Hainbuche / Weißbuche

Carpinus betulus

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Fotos (10)
  • heimisches Wildgehölz
  • ideal für Hecken, verträgt auch Schatten
  • sehr schnittverträglich mit hohem Ausschlagsvermögen
  • trockenes Laub hält oft bis zum Frühjahr
  • anspruchsloser Herzwurzler, winterhart und robust

Wuchs

Wuchs aufrecht, dicht, herabhängende Äste
Wuchsbreite 60 - 750 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 35 cm/Jahr
Wuchshöhe 300 - 1400 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelb
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit April - Mai

Frucht

Fruchtschmuck nein

Blatt

Blatt wechselständig, eiförmig
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe frischgrün, im Herbst leuchtend gelb

Sonstige

Besonderheiten sehr gut schnittverträglich, Blätter bleiben lange haften, robust, winterhart
Boden nährstoffreiche Gartenböden
Heimisch
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Heckenpflanzung
Wurzelsystem Herzwurzler
Themenwelt Garten-Neueinsteiger
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Sie zählt zu den beliebtesten und vielseitigsten Heckenpflanzen überhaupt. Durch ihren aufrechten und buschigen Wuchs bildet sie einen idealen Sichtschutz und hält Lärm, Staub und Wind gekonnt fern. Darüber hinaus wirkt sie durch ihre bis über den Winter an den Zweigen haftenden Blätter zierend und setzt durch das wunderschön goldgelb gefärbte Herbstlaub aufregende Akzente in ihr Umfeld. Als wäre dies nicht überzeugend genug, besticht die Hainbuche außerdem mit ihren wolligen Kätzchenblüten. Doch es ist nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern der pflegeleichte Charakter, der diese Gartenpflanze so wertvoll macht.

Der Millionen Jahre alte Riese

Die Hainbuche, die die botanische Bezeichnung Carpinus betulus trägt, zählt entgegen vieler Annahmen nicht zu Pflanzenfamilie der Buchengewächse, sondern zur Pflanzenfamilie der Birkengewächse. Hierzulande wird dieser Baum aufgrund seines weißen Holzes oft als Weißbuche bezeichnet. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mitteleuropa und wächst am liebsten in im Tiefland und Hügelland in Auwäldern und typischen Laubwäldern. Dies vollzieht sie bereits seit rund 10 Millionen Jahren und sie kann daher als alte Baumart bezeichnet werden. Im Jahre 1996 erhielt die Hainbuche die Auszeichnung "Baum des Jahres", wobei vor allem ihr frostharter (bis zu -30 °C) , hitzeverträglicher, pflegeleichter und robuster Charakter überzeugte.

Kraftvoll und geschwind erobert sie sich die obersten Wipfel

Grundsätzlich ist die Carpinus betulus ein mittelgroßer Laubbaum, der im Jahr durchschnittlich zwischen 40 und 60 Zentimeter an Größe zunimmt. Seine Wuchsgeschwindigkeit kann somit als langsam bis mäßig beschrieben werden. Dabei erreicht die Pflanze im Laufe ihres bis zu 150 Jahre alten Lebens eine Höhe von bis zu 20 m. In der Breite nimmt die Weißbuche einen Raum zwischen 6 und 8 m ein. Ihr Stamm wächst häufig krumm und ist recht kurz gehalten. Die daraus hervorgehenden Äste verlaufen aufrecht als auch gern schräg. Die Zweige sind ausgebreitet waagerecht bis leicht überhängend, während eine eiförmige bis breit-runde und relativ flache Krone das Gesamtbild ansehnlich abrundet. Insgesamt wirkt der Wuchs der Hainbuche aufrecht, mittelgroß, buschig und dicht.

Als Herzwurzler steckt die Weißbuche ihre Wurzeln recht tief in das Erdreich hinein. Dabei sind die strahlenförmig verlaufenden Wurzeln durchsetzungsstark und erobern schnell ihr Revier. An der Oberfläche geht dann der bis zu einen Meter dicke Stamm hervor. Dieser ist mit einer glatt verlaufenden und blass silbergrauen Rinde versehen. Junge Triebe besitzen dagegen eine glänzend braune und leicht behaarte Rinde. Das unter der Rinde verborgene Holz ist fest, hart, zäh und dicht. Es gilt als eines der härtesten Hölzer aller hierzulande heimischen Baumarten.

Von Grün, über Gelb zu Braun - ganzjährig schmückend

Um die einzelnen Zweige sind die Blätter der Hainbuche wechselständig an bis zu 1,5 Meter langen Stielen angeordnet. Sie werden zwischen 2 und 4 Zentimeter breit und 4 bis 10 Zentimeter lang und weisen eine lanzettliche bis elliptische Form auf. Weiterhin sind sie auffällig gefaltet, zum Ende hin zugespitzt und am Rand doppelt gesägt. Vom Frühjahr bis Mitte Oktober weisen sie eine dunkelgrüne Farbe auf, die an der Unterseite etwas heller ist und von feinen Haaren übersät wird. Dieses Grün verwandelt sich dann allmählich in ein Goldgelb bis Gelborange, um sich bis zum Winter zu einen Braunton zu entwickeln. Das Besondere an diesem Laubwerk ist, dass es den kalten Temperaturen bis in den Winter hinein strotzt und im Gegensatz zu dem Laubwerk anderer Bäume lange an den Zweigen haften bleibt.

Buschige Kätzchen, die schon bald das Fliegen lernen

Im April beginnt die Blütezeit von Carpinus betulus und dauert gewöhnlich bis in den Mai hinein an. Die Blüten scheinen meist zusammen mit den frisch ausgetriebenen Blättern und überzeugen durch ihr hinreißendes Antlitz. Da diese Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten besitzt, wird die gesamte Baumkrone mit vielzähligen und sich gegenseitig befruchtenden Blüten eingehüllt. Die männlichen Blüten erinnern an gelbliche Kätzchen, sind circa 4 bis 7 Zentimeter lang und hängen schlaff an den Zweigen herunter. Die weiblichen Blüten sind hingegen eher grünlich und ungefähr 3 Zentimeter lang.

Nachdem sich die Blütezeit ihrem Ende zugeneigt hat, bilden sich die Früchte heraus. Diese sind geflügelt und hängen an verlängerten Ähren an den Zweigen. Zwischen August und September reifen sie aus. Circa einen Monat später lösen sich die Früchte dann von den Stielen ab und werden mit ihren Flügeln fortgetragen. Die einzelnen Nussfrüchte sind oval, gerippt und einsamig. Sie werden gern von Vögeln und Nagetieren verspeist und stellen für diese vom Herbst bis in den Winter eine begehrte Nahrungsquelle dar.

Anpassungsfähig und genügsam

An den Standort stellt die Hainbuche / Weißbuche lediglich geringe Ansprüche, denn sie ist äußerst anpassungsfähig. Wohl fühlt sie sich in einer halbschattigen Lage. Sie kommt jedoch in der Sonne und im Vollschatten gut zurecht und kann dort einen kräftigen Wuchs ausbilden. Somit lässt sich sagen, dass die Pflanze an beinahe jeden Standort, egal ob kühl oder warm, gepflanzt werden kann. Die Hainbuche ist darüber hinaus windfest und verträgt Hitzeperioden dank ihres tiefen Wurzelwerks ausgesprochen gut. Bei einem sonnigen Standort und längeren Hitzeperioden sollte allerdings darauf Wert gelegt werden, dass der Boden ausreichend feucht gehalten wird.

Zur Standortwahl gehört nicht nur die Lage, sondern der Boden dazu. Grundsätzlich bevorzugt die Hainbuche einen lockeren und durchlässigen Boden. Eine solche Bodenqualität verhindert, dass sich Staunässe ansammelt, die dem Wuchs und dem Wohl der Pflanze auf Dauer Schaden zufügen kann. Des Weiteren würde der Carpinus betulus ein tiefgründiger, humusreicher und lehmiger Boden zugutekommen. Idealerweise wird dieser mäßig trocken bis feucht gehalten und weist einen leicht sauren bis alkalischen pH-Wert auf.

Die Hainbuche kann in vielen Bereichen gut zur Geltung kommen. So eignet sie sich zum Beispiel gut, um Hänge zu befestigen, um Wälder zu bepflanzen und um Parkanlagen und Hausgärten optisch aufzuwerten. Des Weiteren kann sie aufgrund ihres gut verzweigten Wuchses und dichten Laubwerks als Lärmschutz- und Windschutzgehölz dienen und als Sichtschutz seinen Zweck gut erfüllen. Wenn sie als Sichtschutz beispielsweise als Heckenpflanze herangezogen wird, dauert es meist zwischen 2 und 4 Jahren, bis ihr Wuchs dazu ausreichende Maße angenommen hat. Dazu kann sie an eine Straße gepflanzt werden, denn eine verschmutzte Luft macht ihr nicht viel aus. Egal wie und wo sie gepflanzt wird, gern suchen Vögel und manche Kleinsäuger hinter ihrem dichten Laub Schutz und nutzen das Gewächs als Brutplatz.

Das Leben mit der Weißbuche

Generell ist es empfehlenswert, einen solch kräftigen Baum wie die Weißbuche nicht von selbst aufzuziehen, sondern vorgezogene Jungbäume aus Baumschulen zu verwenden. Beim Anpflanzen sollte jedoch darauf Wert gelegt werden, das 2 bis 4 Pflanzen pro Meter in die Erde gesetzt werden, wenn die Hainbuchen eine Hecke gestalten sollen. Wird die Carpinus betulus dagegen angepflanzt, um später einen großen Baum zu erhalten, sollte ihr ausreichend Platz gewährt werden. Zu den Nachbarpflanzen sollte ein Mindestabstand von 4 Meter eingehalten werden.

Beim Anpflanzen an sich wird zunächst ein Standort gewählt, der eine ausreichend tiefgründige Erde aufweist. Dann wird ein Pflanzloch ausgehoben, das fast doppelt so tief und groß wie der Wurzelballen der Jungpflanze ist. Bevor die Pflanze dort hineingesetzt wird, wird zunächst aufgelockerte Erde in das Loch gegeben. Die aufgelockerte Erde verhindert, dass die Wurzeln gestaucht werden. Als nächstes wird die Pflanze in das Loch gestellt und mit reichlich Erde bedeckt. An der Oberfläche wird die Erde gut angedrückt. Unter Umständen wie zum Beispiel einem windigen Standort kann es ratsam sein, die Jungpflanze an einen Pfahl anzubinden. Nach einigen Wochen, in denen der Wurzelbereich regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgt werden sollte, haben die Wurzeln schließlich Fuß gefasst und der Pfahl kann schon bald entfernt werden.

Im weiteren Lebensverlauf der Hainbuche sind nur wenig Zeit und Aufwand notwendig, um sie gesund und ansehnlich zu erhalten. Das Gießen ist nur erforderlich, wenn die obere Erdschicht getrocknet ist. Beim Düngen gilt: Weniger ist mehr, denn dieser Baum bildet ein weitreichendes und tiefes Wurzelsystem aus, mit dem er Zugang zu vielen Nährstoffen in der Erde hat. Ein Schnitt ist nur relevant, wenn die Carpinus betulus als Hecke dienen soll oder der Baum mit der Zeit aus der Form gerät. Einen Schnitt verträgt der Baum generell gut. Soll die Hainbuche als Baum einen stattlichen Wuchs entwickeln, sollte der Schnitt am besten konisch (oben schmaler als unten) vorgenommen werden. Der ideale Zeitpunkt dafür wäre beispielsweise vor dem Austrieb Ende Februar oder im Sommer. Wenn der Schnitt durchgeführt wird, sollten die Temperaturen allerdings nicht unter -5 °C liegen, da es sonst zu Frostschäden an den frisch geschnittenen Trieben kommen kann.

Die in Mitteleuropa ursprünglich heimische Hainbuche, die unter dem Namen Weißbuche bekannt ist, gilt als eine der beliebtesten Heckenpflanzen und bildet relativ schnell einen blickdichten Wuchs aus. Sie überzeugt zum einen mit ihrem attraktiven Laubkleid, das im Frühjahr frischgrün erscheint, über den Sommer eine mittelgrüne Farbe aufweist, im Herbst in ein Goldgelb übergeht und den Winter zeitweise mit einer bräunlichen Farbe überdauert. Darüber hinaus geben ihre Kätzchenblüten und die aus ihnen hervorgehenden beflügelten Früchte einen wertvollen Schmuck ab. Obendrein besticht die Hainbuche / Weißbuche mit ihrem enorm pflegeleichten, frostharten und schnittverträglichen Charakter.

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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507 Bewertungen 258 Kurzbewertungen 249 Bewertungen mit Bericht
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Detailbewertung

Blütenreichtum
Anwuchsergebnis
Pflanzenwuchs
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Pflanzengesundheit
Pflegeleicht
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Leutershausen
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Hecke mit Hain- und Blutbuche

Die Anlage 5 m gemischter Hecke mit Hain- und Blutbuche ist sehr gut gelungen. Alle bestellten Pflanzen sind angewachsen und haben sich in einem Jahr prächtig entwickelt. Erster Schnitt war bereits nötig. Sind sehr zufrieden.
vom 31. May 2018

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Top Anwuchsergebnis

Pflanzen sind zu 100% angewachsen und haben alle den oberbayrischen Winter überstanden. Alles, was wir nach dem Pflanzen getan haben, war regelmäßiges Wässern während des Sommers (über einen Tropfschlauch). Nach einem Jahr sieht es schon richtig nach Hecke aus, auch wenn sie natürlich noch dichter werden muss.
vom 28. May 2018

Oberboihingen
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perfekt

Pflanzen gut verpackt und in sehr gutem Zustand erhalten.
Alle Pflanzen sind angewachsen , sie entsprechen unseren Erwartungen

vom 24. May 2018

Mainhardt
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Alles super

Alle unsere Buchen sind super angewachsen und treiben ganz toll aus. Obwohl wir 2 Stück dieses Frühjahr nochmal umgepflanzt hatten, sehen Alle gesund aus. Wir sind total zufrieden und würden die Buche jederzeit wieder bestellen.
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Hirzenhain
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Hainbuchen Hecke

Mit dem Ergebnis schon mehrmals ein voller Erfolg mit den Planzen. Die Qualität ist sehr gut!
Wir haben insgesamt 30 Meter Hecke angepflanzt seit 2011 alles Bestens.

vom 6. May 2018
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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Wir haben vor 2-3 Tagen die Hainbuchen- neben eine Rotbuchenhecke und diese wiederum neben eine Feldahornhecke gepflanzt. Nun sind wir verunsichert wie viel Wasser wir geben sollten und ob Heckendünger oder zb. noch das ?Abdecken? der Wurzeln mit Rindenmulch Sinn macht?
von einer Kundin oder einem Kunden , 20. April 2019
Antwort von
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Beim Einpflanzen oder danach kann gerne Hornspäne oder Hornmehl gegeben werden, jedoch kein Volldünger. Halten Sie auch Abstand von Rindenmulch in den ersten zwei Jahren, da Rindenmulch dem Boden Stickstoff entzieht, den die Pflanzen aber zum Wachsen benötigen. Wenn die Feuchtigkeit zu schnell entweicht oder besser gehalten werden soll, decken Sie die jungen Pflanzen im Wurzelbereich mit dem Rasenschnitt ab.
Beim gießen können Sie derzeit alle Pflanzen gleich wässern und am besten alle zwei Tage durchdringend. Der Boden muss bei allen Pflanzen feucht sein und bleiben. Er darf gerne 3-5 cm abtrocknen, sollte dann aber erneut versorgt werden. Bleibt das Wetter weiter so trocken, dann geben Sie nicht nach und gießen weiter. Die ersten zwei Jahre sind ganz wichtig.
1
Antwort
Wir möchten unser Gemüse- und Kräuterbeet 8,00 x 10,00 m mit einer Hainbuchenhecke (Endhöhe 1,20-1,50m) an 3 Seiten umranden.
Da das Beet sehr sonnig in S-W Ausrichtung liegt möchten wir gern zur partiellen Beschattung in den beiden Ecken direkt an der Hecke je einen Zierapfel, Felsenbirne oder ? pflanzen.
Verträgt sich der Apfel, Felsenbirne mit der Hecke oder gibt es bessere Alternativen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 19. April 2019
Antwort von
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Hier gibt es keine Probleme. Die Pflanzen können Sie gerne miteinander kombinieren. Bei den Felsenbirnen greifen Sie bitte auf die Amelanchier lamarckii oder deren Sorten zurück, da die Amelanchier ovales Ausläufer bilden kann.
1
Antwort
Meine Hecke ist jetzt etwa 5 Jahre alt und wird von unten her kahl, d.h. es ist nur noch der Stamm ohne Seitentriebe vorhanden, nur oben ist sie verzweigt und grün. Sie ist etwa 1,80 m hoch. Hilft es, wenn ich sie in der Höhe reduziere? Treibt sie dann unten aus dem Stamm wieder aus?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Heidelberg , 22. March 2019
Antwort von
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Direkt unterhalb eines Schnittes verzweigt sich eine Pflanze. In ihrem Fall müssten Sie die Hainbuche dann schon fast auf den "Stock" setzen. Dies bedeutet etwa 30-40 cm über dem Boden abschneiden. Nur so kann sich die Hecke wieder von unten aufbauen. Dies kann man aber nur in der Winterruhe machen. Derzeit ist es in kühlen Regionen Deutschlands noch möglich, in warmen Regionen jedoch hat der Austrieb oder das Knospen Schwellen bereits eingesetzt und die Pflanzen können bei einem solch starken Rückschnitt tatsächlich "ausbluten" und absterben.
Die neuen Trieb / die Hecke sollte dann immer pyramidal bis trapezförmig geschnitten werden. Im unteren Bereich deutlich breiter als im oberen. Denn nur so kommt ausreichend Licht auch an den unteren Bereich und die Hecke kahlt nicht auf. Bei einer Höhe von 180 cm sollte die Hecke unten etwa 40 cm breiter sein als im oberen Bereich.
1
Antwort
Wann ist es klüger die Hainbuche als Wurzelware anzupflanzen - im Frühjahr(April) oder eher Herbst? Welche Tipps gibt es, damit sie gut anwächst (wir haben einen eher lehmigen Boden).
von einer Kundin oder einem Kunden , 20. March 2019
Antwort von
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Momentan haben Sie noch ausreichend Zeit die Pflanzen in den Boden zu bringen. Wichtig nach der Anpflanzung ist dann aber der richtige Wasserhaushalt. Im Herbst befinden wir uns in der Regenzeit, so dass die Bodenfeuchte hier leichter zu regulieren ist.
Lockern Sie die Erde bitte mit Humus und Sand auf. Das Pflanzloch darf gerne doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Bei einer Hecken empfehlen wir einen Graben zu ziehen und die Pflanzen dann einzusetzen. Das erleichtert die Anpflanzung. Weitere Informationen liegen im Lieferumfang mit bei oder finden dieses unter https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/infocenter/wurzelware-richtig-pflanzen.
1
Antwort
Müssen die Wurzeln vor dem Pflanzen angeschnitten werden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Biebelnheim , 1. March 2019
Antwort von
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Wenn Sie Wurzelware erhalten, dann ist es ratsam die Wurzelware in den Spitzen zu schneiden um eventuelle Transportschäden oder Quetschungen zu entfernen. Zudem werden die Wurzeln mit dem leichten Rückschnitt zum Wuchs angeregt. Unter folgendem Link finden Sie eine entsprechende Pflanzanleitung: https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/infocenter/wurzelware-richtig-pflanzen
1
Antwort
Wir möchten eine Hecke an einer Grundstücksseite pflanzen, unter der die
Abwasserrohre verlaufen (Tiefe des Rohres unbekannt).
Ist die Hainbuche hier geeignet oder müssen wir befürchten, dass die Wurzeln sich einen Weg in das Rohr suchen ? Was bedeutet Herzwurzler ? Wie darf ich mir das Wurzelwerk vorstellen ?
Wenn die Hainbuche nicht geeignet ist, welche Sträucher empfehlen Sie ? Es muss nicht unbedingt eine Schnitthecke sein, sondern wichtig sind uns für unseren Wildgarten heimische Wildgehölze. Auch die Hainbuche würden wir größtenteils frei wachsen lassen, geht das ?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Mittelfranken , 14. February 2019
Antwort von
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Eine Hainbuche oder Rotbuche ist hier nicht geeignet. Wenn die Tiefe der Rohre ebenfalls nicht bekannt ist, kann das Anliegen gefährlich werden. Es ist ratsam auf Flachwurzler wie Liguster vulgare oder Cornus stolonifera/Cornus alba zurück zugreifen.
Je sandiger ein Boden ist, je tiefer können die Wurzeln eindringen. Ein Herzwurzelsystem hat meist eine tiefgehende Hauptwurzel und flach ausbreitende Seitenwurzeln.
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Antwort
Wir haben im April 2018 eine Hainbuchenhecke mit 65 Pflanzen (wurzelnackt, Höhe bei Lieferung 125 -10 cm) angelegt. Nun steht der erste Erziehungsschnitt an. Die Hecke soll blickdicht werden und eine endgültige Höhe von 180 cm erreichen.
Wie ist der jetzt anstehende Schnitt vorzunehmen? Wie viel sollte in der Höhe und in der Breite eingekürzt werden? Ich beabsichtige den Schnitt mit einer Handschere vorzunehmen, weil die meisten Zweige noch sehr zart sind.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. February 2019
Antwort von
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Hainbuchen sind als Heister gezogen und haben Seitentriebe. Diese sind um einen Drittel bis zur Hälfte einzukürzen. Zusätzlich wird die Triebspitze des Leittrieb ebenfalls um einen Drittel eingekürzt. Für den letzten Schritt können Sie sich eine Schnur spannen, damit die Hecke auf selber Höhe eingekürzt wird.
Die Heckenschere eignet sich für den geraden Schnitt. Für die Seitentriebe verwenden Sie am besten die Rosenschere. In den nächsten Jahren können Sie generell die Heckenschere verwenden. Von den Neutrieben wird dann nur ein Drittel bis die Hälfte abgenommen. Dieses führt zu einer besseren Verzweigung und einem ausreichenden Zuwachs.
1
Antwort
Ich würde gerne im Frühjahr ein paar Hainbuchen als Sichtschutz auf unserem Balkon in Pflanzenkübel pflanzen. Ist das möglich und eine gute Idee?
von einer Kundin oder einem Kunden , 23. December 2018
Antwort von
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Das kommt immer auf die Kübelgröße und die optimale Versorgung an. Die Pflanzen sind für die Kübelhaltung geeignet. Wichtig ist, dass das Erdvolumen pro Pflanze etwa 30 Liter und gerne mehr beträgt und dass die Pflanzen von April bis Ende Juli drei mal mit einem Volldünger versorgt werden. Der Boden darf nicht austrocknen und Staunässe muss vermieden werden.
Im Winter werden die Kübel im Wurzelbereich eingepackt.
1
Antwort
Was ist denn der Unterschied zu Heisterpflanzen? gehen diese weniger in die Breite und Höhe? Wie schnell wachsen Hainbuchen als Heister?
von einer Kundin oder einem Kunden , 20. November 2018
Antwort von
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Heister sind junge Bäume, die seitliche Äste von unten bis oben, aber noch keine Krone ausgebildet haben. Sie werden erst dazu erzogen. Alle unsere Pflanzen sind in diesem Zustand, egal welche Lieferhöhe. Das hat keine Auswirkung auf den Zuwachs, sondern ist die gewöhnliche Art Heckenpflanzen oder Bäume zu erziehen.
1
Antwort
Wenn man die Pflanzen als Wurzelware mit einer Höhe von 125 - 150 cm Pflanzen möchte um eine Hecke zu erhalten, sollte man die einzelnen Pflanzen stabilisieren? Durch anbinden an einen Bambusstock?
von einer Kundin oder einem Kunden , 14. November 2018
Antwort von
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Wenn Sie an einem sehr windigen Standort leben und die Ecke dadurch Gefahr läuft schief anzuwachsen, dann macht es Sinn eine Stütze in den Boden einzuarbeiten. Ansonsten stützen sich die Pflanzen gegenseitig und werden durch den regelmäßigen Schnitt zum richtigen Wuchs geleitet. Eine Stütze ist in den seltensten Fällen von Nöten.


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