Kriech-Weide

Salix x tetrapla

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  • kompakter Wuchs
  • winterhart
  • sehr insektenfreundlich
  • pflegeleicht, robust
  • auch für Kübel geeignet

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs gut verzweigt, unregelmäßig, buschig, breit-aufrecht, dicht
Wuchsbreite 70 - 100 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 40 - 400 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe hellgelb
Blütenform kelchförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit März - Mai

Blatt

Blatt schlank-oval bis elliptisch, glattrandig
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün, gräuliche Unterseite

Sonstige

Besonderheiten platzsparender Kleinbaum, kübelgeeignet, sehr kälteverträglich [[
Boden frisch bis feucht, durchlässig, normal, nährstoffreich, alkalisch, gern sandig, kiesig
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 1 Pflanze pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Gruppengehölz, Grabbepflanzung, Kübel
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Die Kriech-Weide ist ein platzsparender Zwergstrauch, der mit seinem dichten Aufbau, dem frischen Laub und den früh erscheinenden Blüten ein charmantes Bild abgibt. Ihr Wuchs bleibt mit bis zu je 100 cm Höhe und Breite kompakt, weshalb sie sich hervorragend für kleinere Flächen und Kübel eignet, ohne dabei an Ausdruckskraft zu verlieren. Schon im Frühjahr, wenn viele Gehölze noch karg wirken, bringt dieses Gehölz Leben in den Garten und signalisiert den nahenden Saisonstart. Die Gestalt ist buschig, verzweigt und leicht unregelmäßig, wodurch es ein lockeres Erscheinungsbild erhält. Die Zweige zeigen sich zunächst gelblich und nehmen im Laufe der Zeit braune Töne an, was zusätzlich für farbliche Abwechslung im Jahreslauf sorgt. Ihre Blätter sind schlank-oval bis elliptisch, glattrandig und mittelgrün, mit einer leicht gräulichen Unterseite, die für einen feinen Schimmer sorgt, sobald das Licht darauf fällt. Da (bot.) Salix x tetrapla im Herbst das Laub abwirft, tritt im Winter die ansprechende Verzweigung stärker in den Vordergrund. Besonders spektakulär ist die frühe Blüte, die von März bis Mai auftritt und in kleinen, kelchförmigen Kätzchen in hellgelber Farbe ihren Auftritt hat. Diese Blüten sind unscheinbar und dennoch attraktiv genug, um den Strauch zart zu schmücken und die ersten Insekten der Saison anzulocken. Auch wenn die Kriech-Weide keinen Fruchtschmuck ausbildet, bringt sie im Gesamtbild eine ausgewogene Mischung aus Schlichtheit und Zierwert mit.

Eine weitere Besonderheit der Kriech-Weide liegt in der Vielseitigkeit, mit der sie in unterschiedlichste Gartensituationen zu integrieren ist. In kleinen Anlagen oder Vorgärten setzt sie ebenso feine Akzente wie in naturnahen Gestaltungen. Im Steingarten kontrastiert ihr dichtes Grün mit Steinen und Geröll, während (bot.) Salix x tetrapla auf Terrassen in Gefäßen für lebendiges Flair sorgt. In Grabgestaltungen bringt sie Struktur, ohne dominant zu wirken, und vermittelt zugleich eine ruhige, gepflegte Atmosphäre. In Kombination mit anderen Gehölzen kann sie spannende Bilder schaffen: In der Nähe von beispielsweise buntstämmigen Hartriegeln hebt sich ihr graues und grünes Laub angenehm ab; neben Zierquitten oder einem dunkelblättrigen Prunus entsteht ein farblich interessantes Zusammenspiel. Auch mit Gräsern wie Chinaschilf kommt sie fantastisch zur Geltung, da das feine Blattwerk der Gräser die kompakte Form der Kriech-Weide unterstreicht. Gerade weil ihre Blüten unscheinbar sind, verleiht sie den Begleitern Raum zum Glänzen und bildet so eine elegante Bühne für buntere Partner.

Sonnige Standorte bieten die besten Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung dieser Hybride. Die Kriech-Weide liebt Böden, die frisch bis feucht sind, darf aber nie in Staunässe stehen. Durchlässigkeit ist entscheidend, weshalb sich ein normaler, nährstoffreicher Gartenboden optimal eignet, gerne auch mit einem Anteil an Sand oder Kies, um überschüssiges Wasser schnell abzuleiten. Sie verträgt auch alkalische Böden und ist daher in kalkhaltigen Regionen problemlos zu kultivieren. Wer die Pflanze im Kübel hält, greift am besten zu handelsüblicher Kübelpflanzenerde, die mit einer Drainageschicht am Gefäßboden zu ergänzen ist. Hochwertig sollte das Kübelsubstrat sein, weil es weniger zur Verdichtung neigt, was das Risiko von Staunässe reduziert. Bemerkenswert ist die außerordentliche Winterhärte bis etwa -29 °C, die sie zu einem echten Überlebenskünstler in kalten Regionen macht. Selbst in alpinen Lagen, wo lange eisige Frostperioden üblich sind, kommt sie in der Regel unkompliziert über den Winter. Trockenheit hingegen bekommt ihr weniger, weshalb während heißer Sommerphasen zusätzliche Wassergaben zu verabreichen sind. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig, bietet sich jedoch an, um die Pflanze nach der Blüte zu verjüngen und ihre Verzweigung zu fördern. Wer möchte, kann die Kriech-Weide zudem zu einem kleinen Stämmchen erziehen, was ihr eine zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit verleiht. Für die Nährstoffversorgung genügt im Frühjahr die Gabe eines Langzeitdüngers, der seine Wirkung über mehrere Monate hinweg entfaltet. Ihre pflegeleichte Art und die robuste Natur machen sie zu einer Wahl, die über Jahre hinweg Freude bereitet, ohne großen Aufwand zu verursachen.

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