'Mirabelle von Nancy', 'Doppelte Mirabelle'

Prunus 'Mirabelle von Nancy'

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  • selbstfruchtbar und guter Pollenspender
  • Frucht fast kugelrund, gut steinlösend mit gelber Fruchtschale, sonnenseits leicht rötlich
  • sehr süß, mäßig saftig mit festem Fruchtfleisch
  • sehr gut für den Frischverzeht, zum Einkochen, Backen und für die Brennerei
  • sehr wüchsig, benötigt daher Platz für eine gute Entwicklung, warme Standorte empfehlenswert

Wuchs

Wuchs mittelstark
Wuchsbreite 200 - 400 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 50 cm/Jahr
Wuchshöhe 300 - 500 cm

Frucht

Erntezeit Mitte August - Ende August
Frucht klein, gelb, mäßig saftig, süß und würzig, steinlösend
Fruchtfleisch mittelfest
Genussreife Mitte August - Ende August
Geschmack süß

Blatt

Blattgesundheit
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Sonstige

Besonderheiten reich tragend, gut steinlösend, guter Pollenspender
Boden feucht, nährstoffreich, durchlässig
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Konservierung, Frischverzehr, Brennen
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In einer hellgelben bis rötlichen Farbgebung strahlen die Früchte im Spätsommer in einer übermächtigen Vielzahl von den schlanken Zweigen dem Betrachter entgegen. Sie scheinen regelrecht danach zu rufen, endlich verzehrt zu werden. Ob als Gartenobstbaum oder als Kübelpflanze auf der Terrasse oder dem Balkon, die 'Mirabelle von Nancy' gilt als die wertvollste und bekannteste Mirabellensorte überhaupt und lädt gern zum Naschen ihrer köstlich süßen Früchte ein. Diese können sowohl für den Frischverzehr als auch zum Backen, Einkochen und Schnapsbrennen verwendet werden. Neben ihren Früchten überzeugt diese Mirabelle ebenso mit ihrem kräftigen und fein verzweigten Wuchs sowie ihrem geringen Pflegeanspruch.

Wenn ein König von Asien nach Frankreich reist

Die 'Mirabelle von Nancy' gehört zur Familie der Rosengewächse und trägt viele Namen. Unter anderem wird sie zugleich als 'Mirabelle aus Nancy', 'Nancy Mirabelle', 'Doppelte Mirabelle' und 'Goldfarbige Pflaume' bezeichnet. Sie findet ihren Ursprung in Asien, wo sie aus 2 verschiedenen ursprünglichen Pflaumensorten hervorging. In Asien wurde sie vom französischen König Renè von Anjou im 15. Jahrhundert entdeckt und auf seiner Rückreise in seine Heimat Frankreich mitgeführt. In Frankreich wurde diese Sorte dann ab 1490 vermehrt angebaut. In Deutschland wurde sie um 1750 eingeführt und ganz Mitteleuropa eroberte sie schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Geschichte im Hinterkopf wird nachvollziehbar, weshalb sie in ihrem Namen die Bezeichnung einer französischen Stadt trägt. In der Stadt Nancy, die sich in Lothringen befindet, wird die 'Mirabelle von Nancy' seit langer Zeit angebaut und hat daher dort ebenso ein besonders hohes Vorkommen.

Stark, kräftig und dennoch feingliedrig

Das Wuchsverhalten ist selbst in der Strauch- und Buschform stark und kräftig. Anfangs nimmt er im Jahr zwischen 50 und 100 Zentimeter an Größe zu. Im Laufe der Zeit nimmt die Wuchsgeschwindigkeit zwar ab, erreicht als Busch jedoch immerhin eine Höhe von bis zu 5 Metern und eine Breite zwischen 2 und 4 Metern. Durchschnittlich wird die Mirabelle als Busch 300 Zentimeter hoch und 250 Zentimeter breit. Der Wuchs verläuft aufrecht und gut verzweigt, während die Krone breit und locker ausgebildet wird. Im Alter hängen einige Zweige über und der Wuchs wirkt attraktiv ausladend.

Die Wurzeln von Prunus 'Mirabelle von Nancy' bilden sich nicht nur recht flach im Boden aus, erhalten mit Hilfe einiger tiefer in das Erdreich wachsenden dennoch einen guten Halt. Aus ihnen ragt ein stabiler und verholzter Stamm an der Oberfläche empor, der eine braune und relativ tief gefurchte Rinde besitzt. Von ihm gehen viele Äste mit schlanken Zweigen aus. An den Zweigen befinden sich die vielen Blätter. Sie werden zwischen 3 und 8 Zentimeter lang und bis zu 5 Zentimeter breit. Ihre Form ist lanzettlich-eiförmig bis oval-elliptisch. Am Rand sind die einzelnen Blätter ganz fein und stumpf gezahnt, während sie zu ihrem Ende hin harmonisch zugespitzt verlaufen. Ihre Farbe liegt zwischen einem Mittel- und einem Grasgrün, während die Unterseite etwas heller gefärbt ist. Im Herbst verwandelt das Laubwerk sein Antlitz und nimmt eine gelbliche bis bräunliche Farbe an, bevor die Blätter zum Winter hin schließlich langsam abgeworfen werden.

Ein weißes Meer aus Blütenbüscheln

Bereits recht früh beginnt für die 'Mirabelle von Nancy' die Blütezeit. Sie erstreckt sich zwischen Anfang April bis etwa Ende April. In dieser Zeit öffnen sich aus den bräunlich-rötlich gefärbten Knospen die kurz gestielten, schalenförmigen Blüten. Sie sitzen je zu zweit oder dritt in Büscheln zusammen und weisen 5 nicht miteinander verwachsene Kronblätter auf. Die Kronblätter haben eine reinweiße Farbgebung und die filigranen Staubfäden in der Mitte weisen eine hellgelbe Farbe auf. Die Blüten erscheinen so zahlreich, dass es wirkt, als sei die gesamte Krone von wattebauschartigen Schneeflocken übersät. Ein wahrlich einzigartiger und willkommener Anblick im April, wenn viele andere Gewächse noch längst nicht blühen.

Kleine gelbrot leuchtende Sonnen

Ihren Höhepunkt erreiche die 'Mirabelle von Nancy' ab Mitte August, denn dann reifen ihre scheinbar unzähligen Früchte heran. Sie können von August bis Mitte September geerntet werden, je nachdem wie die klimatischen Bedingungen sind und die Wetterverhältnisse in den vergangenen Wochen auf die Früchte einwirkten. Die einzelnen Früchte sitzen an den bis zu 2 Zentimeter langen Stielen und sind zwischen 2 und 5 Zentimeter groß. Ihr Gewicht schwankt zwischen 7 und 11 Gramm. Damit können sowohl ihre Größe als auch ihr Gewicht mit denen von Süßkirschen verglichen werden. Ihre Form ist rundlich-oval und zum Stielende hin sind sie leicht abgeplattet. Ihre Schale ist relativ fest, glatt und weich und besitzt einen hellgelben Grundton. Zur Sonnenseite sind die Früchte rötlich gefleckt bis verwaschen. Mit dieser Farbgebung wirken sie wie kleine strahlende Sonnen und verleihen der 'Mirabelle von Nancy' einen höchst dekorativen Wert.

Doch wer liebt es schon, knackige und farbenfrohe Früchte bloß anzusehen? Die Augen werden immer größer und der Magen macht sich schon bald bemerkbar, denn er möchte gern in den Genuss dieser kleinen Köstlichkeiten kommen. Beim Verzehr tritt das feste goldgelbe Fruchtfleisch zutage und offenbart in der Mitte der Frucht einen kleinen Stein, der sich gut lösen lässt. Der Geschmack dieser Mirabellen ist angenehm süß, aromatisch und fruchtig. Nach der Vollreife sind sie ein wenig mehlig. Durch den hohen Traubenzuckergehalt scheint der darin enthaltene Zucker auf der Zunge regelrecht dahinzuschmelzen. Die vitaminreichen Mirabellen halten sich bis zu 6 Wochen und können neben dem Frischverzehr zum Backen von Kuchen, Einkochen von Konfitüre und Marmelade sowie zur Herstellung von Mirabellenbrand verwendet werden. Darüber hinaus lassen sie sich bestens trocknen und können selbst im Winter dann noch als Trockenobst genossen werden.

Die sonnige Seite des Lebens im Visier

Der ideale Standort ist für die 'Mirabelle von Nancy' meist schnell gefunden. Sie bevorzugt eine sonnige bis halbschattige Lage. Die Sonne liegt ihr grundsätzlich am Herzen und sie behält sie am liebsten im Auge. Weiterhin steht sie am liebsten warm und geschützt. Grundsätzlich gilt bei der Wahl des Standorts: Je sonniger der Standort ist, desto intensiver wird sich im Sommer der Geschmack der Früchte ausbilden. Ein schattiger Standort sollte bei diesem Baum nicht gewählt werden, denn an so einem fehlt es an Licht und Wärme, zwei Komponenten, die bedeutsam für die Entwicklung der Blüten und Früchte sind. So würde sich ein guter Standort zum Beispiel im Garten im Freiland, an einer Terrasse oder an einem Beet befinden. Dort kann diese Pflanze sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen gut zur Geltung kommen.

An den Boden stellt dieses Gewächs ebenfalls nur wenig Ansprüche. Da es sich hierbei meist um einen großen Busch oder kleinen Baum handelt, sollte der Boden tiefgründig genug sein, damit er seine Wurzeln gut ausbreiten kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, einen lockeren und durchlässigen Boden auszuwählen. Solch eine Bodenbeschaffenheit verhindert bzw. vermindert die Gefahr für das Entstehen von Staunässe, die dem Wurzelwerk auf Dauer schaden kann. Des Weiteren zieht die 'Mirabelle von Nancy' einen humosen, nährstoffreichen und feuchten Boden vor. Wird ihr all dies zur Verfügung gestellt, so wird sie sich von ihrer ausgesprochen dankbaren Seite zeigen und eine Fülle an Früchten liefern.

Entgegenkommend und dankbar

Beim Anpflanzen der 'Doppelten Mirabelle' sollte beachtet werden, dass ihr genügend Platz zur Verfügung gestellt wird. Bei einer Gruppenpflanzung gilt es darauf zu achten, einen Abstand von mindestens 4 Metern zwischen den einzelnen Exemplaren einzuhalten, damit sie sich in ihrem Wuchs nicht gegenseitig behindern. Grundsätzlich kann das Pflanzen einer Containerpflanze ganzjährig erfolgen. Wichtige Voraussetzung ist allerdings, dass zu dieser Zeit kein Frost herrscht. Nachdem ein tiefes Erdloch ausgehoben wurde, wird die Erde darin etwas gelockert und der Wurzelballen wird in das Erdloch gesetzt. Beim Auffüllen mit Erde sollte beachtet werden, dass sich die Veredelungsstelle der Mirabelle frei über der Erde (etwa 5 bis 10 Zentimeter) befindet. Bei jungen Bäumen ist es ratsam, diese an einen Pfahl anzubinden, bis sie sich gut eingewurzelt und einen sicheren Halt verschafft haben.

Im Grunde benötigt die 'Mirabelle von Nancy' nur wenig Pflege. Der Zeitaufwand ist gering, da sie ebenso gut allein zurechtkommt. In längeren Trockenperioden und vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte sie regelmäßig gewässert werden. Ansonsten ist das Gießen eher zweitrangig. Das Düngen sollte nur sparsam geschehen. Insbesondere im ersten Jahr ist es nicht notwendig, diesen Baum mit Dünger zu versorgen. Weiterhin ist es nicht erforderlich, diese Mirabelle mit einem Winterschutz zu versehen, denn sie ist robust, winterhart und kommt daher mit Frostperioden gut zurecht.

Wesentlich bedeutender ist ein regelmäßiger Schnitt. Junge Bäume sollten nur minimal geschnitten und ältere Bäume können radikaler mit einem Schnitt versehen werden. In den ersten zwei Jahren sollte jedoch von einem Schnitt abgesehen werden. Später ist es empfehlenswert, die Pflanze nach der Ernte auszulichten. Dies bewirkt zum einen, dass die Blühfreudigkeit erhalten bleibt und zum anderen dass der Wuchs angeregt wird, damit die Krone nicht überaltert. Von November bis Februar wäre beispielsweise der ideale Zeitpunkt, die 'Mirabelle von Nancy' an frostfreien Tagen mit einem kräftigen Rückschnitt zu versehen. Dichtstehende Triebe werden dabei entfernt und zweijähriges Holz kann eingekürzt werden.

Mit ihren unwahrscheinlich aromatisch-süßen Früchten, die in einer überwältigenden Fülle erscheinen, überzeugt die 'Mirabelle von Nancy' schnell den Gaumen. Die Früchte sind nicht nur kulinarisch wertvoll, sondern stellen eine ansehnliche und farbenfrohe Zierde dar. Des Weiteren besticht diese Pflanze mit ihrem kräftigen und viel verzweigten Wuchs, dem im Herbst dekorativ gefärbtem Laubwerk und ihren reinweißen Blüten, die im Frühjahr einen herrlichen Duft ausströmen. Alles in allem ist Prunus 'Mirabelle von Nancy' ein robuster und pflegeleichter Baum, auf den ein Gärtner nur schweren Herzens wieder verzichten würde.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Voll zufrieden
Baum gut angewachsen, aber noch im ersten Standjahr, daher kein Fruchtertrag, hat im ersten Frühling auch nicht geblüht.
vom 22. Oktober 2016,
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Mirabelle
Anwuchs gut, wie die Früchte schmecken kann ich nicht beurteilen, da noch keine Dran waren
vom 16. Oktober 2016,
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Fruchtertag
Kein Fruchtertag nach der Pfanzeit von einem Jahr.
vom 11. August 2016,

Gesamtbewertung

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118 Bewertungen
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57 Bewertungen mit Bericht

96% Empfehlungen.

Detailbewertung

Anwuchsergebnis
Pflegeleicht
Pflanzengesundheit
Pflanzenwuchs
Fruchtertrag

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Gudensberg

buero57@gmx.de

Letztes Jahr gepflanzt.
Hat natürlich noch keine Früchte.
Bin gespannt auf diesen Sommer mit dem Baum.

vom 15. April 2016

Filsum
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Mirabelle von Nancy

Innerhalb von nicht mal einem Jahr hat die mirabelle ihre Größe mehr als verdoppelt. Früchte hat sie bisher natürlich noch nicht getragen, bin aber sehr zuversichtlich, dass es nächstes Jahr soweit sein wird.
vom 11. November 2015

Henstedt-Ulzburg
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Sehr leckere Früchte!

Auch wenn das Bäumchen noch sehr klein ist, hat es doch im ersten Jahr bereits eine handvoll Früchte produziert. Sehr lecker!
vom 8. Oktober 2015

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Mirabelle

ich kann sie aus hervorragend beurteilen. der
baum ist gesund,kräftig im wuchs, wunderschöner aufbau und einfach ein
prachtbaum. es ist alles perfect, und auch die beratung ließ überhaupt
keine wünsche übrig. ich kann und werde sie bestens weiterempfeheln, soweit
sie damit einverstanden sind.

vom 20. Juli 2015

Siegen

Mirabelle von Nancy

Auf Grund des jungen Alters ist naturgemäß noch kein Fruchtertrag vorhanden. Wir freuen uns jeden Tag über den schönen Baum!
vom 2. Juli 2015

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Wie lange muß ich rechnen, bis die von ihnen angebotene Mirabelle von Nancy Früchte trägt? Manche sprechen von 5-6 Jahren?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin , 30. November 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Wir verkaufen Ihnen zwei bis dreijährige Pflanzen, die bereits auf einem optimalen Standort, nach dem 2. oder 3. Standjahr Früchte ausbilden. Für die Befruchtung sind aber Bienen und Insekten notwendig. Zudem muss die Pflanze für die Blütenbildung auch ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.
1
Antwort
Ich würde gerne wissen, ob es sich um einen Busch handelt. Ihre bisher gegebenen Antworten sind leider widersprüchlich. Bei der Mirabelle von Nancy schreiben Sie: "Wir bieten unser Obst nur in der Buschform an, daher auch die geringe Stammhöhe von 40-60 cm", während Sie bei der Mirabelle Bellamira (ebenfalls Obst und Stammhöhe 40-60 cm) schreiben:"Hierbei handelt es sich um ein Obstbaum. Er hat eine Stammhöhe von 40-60 cm".
von einer Kundin oder einem Kunden aus Schöneiche , 23. August 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Alle Obstbäume werden in den Baumschulen in drei Größen gehandelt.
1: Busch = Stammhöhe 40-60 cm
2: Halbstamm = Stammhöhe 80-120 cm
3: Hochstamm = Stammhöhe 2 m
Alle genannten Größen sind Bäume. Es sind Bezeichnungen die mit Maßen angegeben werden. Ein angegebener Busch ist auch ein Baum, mit einer Stammhöhe von 40-60 cm. Wir bieten nur die Buschform an. Halbstämme und Hochstämme erhalten Sie nicht in unserem Haus.
1
Antwort
Ist diese Mirabellensorte für ein Spalier geeignet bzw. auf eine schwachwüchsige Unterlage veredelt?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. März 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Mirabellen wachsen, wie fast alles an Steinobst, recht stark zum Licht. Daher sind Mirabellen auch für das Anziehen am Spalier nicht so gut geeignet. Mit hohem Schnittaufwand bekommt man sie aber auch in eine Spalierform, es muss hier besonders in den ersten Jahren regelmäßig geschnitten werden.
1
Antwort
Handelt es sich bei dieser Mirabelle um einen Busch, Halb- oder Hochstamm?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Heilbronn , 11. Oktober 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Wir bieten unser Obst nur in der Buschform an, daher auch die geringe Stammhöhe von 40-60 cm.
1
Antwort
Auf den Früchten bilden sich bräunliche Flecke, handelt es sich um normale Pigmentierung oder um Rost o. ähnliches?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Niedersachsen , 31. August 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Von hier aus kann man es nicht beurteilen. Es können Druckstellen sein, aber auch eine leichte Berostung. Bei Reife können auch Insekten wie die Wespen hier anfangen zu fressen, aber auch die Pflaumenmade kann hier ihr Unwesen treiben.
Normal ist aber für die Nancy, dass sie sonnenseits rötliche bis violette Punkte bekommt, die etwas verwaschen aussehen.
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Antwort
Ich habe bei Ihnen ein Mirabellenbäumchen Nancy im März gekauft und gepflanzt, es hatte dann bald grüne Triebe. Etwa zwei Wochen später lag unten am Stamm ein wenig Holzmehl, ich konnte aber keine Schäden feststellen. Dann wurden die jungen Triebe braun und sind ganz abgestorben. Seit drei Wochen tut sich gar nichts mehr. Nun habe ich winzige Bohrlöcher im Stamm gefunden (ca. 2mm dick). Was sind das für Schädlinge und was soll ich tun? Habe von den drei Zweigen jeweils etwas abgeschnitten, es ist noch grünes unter der Rinde zu sehen.
von Stephanie , 17. Juni 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Hierbei handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Holzbock / Bohrkäfer. Diese bohren für ihren Nachwuchs Löcher in das Holz und legen ihre Eier hinein. Daher sollte man in erster Linie den Holzbock bekämpfen, um weiteren Befall zu vermeiden. Der Holzbock ist regional unterschiedlich stark verbreitet, hier im Norden Deutschlands ist er bisher (2015) weitgehend unbekannt.

Halten Sie den Boden ausreichend feucht, damit sich die Pflanze erholen kann.
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Antwort
Mir wurde schon mehrfach geraten, keine Mirabelle zu pflanzen, da die Bäume so stark Schosser bilden, dass man kaum drüber Herr wird.
Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Sorte?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hessen , 22. März 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Mirabellen sind sehr "wildwüchsig" und nicht mit "normalen" Obstbäumen wie Äpfel, Birnen, Kirschen usw. zu vergleichen. Diese sollten zudem nicht so stark geschnitten und eher ausgelichtet werden. Trotzdem ist ausreichend Platz für die Mirabelle einzukalkulieren, schließlich wird sie bis 5 m hoch und dabei um die 4 m breit. Bei ausreichend Platz ist die Mirabelle aber kein Problem und die "Schosser" bilden sich auch nur bei zu starkem Schnitt. Hier ist weniger Schnitt also eindeutig mehr Pflanze und auch weniger Folgearbeit.
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Antwort
Ich überlege mir, die Mirabelle von Nancy zu kaufen. Kann ich diese im Kübel ohne Bedenken auf meinen sonnigen Balkon stellen und sie in der Größe klein halten? 3-5m würden den Balkon sprengen. Ausserdem habe ich eine Frage zur Anfälligkeit von Krankheiten. Habe gelesen, dass die Bellamira da unempfindlicher ist. Welche ist denn süßer?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. August 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Geschmacklich ist die Nancy ungeschlagen, Bellamira bringt aber die größeren Früchte hervor, fast doppelt so groß wie die Nancymirabelle. Ich persönlich würde hier immer noch der Nancy den Vorzug geben. Bei einer Kübelhaltung ist es zudem wichtig, alle paar Jahr die Erde auszutauschen bzw. umzutopfen um so die Pflanze vor Bodenmüdigkeit, Krankheit und schlechter Fruchtbildung zu schützen. Durch Schnitt läßt sich die Mirabelle von Nancy dann auch kleiner halten.
1
Antwort
Kann eine Mirabelle im Allgäu auf einer Höhe von ca. 750 ü.N. noch gepflanzt werden oder ist das Klima für einen Ernteerfolg eher zu rauh?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. August 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Der Spätfrost ist das entscheidende, denn wenn die Blüten Frostschäden bekommen oder gar komplett verfrieren, geht das immer zu Lasten der Ernte bis hin zum Totalausfall. An einem geschützten Standort in Süd-West-Lage sollte sich die ansonsten robuste Mirabelle aber wohlfühlen.
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Antwort
Habe eine Mirabelle kurze Zeit im Kübel gehalten, dann nach unserem Umzug im Garten ausgesetzt. Der Standort ist sonnig und windgeschützt. Der Boden ist eher schwer. Der Baum ist gut angegangen. Dieses Jahr zeigen sich nach reicher Blüte viele Früchte. ALLERDINGS: sowohl letztes als auch dieses Jahr sieht das Blattwerk sehr krank aus. Die Blätter kräuseln sich stärkt bzw. rollen sich ein. Z.t. sehe ich auch Blattläuse, aber kann dies die alleinige Erklärung sein?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Düsseldorf , 1. Juni 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Von hier aus kann eine Pflanze und das Problem schlecht beurteilen. Da es aber in diesem Jahr über weite Strecken sehr sonnig und trocken war, dann hier ein Trockenschock vorliegen. Zudem trocknet der Wind dann noch das Blatt aus. Dies wird dann vom Rand her trocken - manchmal auch von der Spitze her - und rollt sich ein. Daher sollte frisch gesetzte Pflanzen im ersten Standjahr immer einen Gießring bekommen (Erdwall um die Pflanze herum). So kann man auf einfache Art durchdringend Gießen und das Gießwasser kann nicht seitlich ablaufen. Zudem ist ein beschatteter Boden im Sommer immer vorteilhaft. Dies kann schon mit Rasenschnitt oder einer Mulchschicht erreicht werden.


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