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Tussilago farfara","annoEigenschaften":"<ul>\n<li>sehr insektenfreundlich</li>\n<li>winterhart</li>\n<li>attraktive Blüten</li>\n<li>pflegeleicht, robust</li>\n<li>auch für Kübel geeignet</li>\n</ul>","attributesStaudensterne":[],"attributesWuchs":[{"name":"Als Kübelpflanze geeignet","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"ja"},{"name":"Wuchs","withQuickInfoText":true,"renderedValue":"niedrig, buschig, aufrecht, relativ dicht, ausläuferbildend"},{"name":"Wuchsbreite","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"20 - 30 cm"},{"name":"Wuchshöhe","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"10 - 30 cm"}],"attributesBluete":[{"name":"Blüte","withQuickInfoText":true,"renderedValue":"einfach"},{"name":"Blütenfarbe","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"goldgelb"},{"name":"Blütenfarbepix","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"gelb"},{"name":"Blütenform","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"schalenförmig"},{"name":"Blütengröße","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"klein (< 5cm)"},{"name":"Blütezeit","withQuickInfoText":false,"renderedValue":"Februar - 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Mit seinem niedrigen, dennoch buschigen Aufbau bleibt er kompakt und formt durch kurze Ausläufer eine relativ dichte teppichartige Bodenabdeckung mit einer Wuchsbreite, je nach Standortdynamik, von 20 bis 30 cm. Noch bevor die ersten Blätter sichtbar sind, entfalten sich im zeitigen Jahr die goldgelben Blütenköpfe auf kräftigen Stielen. Diese einfach aufgebauten, schalenförmigen Blüten erstrahlen bereits ab Februar und sind oft bis in den April hinein präsent - eine ungewöhnlich frühe Erscheinung, die Bienen und andere Insekten anzieht und ihnen Nektar sowie Pollen bietet. Dann folgen die herz- bis hufeisenförmigen Blätter, deren junges Grau-Grün sich später zu einem tiefen Dunkelgrün wandelt. Bemerkenswert sind die teils schwarz wirkenden Zähnchen am Blattrand, die der Oberfläche eine rustikale Kontur verleihen. Die Blätter stehen in Rosetten am Boden, sitzen auf stabilen Stielen, wodurch sie eine Wuchshöhe inklusive der Blütenstände bis zu 30 cm erzielen. Sie geben der Pflanze nach der Blüte ein vollkommen eigenständiges, dekoratives Erscheinungsbild mit edler Note. Der Huflattich eignet sich besonders gut für naturnahe Pflanzkonzepte und fühlt sich in Beeten und Rabatten, in Gruppen- sowie Einzelpflanzungen, aber auch in Pflanzgefäßen wohl, sofern Standort-, Boden- und Pflegebedingungen Berücksichtigung finden. Diese Korbblütler ist eine ideale Wahl für Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber, die eine robuste, pflegeleichte Pflanze mit besonderem jahreszeitlichem Reiz suchen, bei der die frühen Blüten durch ihre Strahlkraft ins Auge fallen und dem Garten eine unerwartet lebendige Note geben.</p>\n\n<p>Für seine Entwicklung verlangt der Huflattich sonnige Plätze, wobei er auch halbschattige Lagen toleriert, dann jedoch meist eine geringere Blütendichte zeigt. Optimal gedeiht er in frischen bis feuchten Böden, die humos, kalkhaltig und nährstoffreich sind. Lehmböden und tonige Substrate nimmt er gern an, solange sich keine Nässe staut. Als Tiefwurzler kann er auch verdichtete Schichten durchdringen und auf diese Weise selbst schwierige Flächen erschließen. Eine Pflanzdichte von 18 bis 24 Exemplaren pro Quadratmeter führt zu einer mehr oder weniger geschlossenen Decke, die unerwünschten Wildwuchs unterdrückt. Eine Düngung ist auf fruchtbaren Böden entbehrlich, doch kann eine leichte Gabe von Kompost im Frühjahr den Startschub unterstützen. Gießmaßnahmen sind nur während längerer Trockenphasen erforderlich, da der Huflattich kurze Perioden ohne Niederschlag aushält. Im Herbst zieht sich (bot.) Tussilago farfara vollständig zurück und schlägt dann erst mit Blütenbeginn wieder aus. Seine Temperaturbeständigkeit sorgt dafür, dass Kälte bis circa -23 °C keine nennswerten Schäden verursachen. Ein Schnitt ist nicht notwendig; abgestorbene Blätter im Herbst aber abzuschneiden, sorgt für eine \"saubere\" Pflanzenbasis sauber, wodurch Pilzerkrankungen vorzubeugen ist.</p>\n\n<p>Seit Jahrhunderten begleitet der Huflattich den Menschen, sowohl als bewährtes Heilmittel als auch als Symbolpflanze des Vorfrühlings. Bereits in der Antike schätzte man ihn gegen Husten und Bronchialleiden. Darauf beruht auch sein botanischer Name, der sich von \"tussis\" - übersetzt: Husten - und \"agere\" - übersetzt: vertreiben - ableitet. Die Blüten fanden schon in frühen Zeiten Eingang in Heilpasten, während man die Blätter für Teezubereitungen nutzte. Im Mittelalter gehörte er zu den klassischen Kräutern in Klostergärten. Später empfahlen (bot.) Tussilago farfara bekannte Naturheilkundige für Hustenteemischungen. Auch die traditionelle Volksmedizin sah in ihm ein Mittel gegen Katarrhe, Heiserkeit, Bronchitis oder entzündete Schleimhäute. Die Heilkraft schreibt man vor allem den Schleimstoffen, Flavonoiden und Gerbstoffen zu, die reizlindernd, entzündungshemmend und schleimlösend wirken. Gleichzeitig enthält die Pflanze jedoch Pyrrolizidinalkaloide, weshalb ein längerfristiger Gebrauch als Tee nicht ratsam ist. Historisch fand die Pflanzenteile auch in Kriegs- und Notzeiten Verwendung, etwa als Tabakersatz oder Gemüsebeilage, da junge Blätter und Stängel nach dem Garen essbar sind. Zudem bot er eine schnelle Linderung für Verwundete: Umschläge mit Sud aus Blättern wurden auf schlecht heilende Wunden gelegt. Im Volksmund erhielt er zahlreiche Beinamen wie Brandlattich, Märzblume oder Pferdefuß. 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