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  • Ordnung: Storchschnabelartige
  • Familie: 1 Eintrag
  • Gattung: 2 Einträge
  • Art: 28 Einträge
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Eigenschaften

  • schnabelartige Fruchtgrannen
  • häufig krautige Pflanzen
  • wachsen auf feuchten bis trockenen Böden
  • weltweites Vorkommen
  • beliebte Zierpflanzen

Storchschnabelartige

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Die Ordnung Geraniales, mit deutschem Namen Storchschnabelartige, stehen innerhalb der Klasse der Bedecktsamigen Pflanzen. Sie sind der Gruppe der Eurosiden II zugeteilt. Die Ordnung war bislang breiter definiert. Heute zählen noch die Familien der namensgebenden Storchschnabelgewächse (bot. Geraniaceae), die Honigstrauchgewächse (Melianthaceae) und die Vivianiaceae zu ihnen.

Charakterisitisch für die Pflanzenordnung sind die schnabelartigen Gebilde, die an der Früchten vorkommen. Diese länglich geformten Fruchtgrannen verliehen den Geraniales ihren Namen. Neben den Storchschnäbeln sind die Geranien als Vertreter dieser Ordnung in unseren Breiten stark verbreitet. Sie zieren mit unterschiedlich gefärbten Blüten Gärten und Balkone. Die Geraniales stehen weltweit an unterschiedlichen Standorten und wachsen teilweise auf sehr trockenen Böden.

Blatt

Innerhalb der Ordnung sind die Laubblätter meistens gelappt oder finden sich zusammengesetzt. Es kommen auch einfache oder gefiederte Blätter vor. In den meisten Fällen stehen sie wechselständig, seltener gegenständig. Sie sind in Blattstiel- und spreiten unterteilt und haben einen glatten oder gesägten Blattrand. Es finden sich Nebenblätter, die auch stachelig ausgeprägt vorkommen.

Blüte

Die Blüten der Storchschnabelartige sind entweder radiärsymmetrisch oder zygomorph mit nur einer Symmetrieachse ausgebildet. Häufig sind sie fünfzählig und kommen zwittrig oder eingeschlechtig vor. Sie stehen in vielen Fällen in Blütenständen zusammen. Diese sind in den meisten Fällen als Zymen oder Dolden ausgebildet.

Frucht

Alle Pflanzen der Ordnung bilden Kapselfrüchte aus, die teilweise bis zur Reife als Spaltfrucht ausgebildet sind. Entweder wachsen sie mit verholzender oder papierartiger Hülle.

Wuchs

Meistens wachsen die Storchschnabelartigen als krautige Pflanzen, die sowohl einjährig als auch ausdauernd sind. Deutlich seltener verholzen die Gewächse und bilden Sträucher. Ausnahmen bilden kleine Bäume oder sukkulent wachsende Gattungsarten.

Standort

Die Geraniales wachsen in planaren Zonen sowie in montanen Habitaten. Einige Pflanzen der Ordnung bevorzugen feuchte Böden. Andere hingegen sind sehr gut an extrem trockene Standorte angepasst.

Verbreitung

Sowohl die Honigstrauchgewächse als auch die Vivianiaceae finden sich räumlich begrenzt. Erstere wachsen ausschließlich in subtropischen bis tropischen Gebieten Afrikas. Letztere wachsen endemit nur in Südamerika.

Hingegen sind die Storchschnabelgewächse weltweit vertreten und finden sich in gemäßigten, warmen und tropischen Regionen.

Nutzung

Viele der Storchschnabelartige dienen als Zierpflanzen. Häufig zieren sie mit üppiger Blütenpracht Töpfe und Pflanzenkästen oder wachsen als Bodendecker auch in schwierigen Gartenecken.
Nur wenige Gattungsarten haben aufgrund ihrer Inhaltsstoffe einen Nutzen in der kosmetischen Industrie. Auch bedient sich die Pharmazeutik einiger Gewächse dieser Ordnung.

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Storchschnabelgewächse (Geraniaceae)
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