Die Pekannuss 'Wichita' ist ein zügig wachsender Nussbaum, der mit einem hohen Fruchtertrag von sagenhaft aromatischen Nüssen und einem erstaunlich opulenten Wuchs Eindruck schindet sowie sich durch seine Pflegeleichtigkeit sowie Anspruchslosigkeit großer Resonanz erfreut. Durch diese hat sich die aus den USA stammende Sorte im kommerziellen Anbau einen beliebten Namen gemacht. Die auffallend aufrechte mit leichter überhängender Kronenwuchsform ist ein echter Hingucker, weshalb diese Sorte seit geraumer Zeit nun auch in Deutschlands Gärten einzieht - vorausgesetzt, es ist für die Wuchsbreite und -höhe bis jeweils 1000 cm ausreichend Platz vorhanden. Wer Wert auf eine stilvolle Pflanzengestaltung sowie einen hohen Nutzwert legt, ist mit dieser Sorte bestens beraten. Mit ihrem schnellen Wachstum, einer relativ frühe Fruchtreife ab September, den fantastisch schmeckenden Pekannüssen sowie dem ästhetischen Laub mit gelber Herbstfärbung ist (bot.) Carya illinoinensis 'Wichita' vielen anderen Nussbäumen weit überlegen. Die Gestalt dieses Prachtexemplars wirkt in jungen Jahren fast säulenartig, ehe sich mit zunehmendem Alter eine eiförmige Krone ausbildet. Charakteristisch ist das schlanke, gut verzweigte Hauptgeäst, das dem Baum eine gleichmäßige Struktur verleiht. Das dunkelgrüne Laub setzt sich aus länglich gefiederten Einzelblättern zusammen, deren Form sich breit-elliptisch bis schlank-oval zeigt. Sie unterstreichen den exotischen Charme dieser Sorte. Von April bis Mai erscheinen männliche Blüten in hängenden Kätzchen, und weiblichen Knospen, die unscheinbar-unauffällig traubenartig an jungen Trieben sitzen. Daraus bilden sich die Nüsse, die durch ihre große, breit-ovale Form sofort ins Auge fallen. Ihre Schale ist vergleichsweise dünn und im Gegensatz zu Walnüssen weich, wodurch ein einfaches Öffnen mit der Hand möglich ist. Geschmacklich bewegen sich die Früchte im mild-aromatischen Spektrum mit gut wahrnehmbarer buttrigen Note und angenehmer Süße. Während die Pekannuss 'Wichita' in der Küche für Speisen und das Backen sowie natürlich zum Naschen Einsatz findet, kommt die imposante Optik des Baums in Einzelstellung ebenso zauberhaft zum Ausdruck wie in der Gruppenpflanzung auf entsprechend großen Grundstücksflächen.
Die Pekannuss 'Wichita' ist ein wahres Sonnenkind, das sie Wärme liebt. Je mehr direkte Sonne auf sie scheint und wärmer sie steht, desto wuchskräftiger sowie gesünder gedeiht sie und geschmackvoller erreichen die Früchte ihren Reifegrad. Doch dazu gehört zusätzlich ein Boden, der trockene bis leicht feuchte, durchlässige, lockere, humöse und nährstoffreiche Eigenschaften mit sich bringt. Die Wurzeln dürfen keiner Staunässe ausgesetzt sein, weshalb neben einer zuverlässigen Durchlässigkeit eine lehmig-sandige Untermischung vorbeugend wirkt. Soll sich (bot.) Carya illinoinensis 'Wichita' natürlich auslegen, hat der Pflanzplatz einen freien Umfang im Radius von 1000 cm anzubieten. Soll die Sorte aus persönlichen Gründen oder Vorort-Gegebenheiten per Schnitt weniger in die Breite gehen, ist ein entsprechend geringeres Platzangebot ausreichend. Ferner erfolgen Rückschnitte nur im Spätwinter oder zum Frühjahrsstart, um bei Jungpflanzen den Kronenaufbau gezielt zu lenken und bei Adult-Bäumen beschädigte oder sich ungünstig entwickelnde Triebe zu entfernen. Ein Düngen kann, muss aber in älteren Jahren nicht erfolgen. Bei Jungpflanzen führt es zu einer verbesserten Widerstandskraft. In späteren Jahren zieht sich der Pfahlwurzler benötigte Nährstoffe aus der Bodentiefe. Das gilt auch für die Feuchtigkeitsaufnahme, weshalb sich der Wasserbedarf in der Regel auf mehrere Gaben im jungen Alter und bei adulten Exemplaren auf gelegentliches Gießen bei länger anhaltender Trockenheit im Hochsommer beschränkt. Ist die Pekannuss 'Wichita' gesund und am idealen Standort gepflanzt, machen ihr Wintertemperaturen bis -20 °C nichts aus. Junge und frisch gesetzte Bäume schützt man im Wurzelbereich durch eine Bodenabdeckung, beispielsweise mit einer dicken Schicht aus Mulch, Laub oder Tannennadeln.
