Küsten-Meerkohl

Crambe maritima

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  • alte Gemüse-Pflanze
  • kann auch im Beet eingesetzt werden
  • heimische Pflanze
  • wächst ursprünglich in Küsten-Regionen
  • für humusarme, mineralische Böden geeignet

Wuchs

Wuchs horstbildend, aufrechte Blütenstiele
Wuchsbreite 40 - 80 cm
Wuchshöhe 30 - 75 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütenform doldenförmig
Blütengröße mittel (5-10cm)
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Frucht Schoten

Blatt

Blatt elliptisch, matt, derb, bereift, gewellt, Blattrand gekerbt
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe im Austrieb lila, danach hell- bis dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten auch als Gemüse verwendbar
Boden trocken bis frisch, humusarm, nährstoffreich, steinreich, mineralisch
Duftstärke
Jahrgang 1753 heimische Küsten-Pflanze
Nahrung für Insekten nein
Pflanzenbedarf 55cm Pflanzabstand, 3 bis 5 Stück pro m²
Standort Sonne
Verwendung Freiland, Gemüse- und Kräuterbeet
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Kohl ist im Winter ein nahrhaftes und gesundes Gemüse. Bereits im Frühjahr und Sommer lässt sich der Küsten-Meerkohl (bot. Crambe maritima) ernten. Das Ziergemüse mit dem Geschmack des Spargels, wächst an den Küsten der Nord- und Ostsee. Der Küsten-Meerkohl ist von Skandinavien bis nach Lettland, Bulgarien, England und Frankreich zu Hause. Der echte Meerkohl steht in vielen Ländern unter Naturschutz, da seine Verwendung als Viehfutter das natürliche Vorkommen extrem schrumpfen ließ. Aber in Frankreich und in England findet er nach wie vor als Gemüsepflanze seinen Nutzen. Die Blätter schmecken leicht salzig, sind reich an Vitamin C sowie Mineralien und wirken antibakteriell. Ganz nebenbei ist der Meerkohl ein dekoratives Schmuckstück im Garten.

Der Küsten-Meerkohl ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt und zu seiner Gattung zählen über 15 Arten, von denen acht in Europa heimisch sind. Der Austrieb des Kreuzblütlers ist lila und die Entwicklung entsprechend seines Wachstumsstandes, hell- bis dunkelgrüne Blätter mit violetten Pflanzenadern. Ein typisches Merkmal von Meerkohl ist die dichte Kräuselung des Randes der Blätter, die gewellt wirken. Darüber erhebt sich der dicht verzweigte Blütenstand, dessen vielzählige Blüten sich im Mai öffnen. Er wird bis zu 75 Zentimeter hoch und wächst schirmartig über den Blättern. Die Blütenform ist doldenförmig mit einer gelben Blütenmitte und daraus hervorstehenden Staubfäden. Die nachfolgenden Fruchtstände sind kugelförmige Schoten. In jeder Frucht sitzt ein einziger schwimmfähiger Samen. Mittels seiner Samen gelang es dem Meerkohl, sich an Küsten von Salzwassermeeren auszubreiten. "Crambe maritima" bedeutet "Kohl der Küste".

Die Pflanze ist mehrjährig und überwintert unterirdisch im Wurzelballen. Das Blattwerk stirbt ab und treibt im Frühjahr ab April neu aus. Der Crambe maritim bevorzugt einen sandigen, mineralischen, steinreichen, nährstoffreichen durchlässigen Boden. Da er in der freien Natur gerne stark salzhaltige Böden besiedelt, lebt er konkurrenzfrei im Pflanzenreich. Staunässe ist zu vermeiden. Ein freier Standplatz sagt dem Meerkohl zu, hohe Pflanzennachbarn behindern das Wachstum der Pflanze. Daher eignet er sich überaus als dekorativer Blickfang an ausgesuchten Stellen, als Pflanzpartner für Steingartenanlagen oder als Dekoration für das sandige Staudenbeet. Das Ziergemüse benötigt einen sonnigen Standort. Die Pflanze benötigt einen Pflanzabstand von 50 bis 60 Zentimeter. Die Ernte der jungen wohlschmeckenden Kohlblätter beginnt im Juni. Ältere Blätter lassen sich das ganze Jahr über in der Küche verwenden. Im Küchengarten ist der Meerkohl ein attraktives Gemüse. Essbar sind die zarten Blattstiele, die nach Brokkoli schmecken. Ältere Stiele gehören geschält. Abgedeckt von der Sonne, sind die austreibenden Blätter ein prima Ersatz für Spargel.
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