Feuerahorn

Acer ginnala

Ursprungsart
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Feuerahorn - Acer ginnala Shop-Fotos (4)
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  • eindrucksvolle rote Herbstfärbung
  • Großstrauch oder Kleinbaum
  • besonders winterhart, anbspruchslos
  • schöne Blattform, attraktiver Wuchs

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Wuchs

Wuchs aufrecht, locker, Großstrauch
Wuchsbreite 300 - 700 cm
Wuchsgeschwindigkeit 35 - 40 cm/Jahr
Wuchshöhe 500 - 600 cm

Blüte

Blütenfarbe grünlich
Blütezeit Mai

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Blatt dreilappig, glänzend
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst feurig rot

Sonstige

Besonderheiten schnittverträglich, feuerrote Herbstfärbung, trockenheitsverträglich, sehr winterhart
Boden frischer, normaler Gartenboden
Salzverträglich
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Gruppengehölz, Hecken, Zierstrauch
Windverträglich
Winterhärte Z4 | -34,5 bis -28,9 °C
Wurzelsystem Flachwurzler
Themenwelt Pflanzen für extreme Kälte
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Der Feuerahorn bringt das Flair des Indian Summers in den Garten. Ab September färbt sich das Laub in orange-gelben Tönen, bis es sich im Oktober zu einem feuerroten Finale steigert. Von Natur aus wächst das Gehölz als Großstrauch und erreicht schnell eine Höhe von bis bis zu 600 cm. Mit der Zeit bildet es eine lockere, ausladende Krone mit seitlich leicht überhängenden Trieben. Seine Breite variiert zwischen 300 und 700 cm. Der Feuerahorn ist gut schnittverträglich und findet sich als mehrtriebiger Strauch oder kleiner Baum kultiviert. Im Garten lässt sich (bot.) Acer ginnala an vielen Stellen einsetzen. Als Solitär inszeniert sich der Habitus und die Leuchtkraft des herbstlichen Laubes perfekt. In einer Hecke bietet der Feuerahorn einen guten Windschutz. Besonders schön sind Kombinationen mit anderen herbstbunten Pflanzen wie dem Pflaumenblättrigen Weißdorn, der Felsenbirne oder einem Zierapfel. Die ursprüngliche Heimat des Feuerahorns liegt im nördlichen China, in der Mandschurei und in Japan. Er ist eine Unterart des Tatarischen Steppen-Ahorns aus der Gattung der Ahorne (Acer) in der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Der Feuerahorn ist robust und anspruchslos, verträgt große Hitze und starke Winde. Das Gehölz ist winterhart bis in den zweistelligen Minusbereich und etabliert sich problemlos in sehr kalten Regionen.

Seinen Namen verdankt der Feuerahorn seiner intensiven, roten Herbstfarbe. Ein ausgewachsener Großstrauch mit seiner mächtigen, breiten Krone ist eine imposante Gestalt. Seine jüngeren Triebe zeigen sich mit einer hellbraunen Rinde. Ältere Äste und der Stamm nehmen eine graubraune Farbe an. Die dünneren äußeren Zweige, die der Sonne zugewandt sind, färben sich in einem warmen Rotbraun. Das Gehölz ist enorm anpassungsfähig. Mit geeigneten Schnittmaßnahmen der äußeren Äste entsteht eine schmalere Strauchform mit malerisch überhängenden Zweigen. Ebenso lässt sich die Pflanze zu einem einstämmigen Baum mit einer harmonischen Krone erziehen. Das Laub von Acer ginnala treibt im Frühjahr zunächst rot aus. Während sich die Blätter zu ihrer sommerlichen Größe entfalten, nimmt der Grünanteil von Tag zu Tag zu. Die Oberseite des Sommerlaubes bleibt dunkelgrün und glänzend. Im Kontrast schimmert die Unterseite hellgrün. Die Blätter sitzen gegenständig an den Zweigen. Sie sind dreilappig geformt mit einem großen Mittel- und zwei kleineren Seitenlappen. Ihre Länge variiert von vier bis acht Zentimetern bei einer Breite von drei bis sechs Zentimetern. Ein furioses Farbspektakel beschert der Feuerahorn im Herbst. Zunächst dominieren gelbe und orange Farbtöne, bevor intensive karminrote und dunkelrote Farben erscheinen. Im September und Oktober leuchtet ein Feuerahorn weithin und ist ein absoluter Hingucker.

Im Mai blüht der Feuerahorn mit kleinen, grünlichen Blütenrispen. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich bis August geflügelte, blutrote Nüsschen. Mit der Fruchtreife im September verfärben sich diese braun und hängen in Büscheln von den Zweigen herab. An seinen Standort stellt der Feuerahorn keine Ansprüche. Er wächst in vollsonnigen Bereichen und etabliert sich problemlos im Halbschatten, ohne seine Vitalität zu verlieren. Für seine sensationelle Herbstfarbe benötigt er jedoch viel Sonne. Im Halbschatten fehlt ihm der ausreichende Lichtimpuls, um die rote Farbe in seinen Blättern zu erzeugen. Acer ginnala bevorzugt einen normalen, frischen Boden. Ist das Substrat kalkhaltig oder zu nass, entwickelt sich das Gehölz weniger kraftvoll. Auf sandigem und trockenem Erdreich wächst es hingegen kräftig und gut. Es kommt mit den Erfordernissen eines städtischen Standortes ebenso zurecht, wie es Unwettern, Starkregen oder Stürmen trotzt. Ein frisch gepflanzter Feuerahorn benötigt nur bei großer Hitze zusätzliche Wassergaben. Ansonsten sind keine weiteren Pflegemaßnahmen notwendig.

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Gesamtbewertung

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Pflegeleicht
Pflanzengesundheit
Duftstärke
Pflanzenwuchs
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Blütenreichtum
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Ruhland
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Nach seinem ersten Winter...

kann ich keine größeren Schaden erkennen. Er steht in den Startlöchern, bin mal gespannt, wie er sich macht...
vom 26. March 2017

Simmerath
besonders hilfreich
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Feuerroter Ahorn im Herbst

Wir haben den Strauch in mittelmäßig lehmigen Boden mit darunter liegendem, von Schieferstein durchsetzten Boden eingepflanzt und sind mit dem Anwuchs und der Entwicklung dieses Feuerahorns mehr als zufrieden.
Da dieser nicht sonderlich stark duftet, können wir hier keine exakte Aussage treffen, der Rest ist selbstverständlich bedingt durch den vorhandenen Boden.
Im Herbst werden die Blätter feuerrot und das sieht sehr sehr schön aus!
Eine weitere Pflege wie schneiden etc. benötigt der Baum nicht, zudem ist er ungiftig, was für unsere beiden Kleinkinder wichtig ist.

vom 10. September 2016

Bremen
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Ahornbaum

Der Ahorn kam gut verpackt letztes Jahr bei uns an, in der max Größe wie angegeben. Bisher steht er bei uns noch in einem riesgen Topf auf der Terrasse. Er hält sich sehr gut und ist schon erstaunlich gut gewachsen. Dachte im Topf würde er weniger stark wachsen. Im Herbst hatte er wunderschöne rote Blätter. Hoffentlich können wir ihn noch dieses Jahr endlich in den eigenen Garten pflanzen, daher kann ich aber eigentlich noch nichts zum Anwuchsergebnis sagen (das Feld musste leider ausgefüllt werden).
vom 23. July 2016

Bernburg
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perfekt angewachsen, unkompliziert und robust

Ich habe den Feuerahorn im Spätherbst 13 auf vollsonnigem mageren Standort gepflanzt. An einem Trieb (ist ja ein mehrtriebiger Großstrauch) waren rote Pusteln. Ich habe den Trieb vorbeugend weggeschnitten. Der Ahorn ist gut durch den Winter gekommen und in diesem Jahr sehr gut gewachsen - ca. 75cm zugelegt. Die Herbstfärbung konnte ich nicht beobachten, in der relevanten Zeit war ich nicht da.
vom 28. November 2014

Neulewin
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Feuerahorn

Der Feuerahorn mit den roten Blättern ist sehr dekorativ und sieht in meinem Garten wunderschön aus.
vom 29. June 2012
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich habe gelesen, dass der Feuerahorn bereits im September die Blätter färbt und schon Anfang Oktober seine Blätter verliert. Wie lange ist denn das Farbspektakel generell zu sehen? Halten diese auch in einer etwas windigeren Lage am Baum oder sollte er lieber geschützt stehen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Erfurt , 3. January 2021
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Pflanze oder diese Art ist sehr frostfest, unkompliziert, schnellwüchsig, schnittverträglich und frostfest. Allerdings setzt die Färbung, je nach Wetterlage Ende September/Anfang Oktober ein und ist nur auf einem freien Stand sehr intensiv. Die Blätter fallen innerhalb von 14 Tagen vom Strauch.
1
Antwort
Ich suche eine kübelpflanze, die während einer Hitzeperiode nicht ständig gegossen werden muss. Standort wäre auf der Terrasse im voller Sonne. Eignet sich dieser Feuerahorm dazu?
von einer Kundin oder einem Kunden , 18. April 2020
Antwort von
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Das ist schier unmöglich. Ich kann Ihnen gerne pflanzen nennen, die mit der Trockenheit mal besser zurecht kommen, jedoch nicht ohne Wasser über einen Kurzen oder langen Zeitraum im Topf. Töpfe trocknen einfach zu schnell aus und müssen daher häufiger gewässert werden. Acer ginnala ist ungeeignet. Empfehlenswert ist Thuja, Forythia, Berberis, Amelanchier ovalis, Cercis siliquastrum, Sanddorn oder Morus nigra.
1
Antwort
Mein Feuerahorn entwickelte nach der Pflanzung nur einen langen Haupttrieb, die Seitentriebe wachsen kaum. Muss ich diesen Haupttrieb einkürzen, wenn ja wieviel oder verhindere ich dadurch die natürliche Wuchsform?
von einer Kundin oder einem Kunden , 24. October 2017
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Die Pflanze kann mehrtriebig wachsen und ist sehr schnittverträglich. Somit besteht die Möglichkeit, dass dieser Haupttrieb im Frühjahr stark reduziert werden kann und durch eine entsprechende Nährstoff- und Wasserversorgung zum Wuchs angetrieben wird. Jetzt zum Winter darf dieser starke Rückschnitt nicht vollführt werden, da die Pflanze einen eventuellen Schaden davon tragen kann. Die Pflanze ist sehr stark wachsend und wird sich schnell regenerieren. Durch den Rückschnitt erhalten Sie einen neuen Kronenaufbau und vermeiden ein eventuelles auseinander brechen durch Wind.
1
Antwort
Ich habe den Acer ginnala seit 4 Jahren stehen, er ist jetzt ca. 4,5 m hoch und hat sich gut entwickelt. Allerdings ziert er sich, eine vernünftige Herbstfärbung zu entwickeln, wofür wir ihn eigentlich gepflanzt hatten. Die Blätter werden im Herbst nur leicht gelb, dann braun und fallen ab.
Der Standort ist sonnig, sandiger Boden, gemulcht und eher trocken. Unter welchen Bedingungen würde die Herbstfärbung kräftiger sein?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Zeuthen , 1. October 2017
Antwort von
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Es ist möglich, dass der Boden einen zu hohen Stickstoffgehalt aufweist und die Pflanzen somit keine ausreichende Laubfärbung ausbilden. Zudem muss die Erde ausreichend feucht sein. Hier ist es ratsam auf einem sandigen Boden Steinmehl oder Bentonit auszubringen. Diese Mineralien speichern das Wasser im Boden besser.
Wir raten auf eine Nährstoffversorgung im nächsten Jahr entweder zu verzichten oder auf einen organischen Volldünger zurück zugreifen. (z.B. Oscorna Animalin/von April bis Ende Juli/1-2 mal)
1
Antwort
Handelt es sich bei der angebotenen Ware um ein Stämmchen? Oder einen Strauch?
von einer Kundin oder einem Kunden , 3. May 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Wir bieten diese Pflanze zur Zeit nur in der Strauchform an.
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Antwort
Ich finde den Feuerahorn sehr schön, allerdings ist er wohl etwas zu breit für unseren Garten. Die Höhe stimmt allerdings. Ist es möglich, den Baum per Schnitt in der Breite auf ca. 4-5m zu begrenzen oder sollte man sich eher einen anderen Baum aussuchen. Die Zierkirsche Kanzan finde ich auch sehr schön, aber auch die wird wohl zu breit für unseren Garten.
von F. Jansen , 2. March 2017
Antwort von
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Der Feuerahorn ist eine äußerst schnittverträgliche Pflanze und kann ohne Problem stark zurück geschnitten werden. Bei den Zierkirschen ist es leider nicht so einfach. Hier wird von einem regelmäßigen Schnitt abgeraten.
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Antwort
Ist es jetzt im Oktober noch möglich, den Baum zu pflanzen oder sollten wir besser bis zum Frühjahr warten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. October 2015
Antwort von
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Als Pflanze im Container / Topf kann der Feuerahorn ganzjährig gepflanzt werden (bis auf die Frostperiode im Winter). Bei einer Herbstpflanzung können die Pflanzen noch einwurzeln um im Frühjahr dann gleich austreiben zu können.
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Antwort
Wir suchen nach einem charaktervollen, kleinen "Hausbaum" für unseren Garten. Der Standort ist vollsonnig, windig, lehmiger, nährstoffreicher Boden. Wäre der Feuerahorn hierfür geeignet? Ich finde die Wuchsform sehr schön, aber der Baum soll sehr anfällig für Mehltau sein. Gibt es kleine Bäume die sie eher als Hausbaum empfehlen können, die aber auch vom Wuchs her interessant sind?
von einer Kundin oder einem Kunden , 27. June 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Acer ginnala ist leider nicht für schwere Böden geeignet. Dieser muss dann mit Sand und Pflanzerde entsprechend vorbereitet werden. Ein Zuckerahorn kommt auch so mit einem lehmigen Boden zurecht, wird aber etwas größer. Ansonsten kommen noch die diversen Zieräpfel in Frage. Diese können auch als Großstrauch, also mehrstämmig, gezogen werden. Neben der Blüte zieren sie dann im Herbst mit leuchtenden kleinen Äpfeln.
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Antwort
Wie und wann schneide ich einen Ahorn?
von olligon aus Lauenförde , 30. September 2008
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ein leichter Schnitt kann jederzeit durchgeführt werden, außer bei großer Hitze. Für einen stärkeren Rückschnitt wählen Sie bitte den Februar / März (nach der Hauptfrostperiode), aber vermeiden Sie einen Schnitt bei Temperaturen unter Null Grad Celsius.


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