreichen Gebieten der Nordhalbkugel. Seine im Umriss elliptischen Blätter sprießen im Frühjahr aus kahlen Wurzelstöcken. Die Blätter sind dreifach gefiedert und fein zerteilt, laufen lanzettlich zu und sitzen an einer Mittelrippe. Sie sind hellgrün, auf der Oberseite unbehaart und ohne Schuppen. Die Unterseite trägt Sporen, die in Haufen zusammenliegen und dem Fortpflanzen dienen. Ein altes Exemplar des Wald-Frauenfarns produziert zwischen 20 und 80 Millionen Sporen im Jahr. Die Art gedeiht am Waldrand und im Schatten großer Laubbäume. In krautigen Flächen bildet Athyrium filix-femina mit ihren Blattwedeln auffällige, formschöne Inseln und sie lockert als Hingucker feuchte, kühle und bemooste Areale auf.

Der Farn ist seit über 100 Jahren in gärtnerischer Obhut und erweitert die Vielfalt für naturnah angelegte Flächen. Ebenso gut eignet sich die Pflanze zum Gestalten von Rabatten, Beeten und Vorgärten und ziert auf Waldfriedhöfen Gräber und deren Umfeld. Aus der ursprünglichen Art entstanden Sorten, die abweichend kleine, auffällige, lange Blattwedel zeigen. Manche Art hat abweichend geformte Fiedern und eignet sich durch ihre Wuchsform wunderbar zum Bepflanzen von Steingärten. Verdickte Rhizome garantieren das Überleben der Pflanze und ihr weiteres Verbreiten. Auf ihnen entwickeln sich die Triebknospen, aus denen die Farnwedel wachsen. Junge Exemplare des Wald-Frauenfarns haben trichterförmige, im Kreis angeordnete Laubblätter. Alte Athyrium filix-femina mit vielen Rhizomen bilden dichte, buschartige Horste mit langen Wedeln. Hervorragend entwickelt sich die schöne Pflanze auf einem feuchten, humosen Boden ohne Staunässe. Leichter Schatten, lockeres Substrat und ausreichende Nährstoffe sowie Ruhe vor Gartenarbeiten sind erwünscht. Die Pflanze ist robust und winterhart und ihre abgestorbenen Blattwedel legen sich im Herbst wie eine Schutzdecke über den Wurzelstock. Die Pflegemaßnahmen sind für den Wald-Frauenfarn gering. Zum Winterende entfernt der Gärtner die Reste der Blätter, gießt Jungpflanzen und wartet geduldig auf die ziselierten Wedel. Athyrium filix-femina wächst viele Jahre und eignet sich ausgezeichnet für Gartenanfänger.

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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16 Bewertungen 8 Kurzbewertungen 8 Bewertungen mit Bericht
93% Empfehlungen

Detailbewertung

Pflanzengesundheit
Anwuchsergebnis
Pflegeleicht
Pflanzenwuchs
Blütenreichtum
Duftstärke
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Guntersblum
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Waldfrauenfarn

Alle Farne sind problemlos angewachsen, absolut pfegeleicht.
Wir würden, wenn wir weitere Pflanzen benötigen, immer wieder gern auf Horstmann zukommen.

vom 16. July 2014

Lohmar
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Farn

Der Farn ist super angewachsen und wird recht groß, ich bin wieder mal sehr zufrieden!
vom 20. June 2014

Dreieich
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Kaufempfehlung!

Alles bestens angewachsen!
vom 17. May 2014

Hallbergmoos
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Hat selbst scheinbare Zerstörung überlebt...

Wir haben den Farn an schattigem Standort an den Rand eines Kanaldeckels gepflanzt, um diesen etwas zu verdecken. Anfang des Jahres musste leider der Deckel geöffnet werden und nach den Bauarbeiten war rings herum nur noch kahle Erde... vom Farn schien leider nichts mehr übrig zu sein.

Aber Überraschung: jetzt, ein paar Monate später, treibt der Farn wieder wunderbar aus! Ein wirklich pflegeleichtes und unverwüstliches Pflänzchen.

Ort: Nähe Freising, Bayern

vom 14. May 2013

Oberostendorf
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Wald Frauenfarn

bis jetzt noch keine Austriebe zu sehen, abwarten ob er den harten Winter überlebt hat.
vom 21. April 2013
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Kann man es im Herbst zurückschneiden, wenn ja, wächst es wieder nach im Frühling nach?
von Hanspeter Affolter aus 4512 bellach , 9. October 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Farn ist eine Staude, die sich zum Winter zurück zieht und im Frühjahr wieder durchtreibt. Somit können die Farnwedel nun abgeschnitten und entsorgt werden.
1
Antwort
Wie sollen Farne gedüngt werden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 6. July 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Farne kommen in der Regel mit wenig Dünger aus. Ab und zu kann etwas Komposterde hinzugefügt werden. Für ein üppigeres Wachstum kann auch einmal im Jahr ein Langzeitdünger ausgebracht werden.


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