Vogelbeere / Eberesche

Sorbus aucuparia

Ursprungsart
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  • heimischer Laubbaum
  • wichtiges Vogelnährgehölz
  • Herbstfärbung in gelb bis orangerot
  • Fruchschmuck ab August in leuchtend rot
  • anspruchslos, bevorzugt lockere, humose und leicht feuchte Böden

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Wuchs

Wuchs als Baum oder Strauch, oft mehrstämmig
Wuchsbreite 400 - 600 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 70 cm/Jahr
Wuchshöhe 600 - 1200 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütenform rispenförmig
Blütengröße groß (> 10cm)
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Blatt unpaarig gefiedert, bis 20 cm lang, sattgrün, Herbstlaub gelb bis orange
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst gelb bis orangerot

Sonstige

Besonderheiten Vogelnährgehölz, anspruchslos, Herbstfärbung, leuchtend rote Früchte, hoher Zierwert
Boden frischer bis nasser Boden
Heimisch
Nahrung für Insekten
Salzverträglich nein
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung unter anderem als Hausbaum, Landschafts- und Knickgehölz
Windverträglich
Wurzelsystem Tiefwurzler
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Die Vogelbeere / Eberesche ist als Baum, selten als Strauch, bei uns in der Natur weit verbreitet. Ausgewachsen wird sie ca. 8 bis 12 m groß. Mit ihren in Rispen stehenden weißen Blüten im Mai - Juni und den erbsengroßen leuchtend roten Beeren ab August verziert sie die Landschaft. Die Pflanze ist ebenso als Eberesche bekannt. Da die Früchte sehr gern von Vögeln gegessen werden hat sie so ihren zweiten Namen, Vogelbeere / Vogelbeerbaum bekommen. Für den Menschen sind die Früchte roh ungenießbar, da sie Parasorbinsäure enthalten. Im Herbst verfärbt sich das dunkelgrüne Laub in ein leuchtendes Flammenmeer in gelborange - rot. Verwendung findet er unter anderem als Hausbaum, Landschafts- und Knickgehölz.
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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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103 Bewertungen 51 Kurzbewertungen 52 Bewertungen mit Bericht
96% Empfehlungen

Detailbewertung

Anwuchsergebnis
Duftstärke
Blütenreichtum
Pflegeleicht
Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit
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Maxhütte-Haidhof
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Eberesche

Alles Bestens !
vom 17. June 2021

Leipzig
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Vogelhecke

Prima angewachsen
vom 2. May 2021

Schulzendorf
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Eberesche

Sehr schöner gerader Wuchs. Hat den ersten starken Winter sehr gut überstanden und stark ausgetrieben. Dankeschön!
vom 27. April 2021

Höxter
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gesunde Pflanzen !

Bei einer Dorf-Pflanzaktion haben wir die Eberesche im Rahmen einer Vogelnährgehölzhecke vor einem Jahr gesetzt - sie ist gut angegangen und toll gewachsen trotz des harten Winters !
vom 23. April 2021

Bretleben
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Teil unserer neuen Insekten- und Vogelschutzhecke

Die Pflanze kam im Frühling 2020 in einem sehr gesunden Zustand bei uns an und wurde direkt gepflanzt. Obwohl der Boden nicht optimal ist, wuchs sie problemlos an und wächst und gedeiht seit dem prächtig. Selbst die winterlichen Temperaturen von - 20 Grad hat sie ohne jeglichen Schutz überstanden und treibt bereits kräftig aus.
vom 22. April 2021
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Kann die vogelbeere auch kurz vor einem haus gepflanzt werden ungefähr 2m entfernt vom Haus ? im Sommer oder doch besser im herbst? Sie steht derzeit in einem großen Topf ungefähr 80 Liter. Die vogelbeere wurde letztes Jahr gepflanzt und hat 80 cm zugelegt nun habe ich das Problem das die Pflanze bereits den ganzen Topf bewurzelt hat deswegen wollte ich wissen ob ich diese nun vor meinem Haus pflanzen kann ohne das die vogelbeere das Haus oder eventuell rohre unter dem Haus beschädigen könnte weil ich gehört habe das die vogelbeere extrem stark Beläge anheben kann?
von Andre , 19. June 2021
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Sorbus bildet starke Wurzeln aus, die vor allem zur Seite gehen. Bei einem Abstand von 2 Meter kann es durchaus zu Schäden am Haus kommen. Hier muss ein freier Standort gewählt werden.
1
Antwort
Ich habe im Herbst letzten Jahres die Säulenform der Eberesche gekauft und eingepflanzt. Im Winter hat sich natürlich noch nichts getan, die Knospen blieben unverändert klein. Mittlerweile ist es fast April und ich sehe immer noch kein "Leben" in dem kleinen Bäumchen. Treibt es einfach nur spät aus oder ist es gar nicht angegangen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hochheim , 27. March 2021
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Sie können immer mit der Kratzprobe den Test machen ob eine Pflanz enoch am Leben ist. Dafür nehmen Sie Ihren Daumennagel oder ein scharfes Messer und kratzen die Rinde vorsichtig ab. Ist die Pflanze darunter grün, steht sie auch im Saft und treibt bei einer ausreichenden Wasserversorgung aus. Hier im Norden erwarten wir den Austrieb frühestens Mitte/Ende April. Wir haben März, derzeit dürfen die Pflanzen sich noch zurück halten. Bis Mitte Mai muss ein Austrieb erfolgt sein. Also bitten wir um Geduld.
1
Antwort
Ist die Eberesche Edulis Sorbus aucuparia Edulis ein robuster Baum. Ich habe gehört, die Ebereschen werden momentan von Krankheiten befallen.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Eberdingen , 23. March 2021
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Grundsätzlich gehören die Ebereschen zu den robusten Pflanzen. Je nach Region und Standort können Sie aber von Krankheiten wie Feuerbrand, Schorf oder Mehltau heimgesucht werden. Wir hier im Norden haben momentan keine Probleme.
1
Antwort
Kann man die Sorbus aucuparia im großen 80 l Kübel halten und wenn ja, sollte man eine Mulchschicht aufbringen (z. B. Rindenmulch) ?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Mönchengladbach , 11. November 2020
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es ist möglich die Pflanze für einen langen Zeitraum in dem Kübel zu halten, jedoch nie auf Dauer. Ist der Kübel nicht ausreichend genährt und haben die Wurzeln nach kurzer Zeit zu wenig Platz, wird die Pflanze schnell vergreisen. Sie ist keine gut geeignete Topfpflanze. Eine leichte und dünne Mulchschicht kann aufgetragen werden, jedoch muss dann gezielt auf eine optimale Wasserversorgung geachtet werden. Im Kübel werden Pflanzen gerade bei einer Neuanpflanzung oft zu feucht gehalten.
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Antwort
Wächst der Stamm mit so das es ein hoher Baum wird oder wachsen nur die Äste?
von einer Kundin oder einem Kunden , 17. May 2020
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Baumschule Horstmann
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Jede Pflanze bildet die neuen Triebe in den obersten Spitzen. Keine Pflanze schiebt sich von unten nach. Daher kann ein Stamm nicht in dem Sinne waschen. Stämme bei Bäumen bilden sich auch nicht auf natürlichem Wege, sondern werden so erzogen. In der Natur übernehmen es die Rehe (Fraß) und in den Baumschule schneiden wir die Stämme mit der Zeit frei. Die Pflanzen, die Sie von uns erhalten müssen daher noch zu einem Baum erzogen werden.
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Antwort
Wie alt ist die Eberesche, ich habe gehört, dass sie erst in 7 bis 10 Jahren Früchte trägt, hier habe ich aber gelesen, dass sie schon ein Jahr nach der Pflanzung blüht, ich bin etwas verwirrt.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Großröhrsdorf , 26. September 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es kommt ein bisschen auf die Größe an. Bei einer Höhe von 125-150 cm handelt es sich um eine 4-5 Jahre alte Pflanze. Die Pflanze ist blühwillig und es ist uns nicht bekannt, dass sie so viele Jahre benötigt, um die ersten Beeren zu bilden. Eine Blüten und somit Fruchtbildung ist aber von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig. Bodenverhältnisse, Lichtverhältnisse und die Versorgung spielen hier eine große Rolle. Wenn diese aber optimal gewährleistet werden, dann bilden die Pflanzen auch sehr zeitig ihre Blüten aus.
1
Antwort
Wir haben eine junge Vogelbeere (Höhe 1,25 m), die auf Dauer zu groß für unseren Garten werden wird. Deshalb ist uns geraten worden, sie dieses Frühjahr "auf den Stock zu setzen", damit sie sich verzweigt und nicht so hoch wird.
Was müssen wir dabei beachten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg , 18. March 2018
Antwort von
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Ein starker Rückschnitt ist bei den Ebereschen durchaus möglich, so dass das Höhenwachstum begrenzt wird. Generell empfehlen wir einen regelmäßigen Rückschnitt direkt nach der Blüte (Juni). Leider werden so aber alle Früchte abgeschnitten und dienen dann nicht mehr der Vogelwelt.
In diesem Jahr raten wir auf die Blüte zu verzichten und die Pflanze bis Ende März zu schneiden. Mit einer optimalen Wasser- und Nährstoffversorgung wird die Pflanze wieder austreiben und sich gut verzweigen.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die Schnitte glatt und sauber und das Schnittwerkzeug akribisch vor der Arbeit gereinigt sind.
1
Antwort
Dieses Jahr werden wir eine Kanadische Hemlocktanne (sehr alt) fällen und Wurzeln ausgraben, weil es den Konkurrenzkampf gegen einen 20 m plus großen Eschen-Ahorn, Sorte Flamingo nicht gewonnen hat. An seiner Stelle wollen wir eine 5 J. alte Eberesche als mehrstämmigen Großstrauch pflanzen. Die Pflanzstelle ist im Süden, aber unter dem Eschenahorn. Wird es überleben oder sollten wir lieber einen Gemeinen Schneeball pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hofheim am Taunus , 15. October 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Beide Pflanzen können sich gleichermaßen und nur bei ausreichender Bewässerung in den nächsten Jahren an dieser Stelle durchsetzen und anwachsen. Der Ahorn wird dauerhaft als Konkurrent zur Seite stehen, so dass der Sorbus oder Schneeball kontrolliert mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden muss.
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Antwort
Haben Sie auch mehrstämmige Exemplare im Sortiment? Wäre es alternativ auch möglich, zwei/drei junge Exemplare so zusammenzupflanzen, dass eine mehrtriebige Optik entsteht?
Sind bei diesen ähnliche Wuchshöhen zu erwarten wie bei den Bäumen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. October 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Unsere Exemplare haben nur einen Stamm. Wenn Sie aber diesen Stamm bis auf 30 cm runter schneiden, wird er sich verzweigen und zu einem mehrstämmigen Exemplar heran wachsen.
Pflanzen Sie zwei Individuen, besteht das Risiko, dass sie sich trotz selben Standort unterschiedlich entwickeln und einer den anderen weg drängt.
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Antwort
Kann ein Vogelbeerbaum auch als Strauch zur Grenzbebauung bzw. als Sichtschutz gepflanzt werden? Wenn ja, wie viele Pflanzen benötigt man für eine zu schützende Länge von 11 m.
Wenn das nicht mit der Vogelbeere funktioniert, welche Pflanze wäre dann für diese Aufgabe im märkisch armen Sandboden und an einem Sonnenstandort geeignet?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Neustadt , 19. September 2016
Antwort von
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Der Vogelbeerbaum eignet sich nicht als Strauch,da er immer versuchen wird baumartig zu wachsen. Besser geeignet ist zum Beispiel der Feldahorn (Acer campestre), Amelanchier ovalis, Cornus sanguinea, Rot- und Weißdorn (wenn es auch höher werden darf), Sanddorn, Ligustrum vulgare, Lonicera xylosteum, Prunus serotina, mahaleb und spinosa, Rhamnus cartharticus, Rosa rugosa, canina und rubiginosa sind für trockene und auch eher sandige Böden geeignet. Zum Anwachsen muss aber eine ausreichende Bodenfeuchte sicher gestellt sein.


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