Schlehe / Schwarzdorn

Prunus spinosa

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Fotos (1)
  • einheimischer Wildstrauch
  • Frucht erst nach dem Frost roh genießbar
  • eher flach ausgeprägtes Wurzelsystem
  • durch Wurzelschösslinge dichte Gebüsche bildend
  • sehr anpassungsfähig an den Boden, mag es gerne kalkreich

Wuchs

Wuchs Strauch, sparrig verzweigt
Wuchsbreite 200 - 400 cm
Wuchsgeschwindigkeit 10 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 150 - 400 cm

Blüte

Blütenfarbe weiß
Blütezeit April - Mai

Frucht

Frucht schwarzblaue Beeren
Fruchtschmuck
Geschmack herb

Blatt

Blatt verkehrt oval
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün, im Herbst unauffällig gelblich

Bienenfreundlich

Nektarwert mittel
Pollenwert mittel

Sonstige

Besonderheiten bekanntes einheimisches Wildgehölz
Boden anspruchslos
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Wildgehölz und Pionierpflanzen für Vogel- und Windschutz, Landschaftsgehölz
Wurzelsystem Herzwurzler
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Im Frühjahr lässt sich die Schlehe ganz leicht an ihren weißen Blüten erkennen: Noch bevor das Laub der Schlehe austreibt, erscheinen die Blüten und hüllen den dichten Strauch in ein weißes Blütenmeer, das aussieht wie frisch gefallener Schnee. Für zahlreiche Insekten sind diese Blüten eine wertvolle Nektarquelle. Aber auch für den Menschen haben die winzigen Blüten im Frühjahr und die pflaumenblauen Früchte im Herbst eine heilende Wirkung. Die Schlehe wächst als dichte Hecke heran: So lässt sich mit diesen Pflanzen das Grundstück gut abgrenzen und gleichzeitig finden Vögel in der Hecke einen geeigneten Nistplatz.

Eine dichte Schlehenhecke verströmt im Frühjahr sanften Mandelduft

Bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen die kleinen weißen Blüten der Schlehe, der auch Schlehdorn, Schwarzdorn oder lateinisch Prunus spinosa genannt wird. Erst eine ganze Weile nach der Blüte erscheint auch das Laub der Schlehe. Die Blüten haben fünf Blütenblätter in einem Durchmesser von ungefähr 1,5 Zentimetern. Sie erscheinen an den kurzen Trieben der Schlehe und bilden dichte Blütentrauben. Wenn die Schlehe blüht, dann weht ein leichter und angenehmer Duft nach Mandeln durch den Garten. In den Blüten wird reichlich Nektar gebildet, den sich die Insekten im Frühjahr gerne holen. Viele Schmetterlinge, wie beispielsweise das farbenprächtige Tagpfauenauge, nutzen den Nektar als eine hochwillkommene Nahrungsquelle. Es gibt einige gefährdete Insektenarten, die den Schwarzdorn beziehungsweise die Schlehe als Nahrungsquelle brauchen: Die Schlehe ist für Tiere einer der wichtigsten Sträucher. Es gibt Käfer, wie den sehr seltenen Goldglänzenden Rosenkäfer, der die Blütenblätter und die Pollen der Schlehe braucht, weil sie seine Nahrungsgrundlage bilden.

Der Schlehdorn, wie die Schlehe auch genannt wird, ist in allen Ländern Europas verbreitet, aber er kommt auch in Vorderasien, im Kaukasus und selbst in Nordafrika vor. Sogar in Nordamerika ist die Schlehe bereits als Einwanderer zu finden. Die Schlehe mag es sonnig und steht gerne am Rand von Wegen und Wäldern. Mit Schlehdorn lässt sich rund um Garten und Hof eine dichte Hecke pflanzen, die vielen Vögeln sichere Nistplätze und Insekten viel Nahrung bietet. Deswegen ist die Schlehe für Liebhaber von naturnahen Gärten ein idealer Strauch, der sich in der Gesellschaft von Weißdorn, Wildrosen, Haselnuss, Berberitze und Wacholder außerordentlich wohl fühlt. Die Schlehe bevorzugt kalkhaltige Böden, die durchaus steinig sein dürfen. Hier wächst die Schlehe dicht und üppig, ohne dass sie eine besondere Pflege braucht. Wer mag, kann die Schlehenhecke ein wenig mit der Heckenschere begradigen, doch auch ohne Schnitt bildet die Schlehe einen fast undurchdringlichen Zaun rund um den Garten, der bis zu drei Meter hoch werden kann.

Die Schlehe hat Dornen, weshalb die Nester der Singvögel in ihr gut vor den wildernden Hauskatzen geschützt sind. Der Neuntöter beispielsweise ist einer der Vögel, der vorzugsweise in einer dichten Schlehenhecke nistet und die Dornen der Schlehe als Vorratskammer nutzt, in dem er seine Beute daraufspießt. Somit bietet die Pflanze einen wertvollen Rückzugsort für Vögel aller Art. Bereits als rund um den Bodensee die Menschen in ihren Pfahlbauten lebten, kannten sie die Schlehen. In Sipplingen wurden beispielsweise Schlehenkerne entdeckt, die in der Mitte ein kleines Loch aufweisen. Möglicherweise waren sie auf eine Schnur aufgefädelt und wurden als schmückende Kette getragen. Botanisch verweist der lateinische Name der Schlehe: Prunus auf ihre Verwandtschaft hin. Die kleinen dunkelblauen Schlehenfrüchte sehen wie kleine Pflaumen aus. In der alten arabischen Antike und in der Medizin wird die Schlehe immer wieder lobend erwähnt, ebenso wie in den Kräuterbüchern aus dem Mittelalter.

Die Schlehe war schon immer eine magische Pflanze

Früher war die Schlehe eine derjenigen Pflanzen, mit deren Hilfe die Menschen sich das Wetter des kommenden Jahres und die Ernte vorhersagen ließen, wie alte Überlieferungen und Bauernregeln noch heute erzählen. So glaubten die Menschen, dass der nächste Winter besonders streng wird, wenn viele Früchte der Schlehen am Strauch wuchsen. Die Weiden für das wertvolle Vieh wurden im Mittelalter ebenso wie die Höfe dicht mit einer Hecke aus Schlehen bepflanzt. Das hielt nicht nur die wilden Tiere davon ab, sich ein Schaf oder Schwein zu holen, sondern die Menschen glaubten auch, dass sie von der Schlehe vor den Hexen geschützt würden. Ebenso achteten die Menschen damals genau auf den Beginn der Schlehenblüte: So viele Tage, die zwischen der ersten Schlehenblüte und dem Georgi-Tag, dem 23. April, lagen, so viele Tage würde das Getreide reifen müssen, bis es geerntet werden konnte. Das geschah damals zumeist um den Jakobi-Tag herum, das ist der Namenstag des Apostels Jakobus, der noch heute am 25. Juli gefeiert wird.

Wie beliebt der Schlehdorn oder die Schlehe schon immer war, das zeigen auch die zahlreichen Legenden, die sich rund um den Strauch ranken: So behauptete man einst, dass die Dornenkrone von Jesus aus den Zweigen der Schlehe geflochten sei. Gott schüttete daraufhin nachts unzählige kleine weiße Blüten über der Schlehe aus und offenbarte auf diese Weise die Unschuld des Strauches. Die Menschen des Mittelalters gewannen aus der schwarzen Rinde der Schlehe Tinte. Sie klopften die Rinde von den Zweigen und legten diese für drei Tage lang in Wasser ein. Anschließend wurde das Wasser in einem Topf aufgekocht und wieder über die Rinde gegossen, so lange, bis die Rinde völlig ausgelaugt war. Mit etwas Wein versetzt wurde diese Flüssigkeit so lange eingekocht, bis eine dunkle Tinte daraus entstanden war. Noch in den mittelalterlichen Skriptorien verwendeten die Mönche die Dornentinte. Leider ist diese Tinte nicht sonderlich lichtbeständig und geriet aus diesem Grund wohl etwas in Vergessenheit. Die Blätter der Schlehe wurden manchmal auch als Ersatz für Tabak verwendet.

Mit der Schlehe verbanden die Menschen in früheren Zeiten Glück ebenso wie Unglück, die hellen Seiten des Lebens ebenso wie die dunklen. Mit ihren leuchtend weißen Blüten im zeitigen Frühjahr, wenn die Schlehe als einer der ersten Sträucher blüht, weckt sie die Hoffnung der Menschen und verspricht den Beginn eines neuen Frühlings. Die schwarze Rinde, welche im Herbst sichtbar wird, wenn das ganze Laub der Schlehe abgefallen ist, trotzt dem kalten Wetter, ganz so, als könne ihr nichts Böses etwas anhaben. Aus diesem Grund glaubten die Menschen damals daran, dass sie durch eine Hecke aus Schlehen vor bösen Hexen geschützt werden könnten. Die Dornen der Schlehe trugen ebenfalls zum Schutz von Mensch und Tier bei. Ein Schlehenbusch sollte Haus und Hof vor dem Blitzschlag ebenso schützen, wie die Bewohner darin vor Krankheiten bewahren. Wer sich bei einer Wanderung auf einen Stock aus Schlehenholz stützte, von dem hielten sich alle bösen Geister im Wald fern. Ein weitaus praktischeren Nutzen sollte die Schlehe als Hecke gesetzt im Zusamenspiel mit dem Weißdorn ergeben. Diese Kombination stellte immer schon einen guten Schutz gegen Schneeverwehungen dar. Ein Grund, warum die Schlehe in Norddeutschland so häufig auf Knicks zu sehen ist.

Die besondere Heilkraft der Schlehe

Die Früchte der Schlehe, auch Schwarzdorn oder Schlehdorn genannt, sind von einem leicht herben und sauren Geschmack. Sie werden erst geerntet, wenn sie den ersten Frost am Strauch erlebt haben: Denn erst durch diese Kälte werden die Gerbstoffe, die den herben Geschmack verursachen, ein wenig gemildert. Die stahlblauen Früchte haben einen leichten Überzug, der wie Reif aussieht. In den Früchten der Schlehe ist neben dem Gerbstoff auch viel Vitamin-C enthalten. Zwar enthalten die Samenkerne der Früchte, die wie kleine Pflaumen aussehen, einen geringen Anteil an Blausäure, da die Kerne jedoch nicht verletzt werden, wird die Säure nicht freigesetzt. Ab Oktober lassen sich die Schlehen ernten, sobald der erste Frost über sie gezogen ist. Die Früchten lassen sich zu Likör und Marmelade, aber auch zu Chutneys, Kompott, Saft, Schlehenschnaps und den bekannten Rumtopf verarbeiten.

Die Früchte der Schlehe schützten das Immunsystem der Menschen bereits in der Steinzeit und im Mittelalter. Die Beeren der Schlehe werden allerdings erst geerntet, wenn sie bereits einmal Frost erlebt haben. Denn der Frost neutralisiert die Gerb- und Bitterstoffe der Früchte. Sollte einmal kein Frost zu erwarten sein, können die Beeren auch eingefroren werden und man erhält den selben Effekt. Hildegard von Bingen schrieb einst über den Schlehdorn, dass man die Frucht des Strauches mit Honig gesüsst essen solle, damit die Gicht aus den Gliedern weiche. Menschen mit einem schwachen Magen sollten die Schlehen in Wasser kochen und ebenfalls oft essen, damit der Magen kräftiger werde. Hildegard wusste bereits, wie wertvoll die Schlehe für den Menschen ist. Denn ihre Früchte enthalten neben den Gerbsäuren, die für den herben Geschmack verantwortlich sind, auch Fruchtsäuren, Vitamin-C und Mineralien. Wen im Winter eine Erkältung plagt, dem helfen getrocknete Schlehen bei der Rekonvaleszenz. Bereits die Bewohner der Pfahlbauten am Bodensee knabberten Schlehenfrüchte, wenn es weder frisches Obst noch andere vitaminreiche Kost gab. Bei Ausgrabungen wurden immer wieder zahlreiche Schlehenkerne gefunden, die verrieten, was die Menschen damals gerne aßen. Auch Ötzi hatte in seinem Beutel einen Vorrat an Schlehen dabei, als er sich auf seinen Weg durch die Alpen begab.

Früher wussten die Menschen: Wer die ersten drei Blüten einer Schlehe isst, der bleibt das ganze Jahr über vom Fieber verschont. Tatsächlich enthalten auch die Blüten der Schlehe Inhaltsstoffe, welche vor Erkältungen schützen und Energien liefern. Die Fachleute sagen Radikalenfänger zu diesen Inhaltsstoffen, zu denen beispielsweise Flavonoide zählen, die dafür sorgen, dass man bei Fieber schwitzt, wenn man Tee aus Schlehenblüten trinkt. Daneben sorgt ein Tee aus den Blüten der Schlehe für eine Blutreinigung, stärkt den Magen und regt die Verdauung an. Auch der Pfarrer Sebastian Kneipp bezeichnet die Blüten der Schlehe als das harmloseste Abführmittel, welches es gebe. Besonders bei Menschen, die sich bereits an andere Mittel zum Abführen gewöhnt haben, wirkt ein Tee aus Schlehenblüten zwar mild, aber trotzdem nachhaltig. Die Schlehe bringt einfach den müden Körper wieder in frischen Schwung. Auch gegen rheumatische Krankheiten, ebenso wie gegen Gicht, wird ein Tee aus frischen Schlehenblüten empfohlen.

Die Schlehe, dank ihrer schwarzen Rinde auch Schleh- oder Schwarzdorn genannt, ist ein Strauch, der bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Die Pflanze kann sich auch als Kleinbaum entwickeln, besonders wenn der Mensch sie so erzieht. Dann erreicht sie eine Höhe von 3 bis 5 Metern, wächst aber meist sparrig verzweigt. Die weißen Blüten erscheinen noch vor den Blättern und verzaubern den Garten im Frühjahr. Die Schlehe bildet eine natürliche und dichte Hecke aus, die nur langsam wächst und deswegen auch nur wenig Pflege benötigt. Für Bienen und Schmetterlinge sind die Blüten der Schlehe eine wichtige Nahrungsquelle. Wenn die Schlehe blüht, dann weht ein leichter Mandelduft durch den frühlingsfrischen Garten. Den Sommer über bietet sie den Vögeln Schutz beim Brüten und der Aufzucht der Kleinen. Im Herbst wachsen dann die dunkelblauen Schlehen aus den Blüten, die sich zu vielerlei verarbeiten lassen oder am Strauch als Winterfutter für die Vögel bleiben können.

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Kundenbewertungen

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Schlehe am Gartenrand
Geringer Zuwuchs in die Höhe und Breite nach einem Jahr. Die Pflanze wurde bei sonniger Lage und schweren Lehmboden am Gartenrand eingepflanzt.
vom 12. Juni 2018, MvPayon aus Stralsund
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... nach einem Jahr
Ware, Lieferung und Verpackung ausgezeichnet, sehr zu empfehlen ...
vom 14. Mai 2018,
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Schlehe
Unsere Schlehe hat sich im ersten Jahr gut entwickelt, in diesem Jahr mickert sie vor sich hin und hat nur wenige Blätter.
vom 10. Mai 2018,

Gesamtbewertung

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Pflegeleicht
Blütenreichtum
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Vierkirchen
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Schlehe

Im letzten April gepflanzt, ist die Schlehe gut angewachsen und hat sich im ersten Jahr schon schön buschig entwickelt. Sie hat jetzt im Frühjahr sehr gut ausgetrieben, aber Blüten/Früchte sind in diesem Jahr wohl kaum zu erwarten.
vom 23. April 2018

Langenfeld
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Schlehe

Die Pflanze ist sehr gut angewachsen, hat aber letztes Jahr noch keine Früchte getragen, was aber ganz normal ist. Ansonsten ist die Pflanze sehr gesund und treibt bereits schon die ersten Spitzen.
vom 9. März 2018

Obertraubling
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Fruchtertrag

Fruchtertrag konnte noch nicht bewertet werden -da erst im Herbst gepflanzt
vom 1. März 2018

Dallgow-Döberitz
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Top

super angewachsen (letztes Jahr November angepflanzt) .. entwickelt sich prächtig ...
vom 18. November 2017

Kremperheide
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Sehr schön

Im letzten Herbst (2016) wurde die Schlehe gesetzt. In diesem Frühjahr dachte ich dann, die Blüte würde (wie bei anderen, zeitgleich gesetzten Sträuchern) ausbleiben, aber dann kam die Schlehe doch noch, spät, aber sehr ordentlich. Leider gab es so gut wie keinen Fruchtansatz im Spätsommer (oder die Vögel waren schneller als ich sehen konnte...). Nichtsdestoweniger aber haben sowohl die Blüte als auch die Belaubung und der Triebzuwachs meine Erwartungen absolut erfüllt. Daneben erweist sich die Schlehe als absolut pflegeleichter und problemloser Gartenbewohner, so dass ich nur eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen kann.
vom 10. November 2017

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
a) Kann man die Schlehe auch direkt an eine Wand (z.B. einen hohen Holzzaun) pflanzen oder muss ein Mindestabstand beachtet werden?
b) Muss eine Wurzelsperre grundsätzlich kreisförmig angebracht werden oder geht das auch rechteckig, damit sich die Schlehe eher längs der Wand entwickelt und weniger in den Garten hinein?
von einer Kundin oder einem Kunden , 5. Oktober 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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a) Ja, das ist durchaus möglich.
b) Die Wurzelsperre wird so eingesetzt, dass die Wurzeln nicht in die ungebetene Gegend wuchern. Somit können Sie sie auch rechteckig einsetzen.
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Antwort
Ich würde gerne eine Schlehe an die Gartengrenze zum Nachbarn pflanzen, mit einem Wuchs begrenzt auf max. 2m Breite und 2-2,5m Höhe. Wie muss eine Wurzelsperre aussehen, damit die Pflanze sich nicht in den Nachbargarten untergräbt? Wie hoch kann die Pflanze dann noch werden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. Oktober 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Pflanze wird in einem offenen Boden, der aber durch eine Wurzelsperre begrenzt ist dennoch auf die normale Höhe hinaus wachsen. Die Sperre wird 70 cm tief in den Boden eingelassen und an den beiden Enden miteinander verbunden. Siehe Link: https://www.baumschule-horstmann.de/dinies-bambus-wurzelsperre-99_54026.html
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Antwort
Wir wollen etwa 60m Schlehe pflanzen.
Finde sehr unterschiedliche Abstände die empfohlen werden. Mir wurden 3 Töpfe pro Meter empfohlen um sie zu einer Zaunhecke fast lückenlos zu formen. Auf anderen Seiten wird ein Topf pro lfm empfohlen. Ab welchem Abstand wird die Dichte ein Problem für die Sträucher unter sich? Und ändert sich der Abstand wenn ich statt 60-100er Höhe schon 100-150 einpflanze?
von Olli aus Rangsdorf , 2. Oktober 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es ist sinnvoll junge und gut verzweigte Pflanze zu kaufen. Drei pro Meter ist dann tatsächlich empfehlenswert, um auch im unteren Bereich die Hecke lückenlos zu gestalten. Je größer die Pflanzen angeboten werden, je unverzweigter sind sie im unteren Bereich.
Der Abstand richtet sich nach der Geduld des Betrachters. Je dichter sie angepflanzt werden, je schneller bildet sich auch eine blickdichte Hecke. Sie können die Pflanzen auch dicht an dicht setzen, ohne dass sie sich schaden.
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Antwort
Ich habe seit einigen Jahren eine im Garten. Leider hat sie bis jetzt ,trotz reicher Blüte keine Früchte angesetzt. Braucht man eine zweite Schlehe?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Passau , 19. September 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Schlehen sind selbstfruchtend und benötigen keine zweite Pflanze in der Nähe. Viel wichtiger sind aber Insekten für die Befruchtung. Wenn keine Bienen oder weitere Kleinstiere vorhanden sind, dann kann auch keine Befruchtung erfolgen.
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Antwort
Ich möchte eine Schlehe in Einzelstellung in den Garten pflanzen. Welchen Abstand soll die Wurzelsperre zur Pflanze haben um ihr genügen Platz für ein gesundes Wachstum zu geben? Reichen 50 cm?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Tirol, Österreich , 30. April 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Hier raten wir einen Durchmesser von mindestens 50 bis 100 cm einzuhalten.
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Antwort
Eine ältere Schlehe steht nach Friederike quasi an "falscher Stelle", wäre aber ganz wunderbar dort, wo jetzt eine Lücke entstanden ist. Kann ich versuchen, sie auszugraben und an der neuen Stelle einzupflanzen? (An beiden Stellen ist der Boden eher sauer.)
von Marie Rose aus Steinfurt , 9. Februar 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Schlehen sind dankbare, pflegeleichte und unkomplizierte Gehölze, die in der laublosen Zeit das umpflanzen durchaus gut vertragen. Steht die Pflanzen noch nicht länger als 4 Jahre an dem Standort, spricht nichts gegen ein verpflanzen. Achten Sie nach dem Einpflanzen auf einen ausreichenden Wasserhaushalt (mindestens in den nächsten 3-6 Monaten). Der Boden muss gleichbleibend feucht, jedoch nicht nass sein (Staunässe vermeiden).
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Antwort
Wir möchten Schlehe und Ligustrum vulgare als dichte Hecke (1-reihig) um unser Grundstück pflanzen (100m gesamt). Die Hecke soll Rehe abhalten, wenn sie groß ist.
Wir möchten 1 Schlehe je lfd Meter - wieviel Liguster empfehlen Sie dazu zu setzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bad Dürkheim , 4. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Wir empfehlen Ihnen, die Pflanzen mit einem Pflanzabstand von 70 - 80 cm zu pflanzen. Der Abstand wird relativ groß gewählt, damit der Liguster nicht von der Schlehe überwuchert wird.
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Antwort
Ich möchte eine Schlehe als Hecke einpflanzen.
Was bedeutet eine Wurzelsperre? Wie wird sie angelegt?
von einer Kundin oder einem Kunden , 12. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Wurzelsperren werden etwa 60 cm tief in den Boden eingegraben. Sie dienen für den Schutz der Ausbreitung einer Pflanze. Einige Pflanzen, wie auch die Schlehe, breiten sich stark aus. Um Sie im Zaum zu halten werden sie durch die Wurzelsperren im Boden begrenzt.
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Antwort
Wie stark ist die Neigung zu Ausläufern ? Geht es ohne Wurzelsperre ?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Düsseldorf , 7. Januar 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Pflanze bildet gut und viele Ausläufer. Wenn nur ein geringer Platz bei Ihnen im Garten vorhanden ist, empfiehlt sich die Wurzelsperre in jedem Fall.
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Antwort
Kann ich die Schlehe sozusagen "nachträglich" zwischen zwei große Rosa multiflora setzen? Setzt sie sich da gegen ihre "Mitkonkurrenten" durch? Die beiden Rosa multiflora sind schon ca. 2 m hoch und breit und haben einen Abstand von ca. 2 Metern.
von Kerstin aus Reichenbach , 5. Januar 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Der Abstand sollte ausreichend sein um sich gegen beide Pflanzen durchzusetzen. Sie müssen lediglich darauf achten, dass der Boden eine gleichbleibend Feuchte hält und sie optimal mit Nährstoffen versorgen. Sollten Die Rosen in den ersten drei Jahren die Schlehe mit den Zweigen berühren, können Sie die Triebe zurückschneiden oder bis zur Basis entfernen (bei der Rose).


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