Schlehe / Schwarzdorn

Prunus spinosa

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  • einheimischer Wildstrauch
  • Frucht erst nach dem Frost roh genießbar
  • eher flach ausgeprägtes Wurzelsystem
  • durch Wurzelschösslinge dichte Gebüsche bildend
  • sehr anpassungsfähig an den Boden, mag es gerne kalkreich

Wuchs

Wuchs Strauch, sparrig verzweigt
Wuchsbreite 200 - 400 cm
Wuchsgeschwindigkeit 10 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 150 - 400 cm

Blüte

Blütenfarbe weiß
Blütezeit April - Mai

Frucht

Frucht schwarzblaue Beeren
Fruchtschmuck
Geschmack herb

Blatt

Blatt verkehrt oval
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst unauffällig gelblich

Sonstige

Besonderheiten bekanntes einheimisches Wildgehölz
Boden anspruchslos
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Wildgehölz und Pionierpflanzen für Vogel- und Windschutz, Landschaftsgehölz
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Im Frühjahr lässt sich die Schlehe ganz leicht an ihren weißen Blüten erkennen: Noch bevor das Laub der Schlehe austreibt, erscheinen die Blüten und hüllen den dichten Strauch in ein weißes Blütenmeer, das aussieht wie frisch gefallener Schnee. Für zahlreiche Insekten sind diese Blüten eine wertvolle Nektarquelle. Aber auch für den Menschen haben die winzigen Blüten im Frühjahr und die pflaumenblauen Früchte im Herbst eine heilende Wirkung. Die Schlehe wächst als dichte Hecke heran: So lässt sich mit diesen Pflanzen das Grundstück gut abgrenzen und gleichzeitig finden Vögel in der Hecke einen geeigneten Nistplatz.

Eine dichte Schlehenhecke verströmt im Frühjahr sanften Mandelduft

Bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen die kleinen weißen Blüten der Schlehe, der auch Schlehdorn, Schwarzdorn oder lateinisch Prunus spinosa genannt wird. Erst eine ganze Weile nach der Blüte erscheint auch das Laub der Schlehe. Die Blüten haben fünf Blütenblätter in einem Durchmesser von ungefähr 1,5 Zentimetern. Sie erscheinen an den kurzen Trieben der Schlehe und bilden dichte Blütentrauben. Wenn die Schlehe blüht, dann weht ein leichter und angenehmer Duft nach Mandeln durch den Garten. In den Blüten wird reichlich Nektar gebildet, den sich die Insekten im Frühjahr gerne holen. Viele Schmetterlinge, wie beispielsweise das farbenprächtige Tagpfauenauge, nutzen den Nektar als eine hochwillkommene Nahrungsquelle. Es gibt einige gefährdete Insektenarten, die den Schwarzdorn beziehungsweise die Schlehe als Nahrungsquelle brauchen: Die Schlehe ist für Tiere einer der wichtigsten Sträucher. Es gibt Käfer, wie den sehr seltenen Goldglänzenden Rosenkäfer, der die Blütenblätter und die Pollen der Schlehe braucht, weil sie seine Nahrungsgrundlage bilden.

Der Schlehdorn, wie die Schlehe auch genannt wird, ist in allen Ländern Europas verbreitet, aber er kommt auch in Vorderasien, im Kaukasus und selbst in Nordafrika vor. Sogar in Nordamerika ist die Schlehe bereits als Einwanderer zu finden. Die Schlehe mag es sonnig und steht gerne am Rand von Wegen und Wäldern. Mit Schlehdorn lässt sich rund um Garten und Hof eine dichte Hecke pflanzen, die vielen Vögeln sichere Nistplätze und Insekten viel Nahrung bietet. Deswegen ist die Schlehe für Liebhaber von naturnahen Gärten ein idealer Strauch, der sich in der Gesellschaft von Weißdorn, Wildrosen, Haselnuss, Berberitze und Wacholder außerordentlich wohl fühlt. Die Schlehe bevorzugt kalkhaltige Böden, die durchaus steinig sein dürfen. Hier wächst die Schlehe dicht und üppig, ohne dass sie eine besondere Pflege braucht. Wer mag, kann die Schlehenhecke ein wenig mit der Heckenschere begradigen, doch auch ohne Schnitt bildet die Schlehe einen fast undurchdringlichen Zaun rund um den Garten, der bis zu drei Meter hoch werden kann.

Die Schlehe hat Dornen, weshalb die Nester der Singvögel in ihr gut vor den wildernden Hauskatzen geschützt sind. Der Neuntöter beispielsweise ist einer der Vögel, der vorzugsweise in einer dichten Schlehenhecke nistet und die Dornen der Schlehe als Vorratskammer nutzt, in dem er seine Beute daraufspießt. Somit bietet die Pflanze einen wertvollen Rückzugsort für Vögel aller Art. Bereits als rund um den Bodensee die Menschen in ihren Pfahlbauten lebten, kannten sie die Schlehen. In Sipplingen wurden beispielsweise Schlehenkerne entdeckt, die in der Mitte ein kleines Loch aufweisen. Möglicherweise waren sie auf eine Schnur aufgefädelt und wurden als schmückende Kette getragen. Botanisch verweist der lateinische Name der Schlehe: Prunus auf ihre Verwandtschaft hin. Die kleinen dunkelblauen Schlehenfrüchte sehen wie kleine Pflaumen aus. In der alten arabischen Antike und in der Medizin wird die Schlehe immer wieder lobend erwähnt, ebenso wie in den Kräuterbüchern aus dem Mittelalter.

Die Schlehe war schon immer eine magische Pflanze

Früher war die Schlehe eine derjenigen Pflanzen, mit deren Hilfe die Menschen sich das Wetter des kommenden Jahres und die Ernte vorhersagen ließen, wie alte Überlieferungen und Bauernregeln noch heute erzählen. So glaubten die Menschen, dass der nächste Winter besonders streng wird, wenn viele Früchte der Schlehen am Strauch wuchsen. Die Weiden für das wertvolle Vieh wurden im Mittelalter ebenso wie die Höfe dicht mit einer Hecke aus Schlehen bepflanzt. Das hielt nicht nur die wilden Tiere davon ab, sich ein Schaf oder Schwein zu holen, sondern die Menschen glaubten auch, dass sie von der Schlehe vor den Hexen geschützt würden. Ebenso achteten die Menschen damals genau auf den Beginn der Schlehenblüte: So viele Tage, die zwischen der ersten Schlehenblüte und dem Georgi-Tag, dem 23. April, lagen, so viele Tage würde das Getreide reifen müssen, bis es geerntet werden konnte. Das geschah damals zumeist um den Jakobi-Tag herum, das ist der Namenstag des Apostels Jakobus, der noch heute am 25. Juli gefeiert wird.

Wie beliebt der Schlehdorn oder die Schlehe schon immer war, das zeigen auch die zahlreichen Legenden, die sich rund um den Strauch ranken: So behauptete man einst, dass die Dornenkrone von Jesus aus den Zweigen der Schlehe geflochten sei. Gott schüttete daraufhin nachts unzählige kleine weiße Blüten über der Schlehe aus und offenbarte auf diese Weise die Unschuld des Strauches. Die Menschen des Mittelalters gewannen aus der schwarzen Rinde der Schlehe Tinte. Sie klopften die Rinde von den Zweigen und legten diese für drei Tage lang in Wasser ein. Anschließend wurde das Wasser in einem Topf aufgekocht und wieder über die Rinde gegossen, so lange, bis die Rinde völlig ausgelaugt war. Mit etwas Wein versetzt wurde diese Flüssigkeit so lange eingekocht, bis eine dunkle Tinte daraus entstanden war. Noch in den mittelalterlichen Skriptorien verwendeten die Mönche die Dornentinte. Leider ist diese Tinte nicht sonderlich lichtbeständig und geriet aus diesem Grund wohl etwas in Vergessenheit. Die Blätter der Schlehe wurden manchmal auch als Ersatz für Tabak verwendet.

Mit der Schlehe verbanden die Menschen in früheren Zeiten Glück ebenso wie Unglück, die hellen Seiten des Lebens ebenso wie die dunklen. Mit ihren leuchtend weißen Blüten im zeitigen Frühjahr, wenn die Schlehe als einer der ersten Sträucher blüht, weckt sie die Hoffnung der Menschen und verspricht den Beginn eines neuen Frühlings. Die schwarze Rinde, welche im Herbst sichtbar wird, wenn das ganze Laub der Schlehe abgefallen ist, trotzt dem kalten Wetter, ganz so, als könne ihr nichts Böses etwas anhaben. Aus diesem Grund glaubten die Menschen damals daran, dass sie durch eine Hecke aus Schlehen vor bösen Hexen geschützt werden könnten. Die Dornen der Schlehe trugen ebenfalls zum Schutz von Mensch und Tier bei. Ein Schlehenbusch sollte Haus und Hof vor dem Blitzschlag ebenso schützen, wie die Bewohner darin vor Krankheiten bewahren. Wer sich bei einer Wanderung auf einen Stock aus Schlehenholz stützte, von dem hielten sich alle bösen Geister im Wald fern. Ein weitaus praktischeren Nutzen sollte die Schlehe als Hecke gesetzt im Zusamenspiel mit dem Weißdorn ergeben. Diese Kombination stellte immer schon einen guten Schutz gegen Schneeverwehungen dar. Ein Grund, warum die Schlehe in Norddeutschland so häufig auf Knicks zu sehen ist.

Die besondere Heilkraft der Schlehe

Die Früchte der Schlehe, auch Schwarzdorn oder Schlehdorn genannt, sind von einem leicht herben und sauren Geschmack. Sie werden erst geerntet, wenn sie den ersten Frost am Strauch erlebt haben: Denn erst durch diese Kälte werden die Gerbstoffe, die den herben Geschmack verursachen, ein wenig gemildert. Die stahlblauen Früchte haben einen leichten Überzug, der wie Reif aussieht. In den Früchten der Schlehe ist neben dem Gerbstoff auch viel Vitamin-C enthalten. Zwar enthalten die Samenkerne der Früchte, die wie kleine Pflaumen aussehen, einen geringen Anteil an Blausäure, da die Kerne jedoch nicht verletzt werden, wird die Säure nicht freigesetzt. Ab Oktober lassen sich die Schlehen ernten, sobald der erste Frost über sie gezogen ist. Die Früchten lassen sich zu Likör und Marmelade, aber auch zu Chutneys, Kompott, Saft, Schlehenschnaps und den bekannten Rumtopf verarbeiten.

Die Früchte der Schlehe schützten das Immunsystem der Menschen bereits in der Steinzeit und im Mittelalter. Die Beeren der Schlehe werden allerdings erst geerntet, wenn sie bereits einmal Frost erlebt haben. Denn der Frost neutralisiert die Gerb- und Bitterstoffe der Früchte. Sollte einmal kein Frost zu erwarten sein, können die Beeren auch eingefroren werden und man erhält den selben Effekt. Hildegard von Bingen schrieb einst über den Schlehdorn, dass man die Frucht des Strauches mit Honig gesüsst essen solle, damit die Gicht aus den Gliedern weiche. Menschen mit einem schwachen Magen sollten die Schlehen in Wasser kochen und ebenfalls oft essen, damit der Magen kräftiger werde. Hildegard wusste bereits, wie wertvoll die Schlehe für den Menschen ist. Denn ihre Früchte enthalten neben den Gerbsäuren, die für den herben Geschmack verantwortlich sind, auch Fruchtsäuren, Vitamin-C und Mineralien. Wen im Winter eine Erkältung plagt, dem helfen getrocknete Schlehen bei der Rekonvaleszenz. Bereits die Bewohner der Pfahlbauten am Bodensee knabberten Schlehenfrüchte, wenn es weder frisches Obst noch andere vitaminreiche Kost gab. Bei Ausgrabungen wurden immer wieder zahlreiche Schlehenkerne gefunden, die verrieten, was die Menschen damals gerne aßen. Auch Ötzi hatte in seinem Beutel einen Vorrat an Schlehen dabei, als er sich auf seinen Weg durch die Alpen begab.

Früher wussten die Menschen: Wer die ersten drei Blüten einer Schlehe isst, der bleibt das ganze Jahr über vom Fieber verschont. Tatsächlich enthalten auch die Blüten der Schlehe Inhaltsstoffe, welche vor Erkältungen schützen und Energien liefern. Die Fachleute sagen Radikalenfänger zu diesen Inhaltsstoffen, zu denen beispielsweise Flavonoide zählen, die dafür sorgen, dass man bei Fieber schwitzt, wenn man Tee aus Schlehenblüten trinkt. Daneben sorgt ein Tee aus den Blüten der Schlehe für eine Blutreinigung, stärkt den Magen und regt die Verdauung an. Auch der Pfarrer Sebastian Kneipp bezeichnet die Blüten der Schlehe als das harmloseste Abführmittel, welches es gebe. Besonders bei Menschen, die sich bereits an andere Mittel zum Abführen gewöhnt haben, wirkt ein Tee aus Schlehenblüten zwar mild, aber trotzdem nachhaltig. Die Schlehe bringt einfach den müden Körper wieder in frischen Schwung. Auch gegen rheumatische Krankheiten, ebenso wie gegen Gicht, wird ein Tee aus frischen Schlehenblüten empfohlen.

Die Schlehe, dank ihrer schwarzen Rinde auch Schleh- oder Schwarzdorn genannt, ist ein Strauch, der bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Die Pflanze kann sich auch als Kleinbaum entwickeln, besonders wenn der Mensch sie so erzieht. Dann erreicht sie eine Höhe von 3 bis 5 Metern, wächst aber meist sparrig verzweigt. Die weißen Blüten erscheinen noch vor den Blättern und verzaubern den Garten im Frühjahr. Die Schlehe bildet eine natürliche und dichte Hecke aus, die nur langsam wächst und deswegen auch nur wenig Pflege benötigt. Für Bienen und Schmetterlinge sind die Blüten der Schlehe eine wichtige Nahrungsquelle. Wenn die Schlehe blüht, dann weht ein leichter Mandelduft durch den frühlingsfrischen Garten. Den Sommer über bietet sie den Vögeln Schutz beim Brüten und der Aufzucht der Kleinen. Im Herbst wachsen dann die dunkelblauen Schlehen aus den Blüten, die sich zu vielerlei verarbeiten lassen oder am Strauch als Winterfutter für die Vögel bleiben können.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Schlehe
Mit der Zulieferung der drei Schlehen war ich sehr zufrieden. Die Sträucher waren Professionell verpackt. Da die Schlehensträucher noch sehr klein sind, ist mit einer Ernte der Früchte erst in zwei Jahren zu rechnen. Ich habe Sie in meinem Bekanntenkreis weiterempfohlen.
vom 19. Oktober 2016,

Schlehe
Wie immer TipTop Qualität von der Baumschule Horstmann.. über Vesand, Lieferzeit und Verpackung kann ich nur sagen.. Ihr bleibt eine Vorzeigebaumschule für mich.. Vielen Dank !
vom 29. September 2016, aus Bad Steben
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Schlehe
Wenig Zuwachs im ersten Jahr.Ansonsten gesunde Pflanze die den ersten Winter gut überstanden hat.Auf Blüten haben wir dieses Jahr leider verzichten müssen.
vom 28. Juli 2016,

Gesamtbewertung

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 (163)
163 Bewertungen
104 Kurzbewertungen
59 Bewertungen mit Bericht

98% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzengesundheit
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis
Fruchtertrag
Pflegeleicht
Blütenreichtum
Duftstärke

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Georgsmarienhütte

guter Service, gute Ware

Leider noch kein Fruchtertrag, was jedoch am Alter und nicht an der Qualität der Pflanze liegt.
vom 29. Juni 2016

VERSMOLD

Super

Alles bestens angegangen und im wuchs, Baumschule Horstmann nur zu empfehlen.
vom 18. Juni 2016

Kleinblittersdorf

Schwarzdornhecke

Die Hecke war schon bei Ankunft groß und kräftig. Sie wuchs ohne Schwierigkeiten an und ist jetzt nach ca. einem halben Jahr mindesten 1,5 Meter rundum gewachsen. Wir sind ganz begeistert.
Die Lieferung erfolgte schnell und die Pflanze war gut verpackt.

vom 17. Juni 2016

Bückeburg
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Anspruchslose Pflanze mit bestem Wuchs

Habe mehrere Pflanzen an unterschiedlichen Standorten in Heckenlücken eingefügt. Überall gute Ergebnisse. Aktuell noch keine Blüten. Nächstes Jahr melde ich mich wieder.
vom 22. Mai 2016

Au / OT Rudertshausen
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Schlehe

wächst auch auf schwerem Lehmboden und in sehr windigen Lagen.
hat die Temperaturen in Bayern auch gut vertragen.
Da der Strauch sich jetzt im 2 Einpflanzjahr befindet kann ich über den Ertrag noch nichts sagen

vom 9. Mai 2016

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Im Mai 2015 haben wir die Vogelnährgehölz-Hecke gepflanzt.
Alle Pflanzen sind gut angewachsen, nur die Schlehe scheint sich sehr schwer zu tun. Sie wächst kaum, hat kaum Blattwerk und wirkt insgesamt eher kümmerlich.
Wir haben die Hecke auf einen Knick gepflanzt, mit normalem Boden und Sonne. Im ersten Jahr haben wir reichlich gewässert.
Woran kann die Schwachwüchsigkeit liegen?
Sollten wir noch abwarten oder eine Alternative pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 17. August 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Von hier aus schwierig zu beantworten. Es kann daran liegen, dass dort bereits einmal ein Rosengewächs gestanden hat, denn auch die Schlehe zählt dazu. Dadurch wird der Boden "müde" und nachfolgende Rosengewächse sehen an dem Standort schlecht aus, wachsen kaum und drohen einzugehen. Ist der Wall / Knick neu aufgesetzt, kann die Bodenmüdigkeit an der Stelle trotzdem vorhanden sein. Nicht auszuschließen ist ein Wurzelschaden durch Schädlinge, oder eine Stressreaktion auf zu viel Hitze oder Feuchtigkeit. Ist der Boden "frisch" und die Versorgung gut, würde ich noch bis ins kommende Jahr abwarten, oder bereits im Herbst direkt daneben die Ersatzpflanze setzen, die Schlehe aber erst noch stehen lassen.
1
Antwort
Ich möchte Schlehdorn mit Weissdorn zu einer dichten ( Vogelschutz) Hecke kombinieren. Es handelt sich um ein relativ steiles Hanggrundstück. Im Hintergrund des Grundstückes befindet sich eine Lärmschutzwand.
Meine Fragen :
- Wie viel Abstand sollte ich zur Wand einhalten ? Wie groß soll der Abstand zwischen Schlehe und zweigriffeligem Weissdorn sein?
- Wie viele Pflanzen würden sie mir für eine 2 reihige Hecke mit 5 Meter Länge empfehlen ( Bei der Wahl der Pflanzengröße denke ich an ihre Pflanzen zwischen 60 -100cm )
von einer Kundin oder einem Kunden , 27. Oktober 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Um Ihre Frage gut beantworten zu können wären weitere Informationen hilfreich. Wie hoch ist die Lärmschutzwand und aus welcher Richtung scheint die Sonne zur Mittagszeit auf diese (wo ist also Süden). Meist gibt es auch Abstandsvorschriften, die von der Lärmschutzwand einzuhalten sind. Ist nichts bekannt und der Standort ausreichend hell, sollte der Abstand zur Lärmschutzwand 2 Meter betragen. Da Sie zweireihig Pflanzen möchten ergibt sich daraus die Frage, ob die vordere Hecke in Form geschnitten werden soll oder frei wachsen darf. Ist ein Formschnitt geplant, rechnen Sie mit drei Pflanzen pro Meter, da nur so der untere Bereich richtig dicht wird, sonst eine pro Meter. Der Abstand zur 2. Reihe sollte dann mindestens 1 Meter, höchstens aber 2 Meter betragen. Da Schlehen tendenziell etwas größer werden, sollte man sie in die hintere Reihe in Gruppen setzen. Bei frei wachsenden Hecken kann man die Pflanzen beliebig mischen, sollte sie aber immer in Gruppen setzen.
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Antwort
Wird durch das Frosten in der Gefriertruhe wirklich die Gerbsäure in den Früchten abgebaut? Ich hatte letztes Jahr leider gegenteilige Erfahrungen gemacht.
von einer Kundin oder einem Kunden , 27. August 2015
Antwort von
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Ein paar Tage muss die Frucht schon gefroren sein, denn am Strauch in der Natur dauert dieser Vorgang natürlich länger, aber Sie können ja gerne einmal vor dem Frosten die Früchte probieren und dann einmal danach. Einige behaupten auch, dass die Schlehe am besten im Rumtopf schmeckt, aber das ist sicherlich Ansichtssache. Süß wird die Frucht auch nach dem Frosten nicht sein, aber deutlich schmackhafter als vorher.
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Antwort
Welchen Stammumfang hat die Pflanze mindestens bei Lieferung in den angegebenen Wuchshöhen ?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 39576 , 25. März 2015
Antwort von
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Da die Schlehe in der Stauchform wächst und gezogen wird, gibt es hier keinen Stamm und somit auch keinen Stammumfang.
1
Antwort
Muss ich mit dem Schnitt bis zum Frühjahr warten? Was passiert wenn jetzt Ende Oktober geschnitten wird?
von einer Kundin oder einem Kunden , 24. Oktober 2014
Antwort von
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Schlehe ist äußerst robust und kann auch bereits im Herbst geschnitten werden. Über den Winter besteht aber immer die Gefahr, dass die Triebe von den Schnittstellen her noch eintrocknen, so dass sich im Frühjahr dann trockene Triebspitzen zeigen. Wer dies nicht leiden mag muss diese dann noch einmal nachschneiden. Daher ist der Schnitt zum Frühjahr sinnvoller.
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Antwort
In welchem Abstand pflanzt man Schlehen, wenn man eine Hecke gestalten will?
von einer Kundin oder einem Kunden , 2. Mai 2013
Antwort von
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Das kommt immer auf die Größe der Pflanze an. Generell können Sie aber mit zwei Pflanzen pro Meter rechnen.
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Antwort
Kann man Schlehdorn auch im Frühjahr anpflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus leer , 9. Februar 2013
Antwort von
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Die Schlehe gibt es als Container- und als Wurzelware. Containerware ist ganzjährig pflanzbar, Wurzelware nur in der so genannten laublosen Zeit von etwa Mitte Oktober bis Ende April - Mitte Mai. Einer Pflanzung im Frühjahr steht also nichts im Wege (außer vielleicht der Frost).
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Antwort
Hallo, die Schlehe bildet ja ziemlich lange Ausläufer. Können diese Ausläufer Pflastersteine bzw. Terassenplatten anheben, und welchen Abstand sollte die Schlehe von gepflasterten Wegen bzw. Terassen einhalten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 18. Mai 2012
Antwort von
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Da die Ausläufer immer weiter wandern ist eine Begrenzung gar nicht möglich. Es ist tatsächlich möglich, dass die Ausläufer Wege und Platten beschädigen können. In dem Fall sollten Sie eine Wurzelsperre mit einarbeiten.
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Antwort
Eignet sich die Schlehe auch für ein rauhes Klima in 830 m Höhe? Ich meine damit nicht nur die Winterhärte, sondern auch ein genügender Fruchtansatz.
von Heidi Urstöger aus St.Georgen,Schwarzwald , 7. Oktober 2010
Antwort von
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Bei der Frucht ist ja die Bestäubung entscheidend. In diesem Jahr war der Winter zu lang, daher waren die Insekten während der Blütezeit noch nicht so aktiv und der Fruchtertrag ist in diesem Jahr geringer. Wenn man also einen gesicherten Fruchtertrag haben möchte, muss man auch für die Bestäubung sorgen (zum Beispiel durch ein Bienenvolk). Ansonsten steht einem Anbau in 830 m Höhe eigentlich nichts mehr im Wege.
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Antwort
Seit vielen Jahren wandern wir zu jeder Jahreszeit in der Eifel, besonders in der Nord-Eifel. Dabei ist uns aufgefallen, dass dieselben Schwarzdornbestände einerseits in jedem Frühjahr kräftig blühen, andererseits in einzelnen Jahren im Herbst - so wie auch im aktuellen Jahr 2010 - keinerlei oder nur verschwindend wenig Früchte bilden.
Gibt es dafür eine Erklärung?
von einer Kundin oder einem Kunden aus aus KÖLN , 5. Oktober 2010
Antwort von
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Die Blüte zeigt ja, dass die Pflanzen sich vermehren und Frucht bilden wollen. Allerdings sind sie auf die Insekten angewiesen, denn nur durch die Insekten (Bienen und Hummeln) können die Blüten dann auch bestäubt werden und Frucht ausbilden. Ist es zu kalt oder zu nass, fliegen die Insekten nicht oder nur kaum, daher ist nach einem langen Winter oft nur eine schwacher Fruchtertrag an früh blühenden Pflanzen zu finden.


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