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  • Ordnung: Sternanisartige
  • Familie: 1 Eintrag
  • Gattung: 2 Einträge
  • Art: 1 Eintrag
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Eigenschaften

  • basale Ordnung der Bedecktsamer
  • wachsen als Lianen, Sträucher oder Bäume
  • schwerpunktmäßiges Vorkommen in Ausrtalien und Südostasien
  • stets schraubig ausgebildete Blüten
  • bilden Beeren oder Balgfrüchte aus

Sternanisartige

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Die Sternanisartigen sind eine Pflanzenordnung innerhalb der Klasse der Magnoliopsida, zu Deutsch Bedecktsamige Pflanzen. Sie gelten als basale Ordnung dieser Klasse. Das heißt, viele der heutigen Bedecktsamer sind aus ihr hervorgegangen.

Die Sternanisartigen umfassen drei Pflanzenfamilien mit lediglich fünf Gattungen und 100 Arten. Die Familie der Sternanisgewächse (bot. Schisandraceae) zählt zur Ordnung, ebenso wie die Austrobaileyaceae und die Trimeniaceae. Obwohl diese Ordnung relativ klein ist, sind ihre Vertreter sehr bekannt. Die Gattungen der Schisandraceae gelten als beliebte Heil- und Gewürzpflanzen. Die Pflanzen wachsen lianenförmig, strauchig oder als Bäume. Hauptsächlich wachsen die Pflanzen dieser Ordnung auf dem australischen Kontinent und in Südostasien.

Blatt

Die Laubblätter der Sternanisartigen sind wechsel- oder gegenständig angeordnet und gestielt. Es kommen keine Nebenblätter vor. Die Blattspreiten sind einfach und ungeteilt. Ihre Form reicht von eiförmig bis verkehrt-eiförmig und lang zugespitzt. Ihre Oberfläche ist kahl, ledrig oder filzartig behaart. Die Blattränder sind glatt oder bilden sich gezähnt, gesägt oder gekerbt aus. Häufiger kommen Sekretdrüsen auf der Unterseite der Spreiten vor.

Blüte

Die Austrobaileyales weisen stets schraubig und meist radiärsymmetrisch aufgebaute Blüten auf. Die Blütenhüllblätter, mit kelch- oder kronblättriger Gestalt stehen spiralig um eine Achse. Die Blüten sind entweder zwittrig oder eingeschlechtig. Sie stehen oftmals in Blütenständen, die eine rispige oder traubige Form annehmen, in seltenen Fällen bilden sich Zymen.

Frucht

Die Pflanzen dieser Ordnung bilden Beeren oder Balgfrüchte aus. Letztere sind typisch für die bekannte Gattung Sternanis und liefern ein begehrtes Gewürz. Einige der Beeren stehen in Sammelfrüchten zusammen und dienen verschiedenen Tieren als Nahrung.

Wuchs

Die Austrobaileyales weisen verschiedene Wuchsformen auf. Sie wachsen als Sträucher, mittelgroße Bäume oder Lianen. Letztere kommen verholzt oder (bei Austrobaileyaceae) ausschließlich immergrün vor.

Standort

Viele der Gattungen wachsen in Regenwäldern und kommen in verschiedenen Höhen bis auf 1100 Meter über NN vor.

Verbreitung

Die verschiedenen Pflanzenfamilien der Ordnung Austrobaileyales wachsen in subtropischen bis moderaten Klimazonen. Ein Schwerpunkt ihres Vorkommens liegt in Australien und einigen pazifischen Inseln. Auf Neuguinea, Sri Lanka und Polynesien wachsen sie. Gerade die als Gewürzpflanzen beliebten Gattungen sind vor allem im Südosten Asiens beheimatet. Auch finden sich Sternanisartige im Südosten Nordamerikas.

Nutzung

Die Früchte der Austrobaileyales dienen einigen Säugetieren und Vögeln als Nahrung. Wirtschaftlichen Nutzen hat die Gattung Sternanis (bot. Illicium), deren Früchte mit den würzigen, ätherischen Ölen Einsatz als Gewürz findet. Auch nutzen diese medizinisch eingesetzten Öle bei Verdauungsbeschwerden oder Erkältungen.

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Sternanisgewächse (Schisandraceae)
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