Der Rhododendron 'Hans Hachmann' ® begeistert als immergrüner Zierstrauch mit einer spektakulären Blütenpracht. Er gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und wurde 2009 vom Züchter Holger Hachmann in Barmstedt aus den Sorten 'Midnight Mystique' und 'Burgundula' entwickelt. Eine Hommage an seinen Vater Hans Hachmann. Im Wuchs zeigt sich (bot.) Rhododendron 'Hans Hachmann' ® breit-aufrecht und locker-kugelig, mit einer jährlichen Zuwachsrate von 10 bis 20 cm. Nach zehn Jahren erreicht er Höhen von 1,25 m bis 1,50 m und Breiten von 1,20 m bis 1,50 m. Sein dichtes Grundgerüst entsteht durch zahlreiche, dicht verzweigte Äste, deren glatte, hellgraue Rinde an jungen Trieben später in eine feine, längsgefurchte graubraune Struktur übergeht. Das immergrüne Laub ist länglich-oval, satt dunkelgrün und seidenmatt glänzend. Jede Blattspreite misst 6 bis 9 cm, ist dezent nach unten gebogen und bildet mit ihrem zugespitzten Ende und den roten Blattstielen einen eleganten Kontrast. Ab Mitte Mai bis Anfang Juni entfalten sich die Blüten mit ihrer außergewöhnlichen Zeichnung. In dichten Trugdolden stehen 11 bis 22 trichterförmige Blüten. Im Herzen jeder Blüte leuchtet eine weiße, sternförmige Mitte, aus der sich locker gefleckte Stellen in tiefem Weinrot erheben. Dieses Auge ruht auf einer gelblich unterlegten Fläche, bevor es in einen kräftigen, purpurvioletten Saum übergeht. Für eine optimale Entwicklung benötigt der Rhododendron 'Hans Hachmann' ® einen Standort im Halbschatten. Der Boden sollte locker, durchlässig und humos sein, dabei leicht feucht, jedoch kalkfrei. Eine jährliche Mulchschicht aus Rhododendron- oder Moorbeeterde bewahrt die gleichmäßige Feuchte und unterstützt das Bodenleben.
Als Solitär setzt der Rhododendron 'Hans Hachmann' ® auf Rasenflächen oder in Pflanzinseln beeindruckende Akzente. Seine mehrfarbige Blütenfülle kontrastiert mit dem dunklen Blattwerk und füllt freistehende Gartenbereiche mit Leben. In Reihen gepflanzt, bildet er trotz seiner lockeren Verzweigung eine dichte, immergrüne Hecke, die im Mai in einem Farbenfeuerwerk erstrahlt und im Sommer einen Sichtschutz bietet. Im Moorbeet, gemeinsam mit anderen Moorbeetpflanzen wie Azaleen, Sphagnum und irisähnlichen Seggen, entwickelt er seine beste Blattqualität und profitiert von saurem, feuchtem Substrat. In großen Kübeln und Pflanzgefäßen auf Terrassen oder in Wintergärten belebt Rhododendron 'Hans Hachmann' ® helle Innenhöfe und überdachte Räume. Unterpflanzt mit schattentoleranten Stauden wie Hosta 'Elegans', deren hellgrüne, herzförmige Blätter den dunklen Blattteppich des Rhododendrons betonen, entsteht ein reizvoller Wechsel. Astilben in zarten Rosa- und Weißtönen ergänzen die purpurvioletten Blüten und bringen federnde Leichtigkeit ins Beet. Die Pflege ist überschaubar und belohnt kompromisslose Sorgfalt. Nach der Blüte empfiehlt sich ein leichter Formschnitt, bei dem verblühte Trugdolden entfernt und einzelne, schwache oder zu dicht stehende Triebe ausgelichtet werden. Direkt im Anschluss regt eine Gabe speziellen Rhododendron- oder Moorbeetdüngers die neue Knospenbildung an und füllt den Nährstoffvorrat für den Winter auf. Ein Mulchen im Frühjahr hilft, Temperaturschwankungen und Austrocknung vorzubeugen. Junge Pflanzen profitieren in sehr kalten Wintern von einem leichten Winterschutz aus Reisig oder Vlies, während der etablierte Rhododendron 'Hans Hachmann' ® Temperaturen bis -24 °C ohne Schutz übersteht.












