Die Rutenhirse 'Blue Fountain' weist eine traumhaft elegante Silhouette mit ansprechendem Laubspiel und zauberhaften Blütenständen von Sommer bis Frühherbst auf, die über Wochen hinweg ein feines, natürliches Flair ins Gartenbild tragen. Zudem überzeugt diese Sort mit einer erstklassigen Winterhärte sowie geringem Pflegeaufwand. Mit ihrer aufrechten, leicht überhängenden Wuchsform und dem schmalen, schilfartigen Laub wirkt sie sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppenpflanzungen stets stilvoll. Diese Sorte wächst locker-horstig und das Laub zeigt sich je nach Lichteinfall, in grünlich-bläulichen Nuancen, die der Sorte ihren Namen und unverkennbaren Ausdruck verleihen. Dabei bleibt der Habitus schlank, aber dennoch füllig genug, um in Staudenrabatten oder im mittelhohen Beetbereich als ruhige, vertikale Komponente zu wirken und sogar als Sichtschutz zu funktionieren. Im Laufe der Jahre entwickelt sich aus dem horstigen Zentrum eine stabile, langlebige Pflanze, die weder zum Wuchern neigt noch lästige Ausläufer bildet. Im Hochsommer beginnt (bot.) Panicum virgatum 'Blue Fountain', charakteristische Rispenblüten auszubiden. Zwischen Juli und September schiebt sie ihre mittelgroßen, bläulich angehauchten Blütenstände aus dem Laub empor. Diese bestechen durch ein lockeres Ambiente der mittelgroßen Wedeln und tragen zu der insgesamt luftigen Anmutung des Grases maßgeblich bei. Der Kontrast zwischen der Feinheit der Wedel und der klaren Linienführung der Halme sorgt für eine spannungsvolle Erscheinung, die vor allem im Abendlicht besonders eindrucksvoll zum Ausdruck. Die Blütenstände behalten auch im Verblühen ihre dekorative Wirkung und eignen sich hervorragend für spätsommerliche Sträuße. Sehr beliebt ist die Trocknung der Wedel zu Dekorationszwecken. Der Herbst bringt eine letzte farbliche Überraschung: Sobald die Temperaturen sinken, wandelt sich das Laub in ein leuchtendes Gelb, das sich kontrastreich vom bereits verblassenden Gartenhintergrund abhebt. Auch in der kalten Jahreszeit bleibt die Gestalt der Pflanze erhalten, was sie zu einem wertvollen Gestaltungselement über das gesamte Jahr hinweg macht. In ihrer Nutzung erweist sich die Rutenhirse 'Blue Fountain' als ausgesprochen vielseitig. Ob in naturnahen Pflanzungen, modernen Staudenbeeten, als saisonaler Sichtschutz oder als Heckenbepflanzung, diese Sorte fügt sich harmonisch ein und bringt Bewegung mit hohem dekorativen Wert ins Gesamtbild. In größeren Gefäßen gepflanzt macht sie ebenso eine gute Figur und lässt sich dort besonders wirkungsvoll mit spätblühenden Stauden kombinieren - oder eben als reines, getrocknetes Wedel-Arrangement, vorzugsweise in Bodenvasen.
Ein Platz in der Sonne ist für die Rutenhirse 'Blue Fountain' optimal, doch auch halbschattige Standorte meistert sie zuverlässig. Bedeutend für ein gesundes Wachstum ist ein gut durchlässiger Boden, der nicht zur Staunässe neigt, aber dennoch eine gewisse Frische bereithält. Ideal sind nährstoffreiche Böden, die das kräftige Höhenwachstum bis zu 200 cm und eine Wuchsbreite bis 100 cm unterstützen. Kübel haben über einen Wasserablauf am Boden zu verfügen, damit überschüssiges Wasser zuverlässig abfließen kann. Bei der Gruppenpflanzungen und zwischen Pflanznachbarn hat für jedes Exemplar ein freier Pflanzbereich zwischen 80 cm und 100 cm Durchmesser vorhanden zu sein, um den Luftdurchzug und den Seitenwuchs nicht zu behindern. Besonders positiv gestaltet sich der Pflegeaufwand bei (bot.) Panicum virgatum 'Blue Fountain', bei dem Rückschnitte und Düngungen lediglich im Bedarfsfall anfallen. Ein Rückschnitt auf etwa zehn bis zwanzig Zentimeter sowie eine mäßige Düngung reichen alle zwei bis drei Jahre aus, um diese Ziergrassorte im gesunden Zustand vital zu halten. Wen die Optik der abgestorbenen Pflanzenteile stört, schneidet diese erst im Frühjahr ab, damit sie während der Wintersaison als natürlicher Kälteschutz und für tierische Gartenbewohner als Unterschlupf dienen. Mit ihrer extremen Frosttoleranz bis etwa -35 °C übersteht die Rutenhirse 'Blue Fountain' auch strengere Winter schadlos, selbst ohne zusätzliche Abdeckung auch in rauen Klimazonen Deutschlands.









