Hirschzungenfarn

Asplenium scolopendrium

Ursprungsart
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Hirschzungenfarn - Asplenium scolopendrium Shop-Fotos (4)
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  • Wedel zungenförmig, ungeteilt
  • streifenartig angeordnete Sporenbehälter
  • pH-Wert 6,0 bis 8,0 ideal, wintergrün
  • standorttreu, winterhart, pflegeleicht

Wuchs

Wuchs bogig geneigt, ausladend, horstbildend, stark
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 30 - 40 cm

Frucht

Frucht Sporen an der Blattunterseite

Blatt

Blatt zungenförmig, ungefiedert, breit, glänzend, lederartig
Blattschmuck
Herbstfärbung nein
Laub wintergrün
Laubfarbe dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten interessante Wedel, pflegeleicht am optimalen Standort, winterhart, wintergrün
Boden frisch bis feucht, durchlässig, humusreich, kalkhaltig
Duftstärke
Jahrgang 1844 Herkunft: Europa, Kaukasus, N-Amerika
Pflanzenbedarf 35 cm Pflanzabstand, 8-10 pro m²
Standort Halbschatten
Verwendung Gehölzrand, Steingarten, Steinfugen, Gehölz
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Der Hirschzungenfarn ist ein Gartenereignis. Durch seine glatten, glänzenden, zungenförmigen Blattwedel unterscheidet er sich deutlich von allen gefiederten Farnverwandten. Das macht die Hirschzunge zu etwas Besonderem! Botaniker ordnen (bot.) Phyllitis scolopendrium in die Familie der Streifenfarngewächse ein. Was Pflanzenliebhaber an der dekorativen Farnschönheit begeistert, ist ihr sattes Grün. Damit wertet sie jede Schattenecke im Garten auf und verleiht ihr eine märchenhafte Aura. In freier Natur kommt der Hirschzungenfarn seit Urzeiten in Nordamerika, Europa sowie im Kaukasus vor. In Deutschland ist er noch in einigen Gebieten der Schwäbischen Alb, des Rheinischen Schiefergebirges und des Alpenvorlands vertreten. Die Hirschzunge steht gemäß der Bundesartenschutzverordnung unter strengem Naturschutz. In seiner kultivierten Variante bietet sich der Hirschzungenfarn als bildschöne Kontrastpflanze im Staudenbeet an. Zum Beispiel mit den hoch aufragenden Kerzen eines Fingerhuts geht er eine traumhafte Gartenliaison ein. Eine perfekte Begleitung ist er für Funkie, Schaublatt, Silberkerze oder Elfenblume. Die Hirschzunge eignet sich perfekt als Unterbepflanzung und bildet als Solitär einen wunderbar ästhetischen Blickfang. Mit seinen glänzenden, glatten Wedeln, ist der mehrjährige Hirschzungenfarn das Highlight unter den Farnen! Der Name der Pflanze rührt von der zungenförmigen Form der Wedel her. Die spitz zulaufenden Blattwedel sind ungeteilt und ganzrandig. In freier Natur werden sie bis zu 50 cm lang. Die Wedel treiben aufrecht wachsend aus, hängen später bogig in Büscheln über dem Wurzelstock. Der Hirschzungenfarn ist wintergrün. Das macht ihn zu einem attraktiven Gestaltungsobjekt für Gartenliebhaber, denn die Farnwedel verleihen dem winterlichen Garten eine wohltuende Struktur.

Der Farn ist robust und unkompliziert, der sorgsame Gartenfreund entfernt lediglich alte oder vertrocknete Wedel. Die im späten Frühling neu wachsenden Blattwedel, zeigen ein frisches Hellgrün, die älteren sind kräftig grün und ledrig. Auf ihrer Unterseite bilden sich die Sporen, die zwischen Juli bis September reifen. Der Hirschzungenfarn wächst fast im gesamten europäischen Raum bis in Höhen von rund 1800 Metern. In der freien Natur besiedelt die Pflanze vornehmlich lichte bis schattig-feuchte Steilhänge und Schluchten. Besonders gut entwickelt sich der Hirschzungenfarn in kalkhaltiger, humusreicher Erde. Asplenium scolopendrium kommt mit neutraler bis schwach saurer Erde zurecht. Kaum wählerisch, besiedelt der Farn feuchte Kalkschutthalden, Felsspalten, alte Mauern und Brunnenschächte. Der Hirschzungenfarn passt in jeden Garten. Unverzichtbarer Bestandteil ist er von naturnahen Gärten. Der Farn kommt perfekt im absonnigen Bereich eines Steingartens zur Geltung. Er macht als Nachbarpflanze niedrig wachsender Schattenstauden und als Unterpflanzung lichter Gehölze, eine gute Figur. Da der Hirschzungenfarn frühestens Ende April austreibt, ist er ein idealer Pflanzpartner für Pflanzen wie Schneeglöckchen, Narzissen, Hyazinthen oder anderer Frühblüher. Wichtig ist, dass die Pflanzerde eine gleichmäßige Feuchte hat. Seit dem Altertum wird der Hirschzungenfarn in der Naturheilkunde verwendet. Noch heute sind seine frischen und getrockneten Blätter ein wichtiger Bestandteil der Pflanzenmedizin. Die Vermehrung des Farns erfolgt durch Teilen und durch Sporen. Wo der Hirschzungenfarn auch wächst, er ist ein wunderschöner grüner Blickfang!

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Duftstärke
Pflegeleicht
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Köln
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Farn freund

ich liebe Farn habe auch Diverse Arten im Garten stehen aber einen Hirschzungen Farn hatte ich bis dahin noch nicht also einen Bestellt beim Lieferer meines Vertrauens und siehe da eingepflanzt zwischen Steinen am Fischteich und sieht Echt gut aus kann den Farn nur Empfehlen und der preis war auch wieder OK
vom 29. April 2018

Laatzen
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o.g. Farn

Der Farn stand vor meinem Haus, hatte Sonne , nicht der richtige Platz. Dieses Jahr steht der Farn im Kübel seitlich am Haus.
Er wächst jetzt besser und ist jetzt richtig prächtig.

vom 5. July 2017

Frankfurt Oder
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Hirschzungenfarn

Schnelles Anwachsen der Pflanze an seinem neuen Standort. Sehr gute Überwinterung und hervorragender Austrieb im Frühjahr. Schnelles und gleichmäßiges Wachsen der Pflanze. Blätter sattgrün und gesund
vom 17. July 2015

Arendsee
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urwaldflair im garten

bin total begeistert kann mich gar nicht sattsehen an den wunderschönen farnen.sie machen sich super zwischen steinen am teichrand ( halbschattig).und bringen einen tollen urwaldtouch in den garten!seit der lieferung vor einigen wochen kann ich regelrecht beim wachsen zusehen.toll !
vom 13. June 2015

Hamburg
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Hirschzungenfarn

Pflanze war als Ergänzung zum Schattenbeet gedacht. Hat sich prima eingefügt gut angewachsen.
Treibt jetzt (März) bereits wieder aus.
Sehr schönes grün bin sehr zufrieden.

vom 9. April 2014
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Gedeiht die Hirschzunge auch in einem großen Kübel im Halbschatten (nur Nachmittagssonne) ?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Dinslaken , 20. June 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Der Hirschzungenfarn bevorzugt sogar halbschattige bis schattig Standorte. Volle Sonne verträgt er nur bei ausreichender Bodenfeuchte und Windschutz. Daher sollte der Standort kein Problem darstellen. Eine Kübelhaltung ist ebenfalls problemlos, hier sollte die Erde nur gut kalkhaltig sein und nicht zu nass werden. Es können daher Steine unten den Kübel gelegt werden um eine gute Drainage zu gewährleisten. So versorgt sollte einem guten Gedeihen dann nichts mehr im Wege stehen.


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