Kupfer Felsenbirne / Amelanchier / Felsenbirne

Amelanchier lamarckii

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  • wächst mehrstämmig als Großstrauch, im Alter mit schirmförmiger Krone
  • reiche Blüte im April, ab Spätsommer blauschwarze essbare Beeren
  • toller Herbstfärber, von gelb über orange bis rot
  • recht anspruchslos an den Boden, schwere und staunasse Böden sollten verbessert werden
  • sonnige bis halbschattige Standorte vorteilhaft

Wuchs

Wuchs locker aufrecht, im Alter breiter
Wuchsbreite 200 - 300 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 60 cm/Jahr
Wuchshöhe 300 - 400 cm

Blüte

Blütenfarbe weiß
Blütezeit April

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Sonstige

Besonderheiten sehr schöne Herbstfärbung
Boden normale Gartenböden
Pflanzenbedarf 1 pro Meter
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Vogelnährgehölz, Ziergehölz
Themenwelt Garten-Neueinsteiger
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Im Frühjahr besticht sie mit einer Flut aus Sternenblüten, die den gesamten Kleinbaum in einen weißen Mantel hüllen und wahrhaft traumhafte Akzente setzen. Im Spätsommer überzeugen wiederum die aus den Blüten hervorgegangenen Früchte den Gaumen mit ihrem saftig-süßen Geschmack. Als wäre dies nicht genug, so ist die Kupfer-Felsenbirne im Herbst noch von hohem Wert. In dieser Jahreszeit verfärben sich ihre vielzähligen Blätter in aufregende Gelb-, Orange- und Rottöne und erzeugen somit ein optisch loderndes Flammenmeer. Darüber hinaus wirkt ihr Charakter äußerst überzeugend: Amelanchier lamarckii, wie die Pflanze botanisch heißt, ist frosthart und windfest, verträgt zeitweilige Staunässe und Trockenheit.

Schon lange Zeit begehrt und schnell verwildert

Die Kupfer-Felsenbirne, die zu der Familie der Rosengewächse und in die Pflanzengattung der Amelanchier gehört, stellt ein Kernobstgewächs dar. Die botanische Bezeichnung 'Amelanchier' kommt ursprünglich von dem Wort 'amelanche' aus der keltisch-gallischen Sprache und bedeutet übersetzt ins Deutsche so viel wie 'Äpfelchen'. Diesen Namen trägt sie aufgrund ihrer Apfelfrüchte, die im Herbst zahlreich erscheinen. Bereits seit vielen Jahrhunderten werden diese Apfelfrüchte von Menschen geerntet und zum Verzehr verwendet. Ihre Heimat findet das Rosengewächs im Osten Nordamerikas vor. Im Jahre 1782 wurde sie das erste Mal von einem Schweizer Botaniker beschrieben, der sie in der Schweiz vorfand. Gleich darauf wurde sie in vielen Gärten und Parks Nordwest-Europas angebaut und ist seitdem in vielen Teilen Europas verwildert, da sie mit den klimatischen Bedingungen äußerst gut zurechtkommt. Auch mit harten Wintermonaten kann sie es mit Leichtigkeit aufgrund ihrer Herkunft, in der Kälte oft gegenwärtig ist, aufnehmen.

Wie ein Fels in der Brandung

Zunächst ist Amelanchier lamarckii ein Strauch. Später kann die Pflanze verholzen und zu einem meist mehrstämmigen Kleinbaum werden. Als sommergrünes Gewächs bildet die Pflanze mit der Zeit einen ansehnlichen, kompakten und gut verzweigten Wuchs aus. Ihr Vorteil ist, dass sie im Laufe der Jahre eigentlich nie geschnitten werden muss und dennoch einen formvollendeten Wuchs annimmt. Im Jahr kann sie zwischen 30 und 60 Zentimeter an Größe zunehmen, je nachdem an welchem Standort sie gedeihen darf. Sie erreicht dabei im Alter eine Wuchshöhe von etwa 6 Metern und wird um die 5 Meter breit. In jungen Jahren wächst sie aufrecht. Mit dem Alter wird sie dann breitwüchsig bis trichterförmig. Sie besitzt oft eine runde bis schirmförmige Krone. Einige Zweige können leicht überhängen, was den optischen Gesamteindruck noch weiter aufwertet. Insgesamt ist sie wie ein Fels in der Brandung, denn sie ist sehr wind- und wetterfest.

Von Kupferfarben über Grün bis Orange und flammend Rot

Im Erdreich bilden sich bei der Kupfer-Felsenbirne viele Wurzeln aus. Diese sind recht flach und bilden nur selten Ausläufer. Während sich die Wurzeln im Untergrund viele Nährstoffe und Wasser erkämpfen, bildet sich an der Oberfläche das Grundgerüst des Strauches bzw. Kleinbaumes heraus. Die starken Triebe bzw. Stämme sind graugrün, punktförmig und flach gefurcht. Durch den menschlichen Einfluss kann man auch Pflanzen mit nur einem Stamm finden. Die jungen Zweige weisen eine rötliche bis braune Farbe auf. Sie sind im Querschnitt rund und außerdem seidig behaart. Ältere Zweige sind hingegen wie der Stamm graugrün gefärbt.

An den Zweigen befinden sich im Frühjahr kleine, spitze und abstehende Knospen. An ihrer Oberseite sind sie rötlich, während sie an ihrer Unterseite eine eher grünliche Farbe aufweisen. Aus ihnen gehen etwa ab April die gestielten, wechselständig angeordneten, sommergrünen und bis zu 4 Zentimeter breiten und 8 Zentimeter langen Blätter hervor. Die Besonderheit, die das Gewächs auch zu seinem Namen verhalf, ist der kupferfarbene und mit seidigen Haaren besetzte Austrieb der Blätter. Im Laufe des Frühjahrs entwickelt sich diese Farbe in ein Grün, bevor sie im Herbst in ein buntes Farbenspiel getaucht wird, das aus Farben wie Gelb, Orange und Feuerrot besteht. Häufig ist der Bereich um die Blattadern dabei leicht grün gefärbt. Die Herbstfarben wirken an Amelanchier lamarckii wie lodernde Flammen - einfach atemberaubend. Die Form der Laubblätter kann am besten mit den Begriffen verkehrt eiförmig, leicht und regelmäßig gezahnt, stumpf und glatt beschrieben werden.

Wie ein mit zahlreichen weißen Sternen besetzter Himmel

Gegen Ende April, wenn sich bereits erste kupferfarbene Blätter gezeigt haben, öffnen sich auch die Blütenknospen der Kupfer-Felsenbirne. Sie sitzen an 6- bis 12-blütigen lockeren, aufrechten und gedrungenen Trauben und jede einzelne Blüte wird bis zu 2,5 Zentimeter breit. Von ihrem Aussehen her erinnern die Blüten an fünfzackige Sterne, die wie Funken zwischen den Blättern hervorblitzen. Sie besitzen 5 weiße bis zartrosafarbene, längliche, schmale Blütenblätter, 20 gelbe Staubblätter und bis zu 14 Millimeter lange Kronblätter. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fühlen sich von ihnen angezogen und vervollständigen den Anblick auf magische Art und Weise. Bis in den Mai hinein kann die Blütenfülle bestaunt werden, bevor sich die Blüten langsam in Früchte verwandeln.

Die Herausbildung der Früchte geschieht relativ rasch nach der Insektenbestäubung der Blüten. Sie besitzen eine kugelige Beerenform und sind bis zu einem Zentimeter dick. Mit ihrer gleichzeitig beinahe schwarzen Farbe erinnern sie ein wenig an Blaubeeren. Doch sie unterscheiden sich von diesen im Wesentlichen. Die Früchte der Kupfer-Felsenbirne werden als Apfelfrüchte bezeichnet und sind mit aufrechten Kelchspitzen besetzt. Darüber hinaus sind sie mit einem bläulichen Reif überzogen. Etwa Anfang August sind sie reif und somit auch bereit für den Verzehr.

Die Früchte können im August geerntet werden. Die Reife lässt sich an einer dunklen Farbe und einem gleichzeitig geringen Druckwiderstand der einzelnen Apfelfrüchte erkennen. Wird zu spät an die Ernte der Früchte gedacht, kann es passieren, dass Vögel bereits über sie hergefallen sind, denn diese wissen deren fantastisches Aroma sehr zu schätzen. Mit einer saftigen Konsistenz und einem süßen Geschmack stellen die Früchte eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan dar. Sie können sowohl pur im rohen Zustand, getrocknet als auch gegart verzehrt werden. Wer aus ihnen Marmelade machen will, wird einen angenehm marzipanartigen Beigeschmack erkennen können. Darüber hinaus können die Apfelfrüchte zur Herstellung von Kuchen, Eis, Saft, Likör und Wein verwendet werden. Ferner haben sie auch den Ruf, gut als Korinthenersatz herangezogen werden zu können. Sie enthalten jede Menge Vitamine und wirken sich durch ihre Inhaltsstoffe positiv auf den Schlaf, das Herz und den Blutkreislauf aus.

Wo sich die Felsenbirne gut aufgehoben fühlt

Der ideale Standort für Amelanchier lamarckii befindet sich in einer sonnigen bis halbschattigen Lage. Im Schatten kommt sie zwar auch zurecht, bildet dort allerdings nur eine geringe Anzahl an Blüten aus. Der Standort muss nicht geschützt sein, denn der Pflanze bereiten sowohl Wind, Niederschlag als auch ein Stadtklima keine besonderen Schwierigkeiten. Doch wofür kann sie verwendet werden? Sie eignet sich zum einen für Freiflächen, als Schnitthecke zur Grundstücksbegrenzung, als Vogelschutz und Vogelnährgehölz, als Solitärgehölz und Hausbaum. Zum anderen kann sie als Kübelpflanze, Alleebaum, Obstspender und zur Aufwertung eines Heidegartens verwendet werden.

Ebenso wie an den Standort stellt dieses Gewächs auch an den Boden nur sehr geringe Ansprüche. Es gibt jedoch Punkte, die es im Bezug auf den Boden als wünschenswert erachtet. Dazu zählen eine sandig-lehmige bis tonig-lehmige Beschaffenheit, ein saurer bis leicht alkalischer pH-Wert und eine frische bis feuchte, nährstoffreiche sowie lockere Bodenqualität. Notfalls kann die Kupfer-Felsenbirne, so wie es ihr Name bereits verrät, sogar zwischen Felsen gedeihen. Wichtig ist jedoch vor allem, dass die Erde feucht gehalten wird, denn diese gewährleistet eine reiche Blüte. Eine Zeit lang kann sie jedoch auch mit einer mäßigen Trockenheit auskommen.

Weitere Exemplare erschaffen - kein Problem

Viele Gärtner finden schnell Gefallen an dieser Zier- und Nutzpflanze und streben an, sie zu vermehren. Das geschieht auch recht einfach und zwar mit Samen oder Kopfstecklingen. Mit Ausläufern ist die Vermehrung hingegen kaum möglich, da sie nur selten Ausläufer ausbildet. Empfehlenswert ist es, die Pflanze mit Stecklingen im Sommer zu vermehren. Bei der Aussaat kann man ganz den Vögeln vertrauen, naschen diese häufig an der Pflanze, bilden sich schon bald junge Pflänzchen unter dem Strauch. Bei der Pflanzung sollte darauf geachtet werden, dass pro Quadratmeter nicht mehr als eine Pflanze in den Boden gesetzt wird, dies gilt vor allem dann, wenn die Felsenbirne nicht verpflanzt werden soll. Die eingepflanzten Triebe sollten dann in den ersten Wochen gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Staunässe sollte dabei jedoch vermieden werden. Die Überwinterung kann auch bei den Jungpflanzen bereits im Freien vonstatten gehen, da die Pflanze generell gut frosthart ist.

Genügsam auf der ganzen Linie

Der Pflegeaufwand für die Amelanchier lamarckii ist äußerst gering. In jungen Jahren sollte Wert darauf gelegt werden, sie regelmäßig zu gießen. Später, nach einer ordentlichen Ausbildung der Wurzeln im Erdreich, ist dies nicht mehr unbedingt erforderlich. In Hitzeperioden ist es allenfalls ratsam, sie mit Wasser zu versorgen, damit ihre Blätter nicht an Vitalität einbüßen. Die Bodenfeuchte bleibt selbst bei Trockenheit länger erhalten, wenn der Boden gemulcht ist. Weiterhin ist es nicht notwendig, sie zu düngen. Es genügt insbesondere bei älteren Pflanzen, etwas Kompost oder der Erde zuzusetzen. An sauren Standorten ist Kalk eine wichtige Nährstoffgabe. Auch wenn es um den jährlichen Rückschnitt geht, ist kaum Aufwand erforderlich. Eigentlich ist ein Rückschnitt sogar gar nicht nötig, denn die Pflanze braucht keinen Schnitt, sondern kommt ohne ihn sogar besser aus, da sie ihre Form und Blühfreudigkeit auf natürliche Art und Weise gut bewahren kann. Wenn überhaupt, so sollte der Rückschnitt im späten Winter oder im zeitigen Frühjahr an frostfreien Tagen vorgenommen werden. Dies gilt vor allem bei einem stärkeren Rückschnitt. Soll nur ein leichter Formschnitt stattfinden, wie bei einer Hecke, ist der beste Termin die Zeit um den 24. Juni herum (Johanni). Hier legen die Pflanzen eine kleine Wachstumspause ein und können daher sehr gut wieder in Form gebracht werden.

Sie ist ein unbeschreiblich dankbares Gehölz. Mit ihrer überreichen Blüte, die mit zahlreichen weißen Sternenblüten überzeugt, den köstlich süßen Früchten und der spektakulären Herbstfärbung der Blätter stellt die Kupfer-Felsenbirne eines der optisch wertvollsten und begehrtesten Ziergehölze dar. Doch nicht nur durch ihre Optik ist sie ein wahres Schmuckstück. Sie besticht zudem mit ihrem pflegeleichten Charakter, ihrem geringen Anspruch im Bezug auf den Standort und den Boden sowie ihrer Frosthärte.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Ganz ok
Dei Felsenbirn ist gut angewachsen, sie hat im frühjahr auch wieder sehr schön ausgetrieben, nur leider hat sie nicht eine Blüten. Da ich leider nicht sagen kann, wann die Blüte einsezten müsste, bin ich auch noch guten Hoffnung, dass sie eventuell noch blühen wird. Alles in allem bin ich damit einverstanden.
vom 15. May 2017, Kaktuspflanze aus Herzberg
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Bestes Ergebnis
Wider Erwarten hat der Strauch die kleine Ecke in unserem Minigarten erobert! Im ersten Jahr sah er aus, als er dem verdichteten Boden in der durch andere Pflanzen auch noch Mehltau-befallenen Ecke nicht gewachsen wäre (das hätte mich nicht gewundert). Aber heute, im zweiten Jahr, ist er zu einem hübschen Strauch gewachsen, sieht stark aus und die Vögel freuen sich!
vom 14. May 2017, Aus-nichts-wird-grün aus Bonn
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Felsenbirne
2016: Eine der zwei Pflanzen erkrankte an Mehltau. Nach totalem Rückschnitt, zweiter Austrieb, wieder etwas Mehltau. (Vermute: trockener halten - es war auch zu wenig Sonne.) Kübelpflanzung. - Geht, aber man muß mehr aufpassen. 2017: Bislang keine Krankheitsanzeichen, guter Austrieb, Keine Blüten. 2016-2017: Die zweite Pflanze wurde verschenkt. Ebenfalls Kübelpflanzung. Diese ist gesund, kräftig u. munter, aber auch ohne Blüten bisher. Herbstfärbung war sehr schön.
vom 12. May 2017, Undine aus Berlin

Gesamtbewertung

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309 Bewertungen
172 Kurzbewertungen
137 Bewertungen mit Bericht

94% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit
Pflegeleicht
Anwuchsergebnis
Duftstärke
Blütenreichtum

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Berlin
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Felsenkupferbirne

Vor einem Jahr haben wir diese Pflanze gesetzt.Sie ist gut verpackt bei uns angekommen,gut angegangen und hat dieses Jahr geblüht .
vom 3. May 2017

Reichshof

wunderschöner Baum

Ist gut angewachsen.....sehr schön geblüht....ist jetzt nach 1 Jahr ca. 60 cm grwachsen, hat keine schwachstellen.....absolut top.
vom 3. May 2017

Dürrwangen
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Kupfer Felsenbirne

Alle 5 Sträucher sind gut angewachsen, sehen gesund aus.
Da ich sie erst im vorigen Jahr angepflanzt habe, kann ich zur Blüte noch nichts sagen.
Auch zum Duft und zur Pflege fehlen mir noch die Erfahrungen.

vom 28. April 2017

Lutherstadt Wittenberg
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mein ganzer Stolz

Über die Kupfer Felsenbirne freue ich mich riesig. Sie ist sehr gut angewachsen, hatte zwar eine Verletzung an einem der Stämmchen, dort war ein Zweig eingerissen, den ich dann leider abschneiden musste. Trotzdem entwickelt sie sich gut, hat üppig geblüht und darf nun schön wachsen,....
vom 28. April 2017

Trier
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Kupfer Felsenbirne / Amelanchier / Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)

Jungpflanze konnte sogar zweigeteilt angepflanzt werden - gedeiht sehr gut an zwei verschiedenen Standorten
vom 10. April 2017

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Habe eine wunderschöne Pflanze bekommen und gleich eingesetzt...jedoch am
fünften tag danach schwächelt sie....sieht aus wie Mehltau...kann es sein ,dass ich zu viel giesse? 20 bis 30 Liter am Tag.
von einer Kundin oder einem Kunden , 27. May 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Mehltau ist leider um diese Zeit recht natürlich um kann selbst gut versorgte Pflanzen befallen. Hier sollte ein Pflanzenstärkungsmittel zum Einsatz kommen, so kann die Felsenbirne schnell wieder gesunden.
1
Antwort
Ist die Kupferfelsenbirne oder auch die Gemeine Felsenbirne als Gehölz für eine Böschung geeignet? Ich würde sie gern am abgeflachten, oberen Teil eines Hanges pflanzen.
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Dafür können Sie die Pflanze ebenfalls verwenden. Sie passt sich hervorragend an.
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Antwort
Gibt es bei der Pfflanzzeit der Kupfer Felsenbirne etwas zu beachten? Ist eine Pflanzung auch im Mai möglich?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Je nach Lieferform (Wurzelware oder Container) kann entweder in der laublosen Zeit von etwa Mitte Oktober bis Ende April / Mitte Mai (Wurzelware) oder ganzjährig (Containerware) gepflanzt werden. Über den Sommer ist in jedem Fall die ausreichende Bodenfeuchte sicher zu stellen (besonders im ersten Standjahr).
1
Antwort
Wir haben eine wunderschöne Hochstamm-Felsenbirne im Garten (Durchmesser ca. 3m, Höhe ca. 6m), die wir vor einigen Jahren gepflanzt haben. Darunter wächst Gras, bzw. inzwischen hauptsächlich Moos. Wir wollen diesen Teil des Gartens mit Kies gestalten, was gibt es für den Boden unter der Felsenbirne zu beachten? Muss der Boden unter dem Baum im Durchmesser der Krone unangetastet bleiben? Oder reicht eine kleinere Baumscheibe? Ist die Felsenbirne hier empfindlich (ist ja ein Flachwurzler)? Könnte man u.U. auch andere Pflanzen darunter setzen, wenn ja welche?
von einer Kundin oder einem Kunden , 5. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Felsenbirne ist zwar ein Herzwurzler, die Hauptwurzeln sind jedoch flach ausgebreitet. Sie können den Kies bis fast an die Pflanze heran ausbringen. Wichtig ist nur, dass keine Folie sondern etwas durchlässiges wie Vlies und den Kies kommt damit auch ausreichend Wasser in den Boden eindringen kann. Trotzdem sollte der Wurzelbereich unter der Krone nicht befahren werden da hier die Wurzeln doch stark leiden können. Aufgrund des stark durchwurzelten Oberbodens haben es Bodendecker oder andere Pflanze schwer sich hier zu behaupten. Sie müssen dann die Wasser- und Nährstoffversorgung sicher stellen. Ist der Boden aber licht genug (ausreichend Sonne) kann man hier auch Pflanzen setzen.
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Antwort
Ich möchte Kupfer Felsenbirnen (mit Zierapfel Evereste und Flieder) in einer gemischten Hecke pflanzen und nach Möglichkeit auf Schnitt verzichten.
Als Pflanzabstand geben Sie 1m an. Nun frage ich mich, wenn der Strauch im Alter bis zu 5m breit werden kann, müsste ich die Felsenbirnen (und die anderen Sträucher) dann schneiden, oder können sie problemlos ineinander wachsen? Würde ein größerer Pflanzabstand mehr Sinn machen, wenn ich auf Schnitt verzichten möchte?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Pflanzen passen sich in der Regel immer der Umgebung an. Somit wachsen die Pflanzen ineinander und müssen nicht zwingend geschnitten werden. Damit sie sich aber gut verzweigen und einen Sichtschutz bilden, müssen sie in jungen Jahren und in größeren Abständen im Alter geschnitten werden.
Der Pflanzabstand richtet sich nach der Geduld des Betrachters. Sie können die Pflanzen auch gerne weiter auseinander pflanzen.
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Antwort
Bei mir steht die Felsenbirne in der gemischten Hecke. Seit einem Jahr, sie ist also noch jung und 1 Meter hoch. Ist es besser sie zu versetzen und ihr eine Einzelstellung zu bieten? Z.B. in der Mitte des Rasens? Vormittags Sonne, nachmittags Schatten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 8. March 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Beides ist möglich. Sie können die Pflanze als Einzelstellung auf den Rasen pflanzen, damit sie sich ausbreiten und optimal entwickeln kann oder Sie belassen die Pflanze in der Hecke und schneiden Sie regelmäßig zurück. An beiden Standorten kann sie wachsen.
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Antwort
Ich habe vor einem Jahr eine Kupfer Felsenbirne gepflanzt. Sie ist ca. 1 Meter hoch. Ich will sie jetzt aus Platzgründen an einen anderen Ort versetzen. Kann ich sie jetzt versetzen oder soll ich damit bis Herbst warten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 6. March 2017
Antwort von
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Die Pflanzzeit hat begonnen und die Pflanze kann in den nächsten zwei Wochen noch verpflanzt werden. Sie müssen nicht bis zum Herbst warten.
Achten Sie nach dem Umpflanzen auf eine gute Wasserversorgung und einen guten Boden.
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Antwort
Ich würde diese Felsenbirne gerne in eine Blühhecke mit den Schneeball Roseum und einer Kolkwitzie pflanzen. Ich bin mir aber unsicher, ob sie als Heckenpflanze geeignet ist?
von einer Kundin oder einem Kunden , 22. February 2017
Antwort von
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Die Pflanze eignet sich sehr gut als Heckenpflanze. Berücksichtigen Sie aber bitte die Wuchsbreite und Wuchshöhe. Ist die Pflanze dann noch immer geeignet, können Sie sie anpflanzen. Die Pflanze ist gut schnittverträglich und bildet einen guten Sichtschutz.
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Antwort
Welcher Abstand sollte beim Pflanzen zur Hauswand eingehalten werden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. February 2017
Antwort von
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Wenn die Pflanze 3 Meter breit wird, empfehlen wir einen Abstand von mindestens 150 cm einzuhalten. Gerne mehr, um eine Berührung zu vermeiden.
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Antwort
Ich habe zwei Kupfer Felsenbirne im Garten, eine ist dreistämmig, die andere hat nur einen Stamm. Beide sind ca. 1,8-2 m hoch. Wie funktioniert denn das Aufasten? Ich hätte gern, dass die Pflanzen erst ab einer Höhe von ca. 3m ihre Kronen bilden. Entwickeln sich bei der einstämmigen Kupfer Felsenbirne noch weitere Triebe von unten, oder sollte ich sie gleich zum Hochstamm erziehen (eben mit nur einem Stamm). Ich hätte natürlich gerne ein stimmiges Gesamtbild. Sie stehen sich im Garten schräg gegenüber.
von einer Kundin oder einem Kunden , 22. October 2016
Antwort von
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Da die Pflanzen bereits so groß sind, werden Sie die einstämmige Pflanze nicht mehr zu einer mehrstämmigen Pflanze umerziehen können. Es sei denn, Sie schneiden die Pflanze auf mindestens einen Drittel zurück, damit sie sich im unteren Bereich verzweigt.
Wollen Sie die Pflanzen aufasten, schneiden Sie die Seitentriebe bis an die Hauptstämme zurück. Die beste Zeit für das aufasten ist im März. Ein Drittel der Krone bleibt stehen. Je höher die Krone wächst, je mehr können Sie aufasten, bzw. wegschneiden.


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