Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / Lebkuchenbaum

Cercidiphyllum japonicum

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Ursprungsart
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  • prächtiges Solitärgehölz, idealer Hausbaum
  • Laub duftet Zimt und Lebkuchen
  • intensive Herbstfarbe, auf sauren Böden intensiver
  • hoher Wasserbedarf im Sommer, winterhart
Beschreibung Eigenschaften
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Beschreibung

Der Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / Lebkuchenbaum ist der letzte und einzige Vertreter seiner Art, die bereits vor 65 Millionen Jahren existierte. Den Namen Japanischer Kuchenbaum verdankt er seiner ursprünglichen Heimat und seinem angenehm duftendem Laub. Diesem leckeren Duft nach frischem Gebäck und Lebkuchen kann niemand widerstehen. Ein Gehölz, das sich als fantastischer Hausbaum empfiehlt. Mit seinem Aroma verzückt (bot.) Cercidiphyllum japonicum die Nase und mit seinem Laub ist er ein prächtiger Anblick. Im Herbst läuft dieses Ziergehölz zur Hochform auf! In brillanten gelben bis scharlachroten Farben leuchten die Blätter des Baumes weithin sichtbar.

Noch vor dem Laubaustrieb im Frühjahr bringt der Katsurabaum oder Lebkuchenbaum kleine rötliche Blütenbüschel hervor. Sie sind ein wundervolles Detail, vor dem der Pflanzenfreund fasziniert stehen bleibt. Die eher unauffälligen Blüten des Japanischen Kuchenbaums sitzen in den Blattachseln. Die weiblichen Blüten sind rötlich, die männlichen weiß. Nach der Blüte entwickeln sich in den Blattachseln dieses zauberhaften Gehölzes sogenannte Balgfrüchte. Das sind fünf bis sechs Millimeter lange Hülsen, die die Samen enthalten. Ab Mai folgt der Blattaustrieb, der anfangs zart-bronzefarben und später frisch- bis mattgrün ist. Im Herbst nehmen die Blätter leuchtende Nunancen an, die zwischen gelb und rot changieren. An einem schattigeren Plätzchen scheinen die Blätter cremefarben. Mit einer besonderen Eigenart zeigen sich die Blätter des Baumes. Sie sind dimorph, präsentieren sich also in zweierlei Formen am Katsurabaum. Je nachdem, wo sie sitzen: Blätter an den Kurztrieben sind herzförmig. An den Langtrieben stehen die breit-ovalen bis elliptischen Blätter gegenständig. Cercidiphyllum japonicum wächst als Baum oder mehrstämmiger Großstrauch und erreicht Höhen von acht bis zehn Metern. Der Katsurabaum lässt sich als Hochstamm erziehen, sodass er eine ausladende Krone entwickelt. Vor immergrünen Gehölzen und auf großen Rasenflächen wirkt er wundervoll und entfaltet seine Präsenz einmalig. Junge Pflanzen lassen sich als Großstrauch im Kübel kultivieren. Aufgrund seiner guten Winterhärte überdauert der Lebkuchenbaum ganzjährig im Garten. Selbst Exemplare des Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / Lebkuchenbaum im Kübel überwintern problemlos draußen. Lediglich der junge Austrieb ist leicht spätfrostgefährdet.

Bei der Auswahl des richtigen Standortes ist auf ausreichend Abstand zu anderen Gehölzen zu achten, zu dichten Bewuchs mag der Katsurabaum nicht. Er präsentiert sich mit Vorliebe als Solitär und zieht mit seinem Duft alle Besucher an. Cercidiphyllum japonicum bevorzugt kühle Standorte in lichtem Schatten mit ausreichender Luft- und Bodenfeuchte. Der Boden ist durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich und sauer bis alkalisch ideal beschaffen für das Gehölz. Bestens geeignet sind sandig-lehmige Böden. Auch gedeiht der Lebkuchenbaum auf steinigem Lehmboden und sandigen Tonböden. Auf sauren Untergründen fällt die prächtige Herbstfarbe der Blätter deutlich intensiver aus. In seiner ursprünglichen Heimat in Ostasien gedeiht der Japanische Kuchenbaum in Wäldern, an Waldrändern und entlang von Flüssen und Bachläufen. Auch im heimischen Garten ist der Wasserbedarf, in besonderem Maße im Sommer, hoch. Dementsprechend ist ein konstantes und reichliches Wässern ratsam. Bei stark trockenen Böden reagiert die Pflanze mit Blattabwurf. Daher ist anfangs ein Gießrand empfehlenswert. So fließt das kostbare Nass nicht ungenutzt an den Wurzeln vorbei. Um den Nährstoffbedarf dieses attraktiven Ziergehölzes zu decken, bietet sich im Frühjahr das Einarbeiten von reifem Kompost oder Hornspänen an. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Der Japanische Kuchenbaum entwickelt sich ohne Schnitt zu einem anmutigen Baum. Allerdings ist es sinnvoll, abgestorbene Äste und Triebe des Katsurabaums regelmäßig herauszuschneiden. Um die Krone aus Platzgründen einzuschränken, sind ausschließlich die einjährigen Triebe einzukürzen. So behält der Lebkuchenbaum seine wunderschöne Form und bleibt viele Jahre ein schöner und außergewöhnlich duftender Blickfang im Garten.

Eigenschaften

Wuchs

Wuchs pyramidal bis schirmförmig
Wuchsbreite 450 - 700 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 50 cm/Jahr
Wuchshöhe 800 - 1000 cm

Blüte

Blütenfarbe karminrot
Blütezeit April

Blatt

Blatt dimorph, stumpf-herzförmig bis breit-oval oder elliptisch
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst gelb bis scharlachrot

Sonstige

Besonderheiten leuchtendes Herbstlaub, Blätter duften nach Lebkuchen, winterhart
Boden normal bis sauer, nährstoffreich, lehmig-tonig
Duftstärke
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Hausbaum, als Großstrauch im Kübel
Wurzelsystem Flachwurzler
Themenwelt Indian Summer in Deinem Garten

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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 (77)
40 Kurzbewertungen 37 Bewertungen mit Bericht 84% Empfehlungen.
  • Anwuchsergebnis
  • Duftstärke
  • Blütenreichtum
  • Pflanzenwuchs
  • Pflegeleicht
  • Pflanzengesundheit

Einzelbewertungen

Cercidiphyllum vom 23. April 2020
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Hat etwas gekümmert im ersten Jahr, war bei uns aber auch sehr, sehr trocken. Blätter haben im Herbst wunderbar geduftet. Sehr gut über den Winter gekommen und kräftige Austriebe im Frühling. Ich sehe keine Probleme im kommenden Jahr. Sehr schöne Herbsfärbung.
Otterbach
Lebkuchenbaum vom 29. September 2019
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Dieser Lebkuchenbaum/-bäumchen ist wunderschön gewachsen und hat selbst die hohen Temperaturen auf meinem Balkon (teilweise über 40 Grad -Südseit-) gut überstanden. Jetzt zur Herbstzeit hat das Laub sehr schöne Rottöne. Lediglich den Duft nach Lebkuchen konnte ich noch nicht feststellen. Vielleicht ein schöner Lebkuchenbaum ohne Duft.
Detmold
Super zufrieden vom 14. August 2019
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Bei der Ankuft sah der Lebkuchenbaum etwas schüchtern aus, was sich nach dem Einpflanzen sehr zügig änderte. Er reckte sich nach einem Tag nach und nach der Sonne entgegen und man hat das Gefühl man könne Ihm beim Wachsen zusehen.
Zu Blütenreichtum und Duft kann ich keine Angaben machen.
Magdeburg
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Fragen zu dieser Pflanze

Unser Katsura wurde dieses Frühjahr gepflanzt, leider hat er schon öfter gelbe Blätter bekommen und abgeworfen, wir denken er hatte zu wenig Wasser. Jetzt bekommt er gerade wieder gelbe Blätter obwohl wir viel gegossen haben, kann es sein dass die Herbstfärbung schon anfängt? Oder wann ist das üblicherweise der Fall? Was könnte sonst noch ein Problem für ihn sein? von einer Kundin oder einem Kunden 7. September 2021
1 Antwort
Antwort von
Baumschule Horstmann Icon Baumschule Horstmann
Wenn der Lebkuchenbaum zu trocken steht, dann schmeißt er in kurzer Zeit sein gesamtes Laub, meist ohne Färbung ab. Sobald er wieder ausreichend gewässert wird, bilden sich in kurzer Zeit neue Blätter. Die Herbstfärbung setzt in vielen Regionen schon ein und sorgt dann für ein farbenfrohes Spiel. Daher gehen Sie eher von einer Herbstfärbung aus.
Wir möchten einen Kucgenbaum pflanzen. Ist es möglich den Kuchenbaum auf eine bestimmte Wuchshöhe zu halten ,zB. Immer auf höchstens 6-7 Meter? von einer Kundin oder einem Kunden aus Ahrensbök, 7. Januar 2020
1 Antwort
Antwort von
Baumschule Horstmann Icon Baumschule Horstmann
Durch gelegentlichen Rückschnitt ist es problemlos möglich die Pflanze insgesamt auf 6-7 Meter zu begrenzen. Ich habe selbst einen im Garten, der etwa alle 5-7 Jahre auf 200-250 cm zurückgesägt wird, damit er mit nicht zu groß wird und zu viel Licht im Garten nimmt.
Verträgt der Katsurabaum eine Unterpflanzung? Welche Stauden wären geeignet? von einer Kundin oder einem Kunden 23. September 2019
1 Antwort
Antwort von
Baumschule Horstmann Icon Baumschule Horstmann
Alle niedrigen oder halbhohen Stauden sind hier geeignet. Hohe Stauden erst bei entsprechender Höhe des Kuchenbaumes. Der Katsurabaum lässt sich problemlos unterpflanzen.
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