Immergrünes Geißblatt / Geißschlinge

Lonicera henryi

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  • immergrün
  • wächst schlingend, benötigt daher eine Kletterhilfe
  • recht kleine Blüten in gelb bis rötlich von Juni bis Juli
  • bildet zum Herbst schwarze Beeren aus, diese sind bei Verzehr giftig
  • gedeiht prächtig in allen Bereichen von Sonne bis Tiefschatten

Wuchs

Wuchs kletternd, windend
Wuchsbreite 150 - 250 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 60 cm/Jahr
Wuchshöhe 350 - 450 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelbrot
Blütezeit Juni - Juli

Blatt

Blatt schwach glänzend, lanzettlich schmal
Blattgesundheit
Herbstfärbung nein
Laub immergrün
Laubfarbe dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten eine der beliebtesten Kletterpflanzen, benötigt Kletterhilfe
Boden normale Gartenböden
Pflanzenbedarf 1-2 pro Meter
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Mauern, Zäune, Pergolen
Wurzelsystem Herzwurzler
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Ihre wildromantische Ausstrahlung, die durch ihr dicht aneinanderliegendes Blattwerk und ihre kleinen Beerenfrüchte hervorgerufen wird, macht sie das ganze Jahr über zu einem äußerst wertvollen Exemplar. Besonders im sonst kahlen und tristen Winter trifft dies auf hohe Wertschätzung, denn sie bringt frisches Grün in ihr Umfeld. Als Kletterpflanze vermag das Immergrüne Geißblatt es, zum einen für Sichtschutz zu sorgen und zum anderen kahle Hausfassaden, Mauerkronen und Zäune mit einem saftig-grünen Schleier optisch aufzuwerten. Gleichzeitig erweist sich die Immergrüne Geißschlinge als anpassungsfähig und frosthart. Doch diese sind nicht alle hervorglänzenden Eigenschaften. Sie besticht darüber hinaus mit ihren pflegeleichten, recht schnittverträglichen und schattenliebenden Charakterzügen.

Der ehemalige Waldbewohner, der hoch hinaus will

Würde sich die Immergrüne Geißschlinge auf die Suche nach ihrer Heimat begeben, würde sie bei Erfolg irgendwann in den Wäldern Asiens landen. Sie stammt ursprünglich aus Ländern wie China, Myanmar, Nepal, Bhutan, Indien und den Philippinen, wo sie heute noch vielerorts anzutreffen ist. Im Laufe der letzten Jahrhunderte drang das Gewächs immer weiter in Richtung Westen vor und wird heute in vielen Teilen Europas gern angepflanzt. Die Hauptgründe dafür liefern sein immergrünes Laubgewand und sein schneller Wuchs. Ein weiterer Grund ist sein entscheidender Vorteil gegenüber seinen zwei recht beliebten Konkurrenten, dem Efeu und dem Wilden Wein: Aufgrund fehlender Haftwurzeln hinterlässt das Immergrüne Geißblatt als Kletterpflanze keine Gebäudeschäden, benötigt dafür jedoch eine Kletter- bzw. Rankhilfe.

Diese mehrjährige Pflanze weiß genau, wohin sie will. Sie strebt danach, in die Höhe zu wachsen, um dort für jedermann sichtbar und zu bewundern zu sein. Dabei vollzieht sie einen rechtswindenden Wuchs. Die Pflanze klettert mittels ihrer Triebe, indem sie sich um etwas herumwinden. Haftwurzeln besitzt sie nicht, kann jedoch mit einer Rankhilfe an Brüstungen, Mauern, Zäunen und Säulen emporwinden. Dicht angedrückt an ihre Kletterhilfe mag sie es am liebsten, denn so ist sie vor heftigen Windstößen und Niederschlägen besser geschützt. Wenn sie im ersten Jahr gepflanzt wird, zeigt sie sich vorerst etwas scheu, denn sie muss sich zunächst an ihre Umgebung gewöhnen. In der Zeit streckt sie ihre Kraft hauptsächlich in die Wurzelbildung, um die Wasser- und Nährstoffversorgung sicher zu stellen. Daher ist ihre Wuchsgeschwindigkeit im ersten Jahr etwas geringer als in den Folgejahren. Mit ausreichend Zeit entwickelt sie dann einen stattlichen Wuchs, der buschig und dicht wirkt. Insgesamt erreicht sie eine Höhe von bis zu 8 m, während sie bis zu 2,50 m breit werden kann. Ihre Größe richtet sich immer größtenteils mit nach ihrer Rankhilfe.

Die Wurzeln des Immergrünen Geißblatts leisten mühselige Arbeit bei dem stetigen Transport von Nährstoffen und Wasser. Aus ihnen gehen schließlich die frischen Triebe hervor. Mit der Zeit färben sich die Stängel rotbraun, da sie eine stärkere Rinde annehmen. An den sich windenden Trieben sitzen die saftig-grünen Blätter. Das ganze Jahr über liegen sie dicht an der Pflanze an und verändern dabei ihre Farbe kaum merklich, da sie immergrün sind. Im Austrieb zeigen sie sich etwas heller. Manchmal rollen sich die Blätter in einem strengen Winter zusammen, wenn die Pflanze kaum noch Wasser über die Wurzeln aufnehmen kann. Dies ist der eigene Schutz vor übermäßiger Verdunstung. Reicht dies nicht aus, dann fallen sie ab. Doch das ist nicht schlimm, denn spätestens im Frühjahr kommt es zu einem neuen Blattaustrieb. Von ihrer Form her sind sie als länglich-lanzettlich zu beschreiben. Ihr Blattrand ist ganzrandig, ihre Oberfläche ist glatt und leicht glänzend und die Mittelrippe ihrer Unterseite ist sanft behaart.

Die Verwandlung der roten Trompeten in blauschwarze Beeren

Wenn der Juni heranbricht, wird im Immergrünen Geißblatt der Fortpflanzungswille geweckt und es bildet seine lang gestielten Blüten aus. Diese Blüten erinnern optisch an winzig kleine Trompeten. Sie sind bis zu 2 cm lang und erscheinen meist paarweise. Ihre bauchige Kronröhre ist etwas länger als die Kronzipfel und die Staubgefäße ragen weit heraus. Die laubblattartigen Hochblätter weisen eine rote bis gelbe Farbe auf. Durch die roten und leuchtenden Farbnuancen bilden die Blüten einen aufregenden Komplementärkontrast zu dem Grün der Blätter. Daher stechen sie relativ stark hervor. Gleichzeitig senden sie einen dezenten Duft in ihre Umgebung aus, um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Dieser Duft ist nur bei warmer Witterung wahrnehmbar. Ist es kühl, ist kein Duft bemerkbar. Bis Anfang August dauert die Blütezeit an. Dann kommt es zur Verwandlung der bestäubten Blüten...

Ist die Blütezeit vorüber, so bilden sich die beerenartigen Früchte des Immergrünen Geißblatts aus. Sie gehen aus jeweils einem Blütenpaar hervor. Etwa zwischen Ende September und Anfang Oktober sind sie ausgebildet und reif. Bei vollkommener Reife weisen sie eine violettschwarze bis blauschwarze Färbung auf. Von ihrer Größe und Form her erinnern sie an Blaubeeren. Viele Vögel fühlen sich von diesen Beeren im Herbst angezogen und nutzen sie, um ihre hungrigen Schnäbel zu füllen. Auch wenn die Vögel sie lieben und sie schön aussehen, für den Menschen sind die Beerenfrüchte ungenießbar. Die Früchte sollten daher an der Pflanze stehen gelassen werden.

Schnelles Standortfinden dank robustem Charakter

Grundsätzlich kann das Immergrüne Geißblatt als anpassungsfähig und anspruchslos im Bezug auf einen geeigneten Standort bezeichnet werden. Als ehemaliger Waldbewohner, der sich sein Territorium vor allem in der Höhe erlangen wollte und die Bäume hinaufkletterte, bevorzugt diese Pflanze einen eher dunklen Standort. Im Halbschatten und Schatten kommt sie gut zurecht, weshalb sie dort gepflanzt werden sollte. Doch in einer sonnigen Lage kann sie gut gedeihen. Empfehlenswert ist es generell, ihren Stammfuß im Schatten stehen zu haben, denn dies erleichtert die Pflege erheblich (sie benötigt dann weniger Wasser). Wer sie in die Sonne stellt, sollte Acht geben, denn im Winter kann eine hohe Sonneneinstrahlung bei Frostschaden an der Pflanze verursachen. Wird der Boden jährlich gemulcht, dann hält sich die Bodenfeuchtigkeit noch besser.

Pro laufendem Meter sollten nicht mehr als 2 Exemplare dieser Pflanze gesetzt werden. Wenn dies gewährleistet werden kann, so sind die Möglichkeiten, sie zu pflanzen, schier unerschöpflich. Ob auf kahlen Mauerkronen, an Säulen, auf Böschungen, an Pergolen, in Kübeln, an Hausfassaden oder an Zäunen, Lonicera henryi fühlt sich überall wohl und das sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen. Dabei kann sie einerseits als guter Sichtschutz dienen und andererseits einfach nur zur Begrünung herangezogen werden. Ferner ist sie geeignet, um verschiedene Bereiche im Garten abzutrennen und um eine Grabbepflanzung zu gestalten. Wird dabei auf einen relativ geschützten Standort und wenig Licht geachtet, so benötigt diese Kletterpflanze dann nur noch etwas Zeit für sich zum Wachsen

Neben einem geringen Anspruch an den Standort hat das Immergrüne Geißblatt nur geringe Ansprüche an den Boden. Idealerweise ist dieser schwach sauer bis schwach alkalisch. Zudem wirkt sich ein sandig-lehmiger Boden vorteilhaft aus. Ein schwerer lehmiger Boden könnte hingegen schnell zu Staunässe führen und ein sandiger Boden könnte nur wenig Wasser für die Wurzeln speichern. Sandig-lehmig lautet also das Zauberwort, um diesem Gewächs einen frischen bis feuchten Boden zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf einen mittel- bis tiefgründigen, lockeren, nährstoffreichen und humosen Boden wertzulegen.

Pflegeleicht auf der ganzen Linie

Um diese Kletterpflanze anzupflanzen bzw. zu vermehren, ist es zunächst empfehlenswert, Stecklinge zu verwenden und sie nicht aus Samen zu ziehen. Nachdem die etwa 10 cm langen Stecklinge in die Erde gesetzt wurden, sollte der Wurzelbereich nach dem Angießen am besten mit Mulch bedeckt werden, damit die Wurzeln feucht bleiben. Wenn mehrere Exemplare in die Erde gepflanzt werden, sollte auf einen Abstand von mindestens 0,5 m geachtet werden, damit sich die Triebe und circa 4 - 9 cm langen Blätter später bei ihrem Wuchs nicht gegenseitig behindern. Für einen guten und starken Wuchs sollte gleich dahinter ein Objekt stehen, an dem sich die mehrjährige Lonicera henryi in die Höhe schlingen kann z. B. eine Pergola, ein Zaun, eine Mauer oder ein Baumstamm. Wenn der Winter heranbricht ist es außerdem ratsam, die frischen Exemplare mit einem Laubschutz über der Wurzel zu versehen, auch wenn sie eigentlich frosthart sind.

Allgemein ist der Pflegeaufwand für die Immergrüne Geißschlinge als gering zu beschreiben. Im Wesentlichen beschränkt sich die Pflege auf das Gießen. Wichtig ist es dabei vor allem, dass sie regelmäßig gewässert wird und die Erde nicht austrocknet. Intensiv in den ersten Jahren nimmt eine feuchte, aber dennoch gut durchlässige Erde, einen hohen Stellenwert für diese Pflanze ein. Im Spätherbst sollten ihre Besitzer sich nicht wundern, denn die Triebe trocknen manchmal aus, obwohl das Gewächs immergrün ist und den Winter mit Leichtigkeit übersteht. Im Fall, dass einige Triebe vertrocknet aussehen, gilt es lediglich, bis ins nächste Frühjahr zu warten, denn da die Pflanze verholzt ist, treibt sie an diesen Stellen wieder neu aus. Wenn es um das Schneiden geht, so muss bei dieser schmucken Pflanze nicht viel unternommen werden. Hat sie einmal im Garten Fuß gefasst braucht man nur noch zu schneiden, wenn sie zu groß wird, bzw. über ihr Kletterhilfe hinaus wächst.

Das Immergrüne Geißblatt, das ursprünglich in Asien angesiedelt ist, stellt ein bedeutendes Gewächs zur Begrünung von Fassaden, Mauern, Zäunen und Pergolen dar. Besonders für schattige Plätze im Garten ist die Pflanze ausgezeichnet geeignet. Mit den langen Lianen schlingt es sich an allen Objekten empor, um aus luftiger Höhe seinen Charme zu versprühen. Die derben und immergrünen Blätter, die roten Trompetenblüten und die violettschwarzen Beerenfrüchte tragen den Großteil dazu bei, dass diese Kletterpflanze optisch reizvoll ist. Des Weiteren überzeugt sie mit ihrem schnellen Wuchs sowie ihren pflegeleichten, anpassungsfähigen, robusten und anspruchslosen Charakterzügen.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Super Quarlität
Problemlos angewachsen und im ersten Jahr schon prächtig geblüht.
vom 16. März 2018, Lia aus Dannstadt-Schauernheim
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Immergrünes Geißblatt
Bin sehr mit zufrieden mit dem Immergrünes Geißblatt/Geißschlinge.
vom 3. März 2018,

Immergrünes Geissblatt
Nach Einpflanzung zunächst wenig Wachstum. Jetzt - im 2. Jahr - gingen sie ab wie Raketen, jedoch kaum Blüten. Ich bin gespannt, ob diese nächstes Jahr kommen
vom 10. Oktober 2017,

Gesamtbewertung

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160 Bewertungen
91 Kurzbewertungen
69 Bewertungen mit Bericht

96% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit
Duftstärke
Blütenreichtum
Pflegeleicht
Anwuchsergebnis

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Neuenstein
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Geißblatt

Gute Qualität zahlt sich eben aus. Vielen Dank.
vom 1. August 2017

Neustadt
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Immergrünes Geissblatt

Eine sehr gesunde schnellwachsende Pflanze.
Ich bin sehr zufrieden und kann die Baumschule Horstmann nur empfehlen.

vom 24. Juni 2017

Woltersdorf
besonders hilfreich

Eine Bereicherung in meinem Garten

Beide Pflanzen kamen super schnell, gut verpackt und in bester Qualität zu einem sehr guten Preis an. Sind im letzten Sommer
Über 1 m gerankelt und über Winter nur wenige Blätter verloren, also grün geblieben.
Geblüht haben sie noch nicht. Ich hoffe auf Blüten in 2017. Gern immer wieder bei Horstmann bei Bedarf. Danke

vom 16. April 2017

Melle

was meinen sie mit titel

treiben jetzt tüchtig aus
vom 5. April 2017

Lingen

Bewertung

Ich habe mit der Baumschule Horstmann bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Alle Pflanzen sind gut angegangen, wachsen gut und auch die Lieferung war top. Kundenbetreuung freundlich und Rückmeldung zeitnah.
vom 25. Oktober 2016

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Welchen Abstand zum Haus muss ich beim Einpflanzen dieses Geißblattes halten, damit nicht ein Schaden am Haus entsteht?
von einer Kundin oder einem Kunden , 2. November 2018
Antwort von
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Vermutlich bezieht sich Ihre Frage auf die Wurzelbildung. Generell haben die Pflanzen kein Interesse an der Hausmauer. Haben sich aber im alten Mauerwerk Risse gebildet, kann die Wurzel dort eindringen und weitere Schäden hervorrufen. Wenn die Pflanze am Haus emporwachsen soll, kann sie nicht weiter als 30-50 cm von Haus weggepflanzt werden. Die Wurzeln können sich dennoch über eine Fläche von einem Quadratmeter ausbreiten.
Wenn Bedenken bestehen, ist es sinnvoll eine Wurzelsperre direkt am Haus zu verlegen.
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Antwort
Ist es ratsamer die Pflanzen noch in diesem Jahr... oder lieber im nächsten Frühjahr zu setzen/pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rehfelde , 12. September 2018
Antwort von
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Persönlich würde ich in diesem Jahr pflanzen, da so die Wurzel noch gut am neuen Standort einwachsen kann. Da aber niemand weiß wie der Winter letztendlich wird, kann es hier leider keine 100%ige Aussage geben. Bei einem sehr kalten, windigen und sonnigen Winter würde ich lieber im Frühjahr pflanzen.
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Antwort
Ich würde gern einen großen Rosenbogen/Pergola von beiden Seiten mit dem immergrünen Geißblatt beranken lassen. Wie groß sollten die Kübel mindestens sein?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Duisburg , 7. August 2018
Antwort von
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Groß, da die Pflanzen nicht wieder umgepflanzt werden können. Wir empfehlen pro Pflanze mindestens einen Kübel von 40-50 Liter zu verwenden.
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Antwort
Ich habe die Pflanze vor kurzem eingepflanzt sie ist auch gut angewachsen. Jedoch frisst irgendwas meine ganzen Blüten auf auch die Blätter sind befallen. Ich kann jedoch nichts finden. Was kann das seine. Meine clemstis die direkt daneben steht blüht. Habe mich so auf die Blüten gefreut
Was kann ich dagegen tun?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Holzminden , 8. Juli 2018
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Schwierig zu beurteilen was den Schaden verursacht, denn erst wenn man den Schädling kennt können geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden. Von Schnecken über verschiedene Käfer und deren Raupen ist hier alles möglich. Eventuell hilft hier vorbeugend ein homöopathisches Pflanzenstärkungsmittel mit einem guten Vertreibungseffekt auf Schadinsekten. Ein solches Mittel ist beispielsweise Biplantol contra X.

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Antwort
Wir möchten an der Südseite unserer Pergola-Terrasse ein immergrünes Geißblatt ranken lassen, damit wir im Schatten auf der Terrasse sitzen können. Um unsere Terrasse ist ein Traufstreifen, in den wir letztes Jahr normale Blumenkästen eingegraben haben. Ist es möglich, das immergrüne Geißblatt in diese Blumenkästen zu setzen und mit Mulch und Steinen abzudecken oder brauchen sie mehr Platz?
von einer Kundin oder einem Kunden , 1. Juli 2018
Antwort von
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Blumenkästen haben verschiedene Maße, daher kann die Frage nicht so einfach beantworten. Bedenken Sie aber, dass die Wurzelmasse in etwa der Blattmasse entsprechen sollte. Schling- und Kletterpflanzen benötigen somit etwas mehr Platz im Boden. Ist dieser nicht vorhanden muss die Pflanze wie eine Kübelpflanze behandelt werden und gerade auf der Südseite unter Umständen mehrmals täglich gegossen werden. Zudem mag Lonicera henryi die volle Sonne auf der Südseite eher nicht, hier sind laubabwerfenden Sorten eindeutig vorzuziehen. So duftet beispielsweise Lonicera caprifolium in den Abendstunden und kann so den Terrassenaufenthalt noch verschönern.
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Antwort
Sie empfehlen einen Rückschnitt in jungen Jahren, um die Verzweigung von unten her anzuregen.
Das bedeutet wie viele Jahre nach der Pflanzung?
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. Juni 2018
Antwort von
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Optimal ist der erste Schnitt direkt nach der Pflanzung oder im Frühjahr darauf.
1
Antwort
Können Sie mir sagen, wie groß und tief der Kübel mindestens sein muss?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. April 2018
Antwort von
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Da die Pflanze schlecht in einen neuen Topf umgepflanzt werden kann, raten wir einen Kübel, mit einem Durchmesser von mindestens 50 cm und einer Höhe von 50-60 cm zu verwenden.
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Ist es erfolgversprechend, eine Lonicera henry und eine Clematis alpina Blue Princess an derselben Rankhilfe (ca 1 m Breite), nordwestseitig an einem Carport emporwachsen zu lassen? Welchen Pflanzabstand müsste ich mindestens einhalten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Dornbirn , 23. Oktober 2017
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Meist wird das immergrüne Geißblatt den oberen Teil der Rankhilfe oder sogar das Dach begrünen, während die Clematis alpina Blue Princess den unteren Teil in Beschlag nehmen wird. Voraussetzung ist dafür, dass das immergürne Geißblatt es schafft im ersten Standjahr schneller zu wachsen um so nicht komplett von der Clematis überwachsen wird. Aufgrund dieser "Verteilung" wird die Clematis auch etwas mehr Raum im Durchmesser beanspruchen. Voraussichtlich wird sie gut 75 cm Raum vor der Kletterhilfe in Anspruch nehmen. Sie können beide Pflanze sogar nebeneinander in ein Pflanzloch setzen, wobei die Clematis im Zweifel immer etwas weiter von der Kletterhilfe entfernt stehen sollte als das Geißblatt. Aber auch ein Abstand von 50 cm zueinander ist möglich um die Breite von 100 cm der Kletterhilfe zu begrünen. Das Geißblatt wird aber immer nach oben durchwachsen und dazu neigen im unteren Bereich aufzukahlen. Die Clematis ist somit ein idealer Partner für den unteren Bereich der Kletterhilfe.
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Antwort
Habe im Frühjahr eine Kletterpflanze Immergrüne gepflanzt. Meine Frage: tolle grüne Blätter sehr buschig und und ca. 2 mtr. hoch gewachsen. Jetzt wird sie von unten an gelb, und die Blätter fallen ab. Warum?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bayern - Senden , 16. Oktober 2017
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Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Zum einen stellen sich die meisten Pflanzen auf den Winter ein. Auch immergrüne Gewächse und werfen einen Teil des Blattkleid ab. Desweiteren kann eine hohe oder aber auch zu niedrige Bodenfeuchte für den Schaden verantwortlich sein. In dem Fall müssen Sie handeln. Bei Staunässe sorgen Sie dafür, dass der Boden abtrocknet. Ist der Boden trocken, stellen Sie einen geregelten Wasserhaushalt her.
Ebenfalls können Schäden am Wurzelbereich durch Wühlmäuse und Kleinstlebewesen entstanden sein.
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Antwort
Möchten unsere lichteren Koniferen und hohe Bäume von Lonicera henryi erklimmen lassen. Hintergrund wäre mit unter der Blickschutz. Klettert diese Sorte ab einer gewissen Höhe allein? Vor- und Nachteile? Andere Sorten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 5. Oktober 2017
Antwort von
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Alleine kann die Pflanze bereits ab dem ersten Tag. Dafür benötigt sie aber immer eine Kletterhilfe, die ihr durch die Verzweigung der alten Pflanzen gegeben ist. Lediglich an dicken Stämmen muss zusätzlich noch eine Kletterhilfe angebracht werden.
Geißschlingen (alle Sorten und Arten) neigen im Alter, im unteren Teil zu verkahlen. Ansonsten sind sie dicht und sehr wüchsig.


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