Oktober-Steinbrech

Saxifraga cortusifolia var. fortunei

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  • außergewöhnliche Blütenform
  • späte Blütezeit
  • insektenfreundlich
  • Winterschutz ratsam
  • geschützter Standort ist wichtig

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kissenartig, grundständiger Blattschopf, aufrechte Stiele
Wuchsbreite 25 - 30 cm
Wuchshöhe 15 - 30 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütenform rispenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit September - Oktober
Duftstärke

Frucht

Frucht unscheinbar

Blatt

Blatt rundlich, Blattrand gelappt, glatt, matt
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe braunrot

Sonstige

Besonderheiten außergewöhnliche Blüten, winterhart, insektenfreundlich
Boden frisch, durchlässig, humus- und nährstoffreich, humos
Jahrgang 1872 Herkunft: China, Japan, Korea
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 30cm Pflanzabstand, 10 bis 12 Stück pro m²
Standort Halbschatten
Verwendung unter Gehölzen, am Gehölzrand, in Gruppen
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Der Oktober-Steinbrech überrascht mit seinen grazilen, weißen bis rosa Blüten im späteren Gartenjahr. Dafür blüht die charmante Pflanze umso kräftiger. Der (bot.) Saxifraga cortusifolia var. fortunei macht durch sein spätes Blühwerk den Abschied des Sommers erträglicher. Erst ab Mitte September bedeckt sich die Pflanze mit ihren charmanten Blüten, die sich in lockeren Rispen an bis zu 30 Zentimeter langen Stielen bilden. Die vielen aparten Gebilde erinnern den Betrachter an kleine Sterne. Jede einzelne der niedlichen Blüten präsentiert dem Pflanzenfreund fünf zarte Blütenblätter. Eines dieser Blättchen ragt auffällig aus der Gruppe der anderen hervor. Die filigranen Blüten an den blattlosen Stängeln stehen in einem auffälligen Gegensatz zu den kräftigen, rundlich bis herzförmigen Blättern der sommergrünen Staude. Diese präsentieren sich zum Teil in unterschiedlichen Farbtönen. Bis Ende Oktober erfreut die hübsche Blüte der Pflanze den Gartenfreund. Nach ihrer Blühphase begibt sich die zauberhafte Staude in ihre verdiente Winterruhe.

Der Oktober-Steinbrech erfreut den Gartenfreund durch sein bescheidenes Wesen. Das Gewächs stellt ein paar wenige Ansprüche, entwickelt sich aber unter einfachen Bedingungen. Seinen Platz findet es in einer halbschattigen Lage. Selbst an schattigen Plätzen gedeiht die bodendeckende Staude prächtig. Deshalb eignet sie sich optimal für die dunkleren Bereiche des Gartens. Ein geeignetes Plätzchen für die Staude ist eine in nördliche Richtung ausgerichtete Wand oder Mauer. Auch unter dichtem Gehölz macht sich das Gewächs gut. Einen Standort in der Sonne akzeptiert Saxifraga cortusifolia var. Fortunei, wenn die Erde genügend Feuchtigkeit enthält. Die beste Erde rund um die Wurzeln der Pflanze ist frisch, feucht und durchlässig. Staunässe verträgt die polsterbildende Pflanze nicht. Der Gartenfreund lockert verdichteten Boden mit grobem Sand auf. Das ideale Substrat ist steinig, humos und reich an Nährstoffen. Ein leicht saurer Boden bekommt der Pflanze besser als kalkhaltige Erde. Zum Gießen der Staude ist kalkarmes Regenwasser perfekt. Seine Nährstoffe erhält der robuste Bodendecker jährlich im Frühjahr. Der Gärtner verabreicht organischen Dünger. Reifer Kompost eignet sich, wenn er nicht zu viel Kalk enthält. Einen regelmäßigen Schnitt benötigt die Staude nicht. Nach der Blüte entfernt der Pflanzenfreund die trockenen und verblühten Teile.

Durch den Winter kommt Saxifraga cortusifolia var. Fortunei mit der leichten Hilfe des Gärtners. ie winterharte Pflanze benötigt durch die späte Blüte einen leichten Schutz, da frühe Fröste der Pflanze schaden. An einem geschützten Standort kommt der Oktober-Steinbrech besser zurecht. Drohen Fröste, deckt der Gärtner die Pflanze mit Vlies ab. Auch bei Gewächsen mit jungen Trieben empfiehlt sich dieses Vorgehen. Alternativ empfiehlt sich Tannenreisig oder Laub. Im Frühjahr entfernt der Pflanzenfreund den Schutz, sobald kein Frost mehr droht. Mit kräftigem Wachstum und einer späten, traumhaft schönen Blüte bedankt sich das aparte Gewächs für diese Mühen.

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