Purgier-Kreuzdorn / Wegedorn

Rhamnus cathartica

Ursprungsart
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  • verträgt Trockenheit
  • wichtiges, einheimisches Wildgehölz
  • abrollende Rinde
  • Herzwurzler, Ausläufer bildend
  • robust & winterhart

Wuchs

Wuchs Strauch oder Kleinbaum
Wuchsbreite 200 - 600 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 200 - 800 cm

Blüte

Blütenfarbe gelblichgrün
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Blatt stumpfgrün, bis 7 cm lang, im Herbst gelb
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Sonstige

Besonderheiten Früchte giftig, wichtiges Wildgehölz für den Vogelschutz
Boden anspruchslos, von trocken bis feucht
Heimisch
Salzverträglich
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Vogelschutz, Landschaftsghölz für Hecken, Schutzpflanzungen
Windverträglich
Wurzelsystem Tiefwurzler
Themenwelt Hitzeverträgliche Pflanzen
Pflanzen für trockene Böden
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Wie mit der Feder gezeichnet wirkt die Krone des Purgier-Kreuzdorn / Wegedorn im winterlichen Garten. Die zugespitzten Zweigenden treten deutlich hervor. Ab April überziehen sich Zweige und Äste mit einem gelbgrünen Schleier. Aus kahlen Knospen entwickeln sich Blätter mit einem stumpfen Grün, die in den Blattachseln doldenförmig angeordnete, kleine und unauffällige Blüten bergen. Pflanzenliebhaber erfreuen sich am (bot.) Rhamnus cathartica wegen seiner vielfältigen Eigenschaften und genießen während der Blütezeit den zarten, zitronigen Duft.

Für Hummel- und Bienenarten hat der Strauch wegen des reichen Nektarangebotes eine magische Anziehungskraft. Ein einzeln stehendes Exemplar entfaltet in einem naturnah bepflanzten Garten einen ungewöhnlichen, optischen Schwerpunkt. Bunte Hecken mit Blütensträuchern, Laubgehölzen und Obstsorten ergänzt Rhamnus cathartica durch Blüten- und Fruchtbehang. Gärtner schätzen Gruppen des anspruchslosen Purgier-Kreuzdorn in Wiesenflächen und pflanzen windreduzierende Schutzhecken. Rhamnus cathartica ist in Europa zu Hause und übersteht in Mitteleuropa kalte Winter ohne Winterschutz. Die Pflanze wächst in Form eines Strauchs, wird zum Großstrauch mit vier Meter Höhe und Breite und ist ein kleiner Baum bis acht Meter Höhe. Alte Sträucher und Bäume besitzen eine skurrile und ausgeprägte Form.

In jungen Jahren ist die Rinde unauffällig und braun. Mit wachsendem Lebensalter färbt sie sich dunkler, bekommt Risse und schält sich an alten Pflanzen in dünnen Streifen ab. Die Zweige kreuzen sich und haben lange Dornen an den Spitzen, worauf der banale Name Kreuzdorn beruht. Ihre Laubblätter stehen locker wechselständig, zeigen eine elliptische bis spitz-ovale Form und stechen durch ihre schönen, parallel angeordneten Adern hervor. An der Pflanze entwickeln sich zwei Arten winziger Blüten, woraus ab Juni fleischige Beeren mit vier bis sechskantigen Steinkernen entstehen. Der Wegedorn ist eine vielseitige Futterpflanze. Der offen angebotene Nektar lockt Hautflügler, Blätter sind die Leibspeise von Schmetterlingsarten, an deren Spitze der Zitronenfalter steht. In den Herbst- und Wintermonaten ernähren sich Vögel von seinen vitaminreichen Beeren und sie lieben die dichten und beschützenden Zweige für ihre Nester. Für Menschen sind Blätter und Früchte giftig und nicht zur Nahrung geeignet. In früheren Zeiten dienten die Inhaltsstoffe medizinischen Zwecken. Möbeltischler lieben das feine, dichte und marmorierte, rötlich-gelbe Holz für dekorative Oberflächen.

Der Purgier-Kreuzdorn wächst auf einer Pfahl- und Herzwurzel in die Tiefe und verbreitet sich nahe der Bodenoberfläche mit einem dichten Wurzelwerk. Aus diesem treiben an günstigen Standorten Ausläufer. Das Gehölz hat keine ausgeprägten Bodenvorlieben und gedeiht auf magerem, sandigem, lehmigem Boden mit Kalkanteil. An ungestörten Standorten sind Bäume mit einem Alter von 100 Jahren bekannt. Pflanzenfreunde suchen für Rhamnus cathartica einen sonnigen Standort, auf dem sie sich ohne Eingriffe Jahrzehnte entwickelt. Gärtner entfernen vertrocknete und verletzte Zweige und verzichten auf einen Rückschnitt, den die Pflanze nicht gut verträgt. Weitere Pflegemaßnahmen sind nicht notwendig. Erfahrene Gärtner und Berufsanfänger erfreuen sich viele Jahre an ihrem ökologisch wertvollen Purgier-Kreuzdorn / Wegedorn.
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Dallgow-Döberitz
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Top

super angewachsen (letztes Jahr November angepflanzt) .. entwickelt sich prächtig ...
vom 18. November 2017

Berlin
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Kämpfernatur

Dieser Kreuzdorn weiß sich selbst im tiefen Schatten und auf durchlässigem Boden zu behaupten. Dafür wurde er auch angeschafft. Wuchs und Blütenpracht sind natürlich im ersten Jahr entsprechend mickrig bzw. kaum vorhanden, doch was nicht ist, kann ja noch....
vom 21. May 2015

Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Wenn man den Kreuzdorn als Sichtschutz bis ca. 2m hoch in einem kleinen Garten pflanzen will, benötigt man eine Wurzelsperre, damit er angrenzende Terrassen nicht "angreift"? Ist er so aggressiv wie Schlehe? Wie tief müsste die Sperre ggf. sein?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. October 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Hier raten wir in jedem Fall zu einer Wurzelsperre, da die Pflanzen starke Ausläufer bilden. Die Sperre muss mindestens 60-70 cm tief im Boden verankert sein. Nur so kann eine Ausbreitung verhindert werden.
1
Antwort
Eignet sich die Pflanze für einen vollsonnigen Standort?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 64625 Bensheim , 30. August 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ja. Sie kann sowohl an einem sonnigen bis halbschattigen Standort stehen.
1
Antwort
Ist diese Pflanze Bienen- und Vogelfreundlich?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hörselberg-Hainich , 26. March 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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So ist es. Die Pflanze zieht Insekten und Vögel an.
1
Antwort
Bildet der Kreuzdorn Wurzelausläufer? Falls ja, wie lange werden diese? Wurzelt der Kreuzdorn sehr tief?
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. August 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ja, der Wegdorn / Kreuzdorn bildet Ausläufer. Je sandiger der Boden, desto weit streichender sind diese. Zudem wurzelt der Rhamnus cathartica mit der Hauptwurzel auch recht tief in den Boden hinein um so für eine gute Standsicherheit zu sorgen und auch bei Trockenheit noch an ausreichende Wassermengen zu kommen. Je schwerer der Boden, desto geringer die Ausläuferbildung. Zu nasse Standorte verträgt der Wegdorn auf Dauer nicht.
1
Antwort
Wann werden die von Ihnen gelieferten Büsche überhaupt das erste Mal blühen ?
von C-H Geist aus Weißenfels, Sachsen Anhalt , 17. March 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Etwa ab dem dritten Standjahr kann der Wegdorn Blüten zeigen. Dies ist aber auch abhängig vom Stickstoff-Phophor-Verhältnis, denn überwiegt der Stickstoff stark, wird die Blütenbildung unterdrückt und es wird hauptsächlich Blattmasse gebildet. Zudem bildet diese Pflanze die Anlagen für die Blüten bereits zum Herbst aus, ein Schnitt über den Winter sollte daher unterbleiben.
1
Antwort
Eignet sich der Kreuzdorn auch als Heckenpflanze? Wenn ja, welcher Pflanzabstand empfiehlt sich (muss nicht blickdicht sein) und wann bzw. wie oft wird geschnitten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Sinzig , 28. March 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Rhamnus wird dann einfach im Abstand von 100 cm gesetzt. Aufgrund der Wüchsigkeit eignet sie sich vor allem für hohe Hecken. Wie oft man schneiden muss liegt am persönlichen Geschmack.


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