Bergahorn

Acer pseudoplatanus

Ursprungsart
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Bergahorn - Acer pseudoplatanus Shop-Fotos (5)
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  • stattlicher Baum, malerische Krone
  • liebt aber kalkhaltige, tiefgründige Böden
  • hohe Windresistenz, winterhart, anspruchslos
  • schöne Herbstfärbung, insektenfreundlich

Wuchs

Wuchs breitkronig, ausladend
Wuchsbreite 1500 - 2000 cm
Wuchsgeschwindigkeit 50 - 100 cm/Jahr
Wuchshöhe 2500 - 3000 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelbgrün
Blütenform rispenförmig
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Frucht geflügelt
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt lang gestielt, gelappt, bis 16 cm breit
Herbstfarbe gelb
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkelgrün

Bienenfreundlich

Honigtau

Sonstige

Besonderheiten bienenfreundlich, außerordentlich winterhart, windresistent, Herbstfärbung
Boden frisch bis feucht, kalkig, keine Staunässe
Heimisch
Nahrung für Insekten
Salzverträglich
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Vogelnährgehölz, Einzel- u. Gruppenstellung
Windverträglich
Wurzelsystem Herzwurzler
Themenwelt Pflanzen für extreme Kälte
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Der Bergahorn ist ein stattliches Laubgehölz, das bis zu 30 Meter in die Höhe wächst. Auch mit seinem Alter von bis zu 500 Jahren weiß der Baum zu beeindrucken. Prächtig wirkt er in Einzelstellung und ist vielfach als Strukturelement in Parks zu finden. Auch Alleen säumt die sommergrüne Baumart aus der Gattung Ahorne (Acer) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Als heimische Wildpflanze siedelt der Laubbaum in Wäldern. Auf einen Stammumfang von circa zwei Metern schafft es (bot.) Acer pseudoplatanus mit seinem aufrecht Wuchs. Junge Bäume dieser Pflanzenart haben eine graugrüne Rinde, die sich im Alter oftmals rotbraun verfärbt. Ältere Bäume haben eine gerissene Borke, die in graubraunen Schuppen abblättert. Die Blätter des Bergahorns wachsen 5-lappig und haben lange, rötliche Blattstiele. Während sich die Blattoberseite in einem satten Dunkelgrün zeigt, erscheint die Blattunterseite in Graugrün. Die Blattstellung ist gegenständig und dicht. Die Krone zeigt sich dicht und ausladend und besonders bei einem Solitärbaum wirkt sie prächtig. In den Herbstmonaten zeigt der Bergahorn seine intensive Herbstfärbung, die insbesondere nach den ersten Frostnächten schnell voranschreitet. So zeigt sich das Laubgehölz etwa ab Oktober mit einer goldgelben bis rötlichen Blattfarbe. Während der Wintermonate wirft die Pflanze ihre Blätter schließlich vollständig ab.

Nachdem sich im Frühjahr erneut Knospen bilden, blüht der Bergahorn von April bis Juni. Die Knospen entwickeln sich gegenständig und bestehen aus einer Endknospe sowie zwei Seitenknospen. Sie weisen eine satte Farbe auf, wobei die Knospenschuppen am Rand deutlich dunkler ausfallen. Aus den Knospen von Acer pseudoplatanus entwickeln sich schließlich die Blüten, deren Farbe zwischen gelb und grün variiert. Die circa zehn Zentimeter langen Blütenrispen hängen von den Ästen des Baumes herab und enthalten eine große Menge an Nektar. Damit locken sie Bienen und Hummeln in Scharen an, die sich an dieser Nahrungsquelle erfreuen. Ab September entwickeln sich anschließend die geflügelten, 3 bis 5 cm großen Früchte. Sie verbreiten sich dank ihrer Form durch den Wind. So können die Samen des Baumes weite Strecken zurücklegen. Einige Früchte bleiben jedoch über den Winter unterhalb des Bergahorns liegen und verbreiten sich erst im folgenden Frühjahr. Wer über einen großen Garten verfügt, pflanzt mit Acer pseudoplatanus einen eindrucksvollen Gartenbewohner mit großen Dimensionen an. Wichtig ist eine richtige Standortwahl, um der Pflanze ein gutes Gedeihen zu ermöglichen. Ein sonniger bis halbschattiger Platz kommt dem Gehölz entgegen. Der Bergahorn liebt einen Standort mit frischem bis feuchtem Boden. Das Substrat ist idealerweise kalkhaltig und humusreich. Da das Laubgehölz zu den Herzwurzlern gehört, empfiehlt sich außerdem ein tiefgründiges Erdreich. Neben einer Unverträglichkeit gegenüber Staunässe, ist der Bergahorn anspruchslos und fordert nur minimalste Pflege. Junge Bäumen gießt der Gartenbesitzer regelmäßig und ausreichend, sodass sie gut anwachsen. Ein gut eingewurzelter Bergahorn benötigt nur bei anhaltender Trockenheit zusätzliches Wasser. Beim Gießen ist darauf zu achten, dies eher selten, dafür jedoch durchdringend und intensiv erfolgen zu lassen. Eine Mulchschicht hilft dem Baum zusätzlich beim Speichern von Bodenfeuchte im Wurzelbereich.

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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 (8)
8 Bewertungen 5 Kurzbewertungen 3 Bewertungen mit Bericht
87% Empfehlungen

Detailbewertung

Blütenreichtum
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis
Pflanzengesundheit
Pflegeleicht
Duftstärke
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Bräunlingen
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Bergarhorn

In lehmigen Boden gepflanzt, wächst , schönes Blattwerk, doch wohl zu klein, da noch keine Blüten, auf den Duft habe ich nicht geachtet, daher die Bewertung,geringer Duft.
vom 5. October 2017

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Bergahorn

Als er angekommen ist war er nur ein "Stängel" mit einer Knospe.
Jetzt hat er merere Knospen bekommen und treibt aus.

vom 22. April 2011

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Bergahorn

Unser Bergahorn ist noch zu jung um Blüten
zu tragen. Als wir ihn im Februar bekommen haben hatte er nur eine grüne
Knospe, jetzt anfang April hat er schon 5 grüne Knospen.

vom 2. April 2011

Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ist der Bergahorn falls notwendig schnittverträglich wenn er schon einige Jahre alt ist?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. June 2020
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Ja, sogar sehr gut. ier gibt es keine Probleme. Am Besten ist es, wenn er im Februar geschnitten wird.
1
Antwort
Wir haben auch diesen schönen Baum, zuerst trieb er auch sehr schön aus.
Nur jetzt sieht er traurig aus, die neuen Blätter krüsseln sich und werden am Rand braun. Was kann ich tun?
von einer Kundin oder einem Kunden , 10. July 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Von hier aus ist es leider schwer zu beurteilen. Es könnte sich um einen Hitze- und Trockenschock handeln, in dem Fall muss für eine ausreichende Wasserversorgung gesorgt werden. Ein Gießring um die Pflanze herum gewährleistet ein einsickern des Wassers, bis in die tieferen Erdschichten. Eine weitere Ursache können auch Blattläuse sein, welche sich bevorzugt über die jungen Blätter hermachen. Hier sollte mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel vorgegangen werden.
1
Antwort
Was bedeutet windresistent?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Baden-Baden , 22. January 2011
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Viele Pflanzen können bei starken Winden leiden. Sie frieren zurück, kahlen aus oder trocknen schnell ein. Pflanzen, die als Windresistent bezeichnet werden, können diesen meißt Stand halten.


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