alle Pressemeldungen Wissenswertes | 17.09.2019

Im Trend: Alte Apfelsorten

In dieser Saison ist neu: Der Trend zum Alten. Die Baumschule Horstmann verzeichnet eine starke Nachfrage nach sogenannten alten Apfelsorten. Also solche, die schon seit etlichen Dekaden oder sogar schon seit Jahrhunderten erhältlich sind. Beispielsweise ist der Apfel 'Gravensteiner' mindestens seit 1669 in Deutschland eingeführt. Diese Äpfel wurden noch in der Zeit gezüchtet, bevor es chemische Pflanzenschutzmittel gab. So mussten sie besonders robust sein und Krankheiten und Schädlingsbefall von alleine abwehren können.

Ein absoluter Pluspunkt für die alten Apfelsorten! Und eine echte Erleichterung für den Gartenbesitzer, der nicht zu Spritzmitteln greifen muss. Das dankt ihm die Tierwelt im Garten und besonders die Insekten, die als Bestäuber für die Fruchtbildung und den Obstertrag so wichtig sind!

Es spricht aus Sicht der Kunden noch mehr für die alten Apfelsorten. Viele der Äpfel aus den vergangenen Jahrzehnten gelten als allergenarm und sind für die Allergiker unter den Obstfreunden geeignet. Das scheint sich stark herumgesprochen zu haben, denn die Nachfrage nach den sogenannten Allergiker-Äpfeln steigt. Als solche gelten Apfelsorten mit einem besonders hohen Polyphenolgehalt. Dieser macht die Äpfel nicht nur besser verträglich, sondern ist auch maßgeblich für Säure und Aroma verantwortlich. Dadurch zieht mit den alten Apfelsorten auch eine große Geschmacksvielfalt in den Garten. Viel interessanter als die eintönigen Supermarkt-Äpfel! Besonders hervorzuheben sind die Apfelsorten 'Goldparmäne', 'Berlepsch', 'Schöner aus Boskoop', und der 'Weiße Winterglockenapfel'.

Ein weiterer Trend, den die Baumschule Horstmann verzeichnet, ist die Zunahme der Hobby-Pomologen. Also solche Gartenbesitzer, die sich ganz intensiv mit dem Anbau und der Geschichte verschiedenster Apfelsorten beschäftigen. Es gibt viele alte Liebhaber-Sorten, die verstärkt für diese Herbst-Saison nachgefragt werden. Darunter beispielsweise der Herbstapfel 'Prinz Albrecht von Preußen' oder die 'Champagnerrenette'.

Einer der begeisterten Laien unter den Pomologen arbeitet sogar in der Baumschule selbst. Max Gravert pflanzt auf seinem großen Hof unzählige Apfelbäume an. Nicht der Erträge wegen, sondern einfach um die alten Sorten zu erhalten und ihnen beim Wachsen und Werden zuzusehen. "Das ist für mich eine schöne Abwechslung zu meinem Job in der IT. Rauskommen, die Bäume beschneiden, hegen und ab und an auch mal einen Apfel essen, der nicht nach Supermarkt-Einerlei schmeckt", sagt der Informatiker der Baumschule Horstmann. Seine Lieblingssorte ist übrigens das 'Juwel aus Kirchwerder', weil der Apfel mit seinen karminroten Tupfern und seinem starken Duft Kindheitserinnerungen in ihm weckt. Frisch vom Baum gepflückt ist der Apfel saftig und süß, gelagert wird er mürbe. Dann lässt sich ganz hervorragendes Apfelkompott und Mus aus den Früchten zaubern. Diese alte Apfelsorte ist pflegeleicht und kommt auch mit sandigeren Böden gut zurecht.

Pressekontakt

Nicole Davila
Public Relations

Baumschule Horstmann GmbH & Co. KG
Schäferkoppel 3
25560 Schenefeld

+49 (0) 4892 / 8993-284

nicole.davila@liebt-pflanzen.de

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