Immergrünes Geißblatt / Geißschlinge

Lonicera henryi

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  • immergrün
  • wächst schlingend, benötigt daher eine Kletterhilfe
  • recht kleine Blüten in gelb bis rötlich von Juni bis Juli
  • bildet zum Herbst schwarze Beeren aus, diese sind bei Verzehr giftig
  • hervorragend für tiefen Schatten und Halbschatten geeignet

Wuchs

Wuchs kletternd, windend
Wuchsbreite 150 - 250 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 60 cm/Jahr
Wuchshöhe 350 - 450 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelbrot
Blütezeit Juni - Juli

Blatt

Blatt schwach glänzend, lanzettlich schmal
Blattgesundheit
Laub immergrün
Laubfarbe dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten eine der beliebtesten Kletterpflanzen, benötigt Kletterhilfe
Boden normale Gartenböden
Pflanzenbedarf 1-2 pro Meter
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Mauern, Zäune, Pergolen
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Ihre wildromantische Ausstrahlung, die durch ihr dicht aneinanderliegendes Blattwerk und ihre kleinen Beerenfrüchte hervorgerufen wird, macht sie das ganze Jahr über zu einem äußerst wertvollen Exemplar. Besonders im sonst kahlen und tristen Winter trifft dies auf hohe Wertschätzung, denn sie bringt frisches Grün in ihr Umfeld. Als Kletterpflanze vermag das Immergrüne Geißblatt es, zum einen für Sichtschutz zu sorgen und zum anderen kahle Hausfassaden, Mauerkronen und Zäune mit einem saftig-grünen Schleier optisch aufzuwerten. Gleichzeitig erweist sich die Immergrüne Geißschlinge als anpassungsfähig und frosthart. Doch diese sind nicht alle hervorglänzenden Eigenschaften. Sie besticht darüber hinaus mit ihren pflegeleichten, recht schnittverträglichen und schattenliebenden Charakterzügen.

Der ehemalige Waldbewohner, der hoch hinaus will

Würde sich die Immergrüne Geißschlinge auf die Suche nach ihrer Heimat begeben, würde sie bei Erfolg irgendwann in den Wäldern Asiens landen. Sie stammt ursprünglich aus Ländern wie China, Myanmar, Nepal, Bhutan, Indien und den Philippinen, wo sie heute noch vielerorts anzutreffen ist. Im Laufe der letzten Jahrhunderte drang das Gewächs immer weiter in Richtung Westen vor und wird heute in vielen Teilen Europas gern angepflanzt. Die Hauptgründe dafür liefern sein immergrünes Laubgewand und sein schneller Wuchs. Ein weiterer Grund ist sein entscheidender Vorteil gegenüber seinen zwei recht beliebten Konkurrenten, dem Efeu und dem Wilden Wein: Aufgrund fehlender Haftwurzeln hinterlässt das Immergrüne Geißblatt als Kletterpflanze keine Gebäudeschäden, benötigt dafür jedoch eine Kletter- bzw. Rankhilfe.

Diese mehrjährige Pflanze weiß genau, wohin sie will. Sie strebt danach, in die Höhe zu wachsen, um dort für jedermann sichtbar und zu bewundern zu sein. Dabei vollzieht sie einen rechtswindenden Wuchs. Die Pflanze klettert mittels ihrer Triebe, indem sie sich um etwas herumwinden. Haftwurzeln besitzt sie nicht, kann jedoch mit einer Rankhilfe an Brüstungen, Mauern, Zäunen und Säulen emporwinden. Dicht angedrückt an ihre Kletterhilfe mag sie es am liebsten, denn so ist sie vor heftigen Windstößen und Niederschlägen besser geschützt. Wenn sie im ersten Jahr gepflanzt wird, zeigt sie sich vorerst etwas scheu, denn sie muss sich zunächst an ihre Umgebung gewöhnen. In der Zeit streckt sie ihre Kraft hauptsächlich in die Wurzelbildung, um die Wasser- und Nährstoffversorgung sicher zu stellen. Daher ist ihre Wuchsgeschwindigkeit im ersten Jahr etwas geringer als in den Folgejahren. Mit ausreichend Zeit entwickelt sie dann einen stattlichen Wuchs, der buschig und dicht wirkt. Insgesamt erreicht sie eine Höhe von bis zu 8 m, während sie bis zu 2,50 m breit werden kann. Ihre Größe richtet sich immer größtenteils mit nach ihrer Rankhilfe.

Die Wurzeln des Immergrünen Geißblatts leisten mühselige Arbeit bei dem stetigen Transport von Nährstoffen und Wasser. Aus ihnen gehen schließlich die frischen Triebe hervor. Mit der Zeit färben sich die Stängel rotbraun, da sie eine stärkere Rinde annehmen. An den sich windenden Trieben sitzen die saftig-grünen Blätter. Das ganze Jahr über liegen sie dicht an der Pflanze an und verändern dabei ihre Farbe kaum merklich, da sie immergrün sind. Im Austrieb zeigen sie sich etwas heller. Manchmal rollen sich die Blätter in einem strengen Winter zusammen, wenn die Pflanze kaum noch Wasser über die Wurzeln aufnehmen kann. Dies ist der eigene Schutz vor übermäßiger Verdunstung. Reicht dies nicht aus, dann fallen sie ab. Doch das ist nicht schlimm, denn spätestens im Frühjahr kommt es zu einem neuen Blattaustrieb. Von ihrer Form her sind sie als länglich-lanzettlich zu beschreiben. Ihr Blattrand ist ganzrandig, ihre Oberfläche ist glatt und leicht glänzend und die Mittelrippe ihrer Unterseite ist sanft behaart.

Die Verwandlung der roten Trompeten in blauschwarze Beeren

Wenn der Juni heranbricht, wird im Immergrünen Geißblatt der Fortpflanzungswille geweckt und es bildet seine lang gestielten Blüten aus. Diese Blüten erinnern optisch an winzig kleine Trompeten. Sie sind bis zu 2 cm lang und erscheinen meist paarweise. Ihre bauchige Kronröhre ist etwas länger als die Kronzipfel und die Staubgefäße ragen weit heraus. Die laubblattartigen Hochblätter weisen eine rote bis gelbe Farbe auf. Durch die roten und leuchtenden Farbnuancen bilden die Blüten einen aufregenden Komplementärkontrast zu dem Grün der Blätter. Daher stechen sie relativ stark hervor. Gleichzeitig senden sie einen dezenten Duft in ihre Umgebung aus, um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Dieser Duft ist nur bei warmer Witterung wahrnehmbar. Ist es kühl, ist kein Duft bemerkbar. Bis Anfang August dauert die Blütezeit an. Dann kommt es zur Verwandlung der bestäubten Blüten...

Ist die Blütezeit vorüber, so bilden sich die beerenartigen Früchte des Immergrünen Geißblatts aus. Sie gehen aus jeweils einem Blütenpaar hervor. Etwa zwischen Ende September und Anfang Oktober sind sie ausgebildet und reif. Bei vollkommener Reife weisen sie eine violettschwarze bis blauschwarze Färbung auf. Von ihrer Größe und Form her erinnern sie an Blaubeeren. Viele Vögel fühlen sich von diesen Beeren im Herbst angezogen und nutzen sie, um ihre hungrigen Schnäbel zu füllen. Auch wenn die Vögel sie lieben und sie schön aussehen, für den Menschen sind die Beerenfrüchte ungenießbar. Die Früchte sollten daher an der Pflanze stehen gelassen werden.

Schnelles Standortfinden dank robustem Charakter

Grundsätzlich kann das Immergrüne Geißblatt als anpassungsfähig und anspruchslos im Bezug auf einen geeigneten Standort bezeichnet werden. Als ehemaliger Waldbewohner, der sich sein Territorium vor allem in der Höhe erlangen wollte und die Bäume hinaufkletterte, bevorzugt diese Pflanze einen eher dunklen Standort. Im Halbschatten und Schatten kommt sie gut zurecht, weshalb sie dort gepflanzt werden sollte. Doch in einer sonnigen Lage kann sie gut gedeihen. Empfehlenswert ist es generell, ihren Stammfuß im Schatten stehen zu haben, denn dies erleichtert die Pflege erheblich (sie benötigt dann weniger Wasser). Wer sie in die Sonne stellt, sollte Acht geben, denn im Winter kann eine hohe Sonneneinstrahlung bei Frostschaden an der Pflanze verursachen. Wird der Boden jährlich gemulcht, dann hält sich die Bodenfeuchtigkeit noch besser.

Pro laufendem Meter sollten nicht mehr als 2 Exemplare dieser Pflanze gesetzt werden. Wenn dies gewährleistet werden kann, so sind die Möglichkeiten, sie zu pflanzen, schier unerschöpflich. Ob auf kahlen Mauerkronen, an Säulen, auf Böschungen, an Pergolen, in Kübeln, an Hausfassaden oder an Zäunen, Lonicera henryi fühlt sich überall wohl und das sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen. Dabei kann sie einerseits als guter Sichtschutz dienen und andererseits einfach nur zur Begrünung herangezogen werden. Ferner ist sie geeignet, um verschiedene Bereiche im Garten abzutrennen und um eine Grabbepflanzung zu gestalten. Wird dabei auf einen relativ geschützten Standort und wenig Licht geachtet, so benötigt diese Kletterpflanze dann nur noch etwas Zeit für sich zum Wachsen

Neben einem geringen Anspruch an den Standort hat das Immergrüne Geißblatt nur geringe Ansprüche an den Boden. Idealerweise ist dieser schwach sauer bis schwach alkalisch. Zudem wirkt sich ein sandig-lehmiger Boden vorteilhaft aus. Ein schwerer lehmiger Boden könnte hingegen schnell zu Staunässe führen und ein sandiger Boden könnte nur wenig Wasser für die Wurzeln speichern. Sandig-lehmig lautet also das Zauberwort, um diesem Gewächs einen frischen bis feuchten Boden zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf einen mittel- bis tiefgründigen, lockeren, nährstoffreichen und humosen Boden wertzulegen.

Pflegeleicht auf der ganzen Linie

Um diese Kletterpflanze anzupflanzen bzw. zu vermehren, ist es zunächst empfehlenswert, Stecklinge zu verwenden und sie nicht aus Samen zu ziehen. Nachdem die etwa 10 cm langen Stecklinge in die Erde gesetzt wurden, sollte der Wurzelbereich nach dem Angießen am besten mit Mulch bedeckt werden, damit die Wurzeln feucht bleiben. Wenn mehrere Exemplare in die Erde gepflanzt werden, sollte auf einen Abstand von mindestens 0,5 m geachtet werden, damit sich die Triebe und circa 4 - 9 cm langen Blätter später bei ihrem Wuchs nicht gegenseitig behindern. Für einen guten und starken Wuchs sollte gleich dahinter ein Objekt stehen, an dem sich die mehrjährige Lonicera henryi in die Höhe schlingen kann z. B. eine Pergola, ein Zaun, eine Mauer oder ein Baumstamm. Wenn der Winter heranbricht ist es außerdem ratsam, die frischen Exemplare mit einem Laubschutz über der Wurzel zu versehen, auch wenn sie eigentlich frosthart sind.

Allgemein ist der Pflegeaufwand für die Immergrüne Geißschlinge als gering zu beschreiben. Im Wesentlichen beschränkt sich die Pflege auf das Gießen. Wichtig ist es dabei vor allem, dass sie regelmäßig gewässert wird und die Erde nicht austrocknet. Intensiv in den ersten Jahren nimmt eine feuchte, aber dennoch gut durchlässige Erde, einen hohen Stellenwert für diese Pflanze ein. Im Spätherbst sollten ihre Besitzer sich nicht wundern, denn die Triebe trocknen manchmal aus, obwohl das Gewächs immergrün ist und den Winter mit Leichtigkeit übersteht. Im Fall, dass einige Triebe vertrocknet aussehen, gilt es lediglich, bis ins nächste Frühjahr zu warten, denn da die Pflanze verholzt ist, treibt sie an diesen Stellen wieder neu aus. Wenn es um das Schneiden geht, so muss bei dieser schmucken Pflanze nicht viel unternommen werden. Hat sie einmal im Garten Fuß gefasst braucht man nur noch zu schneiden, wenn sie zu groß wird, bzw. über ihr Kletterhilfe hinaus wächst.

Das Immergrüne Geißblatt, das ursprünglich in Asien angesiedelt ist, stellt ein bedeutendes Gewächs zur Begrünung von Fassaden, Mauern, Zäunen und Pergolen dar. Besonders für schattige Plätze im Garten ist die Pflanze ausgezeichnet geeignet. Mit den langen Lianen schlingt es sich an allen Objekten empor, um aus luftiger Höhe seinen Charme zu versprühen. Die derben und immergrünen Blätter, die roten Trompetenblüten und die violettschwarzen Beerenfrüchte tragen den Großteil dazu bei, dass diese Kletterpflanze optisch reizvoll ist. Des Weiteren überzeugt sie mit ihrem schnellen Wuchs sowie ihren pflegeleichten, anpassungsfähigen, robusten und anspruchslosen Charakterzügen.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Schöner immergrüner Sichtschutz
Der Anwuchs verlief problemlos und der Wuchs der Pflanze verlief bis jetzt sehr gut. Die Blütenbildung war im ersten Jahr, seitdem die Pflanzen bei uns sind, ziemlich gering. Daher konnte ich auch nur eine geringe Duftnote vernehmen. In den wenigen Wochen als es sehr heiss und trocken war wurden einige Blätter braun und vertrocknet, obwohl immer ausreichend Wasserzufuhr gewährleistet war. Eventuell kam zu viel Sonne in der Zeit am Standort der Pflanzen hin. Jetzt im Herbst verliert die Pflanze doch einiges an Blättern und wir hoffen, dass die Pflanzen im Frühjahr dies wieder aufholen. Die Pflanzen sind in einem großen Quaderkübel. Das Erdreich haben wir für den Winter mit Kokusmatten abgedeckt. Zum Anpflanzen haben wir ein hochwertiges Pflanzsubstrat verwendet und im Laufe der Monate regelmäßig gedüngt.
vom 26. Oktober 2016,
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Bewertung
Ich habe mit der Baumschule Horstmann bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Alle Pflanzen sind gut angegangen, wachsen gut und auch die Lieferung war top. Kundenbetreuung freundlich und Rückmeldung zeitnah.
vom 25. Oktober 2016,

Nicht so wüchsig wie gedacht
Das Geißblatt steht in einem Kübel auf dem Balkon um ein Rankgitter zu bedecken. Trotz Südwestausrichtung und ausreichend Feuchtigkeit wächst es nur langsam. Blüten hat es keine hervorgebracht. Die Blätter sind gesund, grün und glänzend. Seinen Zweck hat es noch nicht so ganz erfüllt.
vom 19. Oktober 2016, aus Berlin

Gesamtbewertung

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139 Bewertungen
79 Kurzbewertungen
60 Bewertungen mit Bericht

97% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflegeleicht
Anwuchsergebnis
Pflanzenwuchs
Pflanzengesundheit
Duftstärke
Blütenreichtum

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Gifhorn

Immergrünes Geißblatt

Sehr gute Ware. Ist nur zu empfehlen.
vom 24. August 2016

Vettweiß

Geißblatt

Sehr schöne und kräftige Pflanzen die sehr gut angewachsen sind! Ausgezeichnete Ware!
vom 17. August 2016

Köln
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Lonicera Henryi und Bodendecker

Die Cotoneaster sind schon dicht (mussten leider wetterbedingt letztes Jahr viel gewässert werden, aber dafür kann Horstmann ja nichts !). Habe einzelne schon gestutzt, weil sie so kräftig wachsen. Der immergrüne "Henri" wächst am Zaun und an der Hauswand (mit Rankhilfe) und hatte viele Blüten. alles wunderbar ! Ruth Becker
vom 29. Juli 2016

Waldems
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Immergrüne Pflanze

Im Pflanzjahr langsamer Wuchs.Jetzt, im 2. Jahr gutes Wachstum. Bis jetzt noch keine Blüten.
vom 1. Juni 2016

Helmenzen

Mein Geißblatt

Keine Beschwerden,die Qualität der Pflanzen war und ist sehr gut. Die Pflanzen haben in ihren Kübeln den Winter sehr gut überstanden.
vom 26. Mai 2016

Alle 60 Bewertungen mit Bericht anzeigen...




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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Kann ich die Pflanze 'Geißblatt henryi' auch in einen Kübel pflanzen und ihn auch da drin belassen? Maße ca 40x40 cm und Tiefe ebenfalls 40cm. Ich wollte die vor unseren Hauseingang mit Ranghilfe stellen.
von einer Kundin oder einem Kunden aus wernigerode , 30. Oktober 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Kübelhaltung ist in jedem Fall möglich. Wichtig hier ist aber eine optimale Bewässerung und eine ausreichende Nährstoffversorgung. Im Winter lohnt es sich einen Jutesack um den Topf zu wickeln und weiterhin auf die Wasserversorgung zu achten.
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Antwort
Wann kann ich Immergrünes Geißblatt pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 13. September 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Jederzeit, da die Pflanzen im Topf verkauft werden und somit das ganze Jahr gepflanzt werden kann. Wichtig ist im Winter jedoch, dass Sie mit dem Spaten in den Boden gelangen.
1
Antwort
Hallo! Auch nach Lesen der letzten Frage/Antwort hat sich mir mein Problen noch nicht ganz erörtert:
Ich möchte mit einer eher schattenliebenden, am besten auch ganzjährig Sicht- und Wetterschutz bietenden Kletterpflanze eine Pergola, bzw. auch den "Luftraum" darüber mittels einer Seilkonstruktion begrünen. Meiner Vorstellung nach sollte die Pflanze dazu, am besten aus einem Kübel heraus, ca. 2 Meter in die Höhe und dann vorzugsweise nach rechts auslaufend ( also auch vertikal ) eine Fläche von ca. 6 qm ( 3m x 2m ) bedecken.
Ist das mit dem Geißblatt möglich oder empfehlen Sie mir ggf. eine andere Pflanze ( auch eine nicht wintergrüne ), deren Wuchsrichtung ich beeinflussen kann?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Geldern , 7. September 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Sie können von fast jeder Kletterpflanze die Wuchsrichtung beeinflussen. Bei dem Geißblatt handelt es sich zudem noch um eine Schlingpflanze, die sich ihren Weg immer da sucht, wo sie sich auch drum herumwinden kann.
wenn die Pflanze im Kübel ist, muss die Wasser - und Nährstoffversorgung sicher gestellt werden.
Für Ihr Vorhaben eignet sich Lonicera henryi und auch Efeu.
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Antwort
Welche Nährstoffe braucht diese Pflanze? Unsere ist wohl schon sehr alt und blühte in diesem Jahr nicht.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rheinbach , 21. August 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Im Frühjahr wird mit dem Laubaustrieb (im Laufe des Aprils) gedüngt. Unter Umständen kommt noch einmal eine Nachdüngung im Juli in Frage. Gedüngt werden sollte immer mit einem so genannten Volldünger (enthält NPK), denn hier sind alle Nährstoffe enthalten, die die Pflanze zum Wachsen und Gedeihen benötigt. Nach der Düngung sollte der Boden ausreichend feucht gehalten werden. Ab August sollte in keinem Fall mehr gedüngt werden, da die Pflanze sonst zum Winter hin nicht voll ausreifen kann.
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Antwort
Ich habe mein immergrünes Geißblatt im Frühjahr 2012 von Ihnen bezogen und in einen großen Kübel auf einem Westbalkon gepflanzt.
Bisher bin ich nicht so wirklich zufrieden. Im Winter verliert die Pflanze fast alle Blätter, so dass von immergrün kaum eine Rede sein kann (und das trotz bei uns sehr milder Winter und Schutz an der Hauswand). Im Frühjahr gibt es regelmäßig kaum Blüten und unten neigt die Pflanze sehr zum Verkahlen, was aber -glaube ich- eher normal ist. Den Wuchs hätte ich mir auch etwas üppiger vorgestellt, sie ist jetzt etwa 3 m hoch und ca. 2 m breit
Mache ich etwas falsch? Ist die Kübelhaltung nicht optimal? Ich dünge im Frühjahr stets mit Oscorna Beerendünger.
von einer Kundin oder einem Kunden , 3. Juni 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Lonicera henryi wächst an einem optimalen Standort, sehr schnell, bleibt immergrün und bildet die Blüten in der Regel zahlreich.
Steht die Pflanze in einem Kübel, muss die Wasser- und Nährstoffversorgung wesentlich höher sein. Da Gießwasser die Nährstoffe aus dem Boden ausspült, die von der Pflanze nicht so schnell aufgenommen werden können, muss die Düngung mindestens 3 mal, im Zeitraum April bis Ende Juli erfolgen.
Zudem benötigen Kübelpflanzen einen gleichbleibend feuchten Boden. Sowohl im Sommer, wie auch im Winter. Dann ist der Verlust der Blätter geringer.
Um einen dichteren Wuchs zu fördern, empfiehlt sich im Frühjahr ein einmaliger Rückschnitt von mindestens der Hälfte der kompletten Pflanze.
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Antwort
Meine Lonicera henryi bekommt lauter gelbe Blätter. Ich vermute, dass sie Spinnmilben hat, weil in der Nähe eine Roßkastanie steht. Ich habe sie mit teuren Mitteln gespritzt, öfter mit Wasser berieselt, mit Schachtelhalmkrautbrühe gegossen, aber anscheinend alles umsonst. Sie steht halbschattig, ist im 1.Jahr 4m geklettert und es sah aus, als wäre es ideal mit Standort, Pflege und Aussehen.Was wäre in der Nähe der Kastanie besser sonst besser geeignet? Die Kastanie gehört dem Nachbarn.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt , 11. Oktober 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Die Kastanie hat nur einen ungünstigen Einfluss auf das immergrüne Geißblatt und dass ist die Wasser- und Nährstoffversorgung. Aufgrund des heißen und stellenweise sehr trockenen Sommers kommt es bei immergrünen, die hier etwas gelitten haben, im Herbst zu einem teilweisen Blattfall. Besonders ältere Blätter werden nun abgeworfen, da sie nicht mehr so produktiv sind. Im Frühjahr werden dann neue Blätter gebildet um die jetzigen gelben zu ersetzen. Es handelt sich hier in der Regel nicht um eine Krankheit, sondern um eine Reaktion auf den stressigen Witterungsverlauf in diesem Sommer (2015). Düngen Sie den henryi im Frühjahr (mit dem Blattaustrieb) etwas mit einem Volldünger (enthält NPK) und versorgen sie den Boden ausreichend mit Wasser. So sollte sich ihr immergrünes Geißblatt schnell wieder erholen. Efeu ist ansonsten bei Baumnähe immer eine Alternative.
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Antwort
Wie viele Pflanzen bräuchte ich für eine 7 Meter lange und 2 Meter hohe Wand?
von einer Kundin oder einem Kunden , 8. Oktober 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Je nach Größe und Schnelligkeit der Berankung sind 1-2 Pflanzen pro Meter angeraten. Da die Wand aber nur 2 m hoch ist, sollte eine Pflanze pro Meter ausreichend sein.
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Antwort
Nachdem ich meine Hauswände von Efeu befreit habe, möchte ich sie neu begrünen.
Dazu würde ich gerne Lonicera henryi und ein, zwei, drei weitere, stärker blühende Lonicera-Arten benutzen.
Könnten Sie mir welche empfehlen, die nicht durch L. henryi verdrängt werden?
Und hat L.henryi ähnlich wie Efeu und wilde Weine die Eigenschaft, unter Umständen lichtfliehend zu wachsen, also beispielsweise in Ritzen und unter Dachziegel?
von einer Kundin oder einem Kunden , 1. September 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Das immergrüne Geißblatt henryi wächst erst einmal recht langsam, besonders im Vergleich zu den anderen Geißblättern. Zudem mag es schattige Standorte sehr gern, in der vollen Sonne wächst es dann noch langsamer. Daher ist es eher so, dass die anderen Geißblätter unter Umständen den henryi in Bedrängnis bringen können.
Als Liebhaber schattigerer Bereiche kann der henryi dann auch in größere Ritzen oder unter Dachziegel wachsen. Als Schlingpflanze ist er immer auf der Suche nach Halt. Insgesamt ist sie aber deutlich einfacher als der Efeu.
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Antwort
Wir möchten einen Maschendrahtzaun zum Nachbargrundstück hin blickdicht bewachsen lassen. Was muss man bei L. henryi beachten, damit dies flächendeckend gelingt und nicht nur (evtl. obere) Teile blickdicht berankt werden? Wie schnell nach der Pflanzung muss/sollte man neue Triebe beschneiden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin , 18. Mai 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Lonicera henryi ist für den Halbschatten bis Vollschatten sehr gut geeignet, an sonnigen Standorten hingegen fühlt sie sich nicht wohl. Geißblätter wachsen immer recht stark nach oben und neigen dazu im unteren Bereich etwas zu verkahlen. Henryi wächst zwar deutlich langsamer und bleibt im unteren Bereich auch meist gut belaubt, kann aber auch hier etwas aufkahlen. Um daher von vornherein eine gute Verteilung der Triebe und einen buschigen Wuchs zu garantieren, sollten die Triebspitzen immer mal wieder herausgeschnitten werden um den Maschendrahtzaun schnell dicht zu bekommen (besonders auch im unteren Bereich).
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Antwort
Wir würden das immergrüne Geißblatt gerne nutzen um unsere Betonstützmauern zu begrünen, können aber nur von oben nach unten wachsen lassen. Ist dies möglich? Welches immergrüne Geißblatt kann auch in der Sonne stehen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 1. Mai 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Für sonnige Standorte ist delavayi besser geeignet, denn henryi bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte.
In Frage kommen hier auch verschiedene Clematissorten, wie zum Beispiel die alpina und macropetala (auch die Sorten hiervon) und Summer Snow / Paul Farges. Hier sollte man aber auf den schattigen Fuß am Pflanzort achten und gegebenenfalls noch einen Kleinstrauch vor die Clematis setzen.


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