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Moor-Gagelstrauch

Myrica gale

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  • winterhart
  • seltenes Gehölz
  • aromatisch duftend

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs gut verzweigter Strauch, buschig, aufrecht, dicht
Wuchsbreite 50 - 150 cm
Wuchsgeschwindigkeit 10 - 25 cm/Jahr
Wuchshöhe 50 - 150 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grüngelb
Blütenform ährenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit März - April
Duftstärke

Frucht

Frucht zapfenähnlich, klein
Fruchtschmuck nein

Blatt

Blatt verkehrt eiförmig, wechselständig
Blattschmuck nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Sonstige

Besonderheiten unter Naturschutz, selten, winterhart
Boden frisch bis feucht, humoser, durchlässig, leicht saurer bis saurer Gartenboden
Bodendeckend nein
Heimisch
Salzverträglich nein
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Solitär oder in Gruppen
Windverträglich nein
Wurzelsystem Herzwurzler
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Der Moor-Gagelstrauch ist eine echte Rarität unter den Grüngehölzen! Der laubabwerfende Strauch kommt im Nordwesten Mitteleuropas in einigen Naturräumen vor. Die Pflanze mit dem botanischen Namen Myrica gale gehört zur Familie der Gagelstrauchgewächse. Der Strauch besiedelt lichte, nährstoffarme und feuchte bis nasse Standorte. Er kommt in Pionier- und Bruchwäldern vor und bildet Moorgebüsche. In Deutschland ist der Moor-Gagelstrauch in Gegenden mit atlantischem Einfluss im Westen und Norden anzutreffen. Im Inland kommt er seltener vor. Aufgrund der intensiven Landwirtschaft ist der Bestand rückläufig und der Strauch steht unter Naturschutz.

Das Besondere am Moor-Gagelstrauch ist der aromatische Duft seiner Blätter. Typisch für das Grüngewächs sind die goldglänzenden Harzdrüsen auf den dunkelbraunen bis rotbraunen Zweigen. Die Triebe sind rutenförmig. Der Wuchs des Moor-Gagelstrauches ist stark verzweigt. Der Strauch erreichte eine Wuchshöhe von 50 bis 150 cm und zeigt sich in etwa ebenso breit. Myrica gale hat einen jährlichen Zuwachs von 10 bis 25 Zentimeter. Es handelt sich um einen Vorfrühlingsblüher und der Strauch bildet von März bis April ährenförmige kleine Kätzchen aus. Diese stehen auf den Zweigen, sind gelblich-grün oder braun. Aus den Kätzchen bilden sich im Lauf des Sommers unscheinbare verdickte und drüsig-punktierte Früchte. Die Blätter sind ledrig und mit Drüsen besetzt. Sie haben eine lorbeerartige Optik. Die Blätter sind grün und sind verkehrt eiförmig bis lanzettlich. Sie stehen wechselständig an den Trieben. Vorn laufen sie spitz, sie haben einen gezähnten Blattrand und einen Blattstiel. Die Blätter sind bis zu sechs cm lang und zwei cm breit. Das Laub bleibt häufiger bis in den Winter hinein an den Zweigen.

Das Moorgewächs gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Strauch benötigt eine frische, feuchte bis nasse, torfige und saure Erde. Es handelt sich um einen Herzwurzler und die Pflanze verfügt über ein stark verzweigtes Wurzelsystem. Myrica gale ist ein schöner Solitär, der als echte Rarität im Garten garantiert die Blicke auf sich zieht. Auch in einer Pflanzengruppe entfaltet er seine einmalige Optik. Der Moor-Gagelstrauch lässt sich wunderbar zusammen mit Heidepflanzen und Rhododendren pflanzen. Mit seinem schönen, duftenden Blattwerk ist es ein dekoratives Gewächs mit Seltenheitswert. Der Strauch ist sommergrün und äußerst winterhart. Ein besonderer Schutz vor Frost ist nicht notwendig. Das Gehölz bleibt niedrig und bildet sich mithilfe seiner unterirdischen Ausläufer aus. Der Strauch eignet sich für naturnahe, feuchte bis moorige Gärten. Die Germanen verwendeten die aromatischen Blätter von Myrica gale, die beim Zerreiben aromatisch duften, zum Würzen von Speisen und beim Herstellen von Bier. Bis heute ist das Öl Bestandteil einiger Kräuterliköre. Die Blütenknospen fanden als Färbemittel Einsatz. Die zu Pulver zerriebenen Laubblätter dienten zum Vertreiben lästiger Insekten.

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