Rosmarin

Rosmarinus officinalis

Ursprungsart
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  • beliebtes aromatisches Küchenkraut
  • verholzende Triebe, nadelartige Blätter
  • bienenfreundliche Blüten in Rispen
  • bevorzugt trockene und durchlässige Böden
  • benötigt einen ausreichenden Winterschutz

Wuchs

Wuchs locker aufrecht, buschig, horstig, verholzend
Wuchsbreite 60 - 70 cm
Wuchshöhe 50 - 100 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe hellviolett
Blütenform rispenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit April - Juni

Frucht

Frucht Nüsschen

Blatt

Blatt schmal, nadelartig, lederig, hart
Herbstfärbung nein
Laub wintergrün
Laubfarbe dunkelgrün-silbrig

Sonstige

Besonderheiten aromatischer Duft, Halbstrauch, benötigt Wärme
Boden trocken bis frisch, durchlässig, normaler Gartenboden
Duftstärke
Jahrgang 1753
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 65 cm Pflanzabstand, 2-4 pro m²
Standort Sonne
Verwendung Kräuterbeet, Kübel, Fensterbank, Terrasse
Themenwelt Balkonpflanzen
Wellness
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Der Rosmarin ist aus dem Kräutergarten nicht wegzudenken! Die Pflanze aus dem Mittelmeerraum hat sich bei uns seit langer Zeit etabliert und ist ein gern verwendetes Küchenkraut. Unzähligen Gerichten gibt er ein unnachamliches Aroma. Zum Einsatz kommen die Blätter, die harz-ähnlich und leicht bitter schmecken. Entsprechend seiner ursprünglichen Heimat, verträgt (bot.) Rosmarinus officinalis keine strengen Minusgrade und überwintert idealerweise als Kübelpflanze in einem frostfreien Quartier. Der Halbstrauch erreicht eine Höhe von 50 bis 100 cm und ragt bis zu 70 cm in die Breite. Der Rosmarin ist an seinen typischen schmalen, linearen Blättern zu erkennen. Sie erreichen eine Länge von einem bis vier Zentimetern und zeigen sich anderthalb bis drei Millimeter breit, was sie nadelähnlich erscheinen lässt. Sie sitzen gegenständig an den aufrechten Trieben der buschigen Pflanze und zeigen eine tiefgrüne, lederartige Oberseite. Die Unterseite erscheint weißlich und ist filzig behaart. Der Flaum und die ledrige Oberfläche schützen die Blätter vor dem Austrocknen.

Ab April gesellen sich wunderschöne Blüten hinzu, die dem Rosmarin eine fantastische Optik verleihen. Die einzelnen Blüten sind lippenförmig und sitzen in langen Rispen. Gemeinsam sind sie mit ihrer hellvioletten Farbe hübsch anzusehen und verbreiten eine mediterranen Atmosphäre. Hinsichtlich des Standortes ist Rosmarinus officinalis genügsam. Ideal sind Plätze, an denen der Halbstrauch sich von der Sonne verwöhnen lassen kann. Ein durchlässiger und trockener, lehmig-sandiger Boden entspricht dem natürlichen Habitat der Pflanze. Längere Trockenperioden verträgt der Rosmarin problemlos. Hingegen ist Staunässe schädlich für die Wurzeln und führt zum Absterben der Pflanze. Gerade bei Kübelpflanzen achtet der Gärtner auf eine ausreichende Drainage. Das Gießwasser muss jederzeit gut abfließen. Kies am Grund des Kübels und ausreichend Abzugslöcher sind wichtig. Ein Schnitt im Frühjahr ist empfehlenswert und sorgt für ein starkes sowie dichtes Verzweigen des Rosmarins. Zudem wirkt jede Ernte wie ein kleiner Formschnitt und regt den Neuaustrieb an. Als Zier- und Gewürzpflanze findet sich Rosmarin im gesamten Europa kultiviert.

Da die Winter in unseren Breiten zu streng für die Pflanze sind, überwintert sie bei uns vorzugsweise in einem Kübel. An einem unbeheizten Ort wie einer Garage, dem Dachboden oder Keller wartet der Halbstrauch auf den Frühling. In milderen Regionen übersteht die Pflanze bis knapp unter dem Gefrierpunkt die Wintermonate draußen. Ein Schutz mit Vlies oder Polsterfolie um den Kübel, helfen der Pflanze keinen Schaden zu nehmen. Kündigen sich frostige Nächte an, hilft der Gärtner mindestens mit einer Decke aus Tannenreisig. Für den Einsatz in der Küche bieten sich die neuen, grünen Triebe an. Die beste Erntezeit ist vor dem Ausbilden der Blüten, da die Blätter zu diesem Zeitpunkt das kräftigste Aroma haben. Köstlich entfalten die Blätter ihren einmaligen Geschmack in heißen Speisen. Traditionell dient Rosmarin dem Verfeinern von Fleisch- und Fischgerichten. Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Meersalz sind ein Genuss! Auch Dressings, Saucen und Salate profitieren vom intensiven Geschmack der Blätter von Rosmarinus officinalis. Wer bis weit ins Jahr die köstlichen Blätter aus dem eigenen Garten in der Küche verwenden will, trocknet sie rechtzeitig oder friert sie ein. Es empfiehlt sich, ein paar Zweige kurz vor Erreichen der Blütezeit abzuschneiden. Sie erhalten sich lange ihr typisches Aroma. Getrocknet finden die Blätter häufiger Einsatz als Tee. Die Volksmedizin sagt dem Rosmarin nach, bei Kreislaufproblemen und Verdauungsbeschwerden zu helfen und durchblutungsfördernd und krampflösend zu wirken. Mit ihren ätherischen Ölen ist die Pflanze ein beliebter Bestandteil in der Kosmetik, vor allem in Parfüms und als Badezusatz.

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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34 Bewertungen 22 Kurzbewertungen 12 Bewertungen mit Bericht
85% Empfehlungen

Detailbewertung

Pflegeleicht
Blütenreichtum
Duftstärke
Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit
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Weilburg
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Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

hat den Winter gut überstanden
vom 31. March 2016

Eilenburg
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Rosmarin

Sehr gut gewachsen, gross und gesund
vom 13. March 2015

Dienstweiler
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Rosmarin

wir haben den Rosmarin in einen Kübel
gepflanzt, damit wir ihn bei Frost ins Gewächshaus holen können.
Er wächst langsam, es ist ein sehr hübscher, wohlriechender kleiner Strauch.

vom 12. May 2014

Dachau
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Rosmarin

Pflanze ist sehr stark angewachsen und hat sich gut entwickelt, leider ist sie mir über den kalten Winter erfroren, trotz Winterschutz. Schade !!
vom 4. April 2012

Mönchengladbach

rosmarin

wächst ziemlich langsam,aber sie wächst,
riecht sehr stark und lecker,

vom 28. June 2017
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich habe kürzlich von Ihnen einen Topf Rosmarinus Officinalis erhalten. (Mein Traum ist ein Rosmarinbusch) Da mir schon einmal eine solche Pflanze eingegangen ist (im Topf im Haus), möchte ich den Rosmarin an einen Hang in der Sonne, an dem das Regenwasser besser abläuft, ins Freie setzen. Der Boden ist steinreich und hat nicht viel Humus. Soll ich den Boden verbessern? Soll ich düngen? Soll ich mit dem Aussetzen ins Freie noch etwas warten? Kann ich die Pflanze im Winter ( rel. geschütztes Klima an der Mosel) draußenlassen oder soll ich den Rosmarin besser insgesamt in einen großen Topf pflanzen und im Winter ins Haus nehmen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Beilstein , 6. April 2019
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Im Haus ist es viel zu warm. Meist werden die Pflanzen dann durch Schaumzikaden oder andere Tiere befallen. Wenn Sie jedoch im Haus einen kalten und frostfreien stand haben, dann empfiehlt sich eine Kübelhaltung.
Den Boden im Hang können Sie mit Rosen- oder guter Pflanzerde aufbessern. Dünger darf ab dem zweiten Standjahr gegeben werden. Achten Sie auf einen guten Wasserhaushalt und decken die Pflanze im Winter, mit einem atmungsaktiven Vlies ab. Den Wurzelbereich können Sie mit Rasenschnitt oder Laub vor Frost schützen. So kann die Pflanze im Freien wachsen und überleben.
1
Antwort
Wir haben einen Rosmarin im ausgewachsenen Zustand in unserem Garten und wollen diesen aber jetzt umgestalten. Läßt sich der Rosmarin an einen anderen Platz umpflanzen oder übersteht er das nicht? Was wäre bei einem Umpflanzen zu beachten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Markkleeberg , 13. November 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ganz wichtig ist eine kontinuierliche Wasserversorgung nach dem Verpflanzen. Da die Pflanze im Wurzelbereich beschädigt wurde, kann sie nun das Wasser nicht mehr aus den unteren Schichten ziehen um sich zu versorgen.
Desweiteren empfehlen wir einen guten Boden und einen ähnlich geschützten und warmen Standort. Anscheinend fühlt sich die Pflanze in Ihrem Garten sehr wohl.
Ab April beginnen Sie mit der Nährstoffversorgung und bringen bis Ende Juli einen organischen Volldünger (z.B. Oscorna Animalin)in der Zeit 2 mal aus. Achten Sie weiter auf einen gleichbleibend feuchten und durchlässigen Boden.
1
Antwort
Wie ernte ich am besten Rosmarin? Also wie und wann?
von einer Kundin oder einem Kunden , 28. April 2016
Antwort von
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Rosmarin kann das ganze Jahr geerntet werden, je nachdem, wie groß die Pflanze ist. Frische Triebe sind am geschmackvollsten, jedoch können Sie die Pflanze auch im Frühjahr (April) um die Hälfte zurück schneiden (mit Rosenschere) und die Spitzen zum trocknen aufhängen.
Nach dem Schnitt wird sich die Pflanze, bei einer optimalen Wasser- und Nährstoffversorgung gut verzweigen und neue Triebe ausbilden, die Sie im darauffolgenden Jahr verwenden können.
1
Antwort
Wir haben im Steingarten mehrere große Töpfe mit Hängerosmarin und Rosmarinstämmchen stehen. Nun kommt bald der Winter, wie und wo sollen meine Töpfe überwintern?
von einer Kundin oder einem Kunden , 3. September 2011
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Rosmarin ist nicht voll winterhart und sollte daher kühl aber möglichst frostfrei und hell überwintert werden. Bitte die Erde nicht zu feucht halten, da sich sonst Fäulnis bilden kann.
1
Antwort
Kann ich Rosmarin auch auf meinem Balkon pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bremen , 2. August 2011
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Das ist kein Problem, allerdings ist er ja nicht ganz winterhart und sollte über den Winter entweder reingestellt werden, oder einen Winterschutz bekommen.
1
Antwort
Ich habe einen großen Rosmarientopf innen vor dem Fenster stehen. Jetzt ist es schon mehrmals vorgekommen, das ganze Zweige braun und vertrocknet waren. Wie kann ich ihn weiter pflegen? Jetzt im Winter. Soll ich düngen oder lieber zurückschneiden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 28. January 2011
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Der Pflanze wird es in jedem Fall zu warm sein. Dadurch entstehen schnell Pilze, die genau dieses Erscheinungsbild aufweisen. Stellen Sie die Pflanze an einen frostfreien aber kalten Ort. Achten Sie auf den Wasserhaushalt. Der Rosmarin liebt einen trockenen Standort. Bitte halten Sie die Erde nicht zu feucht. Eine Nährstoffzufuhr und ein Rückschnitt werden die Pflanze in Ihrem Aussehen stärken. Mit der Düngung warten Sie bitte bis Ende März. Stellen Sie die Pflanze nach den Eisheiligen wieder auf die Terrasse.
1
Antwort
Darf ich den Rosmarin im Herbst zurück schneiden und braucht er über den Winter in meinem Steingarten einen Judesack als Kälteschutz ? wie wird er zurückgeschnitten ?
von Gerhard aus Bad Friedrichshall , 27. October 2009
Antwort von
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Der Rosmarin verträgt Frost nicht so gut, daher sollte er, wenn überhaupt, erst im Frühjahr geschnitten werden. Man kann ihn leicht abdecken, dies sollte aber möglichst luftig geschehen, zum Beispiel mit Tannenzweigen. Im späteren Frühjahr kann man ihn dann etwa um die Hälfte einkürzen.
1
Antwort
Wo mit dünge ich meinen Rosmarin?
von rolf servas aus 49326 melle , 21. October 2008
Antwort von
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Nach dem Neuaustrieb kann gedüngt werden, am besten mit einem Volldünger. Je nach gewähltem Dünger reicht dieser für das ganze Jahr, oder es muss eventuell noch einmal nachgedüngt werden. Ab August sollte auf keinen Fall mehr gedüngt werden, denn nur so kann die Pflanze zum Winter hin ausreifen. In Ihrem Fall kommt zum Beispiel der Baum-, Strauch- und Heckendünger in Frage.
1
Antwort
Wieviel Wasser braucht mein Rosmarin im Topf?
von einer Kundin oder einem Kunden , 12. June 2008
Antwort von
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Eine genaue Angabe kann leider nicht gegeben werden, da zuviel von äußeren Einflüssen abhängig ist (Wind, Sonne, Temperatur, Wasservorrat, Topfgröße, usw.) Grundsätzlich sollte man den Rosmarin aber nicht zu feucht halten.
1
Antwort
Wir haben einen ca. 1.50 hohen Rosmarin-Busch im Garten,weit ausladend und unten verholzend. Während der Blüte jetzt wollte ich nicht zurückschneiden.
Kann ich jetzt noch zurückschneiden,welcher Rückschnitt ist gut (Höhe und seitlich)?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bad Kreuznach , 25. May 2008
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Das kann ich von hier aus leider nicht sagen, wenn sie ihn aber zurückschneiden, dann bitte nicht bei großer Hitze und Trockenheit. Danach sollte er dann gedüngt (wenn noch nicht geschehen) und gut gegossen werden.


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