Kupfer Felsenbirne / Amelanchier / Felsenbirne

Amelanchier lamarckii

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  • wächst mehrstämmig als Großstrauch, im Alter mit schirmförmiger Krone
  • reiche Blüte im April, ab Spätsommer blauschwarze essbare Beeren
  • toller Herbstfärber, von gelb über orange bis rot
  • recht anspruchslos an den Boden, schwere und staunasse Böden sollten verbessert werden
  • sonnige bis halbschattige Standorte vorteilhaft

Wuchs

Wuchs locker aufrecht, im Alter breiter
Wuchsbreite 200 - 300 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 60 cm/Jahr
Wuchshöhe 300 - 400 cm

Blüte

Blütenfarbe weiß
Blütezeit April

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Bienenfreundlich

Nektarwert mittel
Pollenwert mittel

Sonstige

Besonderheiten sehr schöne Herbstfärbung
Boden normale Gartenböden
Pflanzenbedarf 1 pro Meter
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Vogelnährgehölz, Ziergehölz
Themenwelt Garten-Neueinsteiger
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Im Frühjahr besticht sie mit einer Flut aus Sternenblüten, die den gesamten Kleinbaum in einen weißen Mantel hüllen und wahrhaft traumhafte Akzente setzen. Im Spätsommer überzeugen wiederum die aus den Blüten hervorgegangenen Früchte den Gaumen mit ihrem saftig-süßen Geschmack. Als wäre dies nicht genug, so ist die Kupfer-Felsenbirne im Herbst noch von hohem Wert. In dieser Jahreszeit verfärben sich ihre vielzähligen Blätter in aufregende Gelb-, Orange- und Rottöne und erzeugen somit ein optisch loderndes Flammenmeer. Darüber hinaus wirkt ihr Charakter äußerst überzeugend: Amelanchier lamarckii, wie die Pflanze botanisch heißt, ist frosthart und windfest, verträgt zeitweilige Staunässe und Trockenheit.

Schon lange Zeit begehrt und schnell verwildert

Die Kupfer-Felsenbirne, die zu der Familie der Rosengewächse und in die Pflanzengattung der Amelanchier gehört, stellt ein Kernobstgewächs dar. Die botanische Bezeichnung 'Amelanchier' kommt ursprünglich von dem Wort 'amelanche' aus der keltisch-gallischen Sprache und bedeutet übersetzt ins Deutsche so viel wie 'Äpfelchen'. Diesen Namen trägt sie aufgrund ihrer Apfelfrüchte, die im Herbst zahlreich erscheinen. Bereits seit vielen Jahrhunderten werden diese Apfelfrüchte von Menschen geerntet und zum Verzehr verwendet. Ihre Heimat findet das Rosengewächs im Osten Nordamerikas vor. Im Jahre 1782 wurde sie das erste Mal von einem Schweizer Botaniker beschrieben, der sie in der Schweiz vorfand. Gleich darauf wurde sie in vielen Gärten und Parks Nordwest-Europas angebaut und ist seitdem in vielen Teilen Europas verwildert, da sie mit den klimatischen Bedingungen äußerst gut zurechtkommt. Auch mit harten Wintermonaten kann sie es mit Leichtigkeit aufgrund ihrer Herkunft, in der Kälte oft gegenwärtig ist, aufnehmen.

Wie ein Fels in der Brandung

Zunächst ist Amelanchier lamarckii ein Strauch. Später kann die Pflanze verholzen und zu einem meist mehrstämmigen Kleinbaum werden. Als sommergrünes Gewächs bildet die Pflanze mit der Zeit einen ansehnlichen, kompakten und gut verzweigten Wuchs aus. Ihr Vorteil ist, dass sie im Laufe der Jahre eigentlich nie geschnitten werden muss und dennoch einen formvollendeten Wuchs annimmt. Im Jahr kann sie zwischen 30 und 60 Zentimeter an Größe zunehmen, je nachdem an welchem Standort sie gedeihen darf. Sie erreicht dabei im Alter eine Wuchshöhe von etwa 6 Metern und wird um die 5 Meter breit. In jungen Jahren wächst sie aufrecht. Mit dem Alter wird sie dann breitwüchsig bis trichterförmig. Sie besitzt oft eine runde bis schirmförmige Krone. Einige Zweige können leicht überhängen, was den optischen Gesamteindruck noch weiter aufwertet. Insgesamt ist sie wie ein Fels in der Brandung, denn sie ist sehr wind- und wetterfest.

Von Kupferfarben über Grün bis Orange und flammend Rot

Im Erdreich bilden sich bei der Kupfer-Felsenbirne viele Wurzeln aus. Diese sind recht flach und bilden nur selten Ausläufer. Während sich die Wurzeln im Untergrund viele Nährstoffe und Wasser erkämpfen, bildet sich an der Oberfläche das Grundgerüst des Strauches bzw. Kleinbaumes heraus. Die starken Triebe bzw. Stämme sind graugrün, punktförmig und flach gefurcht. Durch den menschlichen Einfluss kann man auch Pflanzen mit nur einem Stamm finden. Die jungen Zweige weisen eine rötliche bis braune Farbe auf. Sie sind im Querschnitt rund und außerdem seidig behaart. Ältere Zweige sind hingegen wie der Stamm graugrün gefärbt.

An den Zweigen befinden sich im Frühjahr kleine, spitze und abstehende Knospen. An ihrer Oberseite sind sie rötlich, während sie an ihrer Unterseite eine eher grünliche Farbe aufweisen. Aus ihnen gehen etwa ab April die gestielten, wechselständig angeordneten, sommergrünen und bis zu 4 Zentimeter breiten und 8 Zentimeter langen Blätter hervor. Die Besonderheit, die das Gewächs auch zu seinem Namen verhalf, ist der kupferfarbene und mit seidigen Haaren besetzte Austrieb der Blätter. Im Laufe des Frühjahrs entwickelt sich diese Farbe in ein Grün, bevor sie im Herbst in ein buntes Farbenspiel getaucht wird, das aus Farben wie Gelb, Orange und Feuerrot besteht. Häufig ist der Bereich um die Blattadern dabei leicht grün gefärbt. Die Herbstfarben wirken an Amelanchier lamarckii wie lodernde Flammen - einfach atemberaubend. Die Form der Laubblätter kann am besten mit den Begriffen verkehrt eiförmig, leicht und regelmäßig gezahnt, stumpf und glatt beschrieben werden.

Wie ein mit zahlreichen weißen Sternen besetzter Himmel

Gegen Ende April, wenn sich bereits erste kupferfarbene Blätter gezeigt haben, öffnen sich auch die Blütenknospen der Kupfer-Felsenbirne. Sie sitzen an 6- bis 12-blütigen lockeren, aufrechten und gedrungenen Trauben und jede einzelne Blüte wird bis zu 2,5 Zentimeter breit. Von ihrem Aussehen her erinnern die Blüten an fünfzackige Sterne, die wie Funken zwischen den Blättern hervorblitzen. Sie besitzen 5 weiße bis zartrosafarbene, längliche, schmale Blütenblätter, 20 gelbe Staubblätter und bis zu 14 Millimeter lange Kronblätter. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fühlen sich von ihnen angezogen und vervollständigen den Anblick auf magische Art und Weise. Bis in den Mai hinein kann die Blütenfülle bestaunt werden, bevor sich die Blüten langsam in Früchte verwandeln.

Die Herausbildung der Früchte geschieht relativ rasch nach der Insektenbestäubung der Blüten. Sie besitzen eine kugelige Beerenform und sind bis zu einem Zentimeter dick. Mit ihrer gleichzeitig beinahe schwarzen Farbe erinnern sie ein wenig an Blaubeeren. Doch sie unterscheiden sich von diesen im Wesentlichen. Die Früchte der Kupfer-Felsenbirne werden als Apfelfrüchte bezeichnet und sind mit aufrechten Kelchspitzen besetzt. Darüber hinaus sind sie mit einem bläulichen Reif überzogen. Etwa Anfang August sind sie reif und somit auch bereit für den Verzehr.

Die Früchte können im August geerntet werden. Die Reife lässt sich an einer dunklen Farbe und einem gleichzeitig geringen Druckwiderstand der einzelnen Apfelfrüchte erkennen. Wird zu spät an die Ernte der Früchte gedacht, kann es passieren, dass Vögel bereits über sie hergefallen sind, denn diese wissen deren fantastisches Aroma sehr zu schätzen. Mit einer saftigen Konsistenz und einem süßen Geschmack stellen die Früchte eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan dar. Sie können sowohl pur im rohen Zustand, getrocknet als auch gegart verzehrt werden. Wer aus ihnen Marmelade machen will, wird einen angenehm marzipanartigen Beigeschmack erkennen können. Darüber hinaus können die Apfelfrüchte zur Herstellung von Kuchen, Eis, Saft, Likör und Wein verwendet werden. Ferner haben sie auch den Ruf, gut als Korinthenersatz herangezogen werden zu können. Sie enthalten jede Menge Vitamine und wirken sich durch ihre Inhaltsstoffe positiv auf den Schlaf, das Herz und den Blutkreislauf aus.

Wo sich die Felsenbirne gut aufgehoben fühlt

Der ideale Standort für Amelanchier lamarckii befindet sich in einer sonnigen bis halbschattigen Lage. Im Schatten kommt sie zwar auch zurecht, bildet dort allerdings nur eine geringe Anzahl an Blüten aus. Der Standort muss nicht geschützt sein, denn der Pflanze bereiten sowohl Wind, Niederschlag als auch ein Stadtklima keine besonderen Schwierigkeiten. Doch wofür kann sie verwendet werden? Sie eignet sich zum einen für Freiflächen, als Schnitthecke zur Grundstücksbegrenzung, als Vogelschutz und Vogelnährgehölz, als Solitärgehölz und Hausbaum. Zum anderen kann sie als Kübelpflanze, Alleebaum, Obstspender und zur Aufwertung eines Heidegartens verwendet werden.

Ebenso wie an den Standort stellt dieses Gewächs auch an den Boden nur sehr geringe Ansprüche. Es gibt jedoch Punkte, die es im Bezug auf den Boden als wünschenswert erachtet. Dazu zählen eine sandig-lehmige bis tonig-lehmige Beschaffenheit, ein saurer bis leicht alkalischer pH-Wert und eine frische bis feuchte, nährstoffreiche sowie lockere Bodenqualität. Notfalls kann die Kupfer-Felsenbirne, so wie es ihr Name bereits verrät, sogar zwischen Felsen gedeihen. Wichtig ist jedoch vor allem, dass die Erde feucht gehalten wird, denn diese gewährleistet eine reiche Blüte. Eine Zeit lang kann sie jedoch auch mit einer mäßigen Trockenheit auskommen.

Weitere Exemplare erschaffen - kein Problem

Viele Gärtner finden schnell Gefallen an dieser Zier- und Nutzpflanze und streben an, sie zu vermehren. Das geschieht auch recht einfach und zwar mit Samen oder Kopfstecklingen. Mit Ausläufern ist die Vermehrung hingegen kaum möglich, da sie nur selten Ausläufer ausbildet. Empfehlenswert ist es, die Pflanze mit Stecklingen im Sommer zu vermehren. Bei der Aussaat kann man ganz den Vögeln vertrauen, naschen diese häufig an der Pflanze, bilden sich schon bald junge Pflänzchen unter dem Strauch. Bei der Pflanzung sollte darauf geachtet werden, dass pro Quadratmeter nicht mehr als eine Pflanze in den Boden gesetzt wird, dies gilt vor allem dann, wenn die Felsenbirne nicht verpflanzt werden soll. Die eingepflanzten Triebe sollten dann in den ersten Wochen gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Staunässe sollte dabei jedoch vermieden werden. Die Überwinterung kann auch bei den Jungpflanzen bereits im Freien vonstatten gehen, da die Pflanze generell gut frosthart ist.

Genügsam auf der ganzen Linie

Der Pflegeaufwand für die Amelanchier lamarckii ist äußerst gering. In jungen Jahren sollte Wert darauf gelegt werden, sie regelmäßig zu gießen. Später, nach einer ordentlichen Ausbildung der Wurzeln im Erdreich, ist dies nicht mehr unbedingt erforderlich. In Hitzeperioden ist es allenfalls ratsam, sie mit Wasser zu versorgen, damit ihre Blätter nicht an Vitalität einbüßen. Die Bodenfeuchte bleibt selbst bei Trockenheit länger erhalten, wenn der Boden gemulcht ist. Weiterhin ist es nicht notwendig, sie zu düngen. Es genügt insbesondere bei älteren Pflanzen, etwas Kompost oder der Erde zuzusetzen. An sauren Standorten ist Kalk eine wichtige Nährstoffgabe. Auch wenn es um den jährlichen Rückschnitt geht, ist kaum Aufwand erforderlich. Eigentlich ist ein Rückschnitt sogar gar nicht nötig, denn die Pflanze braucht keinen Schnitt, sondern kommt ohne ihn sogar besser aus, da sie ihre Form und Blühfreudigkeit auf natürliche Art und Weise gut bewahren kann. Wenn überhaupt, so sollte der Rückschnitt im späten Winter oder im zeitigen Frühjahr an frostfreien Tagen vorgenommen werden. Dies gilt vor allem bei einem stärkeren Rückschnitt. Soll nur ein leichter Formschnitt stattfinden, wie bei einer Hecke, ist der beste Termin die Zeit um den 24. Juni herum (Johanni). Hier legen die Pflanzen eine kleine Wachstumspause ein und können daher sehr gut wieder in Form gebracht werden.

Sie ist ein unbeschreiblich dankbares Gehölz. Mit ihrer überreichen Blüte, die mit zahlreichen weißen Sternenblüten überzeugt, den köstlich süßen Früchten und der spektakulären Herbstfärbung der Blätter stellt die Kupfer-Felsenbirne eines der optisch wertvollsten und begehrtesten Ziergehölze dar. Doch nicht nur durch ihre Optik ist sie ein wahres Schmuckstück. Sie besticht zudem mit ihrem pflegeleichten Charakter, ihrem geringen Anspruch im Bezug auf den Standort und den Boden sowie ihrer Frosthärte.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Wie erwartet ausgezeichnete Qualität
Ist sehr gut an- und gewachsen. Leider hat er noch nicht geblüht... warten wir auf das nächste Frühjahr. Ich habe noch nie eine mangelhafte Ware von Horstmann erhalten, kann also nur an der Dauer liegen, die der Strauch benötigt um zu blühen.
vom 8. October 2017,

Unkompliziert
Unkompliziertes, pflegeleichtes Gehölz. Steht ganz weit hinten im Garten, ist deshalb sich selbst überlassen und kommt damit gut klar. Nur Beregnung erfolgt jetzt im Sommer alle zwei bis drei Tage. Blüte war nur spärlich , Früchte noch gar nicht, ist wohl aber normal - der Strauch ist ja relativ jung und muß erst richtig anwachsen.
vom 5. August 2017,

Kupfer Felsenbirne
In geschützter Verpackung gesund ,heil und zeitnah bei mir angekommen. Nach einem Jahr guter Wuchs keine Mängel. Top zufrieden.
vom 17. July 2017, Hobbygärtnerin aus Erfurt

Gesamtbewertung

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326 Bewertungen
183 Kurzbewertungen
143 Bewertungen mit Bericht

94% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit
Pflegeleicht
Anwuchsergebnis
Duftstärke
Blütenreichtum

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Dassow
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Felsenbirne

1a Qualität, ist sehr gut angewachsen
vom 9. July 2017

Ihlow

Kupferfelsenbirne

Die Pflanze war gut und kräftig geliefert worden, ist sehr gut angewachsen und hat in diesem Jahr herrlich geblüht und treibt super aus. Ich bin rundherum zufrieden.
vom 3. June 2017

Bonn
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Bestes Ergebnis

Wider Erwarten hat der Strauch die kleine Ecke in unserem Minigarten erobert! Im ersten Jahr sah er aus, als er dem verdichteten Boden in der durch andere Pflanzen auch noch Mehltau-befallenen Ecke nicht gewachsen wäre (das hätte mich nicht gewundert). Aber heute, im zweiten Jahr, ist er zu einem hübschen Strauch gewachsen, sieht stark aus und die Vögel freuen sich!
vom 14. May 2017

Berlin
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Felsenbirne

2016: Eine der zwei Pflanzen erkrankte an Mehltau. Nach totalem Rückschnitt, zweiter Austrieb, wieder etwas Mehltau. (Vermute: trockener halten - es war auch zu wenig Sonne.) Kübelpflanzung. - Geht, aber man muß mehr aufpassen.

2017: Bislang keine Krankheitsanzeichen, guter Austrieb, Keine Blüten.

2016-2017: Die zweite Pflanze wurde verschenkt. Ebenfalls Kübelpflanzung. Diese ist gesund, kräftig u. munter, aber auch ohne Blüten bisher. Herbstfärbung war sehr schön.

vom 12. May 2017

Berlin
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Felsenkupferbirne

Vor einem Jahr haben wir diese Pflanze gesetzt.Sie ist gut verpackt bei uns angekommen,gut angegangen und hat dieses Jahr geblüht .
vom 3. May 2017

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich habe im Frühjahr drei Kupfer Felsenbirnen (100 - 150 cm) bei Ihnen erworben und diese mit einem Abstand von je ca. 1,20 m nebeneinander gepflanzt. Die Felsenbirnen wachsen gut. Danke für die hervorragende Ware. Wegen der intensiven Sonneneinstrahlung auf unserer Terrasse ist es unser Ziel, diese drei Pflanzen mit ihren Kronen auf die Dauer ineinander wachsen zu lassen, damit sie uns als "Sonnenschirm" dienlich sind. Daher meine Frage: Lasse ich die Pflanzen zunächst in Ruhe wachsen, bis sie eine gewünschte Höhe erreicht haben und beginne dann mit einem Formschnitt, oder sollte ich die Pflanzen für unseren Zweck "aufasten", damit sie lediglich eine breite Krone bilden ? Wenn Sie zu der zweiten Möglichkeit raten, wann sollte ich mit diesem besonderen Schnitt (Aufasten) beginnen und gibt es ihrerseits Hinweise/Anleitung für einen solchen Schnitt.
von einer Kundin oder einem Kunden , 11. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Eine Anleitung gibt es diesbzgl. leider nicht. Wenn die Pflanzen als Sonnenschirm dienen sollen, können Sie die dünnen Zweige jederzeit schneiden und somit den Stamm aufasten. Lediglich dickes Holz (mit Durchmesser einer 2 ? Münze) sollte erst im Frühjahr (März) geschnitten werden.
Felsenbirnen können bei einer guten Verzweigung stehen bleiben, ohne jeglichen Schnitt. Durch das Aufasten des unteren Bereich wird sich die schirmartige Krone entwickeln. Wenn diese Krone später zu wenig Schatten wirft, dann ist sie zu schwach verzweigt und muss im oberen Drittel, nach der Blüte geschnitten werden. Bis dahin vergehen aber noch einige Jahre.
1
Antwort
Die Pflanze (eingesetzt im letzten Herbst), ist gut angewachsen und hat dieses Jahr einiges an Größe zugelegt. Ein paar der Blätter sehen stark nach Mehltau aus, bei dem Wetter in diesem Jahr allerdings nicht sonderlich überraschend.
Was mich allerdings jetzt doch verwirrt: die Pflanze zeigte im Frühjahr keine Blüten (dachte, sie wäre einfach noch zu jung). Aber seit einer Woche sind sie jetzt auf einmal in Hülle und Fülle da...? Die Pflanze denkt offensichtlich, wir hätten jetzt Frühjahr :-)
Sieht ja schön aus, aber muss ich etwas beachten, um die Felsenbirne gut durch den Winter zu kriegen, wenn sie sich auf Sommer einstellt, oder ist das normal?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Büchlberg/Niederbayern , 6. September 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ich kann Sie beruhigen. Das ist völlig normal und ist ebenfalls auf die Witterung zurück zuführen. Es ist auch nicht weiter schädlich für die Pflanze, jedoch ist es möglich, dass die Pflanze im Frühjahr nicht so viele Blüten ausbilden wird und sich dann etwas zurück nimmt.
Der Blütenausfall im Frühjahr ist eventuell auf die Spätfröste und den Temperaturschwankungen zurück zuführen. Aber auch das kann passieren.
Achten Sie lediglich auf einen guten Wasserhaushalt und versorgen Sie die Pflanze von April bis Ende Juli mit einem organischen Volldünger (z.B. Oscorna Animalin).
1
Antwort
Wir haben im Frühjahr diese Felsenbirne gekauft. Leider hat sie von Anfang an Mehltau. Was kann ich dagegen tun ?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Würselen , 1. September 2017
Antwort von
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Leider hat in diesem Jahr die Witterung alles dafür getan, Mehltau beständig an einzelnen Pflanzen zu halten. Amelanchien reagieren empfindlich auf eine feucht warme Witterung und bilden den Pilz auf den Blättern aus.
Um den Pilz zu vermeiden, lohnt sich ein luftiger und freier Standort, wo die Blätter besser und schneller abtrocknen können. Desweiteren muss die Pflanze durch Nährstoffe gestärkt und somit von April bis Ende Juli mit einem organischen Volldünger versorgt werden (z.B. Oscorna Animalin). Desweiteren ist es möglich die Pflanzen noch mit einem Pflanzenstärkungsmittel, ab Austrieb zu behandeln. Nur so geht die Pflanze gesund und gestärkt ins Wachstumsjahr und reagiert wesentlich weniger auf den Pilz.
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Antwort
Ich möchte eine soeben bestellte Jungpflanze mit der Zeit in eine unnatürliche Form bringen. Verträgt sie Schnitte ohne Probleme?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Sankt Augustin , 23. August 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei dieser Pflanze kein Problem. Interessant ist aber, dass die Pflanzen, vor allem nach einem Rückschnitt, Ausläufer bilden können. Hier ist dann eine Wurzelsperre ratsam.
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Antwort
Habe eine wunderschöne Pflanze bekommen und gleich eingesetzt...jedoch am
fünften tag danach schwächelt sie....sieht aus wie Mehltau...kann es sein ,dass ich zu viel giesse? 20 bis 30 Liter am Tag.
von einer Kundin oder einem Kunden , 27. May 2017
Antwort von
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Mehltau ist leider um diese Zeit recht natürlich um kann selbst gut versorgte Pflanzen befallen. Hier sollte ein Pflanzenstärkungsmittel zum Einsatz kommen, so kann die Felsenbirne schnell wieder gesunden.
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Antwort
Ist die Kupferfelsenbirne oder auch die Gemeine Felsenbirne als Gehölz für eine Böschung geeignet? Ich würde sie gern am abgeflachten, oberen Teil eines Hanges pflanzen.
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. April 2017
Antwort von
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Dafür können Sie die Pflanze ebenfalls verwenden. Sie passt sich hervorragend an.
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Antwort
Gibt es bei der Pfflanzzeit der Kupfer Felsenbirne etwas zu beachten? Ist eine Pflanzung auch im Mai möglich?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. April 2017
Antwort von
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Je nach Lieferform (Wurzelware oder Container) kann entweder in der laublosen Zeit von etwa Mitte Oktober bis Ende April / Mitte Mai (Wurzelware) oder ganzjährig (Containerware) gepflanzt werden. Über den Sommer ist in jedem Fall die ausreichende Bodenfeuchte sicher zu stellen (besonders im ersten Standjahr).
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Antwort
Wir haben eine wunderschöne Hochstamm-Felsenbirne im Garten (Durchmesser ca. 3m, Höhe ca. 6m), die wir vor einigen Jahren gepflanzt haben. Darunter wächst Gras, bzw. inzwischen hauptsächlich Moos. Wir wollen diesen Teil des Gartens mit Kies gestalten, was gibt es für den Boden unter der Felsenbirne zu beachten? Muss der Boden unter dem Baum im Durchmesser der Krone unangetastet bleiben? Oder reicht eine kleinere Baumscheibe? Ist die Felsenbirne hier empfindlich (ist ja ein Flachwurzler)? Könnte man u.U. auch andere Pflanzen darunter setzen, wenn ja welche?
von einer Kundin oder einem Kunden , 5. April 2017
Antwort von
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Die Felsenbirne ist zwar ein Herzwurzler, die Hauptwurzeln sind jedoch flach ausgebreitet. Sie können den Kies bis fast an die Pflanze heran ausbringen. Wichtig ist nur, dass keine Folie sondern etwas durchlässiges wie Vlies und den Kies kommt damit auch ausreichend Wasser in den Boden eindringen kann. Trotzdem sollte der Wurzelbereich unter der Krone nicht befahren werden da hier die Wurzeln doch stark leiden können. Aufgrund des stark durchwurzelten Oberbodens haben es Bodendecker oder andere Pflanze schwer sich hier zu behaupten. Sie müssen dann die Wasser- und Nährstoffversorgung sicher stellen. Ist der Boden aber licht genug (ausreichend Sonne) kann man hier auch Pflanzen setzen.
1
Antwort
Ich möchte Kupfer Felsenbirnen (mit Zierapfel Evereste und Flieder) in einer gemischten Hecke pflanzen und nach Möglichkeit auf Schnitt verzichten.
Als Pflanzabstand geben Sie 1m an. Nun frage ich mich, wenn der Strauch im Alter bis zu 5m breit werden kann, müsste ich die Felsenbirnen (und die anderen Sträucher) dann schneiden, oder können sie problemlos ineinander wachsen? Würde ein größerer Pflanzabstand mehr Sinn machen, wenn ich auf Schnitt verzichten möchte?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. April 2017
Antwort von
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Die Pflanzen passen sich in der Regel immer der Umgebung an. Somit wachsen die Pflanzen ineinander und müssen nicht zwingend geschnitten werden. Damit sie sich aber gut verzweigen und einen Sichtschutz bilden, müssen sie in jungen Jahren und in größeren Abständen im Alter geschnitten werden.
Der Pflanzabstand richtet sich nach der Geduld des Betrachters. Sie können die Pflanzen auch gerne weiter auseinander pflanzen.
1
Antwort
Bei mir steht die Felsenbirne in der gemischten Hecke. Seit einem Jahr, sie ist also noch jung und 1 Meter hoch. Ist es besser sie zu versetzen und ihr eine Einzelstellung zu bieten? Z.B. in der Mitte des Rasens? Vormittags Sonne, nachmittags Schatten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 8. March 2017
Antwort von
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Beides ist möglich. Sie können die Pflanze als Einzelstellung auf den Rasen pflanzen, damit sie sich ausbreiten und optimal entwickeln kann oder Sie belassen die Pflanze in der Hecke und schneiden Sie regelmäßig zurück. An beiden Standorten kann sie wachsen.


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