Sanddorn 'Friesdorfer Orange'

Hippophae rhamnoides 'Friesdorfer Orange'

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  • selbstfruchtend
  • frosthart
  • wind- und salzfest
  • Frucht enthält viele Vitamine

Wuchs

Wuchs sparrig
Wuchsbreite 200 - 250 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 40 cm/Jahr
Wuchshöhe 200 - 300 cm

Blüte

Blüte unscheinbar
Blütenfarbe grünlichbraun
Blütenform schalenförmig
Blütezeit Anfang April - Mai

Frucht

Erntezeit September
Frucht orangerot
Fruchtschmuck
Genussreife September
Geschmack säuerlich

Blatt

Blatt lanzettlich

Sonstige

Besonderheiten gut frosthart und windfest, kann Wurzelausläufer bilden
Boden sandig-kiesig
Standort Sonne
Verwendung Saft, Marmelade, Gelee
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Ein Gehölz mit Genusspotenzial! Das Besondere an dieser Pflanze sind ihre äußerst dekorativen und essbaren Früchte. Zu ihren natürlichen Standorten gehören magere Sanddünen in Küstenregionen sowie kiesige Flussauen und alpine Schotterflächen an Flussufern. Seinen großen Auftritt hat der Sanddorn 'Friesdorfer Orange' (bot. Hippophae rhamnoides 'Friesdorfer Orange') ab August, wenn er seine intensiv orangefarbenen Früchte entwickelt. Zwischen Blütensträuchern wie Weigelien, Falschem Jasmin oder Deutzien sorgt er für wunderschöne Kontraste. Bei ausbleibender Ernte bleiben die Beeren den ganzen Winter über an der Pflanze. Im Gegensatz zu anderen Sanddornarten, benötigt Hippophae rhamnoides 'Friesdorfer Orange' keine zweite Sorte als Befruchter. Auch seine Größe macht ihn zum geliebten Star in kleineren Gärten. Die farbenprächtigen Beeren sind ein spektakulärer Blickfang und roh verzehrt sind sie nicht so schmackhaft. Zu Marmeladen, Kompott oder Säften verarbeitet, ist es dann ein leckerer Vitaminspender.

Sanddorn 'Friesdorfer Orange' wächst als sommergrüner, dorniger, reich verzweigter Strauch mit unregelmäßiger Krone. Er erreicht Wuchshöhen von zwei bis drei Metern. Dabei ist er salztolerant, windfest und ertragreich. Die Blütezeit ist von April bis Mai. Aus den Blüten entwickeln sich ab August unzählige orangefarbene Beeren, die botanisch zu den Schein-Steinfrüchten zählen. Sie sind tropfenförmig, sechs bis acht Millimeter lang und sitzen dicht an dicht an den Zweigen. Das Fruchtfleisch ist mittelfest. Dieser Sanddorn benötigt kein weiteres Exemplar für einen Fruchtertrag. Dennoch lässt sich der Ertrag der Ernte durch eine weitere Pflanze deutlich erhöhen.

Sanddorn ist ein Sonnenanbeter und benötigt ausreichend Licht. Eine Beschattung durch größere Bäume ist nachteilig. Je sonniger der Standort sich gestaltet, desto mehr vitaminreiche Früchte sind zu erwarten Im heimischen Garten bevorzugt dieser schöne Strauch humusreiche und durchlässige Sandböden, die leicht feucht bis trocken sind. Zu nasse und lehmige Böden sind ungeeignet. Sandböden dagegen kann er problemlos besiedeln. Die beste Pflanzzeit für dieses Gehölz ist im Frühjahr. Der Boden ist jetzt ausreichend feucht, die Wurzeln wachsen gut an. Da dieser Strauch sich ausläuferbildend zeigt, bietet sich bei der Pflanzung das Verlegen einer entsprechenden Wurzelsperre an. So lässt sich eine unerwünschte Ausbreitung verhindern. Allerdings macht ihn sein ausladendes Wurzelsystems perfekt für die Hang- und Bodenbefestigung.

In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist gelegentliches Gießen ratsam. Sobald der Sanddorn nach einigen Wochen fest eingewurzelt ist, bereiten ihm Trockenphasen keine Schwierigkeiten. Er lebt in einer Symbiose mit sogenannten Strahlenpilzen, die im Boden leben und ihn mit Stickstoff versorgen. Das hilft ihm, in nährstoffarmen sandig-kiesigen Böden zu überleben. Zusätzlich bietet sich alle zwei Jahre im Frühjahr das Ausbringen einer dünnen Schicht Kompost an, die dem Sanddorn alle nötigen Nährstoffe liefert. Sein sparriger Wuchs lässt sich durch einen regelmäßigen Rückschnitt gut in Form halten. Mit den ersten nennenswerten Erträgen ist ab dem dritten Standjahr zu rechnen. Ab Mitte September sind die Früchte erntereif. Beim Ernten ist Vorsicht geboten, denn die Triebe sind mit unzähligen spitzen Dornen besetzt. Der beste Schutz besteht darin, die früchtetragenden Zweige abzuschneiden und für einige Tage einzufrieren. Danach lassen sie sich die kleinen Beeren leicht abschütteln. Gleichzeitig hat das Abschneiden der Triebe den Vorteil, dass die Sträucher von unten her nicht verkahlen. Im nächsten Jahr besticht Hippophae rhamnoides 'Friesdorfer Orange' erneut mit seinem farbenprächtigen Fruchtschmuck.
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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen

Sanddorn
Ist eigentlich noch zu früh für eine Beurteilung -im Herbst könnte ich mehr sagen
vom 21. March 2017,

Zufrieden wie immer!
Würden immer wieder über Baumschule Horstmann Pflanzen beziehen! Zu Fruchtertrag kann noch keine Bewertung abgegeben werden da Pflanzen noch nicht "tragen".
vom 9. July 2016,

schöner Sanddorn aber falscher Boden
Ich wusste das unser sehr lehmiger Boden eigentlich nicht gut für Sanddorn geeignet ist, habe es aber trotzdem probiert. Deshalb hat es lange gedauert bis er angewachsen ist, an Wachstum war bisher so gut wie nichts zu bemerken und auch Fruchtertrag hatten wir noch keinen. Aber ich habe die Hoffnung das sich jetzt im Frühjahr endlich was tut.
vom 25. March 2016, KeksvomMond aus Baunach

Gesamtbewertung

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63 Bewertungen
29 Kurzbewertungen
34 Bewertungen mit Bericht

96% Empfehlungen.

Detailbewertung

Fruchtertrag
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis
Pflanzengesundheit
Pflegeleicht

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Elze
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Sanddorn

Im Pflanzjahr waren schon einige wenige Früchte an den Sträuchern.
Man muss abwarten, wie sich die Büsche im Jahr entwickeln

vom 25. March 2016

Leupoldsgrün
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Sanddorn 'Friesdorfer Orange'

Sehr zufrieden,
gut angewachsen, hat den Winter gut überstanden, treibt gut ins Holz. Fruchtstände
viel, - wurden aber entfernt, dass die Pflanze erst einmal gut ins Holz treibt, waren aber
viel versprechend.

vom 24. April 2015

Lauchheim
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Sehr guter Baum

sehr gut angewachsen trotz lehm boden
fruchtertrag kann ich noch nix sagen da erst letztes jahr im frühjahr gesetzt

vom 19. April 2015

Ludwigsfelde
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Sehr gut entwickelt

Nach einem Jahr hat sich der Sanddorn sehr gut entwickelt. Im ersten Jahr konnte ich genau eine Beere ernten ;)
Er ist schon einige Zentimeter gewachsen und ich hoffe auf reichhaltigen Ertrag in diesem Jahr.

vom 13. April 2015

Insel Poel
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Bin sehr zufrieden

Habe jetzt das 2. Jahr Pflanzen gekauft. Verpackung perfekt, Schneller Versand, Ware ok. Ich werde wieder bei Horstmann kaufen.
vom 8. April 2015

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich will eine Sanddornhecke pflanzen, ca. 15 m lang. Wie viele Pflanzen brauche ich da?
Ich lebe im Brandenburger Land, die sogenannte Sandbüchse Deutschlands.
von einer Kundin oder einem Kunden , 19. February 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Wird die Pflanze als Hecke angepflanzt, empfehlen wir 2 Pflanzen pro Meter anzupflanzen. So erhalten Sie schnell einen ausreichenden Sichtschutz. Die Pflanzen dürfen und sollen in dem Fall zusammen wachsen.
1
Antwort
Wie ist der Wasserbedarf des Sanddorns, was für ein Wurzelsystem hat er und wie schnittverträglich ist er?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin , 4. June 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Sanddorn ist äußerst vielseitig, er verträgt feuchte Standorte, kommt aber auch sehr gut mit trockenen Standorten zurecht. Je sandiger und trockener der Boden, desto weitstreichender ist das Wurzelsystem und desto tiefer dringt es auch in den Boden ein. Sanddorn zählt in seiner Ursprungsform zu den Pioniergehölzen und gilt auch als äußerst schnittverträglich.
1
Antwort
Hallo,

Selbstfruchtbar ???

Braucht der keine Männliche Pflanze bei sich ?
von einer Kundin oder einem Kunden , 18. February 2012
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Ja, er ist tatsächlich selbstfruchtbar. Wir empfehlen für einen besseren Ertrag eine weitere 'Friesdorfer' oder eine männliche Pflanze dazu zupflanzen.


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