Unsterblichkeitskraut / Jiaogulan

Gynostemma pentaphyllum

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  • alte, asiatische Heilpflanze
  • bevorzugt ein Rankgitter
  • Blattranken erreichen eine Höhe von 3 Meter
  • als Gemüse, Salat oder als Tee verwendbar

Wuchs

Wuchs rankend, kletternd, ausdauernd, krautig, horstig
Wuchsbreite 100 - 200 cm
Wuchshöhe 200 - 300 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grünlichweiß
Blütenform traubenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juli - August

Frucht

Frucht Beere

Blatt

Blatt handförmig, Blattrand gesägt, glatt, matt
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Sonstige

Besonderheiten gesundheitsfördernd, schnellwachsend, frostempfindlich
Boden frisch, durchlässig, normaler Gartenboden
Duftstärke
Jahrgang 1460 Herkunft: China, Japan, O-Asien
Pflanzenbedarf 100cm Pflanzabstand, eine pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Gehölzrand, Freiland, an Rankgittern, Kräutergarten
Themenwelt Wellness
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Schnellwachsendes, asiatisches Kletterkraut mit Heilkraft! Die Jiaogulan-Pflanze ist eine anspruchslose, mehrjährige, krautige Kletterpflanze und stammt aus der Familie der Kürbisgewächse. Sie ist auch unter dem Namen Frauenginseng, Kraut der Unsterblichkeit und Teeranke bekannt. Der botanische Name der Staude lautet Gynostemma pentaphyllum. Das Beeindruckende an dieser Pflanze sind ihre Blätter. Diese sollen einen wohligen, lakritzähnlichen Geschmack aufweisen. Im Allgemeinen wird beschrieben, dass die Pflanze einen leicht bitteren bis süßlichen Geschmack aufweisen soll, mit einem Hauch von Anis. Da Geschmäcker verschieden sind, kann der Geschmack, sowie dessen Intensität unterschiedlich ausfallen. Die Blätter lassen sich angeblich pur essen oder als Tee aufgießen. Es eignen sich sowohl die getrockneten, als auch die frischen Blätter zum Aufkochen als Tee. Die frischen Blätter sollen vom Geschmack her intensiver ausfallen. Das Unsterblichkeitskraut ist in China, Japan, sowie im Ostasiatischen Raum beheimatet.

Das Unsterblichkeitskraut / Jiaogulan kann bei richtiger Pflege auch als Topfpflanze am Haus gehalten werden. Die Erde im Topf ist stets mäßig feucht zu halten. Ohne eine Rankhilfe wächst sie kriechend über den Boden. Im Winter zieht sich die Pflanze in den Wurzelballen unter die Erde zurück. Oberhalb der Erde ist dann kaum bis gar nichts von der Pflanze zu sehen. Ab folgendem Frühjahr treibt Gynostemma pentaphyllum wieder kräftig und schön aus. Sollte sie noch von ein Spätfrost überrascht werden, reagiert sie sehr stark darauf und friert stark zurück. Aber sie treibt danach wieder aus. Der Gartenboden kann normal ausfallen. Es werden keine besonderen Ansprüche an diesen gestellt. Das macht die Pflanze äußerst flexibel in die Gartenplanung integrierbar. Damit sich die Staude bestens mit ihrem schnellen, kletternden Wuchs ausbreiten kann, sollte ihr ein Rankgitter oder eine alternative Rankhilfe zur Verfügung stellen. Einzelne, längere Triebe können später befestigt werden, damit der Pflanze ein guter Halt geboten ist. Mit ihren langen Blattranken kann sie eine Höhe von zwei bis drei Metern erreichen.

Jiaogulan (Kraut der Unsterblichkeit) besitzt keine Haftwurzeln, wie es bei Efeu der Fall ist. Aus diesem Grund ist diese Kletterpflanze nicht in der Lage aus eigener Kraft empor zu wachsen. Rankhilfen müssen deshalb gestellt werden. Sie kann auch an Zäunen entlang klettern, wenn ihre langen Triebe befestigt werden. Im Winter ist ein Winterschutz bei äußerst frostigen Temperaturen ratsam, da die Pflanze als frostempfindlich gilt. Sie kann im Garten in der Winterzeit mit Tannenzweigen abgedeckt werden. Da sie zu den Stauden gehört, zieht sie sich oberhalb der Erde zurück in den geschützten Wurzelballen. Jiaogulan kann im Garten als Solitär gehalten werden. Eine Gruppenpflanzung ist mit 1 bis 2 Pflanzen pro Meter umsetzbar. Empfohlen ist ein Pflanzabstand von circa 100 Zentimetern.

Der Pflanze werden viele Heilkräfte nachgesagt, wie z.B. immun- und herzstärkend sowie stressabbauend und ausgleichend zu wirken. Grund dafür sind die Blätter der Staude, die sich pur genießen oder als wohltuender Tee aufgießen lassen. Ebenso bieten die Blätter in einem Salat verarbeitet aufgrund ihrer Geschmacksnote das gewisse Etwas. Die Pflanze wurde lange Zeit nur in einer Bergregion Zentralchinas genutzt. Da die Anzahl der dort lebenden Menschen über 100 Jahre sehr hoch ist, spricht man der Pflanze eine verjüngende Eigenschaft zu und nennt sie auch liebevoll das 'Kraut der Unsterblichkeit'. Schön an dieser Pflanze sind nicht nur Wuchs und Blattwerk, sondern auch die weiße, traubenförmige Blüte. Diese fällt zwar klein aus, wirkt dadurch allerdings sehr anmutend. Die Blütezeit des Frauenginsengs (Jiaogulan) ist von Juli bis August. Wir verkaufen diese Pflanze als Gartenpflanze oder Topfpflanze für Freiland, Beet oder Kübel. Bei Unsicherheiten und Bedenken betreffend der Verwendung als Heilkraut (Teekraut, Verzehr), ist ggf. vorher ärztlicher Rat einzuholen. Insbesondere bei übermäßigem Verzehr könnte Übelkeit ausgelöst werden. (In der Schwangerschaft sei von Verzehr und Verwendung als Tee abzuraten, da es keine Belege (Nachweise) gibt, ob die Inhaltsstoffe während der Schwangerschaft schädlich sein können. Bitte sprechen Sie bei Fragen dazu mit einem Arzt).
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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Kraut der Unsterblichkeit
Haben dieses Kraut sehr genossen, Wirkung prima. Haben auch Werbung gemacht und wissen dass mehrere Personen gekauft haben. Leider ist das Kraut selbst wohl nicht unsterblich! Weder im Freien noch auf dem Balkon aber leider auch im Haus sind alle Pflanzen eingegangen bis auf eine. Diese ist allerdings immer noch eher gelblich und auch ein Standortwechsel hat nichts gebracht.Ich weiß nicht was ich diesem Pflänzchen noch Gutes tun kann und hoffe nur, dass es übelebt, sonst war der Einkauf und alle Arbeit umsonst.
vom 23. June 2017,
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Unsterblichkeitskraut / Jiaogulan
Inzwischen gutes Wachstum
vom 11. June 2017,

Unsterblichkeitskraut / Jiaogulan
Leider hat die Pflanze den Winter nicht überstanden und ist eingegangen. Im letzten Jahr war die Wuchs sehr gering.
vom 4. June 2017,

Gesamtbewertung

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43 Bewertungen
18 Kurzbewertungen
25 Bewertungen mit Bericht

79% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzengesundheit
Blütenreichtum
Duftstärke
Pflanzenwuchs
Pflegeleicht
Anwuchsergebnis

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Berlin

Super gesunde Pflanze

Sehr schöne Pflanze, super gesund und sehr lecker im Salat, als Tee oder zum Naschen!
Die Pflanze blüht nicht

vom 1. March 2017

Görlitz
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Frauenginseng

Ich habe mich mit dem Standort, ganz nach den Angaben der Baumschule gerichtet und so ist die Pflanze auch sehr gut am Spalier hoch gewachsen und hat sich sehr gut entwickelt. Jetzt bin ich gespannt, ob sie erneut austreibt, nachdem ich sie im Herbst mit Reisig abgedeckt habe.
vom 14. February 2017

Seelow
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Jiaqulan

Sehr robuste Pflanze, hat den Winter indoor überlebt, Ableger wurden erfolgreich gezogen.
vom 17. July 2016

Diekholzen
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Frauenginseng

Mir war die Pflanze unbekannt aber habe schnell gemerkt, dass sie pflegeleicht ist. Wenn ihre Bedürfnisse gestillt werden, dann ist es eine dankbare Pflanze die zeigt was in ihr steckt.
vom 27. February 2016

Wetzlar

Tolle Pflanze

Super schnell.
vom 10. December 2015

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Fragen zu dieser Pflanze

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Antwort
Sind die Beeren des Jiaogulan essbar oder anderweitig verwendbar ?
von Stefan Bakan aus Schorndorf , 13. June 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Beeren sind recht klein und enthalten nur die Samen. Bisher wird nur das Blatt vom Jiaogulan verwendet.
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Antwort
Es bedeutet somit auch für nur im Raum gehaltene Pflanzen, dass sie in die Winterruhe geht?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 97332 Volkach , 28. March 2017
Antwort von
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Nein. Im geschlossenen und warmen Raum tritt eine Winterruhe nicht ein.
Wir vermehren unsere Pflanzen ausschließlich im Kalthaus und vor allem im Freiland. Pflanzen, die den natürlichen Bedingungen nicht ausgesetzt sind, leiden häufig unter starken Befall von Spinnmilben oder Pilzen. Desweiteren neigen die Pflanzen zu einer schwächeren Blütenbildung und einem geilen Wuchs (dünntriebig). Unsere Pflanzen ziehen sich zurück, da sie den natürlichen Bedingungen ausgesetzt sind.
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Antwort
Ich habe die Pflanze erst seit September und möchte sie als Topfpflanze im Haus überwintern. Sie steht im unbeheizten Schlafzimmer unter dem Dachflächenfenster.
Leider sieht sie gar nicht gut aus. Die Blätter werden lasch und welk, obwohl ich die Erde mäßig nass halte. Was muss ich ändern?
von einer Kundin oder einem Kunden , 22. November 2013
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es ist völlig natürlich, dass die Pflanze sich im Winter komplett zurück zieht. Bedeutet, dass außer der Erde nichts mehr zu sehen ist. Wir empfehlen daher die Pflanze bei 1-5 Grad (höchstens 10 Grad) in einem Raum zu halten. Die Pflanze muss in diesem Fall nicht sonnig stehen. Die Erde braucht in den kalten Monaten nur mäßig feucht gehalten werden.
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Antwort
Ich habe gelesen, dass nur die Nachzucht aus der "ersten Generation" der Pflanze die vollen Wirkstoffe enthält. Vermehren Sie Ihre Pflanzen aus Ablegern oder aus Samen?
von holly4 aus Werder , 5. April 2013
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Unsere Pflanzen werden vegetativ (Stecklinge) vermehrt. Zu den Wirkstoffen können wir keine Auskunft geben, da die Pfl. immer aus dem Bestand vermehrt werden. Die Ursprünge sind nicht mehr zu ermitteln.
1
Antwort
Wie sonnig muß die Pflanze stehen?
von Neckarine , 19. May 2012
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Diese Pflanze fühlt sich nur an einem halbschattigen bis schattigen Standort wohl. Volle Sonne sollten Sie meiden.
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Antwort
Lt. wikipedia ist die Definition von Gynostemma pentaphyllum: ist eine schlanke, kletternde, einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchslängen von 4 bis 8 Meter. Sie bildet Wurzelknollen als Überdauerungsorgan aus. Winterhärte bis ca. -15°C.
a) bedeutet dies, dass die Pflanze bereits nach einem Jahr absterben kann?
b) benötigt sie eine Kletterhilfe?
c) ist tatsächlich ein Winterschutz nötig und wie kann das bei dieser Größe funktionieren?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Fürth bei Nürnberg , 25. June 2011
Antwort von
Baumschule Horstmann
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a) die Pflanze zieht sich jedes Jahr zurück wie eine Staude und treibt im darauffolgendem Jahr wieder voll durch
b)da sie keine Haftwurzeln wie Efeu besitzt ist eine Kletterhilfe von nöten. Bekommt sie diese nicht, rankt sie allem im Weg stehende oder am Boden entlang.
c)Die Pflanze zieht sich in den Boden zurück und kann mit Tannenzweigen zum Winter abgedeckt werden


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