Hirschzungen Farn

Phyllitis scolopendrium

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  • die Wedel sind zungenförmig und ungeteilt
  • auf der Blattunterseite sind streifenartig die Sporen angebracht
  • bei einen pH-wert von 6,0 bis 8,0 fühlt sie sich wohl
  • möchte viele Jahre am gleichen Standort verweilen
  • ein Ausputzen im Frühjahr langt völlig aus

Wuchs

Wuchs bogig geneigt, ausladend, horstbildend, stark
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 30 - 40 cm

Frucht

Frucht Sporen an der Blattunterseite

Blatt

Blatt zungenförmig, ungefiedert, breit, glänzend, lederartig
Blattschmuck
Laub wintergrün
Laubfarbe dunkel-grün

Sonstige

Besonderheiten pflegeleicht am optimalen Standort
Boden frisch bis feucht, durchlässig, humusreich, kalkhaltig
Duftstärke
Pflanzenbedarf 35cm Pflanzabstand, 8 bis 10 Stück pro m²
Standort Halbschatten
Verwendung Gehölzrand, Steingarten, Steinfugen, Gehölz
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Eine faszinierende Urzeit-Schönheit! Der Hirschzungenfarn (bot. Phyllitis scolopendrium) ist ein Gartenereignis. Durch seine glatten, glänzenden, zungenförmigen Blattwedel unterscheidet er sich deutlich von allen gefiederten Farnverwandten. Das macht die Hirschzunge zu etwas Besonderen! Botaniker ordnen ihn in die Familie der Streifenfarngewächse ein. Was Pflanzenliebhaber an der dekorativen Farnschönheit begeistert, ist ihr sattes Grün. Damit wertet sie jede Schattenecke im Garten auf und verleiht ihr eine märchenhafte Aura. In freier Natur kommt der Hirschzungenfarn seit Urzeiten in Nordamerika, Europa sowie im Kaukasus vor. In Deutschland ist er noch in einigen Gebieten der Schwäbischen Alb, des Rheinischen Schiefergebirges und des Alpenvorlands vertreten. Die Hirschzunge steht gemäß der Bundesartenschutzverordnung unter strengem Naturschutz. In seiner kultivierten Variante bietet sich der Hirschzungenfarn als bildschöne Kontrastpflanze im Staudenbeet an. Zum Beispiel mit den hoch aufragenden Kerzen eines Fingerhuts geht er eine traumhafte Gartenliaison ein. Eine perfekte Begleitung ist er für Funkie, Schaublatt, Silberkerze oder Elfenblume. Die Hirschzunge eignet sich perfekt als Unterbepflanzung und bildet als Solitär einen wunderbar ästhetischen Blickfang.

Mit ihren glänzenden, glatten Wedeln, ist die mehrjährige Hirschzunge das Highlight unter ihren Farnverwandten! Der Name des Farns rührt von der zungenförmigen Form der Wedel her. Die spitz zulaufenden Blattwedel sind ungeteilt und ganzrandig. In freier Natur werden sie bis zu 50 Zentimeter groß. Die Wedel treiben aufrecht wachsend aus, hängen später bogig überhängend in Büscheln über dem Wurzelstock. Die Hirschzunge ist wintergrün. Das macht sie zu einem attraktiven Gestaltungsobjekt für Gartenliebhaber, denn die Farnwedel verleihen dem winterlichen Garten eine wohltuende Struktur. Der Farn ist robust und unkompliziert, der sorgsame Gartenfreund entfernt lediglich alte oder vertrocknete Wedel. Die im späten Frühling neu wachsenden Blattwedel, haben ein frisches Hellgrün, die älteren sind kräftig grün und ledrig. Auf ihrer Unterseite bilden sich die Sporen, die zwischen Juli bis September reifen.

Die Hirschzunge wächst fast im gesamten europäischen Raum bis in Höhen von rund 1800 Metern. In der freien Natur besiedelt sie vornehmlich lichte bis schattig-feuchte Steilhänge und Schluchten. Besonders gut entwickelt sich der Hirschzungenfarn in kalkhaltiger, humusreicher Erde. Er kommt mit neutraler bis schwach saurer Erde zurecht. Wie unkompliziert diese Schattenpflanze ist! Kaum wählerisch, besiedelt sie feuchte Kalkschutthalden, Felsspalten, alte Mauern und Brunnenschächte. Die Hirschzunge passt in jeden Garten. Unverzichtbarer Bestandteil ist sie von naturnahen Gärten. Der Farn kommt perfekt im absonnigen Bereich eines Steingartens zur Geltung. Er macht als Nachbarpflanze niedrig wachsender Schattenstauden und als Unterpflanzung lichter Gehölze, eine gute Figur. Da die Hirschzunge, wie ihre Farnverwandten, frühestens Ende April austreibt, ist sie ein idealer Pflanzpartner für Schneeglöckchen, Narzissen, Hyazinthen oder anderer Frühblüher.

Der Hirschzungenfarm ist in der Natur beheimatet. Wichtig ist, dass die Pflanzerde eine gleichmäßige Feuchte hat. Bei der Bewässerung ist darauf zu achten, dass die Hirschzungenfarne kein hartes, kalkhaltiges Wasser vertragen und Regenwasser lieben. Seit dem Altertum wird der Hirschzungenfarn in der Naturheilkunde verwendet. Noch heute sind seine frischen und getrockneten Blätter ein wichtiger Bestandteil der Pflanzenmedizin. Eine Vermehrung des Farns erfolgt durch Teilung und durch Sporen. Wo der Hirschzungenfarn auch wächst, er ist ein wunderschöner grüner Blickfang!
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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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 (19)
19 Bewertungen
12 Kurzbewertungen
7 Bewertungen mit Bericht

89% Empfehlungen.

Detailbewertung

Duftstärke
Pflegeleicht
Anwuchsergebnis
Blütenreichtum
Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit

Einzelbewertungen mit Bericht


Frankfurt Oder
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Hirschzungenfarn

Schnelles Anwachsen der Pflanze an seinem neuen Standort. Sehr gute Überwinterung und hervorragender Austrieb im Frühjahr. Schnelles und gleichmäßiges Wachsen der Pflanze. Blätter sattgrün und gesund
vom 17. Juli 2015

Arendsee
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urwaldflair im garten

bin total begeistert kann mich gar nicht sattsehen an den wunderschönen farnen.sie machen sich super zwischen steinen am teichrand ( halbschattig).und bringen einen tollen urwaldtouch in den garten!seit der lieferung vor einigen wochen kann ich regelrecht beim wachsen zusehen.toll !
vom 13. Juni 2015

Weilar
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Hirschzungenfarn

Leider ist das Hirschzungenfarn nicht gut angewachsen und nach kurzer Zeit eingegangen.
vom 4. Mai 2015

Freudenberg
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Hirschzungenfarn

Wächst überhaupt nicht., Müßte längst größer sein.
vom 22. Oktober 2014

Hamburg
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Hirschzungenfarn

Pflanze war als Ergänzung zum Schattenbeet gedacht. Hat sich prima eingefügt gut angewachsen.
Treibt jetzt (März) bereits wieder aus.
Sehr schönes grün bin sehr zufrieden.

vom 9. April 2014

Magdeburg
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Hirschzungenfarn

- schöner Glanz
- dekorativ

vom 28. Oktober 2013

Stuttgart
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Hirschzungenfarn

sehr hübsche immergrüne pflegeleichte Schattenpflanze, ich habe jetzt nach dem langen Winter einige Blätter weggeschnitten und es kommen schon wieder reichlich neue Blätter
vom 4. April 2013




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