Goldkeule

Orontium aquaticum

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  • goldgelbe Blüten
  • für kleine Wasserflächen einsetzbar
  • erst ab einer Wassertiefe von 40 cm winterhart
  • kann in 50 cm tiefes Wasser gepflanzt werden

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Wuchs

Wuchs bogig, lockerhorstig, rhizombildend
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 40 - 70 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelb
Blütenform rispenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Frucht unscheinbar

Blatt

Blatt länglich elliptisch, stumpf
Laub laubabwerfend
Laubfarbe blaugrün

Sonstige

Besonderheiten exotische, bizarre Blüten
Boden durchlässig, hoher Humus- und Nährstoffbedarf
Duftstärke
Jahrgang 1753
Pflanzenbedarf 30 bis 40 cm Pflanzabstand
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Wasserrand, Wasser
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Die Goldkeule bezaubert mit ihren goldgelben, keulenförmigen Blütenständen, die sich an weißen Stielen über der Wasseroberfläche ranken. Diese beeindruckende Solitärwasserstaude wächst wie eine Seerose aus einem Rhizom. Je nach Wasserstand schwimmen ihre blaugrünen Blätter oder ragen straff aufrecht aus dem Wasser. Diese unverwechselbare und eindrucksvolle Wasserpflanze wächst vorzugsweise in der Flachwasserzone eines Teiches. Ihre Ausmaße sind abhängig von den Wasserständen und erreichen eine Höhe zwischen 40 und 70 Zentimeter. Sie breitet sich auf 30 bis 40 Zentimeter aus. Die Höhe von (bot.) Orontium aquaticum berechnet sich aus dem Teilstück unter Wasser und dem über der Wasseroberfläche. Sie stammt aus den sumpfigen, wasserreichen Gebieten im Osten der USA. Die Blütenpflanze stellt eine Art in der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie ist die einzige lebende Art aus der Gattung Orontium. Andere Arten dieser Gattung sind ausgestorben und als Fossilien nachweisbar. Diese ungewöhnliche Wasserpflanze bereichert jeden Wassergarten, egal wie groß er ist. In der Sumpfzone eines Teiches harmonieren ihre bizarren Blüten mit Sumpfdotterblumen, Sumpfvergissmeinnicht oder Fieberklee. Die Goldkeule wird im Frühjahr schnell zum absoluten Blickfang am Gartenteich.

Die tiefreichenden Wurzeln der Goldkeule verlangen ein mindestens 35 Zentimeter hohes, nährstoffreiches Substrat am Grund eines Teiches. Mit der Zeit wächst das Rhizom der Wasserpflanze seitlich in die Breite und bildet ein verzweigtes Wurzelsystem aus. Die über der Wasseroberfläche sichtbaren Blätter wachsen horstig, an langen Stielen aus der Tiefe heraus. Bei einem Wasserstand zwischen 10 und 30 Zentimeter strecken sich die länglichen Blätter aufrecht über dem Wasserspiegel. Bei größeren Tiefen bis 50 Zentimeter bildet die Staude zusätzlich Schwimmblätter, die wie Seerosenblätter flach auf der Wasseroberfläche schwimmen. Das Laub von Orontium aquaticum besteht aus fleischigen, elliptischen Blättern, die bis zu 25 Zentimeter lang werden. Die Blattoberseite schimmert blaugrün mit einer stumpfen Oberfläche. Im Gegensatz zeigt sich die Unterseite in einem silbrig-grünen Ton. Je nach Temperatur erscheinen die eigenwilligen Blüten der Goldkeule bereits Ende April. Bis in den Juni faszinieren die außergewöhnlichen Blütenstände. Auf kräftigen, weißen Stielen ragen die kerzenförmigen, goldgelben Blütenrispen über der Wasserfläche empor. Der Durchmesser von Blütenstängel und Blütenstand ist annähernd identisch. Stängel und Blütenrispe wirken wie weiße Schlangen mit goldener Spitze. Jeder Blütenstand ist dicht mit winzigen, goldgelben Blüten besetzt, die nur aus der Nähe wahrnehmbar sind. Bis in den Sommer wachsen aus den Blüten Fruchtstände mit erbsenförmigen, grünen Früchten. Sie treiben eine Zeit lang auf der Wasseroberfläche, bis sie abfallen.

Die originelle Wasserstaude benötigt für ihr tief wurzelndes Rhizom ein gut durchlässiges, extrem nährstoffreiches Substrat mit einer Mindesthöhe von 35 Zentimetern. Die ideale Wassertiefe liegt zwischen 10 und 30 Zentimetern. Bei diesem Wasserstand wächst sie als Sumpfpflanze mit aufrecht stehenden Laubblättern. Ist das Wasser tiefer, bildet sie zusätzlich Schwimmblätter aus. Am besten gedeiht die Goldkeule in der vollen Sonne. Je wärmer das Wasser, desto schneller wächst die Pflanze heran. Sie ist frostempfindlich und übersteht den Winter, wenn sie in einem frostfreien, hellen Raum überwintert. Während der Winterruhe darf das umgebende Substrat nicht austrocknen. Alternativ pflanzt der Gärtner die Wasserstaude in einen großen Pflanzkorb und deponiert diesen in den frostfreien, tiefen Zonen eines Gartenteiches. Diese Winterschutzmaßnahmen empfehlen sich vor den ersten herbstlichen Nachtfrösten, damit die wärmeliebende Staude keinen Schaden nimmt. Im übrigen Jahr erweist sich die Goldkeule als äußerst pflegeleicht. Sie bringt mit ihrem exotischen Äußeren effektvolle Strukturen in den Gartenteich.

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