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  • Ordnung: Sauerkleeartige
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Eigenschaften

  • kleine Pflanzenordnung innerhalb der Bedecktsamer
  • Zuordnung hauptsächlich aufgrund genetischer Eigenschaften
  • verschiedenste Wuchsformen
  • häufig dreifach gefiederte Blätter
  • überwiegend in den Tropen beheimatet

Sauerkleeartige

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Die Oxalidales, mit deutschem Namen Sauerkleeartige, bilden eine Ordnung innerhalb der Klasse der Bedecktsamigen Pflanzen (bot. Magnoliopsida). Sie umfasst sieben Familien mit circa 1800 Arten. Dies macht sie in der Gruppe der Euosiden I zu einer verhältnismäßig kleinen Pflanzenordnung.

Teilweise erst seit kurzer Zeit finden sich einige der zugehörigen Familien in der Ordnung. Denn erst genetische Bestimmungen ergaben eine Vielzahl der Verwandtschaften. Daher finden sich die gemeinsamen Merkmale der Gewächse eher auf molekularer Ebene, statt in ihrer Morphologie. Zu der Ordnung der Sauerkleeartigen gehören Pflanzen mit unterschiedlichen Wuchsformen. Zu ihnen zählen sowohl kleine, krautige Pflanzen als auch große Bäume und sogar fleischfressende Pflanzen.

Blatt

Die Laubblätter der Sauerkleeartigen weisen einige ähnliche Aspekte auf. Beinahe immer sind sie zusammengesetzt und in den meisten Fällen gefiedert. Häufig handelt es sich um drei Blattfiedern. Immer bestehen sie aus einem Blattstiel und einer -spreite.
Die Spreiten ist häufiger ledrig, ihre Ränder sind glatt, gelappt, gezähnt oder gesägt. Entweder sind keine Nebenblätter vorhanden oder sie fallen sehr klein aus. Das Blattwerk ist häufiger gegen- oder wechselständig, in einigen Familien stehen die Blätter quirlig oder in Wirteln.

Blüte

Immer sind die Einzelblüten radiärsymmetrisch aufgebaut, sie bilden sich spiegelgleich um einen Mittelpunkt aus. Zygomorphe Abwandlungen sind extrem rar. Meist zählen sie vier, häufiger fünf Blütenblätter. In den meisten Fällen sind sie zwittrig und seltener eingeschlechtig. Sie stehen in verschiedenen Blütenständen zusammen. Diese sind entweder zymös, doldenartig, traubig oder rispenförmig.

Frucht

Die Früchte der Sauerkleeartigen nehmen unterschiedliche Formen an. Oft sind es Balgfrüchte, die einen oder zwei Samen beinhalten. In vielen Fällen finden sich Kapselfrüchte, die ihre Samen auf verschiedene Weise entlassen. Selten bilden sich Nüsse, Steinfrüchte oder Beeren.

Wuchs

Bei den Oxalidales handelt es sich um verschiedenste Gewächse. Sie wachsen krautig oder verholzend als Sträucher und Bäume und es kommen Lianen vor. Eine Familie (bot. Cephalotaceae) zählt zu den fleischfressenden Pflanzen. Die Vertreter der Ordnung sind entweder laubabwerfend oder immergrün.

Verbreitung

Die Sauerkleeartigen haben einen Verbreitungsschwerpunkt in tropischen Gebieten der südlichen Hemisphäre. Einige Familien kommen quasi pantropisch vor, andere sind auf bestimmte Gebiete, wie die Neotropis, beschränkt.
Oxalidales siedeln in Afrika und Asien, und wachsen teilweise endemit in Australien. Nur die Sauerkleegewächse gedeihen gut in gemäßigten Klimazonen und sind weltweit, auch in Europa, vertreten.

Nutzung

Die als Bäume wachsenden Gattungsarten liefern teilweise edle Tropenhölzer, die für konstruktive Zwecke oder im Möbelbau dienen. Andere Arten stehen aufgrund ihrer Früchte in Kultur, beispielsweise die Sternfrucht. Einige Gewächse der Ordnung dienen medizinischen Zwecken und andere wiederum haben ausschließlich als Zierpflanzen einen Nutzen.

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Cunoniagewächse (Cunoniaceae)
Cunoniagewächse

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Elaeocarpaceae (Elaeocarpaceae)
Elaeocarpaceae

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