Japanische Schönfrucht

Callicarpa japonica var. japonica

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  • bildet dekorative Beerenfrüchte
  • insektenfreundlich
  • winterhart
  • anspruchslos, pflegeleicht
  • auch für Kübel geeignet

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs locker verzweigter Strauch, buschig, aufrecht, breit wachsend, dicht
Wuchsbreite 100 - 200 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 - 40 cm/Jahr
Wuchshöhe 100 - 200 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe rosa
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juni - August
Duftstärke

Frucht

Frucht violette bis pupurfarbene Beeren, metallisch glänzend, doldenartig angeordnet
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt oval zugespitzt, fein gezähnt
Blattschmuck
Herbstfarbe gelb, orange
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün

Sonstige

Besonderheiten Strauch mit dekorativen, leuchtend violetten Beeren und schönem Laub
Boden frisch bis feucht, gut durchlässig, normal, leicht sauer, humos
Bodendeckend nein
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 1 Pflanze pro m²
Salzverträglich nein
Schneckenresistent
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppengehölz, Bienenweide, Vogelnährgehölz
Windverträglich
Wurzelsystem Herzwurzler
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Ende Februar 2026 ausgeliefert. Du erhältst von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Die Japanische Schönfrucht, auch Ostasiatische Schönfrucht genannt, ist ein attraktiver Strauch, der ursprünglich in Japan, auf den zu Japan gehörenden Ryukyu-Inseln sowie in China, Taiwan, Korea und im Norden Vietnams beheimatet ist. In seinem natürlichen Habitat gedeiht das Gehölz in subalpinen Regionen in höheren Lagen. Callicarpa japonica var. japonica ist ein Herzwurzler. Der Strauch gehört zur Familie der Lippenblütler und zur Gattung Callicarpa mit mehr als 150 Arten, die überwiegend in den tropischen, subtropischen und gemäßigten Gebieten Asiens vorkommen. Die Japanische Schönfrucht zeichnet sich durch einen locker verzweigten Wuchs, Wuchshöhen und Wuchsbreiten von ein bis zwei Metern und schönes Laub mit oval zugespitzen, fein gezähnten, mittelgrünen, recht großen, wechselständig angeordneten Blättern aus. Doch damit nicht genug. Ab Ende Juni bis in den August hinein bilden sich an dem exotischen Strauch wunderschöne, zierliche, trugdoldenförmige Blütenstände mit vielzähligen kleinen, kelchförmigen Einzelblüten. Die Blüten haben vier in offenem Zustand nach außen gebogene Kelchblätter, die an der Basis Weiß und insgesamt von zarter rosa bis violetter Farbe sind. Die Kelche geben leuchtend gelbe Staubgefäße frei, die eine beliebte Nahrungsquelle vor allem für Wild- und Honigbienen, aber auch für andere nützliche Insekten sind.

Die Japanische Schönfrucht bleibt bis weit in den Herbst äußerst ansehnlich, denn aus den Blüten entwickeln sich ab September metallisch glänzende, violette bis purpurfarbene Beeren, die bis in den Winter hinein ein willkommenes Futter für verschiedene Vogelarten und Säugetiere sind. Sie erinnern von der Gesamterscheinung her ein wenig an Holunderbeeren, sind aber deutlich heller. Für den Menschen sind die Beeren nicht genießbar. Die Blätter hingegen eignen sich zur Zubereitung von Kräutertee. Die Beeren sind nicht das einzige herbstliche Highlight an Callicarpa japonica var. japonica. Hinzu kommt die Laubfärbung von Hellgelb über Orange bis hin zu Rot, die in einem aparten Kontrast zu den violetten glänzenden Beeren steht und welche die Zierwirkung des Strauchs noch einmal verlängert. Nach den ersten strengen Frösten wirft die Japanische Schönfrucht ihr Laub ab, während die Beeren weiter mit ihrem Anblick erfreuen. Der fernöstliche Strauch verfügt, einmal etabliert, über eine solide Winterhärte bis -23° C. Lediglich junge Sträucher sollten in den ersten Jahren nach der Pflanzung mit einem Winterschutz versehen werden.

Die Japanische Schönfrucht, welche, wie die verwandte Chinesische Schönfrucht, im Volksmund Liebesperlenstrauch genannt wird, ist gut schnittverträglich und pflegeleicht. Die langen Triebe können nach Belieben von Herbst bis zum Austrieb eingekürzt werden. Eine empfehlenswerte Maßnahme ist es, die Zweige im Frühling nach dem letzten starken Frost um zwei Drittel einzukürzen. Der Busch treibt verlässlich neu aus und wächst 20 bis 40 Zentimeter pro Jahr. Das dekorative Gewächs kann als Hecke, Solitär oder mit anderen Gehölzen in der Nachbarschaft gepflanzt werden. Es benötigt einen sonnigen bis lichten, halbschattigen Platz. Der fernöstliche Strauch wächst am besten in einem frischen bis feuchten, gut durchlässigen, humosen, normalen bis kalkhaltigen Boden, der im Idealfall leicht sauer ist. Da für eine gute Fruchtsetzung eine Kreuzbestäubung für die Japanische Schönfrucht nötig ist, empfiehlt es sich, wenigstens zwei Pflanzen in den Garten zu setzen. Bei länger anhaltenden Trockenperioden müssen das Gehölz oder die Gehölze, auch im Winter, regelmäßig mit Wasser versorgt werden.

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