Die Pekannuss 'Mahan' zeichnet sich durch besonders große und lange Früchte mit dünner Schale aus, die bereits nach vier bis fünf Jahren von dem prächtigen Pekannussbaum geerntet werden können. Pekannussbäume sind ursprünglich in der Mitte und im Südosten Nordamerikas beheimatet, wo sie in der Nähe des mächtigen Mississippi gedeihen und von den Ureinwohnern schon seit Urzeiten als wertvolle Nahrungsquelle genutzt und geschätzt werden. Inzwischen werden Pekannussbäume in vielen Ländern in Südamerika, Asien, Ozeanien und Afrika kultiviert und auch hierzulande als Park- und Gartenbäume immer beliebter. Als junger Baum braucht Carya illinoinensis 'Mahan' durchaus noch einen Winterschutz, doch als etablierter Baum verfügt er über eine Winterhärte bis -15°C. Worauf die Sortenbezeichnung 'Mahan' zurückgeht, ist nicht eindeutig zu sagen. Einige Orte in den Vereinigten Staaten tragen diesen Namen und vielleicht ist einer davon der, in dem die Sorte erstmals veredelt wurde. Die Pekannuss 'Mahan' erreicht unter unseren klimatischen Bedingungen Wuchshöhen von um die zehn Meter und bildet eine prächtige Krone sowie ein weit verzweigtes unterirdische Wurzelsystem aus. Ab Ende April erscheinen zuerst die männlichen, kätzchenförmigen Blüten, welche in Gruppen stehen, gefolgt von den weiblichen, ebenfalls grünen Blüten in Ährenform. Beide sind gute Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln und weitere Insekten. Pekannussbäume werden durch den Wind bestäubt. Aufgrund der zeitlich versetzten Blüte kann es sinnvoll sein, zwei Bäume in unmittelbarer Entfernung zu pflanzen. Pekannussbäume benötigen einen frischen bis feuchten, tiefgründigen, gut durchlässigen, neutralen, humosen, eher lehmigen und möglichst kalkarmen Gartenboden an einem sonnigen oder nur zeitweise beschatteten Standort. Jungen Bäume sollten zunächst noch ausreichend bewässert und beschnitten werden. Als gut etablierter Baum benötigt der Tiefwurzler kaum noch gärtnerische Zuwendung und er wird im Alter zunehmend trockenheitsverträglicher. Nach der Ernte können lange Äste eingekürzt werden.
Der Pekannuss 'Mahan' hat eine markante, bräunliche bis graue, zerfurchte Rinde und ansehnliches mittelgrünes Laub, welches sich im Herbst wunderschön goldgelb verfärbt, ehe es abgeworfen wird. Die gefiederten Blätter mit etwa 15 Einzelblättern in lanzettlich zugespitzter Form mit gezähntem Rand erreichen stattliche Längen von bis zu 50 Zentimetern. Der Pekannussbaum bildet eine ausladende Krone und spendet im Sommer willkommenen Schatten. Pekanussbäume wie Carya illinoinensis 'Mahan' sind als sogenannte Klimabäume interessant. Sie gehören zur Ordnung der Buchenartigen, zur Familie der Walnussgewächse und zur Gattung Hickory mit dem botanischen Namen Carya. Der Name Hickory geht auf die Algonkin-Sprachen der indigenen Völker Nordamerikas zurück und bezeichnet das Nussfleisch der Bäume sowie Getränke und Speisen, die daraus hergestellt wurden und immer noch werden, denn Pekannüsse spielen in der regionalen Küche der USA auch heute noch eine Rolle. Legendär ist der Pecan Pie, aber auch Hickory milk sowie verschiedene Süßspeisen und Konfekt aus Pekannüssen. Die Pekannuss 'Mahan' liefert besonders stattliche und große Früchte mit einem buttrigen und süßen Geschmack. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen A und E, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen, wie Zink, Eisen und Magnesium. Einen Vorteil gegenüber unseren heimischen Walnüssen haben Pekannüsse zudem. Sie lassen sich spielend per Hand ganz ohne Nussknacker öffnen. Ein Anzeichen für die Reife ist, wenn sich die ledrige, erst grüne und später bräunliche, vierlappige Schale öffnet. Darunter verbirgt sich eine weiter dünne Schale, die mühelos vom schmackhaften Kern entfernt werden kann.
