Sägezahn-Eiche

Quercus acutissima

Sorte
Vergleichen
Sägezahn-Eiche - Quercus acutissima Shop-Fotos (5)
Foto hochladen
  • attraktiver Laubbaum
  • glänzendes und dichtes Laub
  • sommergrün
  • winterhart, robust, pflegeleicht
  • insektenfreundlich

Wuchs

Wuchs gut verzweigter Baum mit ausladender Krone, buschig, aufrecht, dicht
Wuchsbreite 500 - 800 cm
Wuchsgeschwindigkeit 25 - 50 cm/Jahr
Wuchshöhe 1000 - 1500 cm

Blüte

Blüte unscheinbar
Blütenfarbe gelblich bis grünlich
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit März - April

Frucht

Frucht einzeln oder paarweise stehende, von Bechern umschlossene, eiförmig-runde Nussfrüchte
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt länglich oval zugespitzt, lanzettlich, stachelförmig gesägt
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkelgrün glänzend

Sonstige

Besonderheiten Laubbaum, Lebensraum für Vögel und Säugetiere, wertvolles Holz
Boden frisch bis feucht, gut durchlässig, normal, humos, nährstoffreich, sauer bis alkalisch
Nahrung für Insekten
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Gruppengehölz, Pflanzgefäß, Bienenweide
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Ende Februar 2026 ausgeliefert. Du erhältst von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
Lieferform auswählen:
Topfware
€16.50
Lieferhöhe auswählen:
10 - 20 cm
Topfware
10 - 20 cm (Lieferhöhe)
lieferbar
Auslieferung ab Ende Februar 2026
€18.95
ab 10 Stück €17.40
ab 25 Stück €16.50

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Die Sägezahn-Eiche hat viele Namen. Sie wird Japanische Kastanien-Eiche, Seidenraupen-Eiche, Gesägte Eiche, Zackeneiche, Sawthorn-Eiche und Chinesische Eiche genannt. Sie gehört, wie unsere heimischen Eichen, mit denen sie kaum Ähnlichkeit hat, zur Familie der Buchengewächse und zur Gattung der Eichen. Sowohl vom Habitus her als auch im Bezug auf Blätter und Früchte ähnelt die Zackeneiche mehr einer Edelkastanie oder Echten Kastanie mit dem botanischen Namen Castanea sativa, die volkstümlich als Esskastanie bezeichnet wird. Diese gehört ebenfalls zur Familie der Buchengewächse. Die ursprünglichen Herkunftsgebiete der Gesägten Eiche befinden sich in Japan, China, Korea und im Himalaja-Gebirge. Im Osten Nordamerikas wurde Quercus acutissima in Plantagen zur Futtergewinnung für Wildtiere angebaut und gilt dort inzwischen als eingebürgert. Die Bezeichnung Sägezahn-Eiche ist auf die für eine Eiche ungewöhnliche Blattform zurückzuführen. Die lanzettlichen, oval zugespitzten Blätter sind, anders als bei heimischen Eichen oder bei den aus Amerika stammenden, inzwischen in Europa verbreiteten Roteichen, nicht eingebuchtet. Stattdessen verfügen die dunkelgrün glänzenden, zwischen 10 und 20 Zentimeter langen Blätter über einen stachelförmig gesägten Rand und helle, gleichmäßig angeordnete Blattadern.

Die Sägezahn-Eiche kann Wuchshöhen von 15 Metern und mehr erreichen. Sie bildet eine ausladende, kegelförmig breite Krone mit Durchmessern von bis zu acht Metern. In der freien Natur werden Zackeneichen noch deutlich größer. Vor allem junge Zackeneichen haben jährlich einen recht ordentlichen Zuwachs von bis zu 50 Zentimetern im Jahr. Die eher unauffälligen, ährenförmigen, gelblichen bis grünen Blüten von Quercus acutissima zeigen sich im März und April. Zwischen dem großblättrigen Laub sind die hängenden männlichen Kätzchen und die noch unauffälligeren weiblichen Blüten fürs menschliche Auge kaum wahrnehmbar. Nützliche Bestäuber, wie Bienen und Hummeln, finden aber ihren Weg zu ihnen. Sägezahn-Eiche bilden erst nach ein paar Jahren Nussfrüchte, die ab dem Spätsommer an den Bäumen stehen. Dabei handelt es sich um eiförmige, eher rundliche Eicheln, die etwa zu einem Drittel von einem struppigen Fruchtbecher bedeckt sind. Die Eicheln können im Herbst zur Vermehrung gesammelt werden. Sie sollten stratifiziert werden, um eine Keimung im Frühling zu fördern. Manchmal keimen sie im Boden ganz von selbst. Eine Vermehrung über Stecklinge ist ebenfalls möglich.

Bezüglich des Bodens ist die Sägezahn-Eiche nicht sehr anspruchsvoll. Ein normaler Gartenboden, der gut durchlässig ist und keine Staunässe bildet, genügt. Im Idealfall ist er konstant frisch, sauer bis alkalisch, locker und lehmig bis sandig. Der exotische Laubbaum bevorzugt einen sonnigen Standort, kämpft sich aber auch im Halbschatten in die Höhe. Er verfügt über eine Winterhärte bis -20° C. Die Sägezahn-Eiche ist ein idealer Baum für Parks und größere Gärten. Eine Kultur im Kübel für kleine Gärten, Balkons und Terrassen ist ebenfalls möglich. Der Baum bleibt dann selbst im vorgerückten Alter ganz automatisch kleiner. Zackeneichen vertragen sich ganz ausgezeichnet mit anderen Laubbäumen und Sträuchern. Sie werden nicht nur wegen ihrer erhabenen Optik geschätzt, sondern auch wegen ihres ausgezeichneten Holzes, das einen hohen Brennwert hat und sehr langsam mit einer klaren Flamme verbrennt. In ihrer Heimat in Ostasien werden Zackeneichen seit Jahrhunderten als Nutzholzlieferanten angebaut. Die Gewinnung von Eicheln spielt bei der Kultivierung dabei ebenfalls eine Rolle, denn sie werden traditionell als Nahrungsmittel genutzt. Um die Eicheln verzehren zu können, müssen sie allerdings einer aufwendigen Behandlung unterzogen werden.

mehr lesen

Gartenfreunde kauften auch

Kundenbewertungen

Eigene Bewertung schreiben

Fragen zu dieser Pflanze

Zurück Weiter
nur bestellbar
Botanik Explorer
Produkte vergleichen