Antarktische Scheinbuche

Nothofagus antarctica

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Fotos (2)
  • ungewöhnlicher Wuchs
  • winterhart, nur in der Jugend etwas empfindlich
  • weit ausbreitende Herzwurzeln
  • sehr anpassungsfähig und pflegeleicht
  • breitet einen leicht zimtartigen Duft aus

Wuchs

Wuchs locker, unregelmäßige Kronenbildung, meistens gebogener Stamm
Wuchsbreite 300 - 600 cm
Wuchsgeschwindigkeit 25 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 500 - 1000 cm

Blüte

Blüte unscheinbar
Blütenfarbe grünlichgelb
Blütenform kelchförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai

Blatt

Blatt stark gewellt, wechselständig, eiförmig
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkelgrün, im Herbst (spät) prächtig goldgelb

Sonstige

Besonderheiten Tipp: Rootgrow beim Einpflanzen verwenden (fördert das Wurzelwachstum, besseres Anwachsen)
Boden normaler Gartenboden
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung
Warum sollte ich hier kaufen?
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Ein beeindruckender Baum. Dieses schöne Gewächs überzeugt in allen Belangen. Mit ihren abstehenden Seitenästen zeigt die Antarktische Scheinbuche einen auffälligen und bizarren Wuchs. Ihre frischgrünen Blätter erreichen eine Größe von circa drei Zentimeter. Auffallend ist die stark gewellte Form der Blätter. Im Herbst färben sie sich in ein wunderschönes Güngelb. Als Solitärbaum bietet sich dieser Baum im Garten an. Mit einer Endhöhe von circa zehn Metern, ist er ein beeindruckender Bewohner des Gartens. Der (bot.) Nothofagus antarctica zeigt sich absolut pflegeleicht. Er ist ein winterhartes Gehölz, das sich durch seinen malerischen und individuellen Aufbau auszeichnet. In den Herbstmonaten strahlt der Baum mit seinem herrlichen, gelben Blätterkleid eine unvergleichliche Lebensfreude aus.

Die Antarktische Scheinbuche hat ihren Ursprung in Südamerika. Als großer Strauch oder kleiner Baum zeigt er seinen eigenwilligen Wuchs und seine gebogenen Zweige. Die Blätter haben neben ihrem fein gewellten Rand eine frischgrüne Sommerfarbe. Sie sind eiförmig, unterschiedlich gekerbt, bringen im Herbst mit ihrer gelben Farbe alles zum Leuchten und duften intensiv nach Kraut. Für ein optimales Wachsen und Werden, ist die Pflanze in Solitärstellung bestens aufgehoben. Bei einer Wuchshöhe zwischen fünf bis zehn Meter, erreicht die lockere unregelmäßige Krone eine Breite von drei bis sechs Metern. Die Wuchsgeschwindigkeit liegt bei circa 25 bis 30 Zentimeter. Die Blütezeit ist im Mai. Die Blüten sind unauffällig. Ihre Früchte entwickeln sich zu einer Größe von circa sieben Millimeter. Sie stehen dicht an der Blätterbasis der Seitentriebe.

Die Antarktische Scheinbuche ist ein winterhartes Gehölz. Die Rinde des Baumes zeigt sich bräunlich mit weißen Lentizellen. Sie hat eine gefurchte Struktur. Die Frucht, gebildet aus den Blüten, sind unscheinbare Nüsschen. Die Wurzeln der Nothofagus antarctica wachsen weit ausgebreitet. Relativ anspruchslos zeigt sich dieser wunderschöne Baum bei der Wahl des Standortes. Mit einem sonnigen bis halbschattigen Platz auf frischem und nährstoffreichem Boden ist er vollstens zufrieden. Vielfach findet dieser schöne Baum seine Verwendung als Einzelgehölz in Park- oder Gartenanlagen. Einige Besonderheiten hält dieses tolle Gehölz parat. Er zeigt sich unempfindlich gegenüber vorrübergehender Trockenheit und Nässe. Ihn stören keine grundwassernahen Böden. Er ist industriefest, verträgt das Stadtklima, zeigt sich außergewöhnlich attraktiv und verströmt seinen zimtartigen Duft.
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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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4 Bewertungen
1 Kurzbewertung
3 Bewertungen mit Bericht

75% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflegeleicht
Blütenreichtum
Pflanzengesundheit
Duftstärke
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis

Einzelbewertungen mit Bericht


Bergkamen
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nicht angewachsen

in den ersten Monaten wuchs die Scheinbuche ca. 30 cm in die Höhe und nahm an Umfang zu. Im Spätsommer wurden jedoch die Blätter viel zu früh braun, der Baum vertrocknete langsam und ist eingegangen. Selbstverständlich wurde regelmäßig gewässert, umliegende Pflanzen wachsen einwandfrei.
Die feinen Zweige der Scheinbuche waren weiterhin flexibel, wir hatten noch etwas Hoffnung, aber im Frühjahr zeigten sich leider keine neuen Triebe.

Vor dem Pflanzen wurde der Boden ca. 50 cm tief und breit ausgetauscht und RootGrow verwendet. Pflanzen im direkten Umfeld wachsen einwandfrei.

vom 10. April 2017

Mülheim an der Ruhr
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Pfennigbuche

Sehr schöne Pflanze, unkompliziert, prima angewachsen!
vom 23. March 2017

Hemmingen
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Antarktische-Scheinbuche

Bestellt hatte ich den Nothofagus nach einem Tipp eines Bekannten. Ich erwartete eigentlich einen kleinen einstämmigen Baum, bekam aber etwas, was eher wie ein Bodendecker aussah. Dieser hat sich allerdings in den letzten zweieinhalb Jahren ganz prächtig entwickelt, strebt jetzt strauchartig der Sonne entgegen, hat bereits eine Wuchshöhe von zwei Metern erreicht und sieht sehr dekorativ aus. Fotos werde ich hochladen.
vom 3. October 2016




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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Kann ich einen neuen Nothofagus an der gleichen Stelle pflanzen, an der vorher der alte stand? Der alte N. wurde von Sturm umgeweht. Die Bruchstelle zeigt Holzschäden.
von einer Kundin oder einem Kunden aus 49525 Lengerich , 29. October 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Holzschäden weisen ja meist auf einen Schädling oder Pilzbefall hin. Daher ist es in erster Linie ratsam alle Wurzeln der alten Pflanze zu entfernen und einen Bodenaustausch vorzunehmen. So kann die junge Pflanze anwachsen und sich entsprechend besser entwickeln.
Aufgrund der vorliegenden Bodenmüdigkeit wird die neue Pflanze nur mit Mühe und Not anwachsen.
1
Antwort
Unsere Scheinbuche ist ca. 20 Jahre alt, 6m hoch. In diesem Jahr hat sich Anfang April mit dem jährlichen Austrieb begonnen, Blätter sind bereits Fingernagel groß. Nach dem deutschlandweit eingetretenen Frösten Mitte April (im Rhein-Main-Gebiet ca -3 Grad) haben sich fast alle Blätter bräunlich verfärbt.
Was ist zu tun? Ist der Baum kaputt, auch wenn er bislang -15 Grad verkraftete?
von einer Kundin oder einem Kunden , 22. May 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Normalerweise benötigen Pflanzen etwa 4 Wochen um nach einem Frostschaden wieder durchzutreiben. Aufgrund äußerer Umstände wie Trockenheit, Hitze oder trockener Wind kann es dann auch länger dauern. Bei einem Frost während des Austriebes ist die Pflanze immer stark gefährdet, da sie dann nur eine äußerst geringe Frostbeständigkeit ausweist. Es kann neben dem frischen Trieb auch älteres Holz geschädigt werden. Genau lässt sich so etwas von hier aus nicht beurteilen. Die Zeit muss zeigen in wie weit sich die Pflanze erholt. Zur Unterstützung sollte der Boden ausreichend feucht, aber nicht nass gehalten werden.
1
Antwort
Im www findet man Informationen darüber, dass dieses Gehölz "mäßig frosthart" sei. Sie schreiben es ist winterhart.
Inwiefern darf man sich darauf verlassen? In unseren Regionen gibt es im Winter gern mal Temperaturen von -20°C und tiefer.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Altmittweida , 14. April 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Lediglich in jungen Jahren sind die Pflanzen frostempfindlich. Im Alter ist die Pfennigbuche frosthart und kann Temperaturen auch bis -20 Grad vertragen.
Eine Winterhärte ist von mehreren Faktoren abhängig:
- die letzte Düngung erfolgte im Juli, damit die Pflanze zum Winter ausreifen kann
- sie ist nicht den direkten Witterungsverhältnissen ausgesetzt, z. B. Wind, da sonst die Spitzen etwas zurück frieren können
- Sehr trockener und sehr feuchter Boden können die Winterhärte ebenfalls negativ beeinflussen
- Bei einer Kübelhaltung sind Pflanzen grundsätzlich nicht so winterhart wie ausgepflanzte Exemplare im Garten


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