Fingerblättrige Klettergurke / Schokoladenwein / Akebie

Akebia quinata

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  • eingeschlechtlich
  • eßbare gurkenförmige Früchte
  • wärmeliebend
  • in jungen Jahren frostempfindlich
  • windend

Wuchs

Wuchs windend kletternd mittels Kletterhilfe, anfangs langsam-, später raschwüchsig
Wuchsbreite 40 - 250 cm
Wuchsgeschwindigkeit 40 - 150 cm/Jahr
Wuchshöhe 600 - 700 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe violettbraun (weiblich), rosa (männlich)
Blütenform schalenförmig
Blütezeit Mai

Frucht

Fruchtschmuck

Blatt

Blatt in milden Wintern immergrün
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkelgrün, dekorativ

Sonstige

Besonderheiten männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze, unreife Früchte werden nicht vertragen
Boden nährstoffreicher, lehmiger Gartenboden, anpassungsfähig
Duftstärke
Pflanzenbedarf 1 pro Meter
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Pergolen, Lauben, Spaliere
Wurzelsystem Flachwurzler
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Schnell wachsende Kletterpflanze mit rosafarbenen und braun-violetten Blüten! Die Fingerblättrige Klettergurke / Schokoladenwein / Akebie ist bis jetzt eine Rarität in unseren Gärten. Die Pflanze gehört zur Familie der Fingerfruchtgewächse (Lardizabalaceae). Sie stammt aus den Bergwäldern in Ostasien. Dort wächst die tropische Pflanze wild. Das Besondere an dieser Kletterpflanze sind ihr immergrünes Blattkleid sowie die zauberhaften Blüten. Mit einer Kletterhilfe wird Akebia quinata bis zu zwölf Meter hoch. Die verholzende, tropische Kletterpflanze erklimmt mit dünnen Trieben Hauswände, eine Pergolia, Bäume oder Büsche. Die tropische Schönheit kommt auch in unseren Breiten zurecht, ist jedoch wärmebedürftig. Der Gartenfreund pflanzt sie bevorzugt an einen sonnigen und windgeschützten Standort. Die aparten Laubblätter der Fingerblättrigen Klettergurke / Schokoladenwein erinnern an Hände. Sie sind fünfteilig und eiförmig. Auf der Blattoberseite sie sie dunkelgrün, die Unterseite der Blätter ist bläulich grün.

Was für eine blühschöner Flor! Im April bis in den Mai läuft die Klettergurke zur Höchstform auf. Dann zeigt sie sich mit wunderschön geformten violettbraunen (weiblichen) Blüten. Die männliche Blüte ist kleiner und roséfarbig. Sie verströmen einen würzigen, süßen Duft nach Vanille. Die Blüten stehen in Trauben zusammen. Aufgrund ihres aromatischen Duftes, trägt die kletternde Schönheit die Bezeichnung "Schokoladenwein". Aus den Blüten der Akebia quinata entwickeln sich im Sommer essbare, gurkenförmige Früchte, die zwischen September bis Oktober reifen. Sie gelten in Asien als Delikatesse. Der Schokoladenwein / Akebie ist anspruchslos und unkompliziert. Allerdings ist Geduld angesagt, denn der Schokoladenwein / Akebie lässt sich nach dem Pflanzen Zeit. Die aparte Grünpflanze entwickelt sich im Wuchs anfangs langsam und trägt frühestens nach etwa zwei Jahren ein dichtes Blattkleid. Auf die zauberhaften Blüten wartet der geduldige Pflanzenfreund rund fünf Jahre. Doch es lohnt sich! Die tropische Kletterpflanze erfreut mit ihren interessanten Blättern und den wunderschönen Blüten jeden Betrachter! Sie ist eine faszinierende Erscheinung und ein einzigartiger Hingucker.

Die dekorative Grünpflanze benötigt keinen speziellen Boden. Ideal ist ein tiefgründiger und humoser und nährstoffreicher Boden. Da auf dem Boden aufliegende Triebe wieder bewurzeln, kann sie sich durchaus ansehnlich ausbreiten, eine Wurzel- oder Rhizomsperre ist jedoch nicht erforderlich. Damit die Klettergurke nicht austrocknet und die Feuchtigkeit bei längeren Trockenperioden nicht verdunstet, schützt der Gärtner den Bereich der Wurzeln mit Rindenmulch oder Laub. Zudem unterstützt er den Wuchs der Fingerblättrigen Klettergurke / des Schokoladenweins / der Akebie mit einem Rank- oder Klettergerüst. Dafür bieten sich Pergolen, Gitter oder Seile an. Mit der Zeit verholzen die Triebe der Akebia quinata. Um die Pflanze zum Neuaustrieb anzuregen, kürzt der Gärtner die Triebe alle drei bis vier Jahre ein. Der Schokoladenwein ist unkompliziert und winterhart. Auch wenn diese Pflanze aus den Tropen kommt, übersteht sie unsere Winter ohne Schwierigkeiten. Bei Temperaturen unter -10°C ist ein Winterschutz im Wurzelbereich hilfreich.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Fingerblättrige Klettergurke
Pflanze war gesund und ist gut angéwachsen
vom 17. May 2018,

wächst wie verrückt!
Genau so hab ich mir das gewünscht: Im zweiten Standjahr geht die Akebie richtig steil :-). Ich hab jetzt noch ein Seil gespannt zum Garagendach. Der Trieb klettert ca. 20-30cm pro Woche! Geblüht hat sie noch nicht, aber das wird schon noch...
vom 17. May 2018,

Sehr gut ab zweitem Jahr
Eine sehr wuchsfreudige, "blickdichte" Kletterpflanze mit der ich kaum Pflegeaufwand habe, abgesehen davon, dass die Pflanze schon mal in benachbartes Buschwerk reinwächst. Das kann man aber unterjährig durch kräftiges zurückschneiden gut im Griff behalten. Die Pflanze scheint in dieser Hinsicht nicht heikel zu sein. Ich habe mittlerweile drei Exemplare im Garten. Alle drei waren im Pflanzjahr etwas zögerlich und bekamen viele gelbe Blätter. Im zweiten Jahr war davon nichts mehr zu bemerken.
vom 14. March 2018, Canisfelix aus Mundelsheim

Gesamtbewertung

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71 Bewertungen
27 Kurzbewertungen
44 Bewertungen mit Bericht

91% Empfehlungen.

Detailbewertung

Duftstärke
Pflanzengesundheit
Blütenreichtum
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis
Pflegeleicht

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Langen
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Klettergurke

Pflanzen sind schnell eingepflanzt und haben sich gut entwickelt. Erste Triebe ranken bereits am Zaun in 2m Höhe. Sehr anspruchslos und trotzdem nicht oft gesehen. Blüten sind noch keine, werden aber bestimmt im Folgejahr kommen.
vom 25. July 2017

Bonn
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Akebia

Blätter waren bei Ankunft etwas blaß, mit Fe-Dünger dann aber kräftige Farbe u. starkes Wachstum, bis jetzt noch keine Blütenbildung, kommt aber wahrscheinlich noch
vom 11. May 2016

Sankt Ingbert
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Schokoladenwein

Diese Kletterpflanze ist sehr zu empfehlen. Sie wächst gut an, benötigt wenig Pflege und ist - zumindest während des letzten Winters - auch immergrün. Dennoch ist sie wenig "invasiv" im Vergleich zu Efeu etc. und beisst sich nicht an ihrer Unterlage fest. Bei uns klettert sie gerade am Stamm eines Trompetenbaums hoch, was sehr schön aussieht, und der Schatten etc. scheinen ihr wenig auszumachen.
vom 29. August 2015

Alfeld
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Klettergurke wächst wie verrückt!

Die Pflanzen waren gut eingepackt und kamen heile und gesund an.
Ich habe die Klettergurken vor einem Jahr eingepflanzt. Sie sind beide gut angewachsen, wobei eine der beiden über den Winter ziemlich kahl wurde. Vielleicht steht sie nicht so gut windgeschützt wie die andere. Beide habe aber den Winter gut überlebt und sind mittlerweile mehr als doppelt so groß wie beim Kauf. Beide haben dieses Jahr bereits geblüht. Früchte gabs noch nicht.
Alles in allem eine sehr schöne Pflanze. Würde ich wieder kaufen. Hoffe jetzt das sie im nächsten Jahr noch dichter wird, dann folgen auch Bilder ;-)

vom 19. August 2015

Himbergen
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Meine Kletterpflanze

Ich wollte eine Kletterpflanze die noch keiner so gut kennt. Und ich bin begeistert. Am Anfang brauchte die Klettergurke ein bißchen Hilfe, aber jetzt kann man ihr beim wachsen zu sehen.Auch wenn sie noch nicht geblüht hat.....aber ich würde sie immer wieder kaufen. Top Qualität!!
vom 6. August 2015

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich habe in meinem sonnigen Garten ein Ranknetz aus starkem Nylongeflecht, ca. 2,2 m hoch, 1,5 m breit. Es hängt beidseitig stabil an Metallstangen und ist unten mit 4 Heringen in ca. 1m Abstand im Boden verankert, so dass das Netz, von der Seite gesehen, ein hohes Dreieck bildet. Eignet sich solch ein Ranknetz für 2 Akebien?
Bohnen, Erbsen u.ä. möchte ich an diesem exponierten, schönen Standort in der Nähe einer Rosengruppe mit Bank nicht anpflanzen.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Dresden , 6. August 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Den Akebien ist das Material völlig egal. Sie werden sich daran hochziehen und wenn der Boden und die Versorgung optimal gewährleistet werden, auch gesund heranwachsen.
1
Antwort
Wir haben an unserer Walnuß (ca 32 Jahre alt) einen Vogelkasten angebracht. Als natürlichen Schutz würden wir nun gern etwas an die Walnuß pflanzen, das hoch und dicht genug wird, um Katzen am Klettern zu hindern. Die Kletterhortensie scheint sich zu vertragen, aber sie wächst langsam. Ein Jelängerjelieber mickert so vor sich hin.
Vor Jahren hatten wir eine Ramblerrose dort, für die es natürlich der falsche Standort war...
Ist die Akebie anpassungsfähig genug, um mit dem Juglon fertig zu werden? Welche Pflanzen würden Sie uns empfehlen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin , 31. May 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Unter einer Walnuss wächst leider nicht viel, denn die Blätter enthalten viel Gerbsäure und zudem ätherische Öle. Daher wächst auch unter einer Walnuss kaum etwas. Mücken gibt es daher auch unter solchen Bäumen eher nicht oder sind zumindest selten. Aus diesem Grund kann ich leider keine Pflanze empfehlen.
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Antwort
In der vollen Sonne hat sich die Pflanze nicht wohl gefühlt. Kann ich sie in den Halbschatten in einen 100l Kübel mit einer Ramplerrose setzen oder wird es zu eng werden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rheinhessen , 9. February 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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In einem 100 Liter Container sehen wir keine Probleme mit der Anpflanzung. Verwenden Sie gute Pflanzerde und achten Sie auf eine ausreichende Drainage im Topf.
Akebien bevorzugen den sonnigen oder halbschattigen Standort. Steht die Pflanze an einer zu warmen und sonnigen Hauswand, kann es gelegentlich zu Verbrennungen kommen.
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Antwort
Bei uns leben viele Wildkaninchen, steht Akebia auf deren Speisekarte?
Sollen wir die Pflanzung mit Kaninchendraht schützen?
von Iris aus Frankfurt , 4. August 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Es ist eine Frage der Speisekarte, denn grundsätzlich fressen Kaninchen nahezu alles. Zumindest probieren sie alles (und damit ist der Schaden dann ja schon da). So lannge aber andere Pflanzen bevorzugt werden, wird die Akebia verschont (oder es wird nur kurz probiert). Wir das Angebot aber knapper, oder sind alle leckeren und schmackhaften Pflanzen schon vertilgt, wird auch eine Klettergurke angefressen. Daher ist ein Schutz immer sinnvoll.
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Antwort
Ich habe mehrfach gelesen, der Schokoladenwein bilde unterirdische Ausläufer. Ist eine Rhizomsperre empfehlenswert bzw. sogar notwendig und wie tief müsste die angelegt werden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. February 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Wurzelausläufer macht die Akebia eigentlich nicht. Allerdings wurzeln auf dem Boden liegende Triebe wieder an, so dass sich der Schokoladenwein schon etwas ausbreiten kann. Wenn man die Triebe hochführt, so dass diese keinen Erdkontakt bekommen, dann bleibt die Klettergurke schlank.
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Antwort
Verträgt die Klettergurke auch einen sehr sonnigen Standort? Wir haben im Garten volle Nachmittagssonne und es wird sehr heiß.
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. August 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Klettergurke mag gerne warme und geschützte Lagen. Sofern die Temperaturen nicht zu häufig über 42°C an dem Standort steigen, wird sie sich auch hier wohlfühlen. Je heißer der Standort, desto wichtiger ist hier die ausreichende Bodenfeuchte.
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Antwort
Wann ist der beste Zeitpunkt die Akebis ins Freiland zu pflanzen? Ist dies auch noch im Juli/August möglich?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bensheim/Bergstrasse , 6. July 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Eine Pflanzung zu diesem Zeitpunkt ist kein Problem. Die Akebie bevorzugt einen geschützten Standort, der Boden sollte dabei gut durchlässig und nährstoffreich sein. Eine Zugabe von Kompost lockert den Boden gut auf und liefert der Pflanze erste Nährstoffe.
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Antwort
Akebia im Oktober 2013 in großem Kübel gepflanzt (Südseite, ab ca. 14 Uhr Schatten), im Frühjahr 2014 stark ausgetrieben, seit Anfang Mai (nach mehreren Wochen Kälte und viel Regen) sterben alle neu gebildeten Triebe von der Spitze her ab. Viele Blätter werden fleckig. Kein Schädlingsbefall sichtbar. Eine zweite Akebia im Kübel an einer Nordwand (Alter ca. 20 Jahre) zeigt die gleichen Symptome. Was kann ich da machen und gehen die Pflanzen ein?
von einer Kundin oder einem Kunden aus München , 29. June 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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helle weißliche Flecke lassen auf einen Mehltaubefall schließen, hiergegen kann bei einem leichten Befall ein Pflanzenstärkungsmittel eingesetzt werden. Bei einem starken Befall sollte ein Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen.
Dass die Triebspitzen absterben kann an einem zu nassen Boden liegen (evtl. Badewanneneffekt im Kübel) und ein Anzeichen für Staunässe sein. Falls möglich, legen Sie den Kübel einmal auf die Seite und lassen das überschüssige Wasser zu einfach ablaufen. Sind Ameisen an der Pflanzen oder auf der Kübelerde zu finden, dann kann sich auch ein Ameisennest im Wurzelballen befinden und so das Absterben der Triebspitzen verursachen.
Sollte keine Ameisen sichtbar sein, kann eine Nachdüngung die Pflanze wieder kräftigen und schon bald für einen neuen Austrieb sorgen.
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Antwort
Kann man diese Pflanze gut als Sichtschutz nehmen?
Irgendwie sehen die Blätter sehr filigran aus. Ich bräuchte eine Blickdichte Kletterpflanze für die Terrasse.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Marl , 7. April 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Akebia bzw. Schokoladenwein bilden keine dichte Sichtschutz. Besser geeignet sind hier viele Clematissorten, Weinreben, Kiwi und andere mehr. Soll es immergrün sein ist Efeu (wie zum Beispiel die buntlaubigen) eine gute Wahl.
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Antwort
Wir würden gerne eine eher schattige Wand OST/Nord mit der Akebia begrünen. Glauben sie das es einen Versuch wert ist?
von einer Kundin oder einem Kunden , 16. February 2014
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Empfehlenswert ist dies nicht, da der Standort einfach zu kalt und schattig ist. Wahrscheinlich wird sowohl der Wuchs wie auch Blüte und Frucht stark zu wünschen übrig lassen. Besser geeignet ist hier vielleicht der Lonicera henryi.


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