Herznuss 'Kalmar'

Juglans ailantifolia var. cordiformis 'Kalmar'

Sorte
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  • winterhart
  • sehr attraktiver Baum
  • pflegeleicht, robust
  • ertragreich
  • essbare Nussfrüchte

Wuchs

Wuchs gut verzweigt, locker, aufrecht, starkwüchsig, breit-kronig
Wuchsbreite 700 - 1000 cm
Wuchsgeschwindigkeit 50 - 120 cm/Jahr
Wuchshöhe 1300 - 2000 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grüngelb
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Frucht herzförmig, helle Schale, bis 5 cm groß
Fruchtschmuck
Genussreife September - Oktober

Blatt

Blatt gefiedert, oval-rundlich, wechselständig
Herbstfarbe gelb, orange
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe tiefgrün

Sonstige

Besonderheiten herzförmige Walnüsse, sehr ertragreiche Baumsorte, starkwachsend
Boden trocken bis mäßig frisch, durchlässig, locker, humos, nährstoffreich, gern leicht sandig-lehmig, alkalisch
Nahrung für Insekten
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppengehölz, Nutz- und Naschgarten
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Ende Februar 2026 ausgeliefert. Du erhältst von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Die Herznuss 'Kalmar' ist ein fantastischer Walnussbaum mit hohem Ernteertrag, ungewöhnlicher Fruchtform, lebendiger Herbstfärbung und einem markanten Habitus, wodurch dieses Exemplar eine besonders auffallende und beliebte Sorte unter den Artgenossen ist. Diese aus Japan stammende Variante der japanischen Walnuss hat sich durch ihre herzförmigen Nüsse, den zierenden Blattaustrieb und die harmonische Wuchsform einen festen Platz in der Liebhaberpflanzung und naturnahen Gartengestaltung gesichert. Im ausgewachsenen Zustand erreicht der Baum Höhen bis 2000 cm und Breiten bis 1000 cm. Damit eignet sich diese Sorte für den Anbau auf großen Flächen. Seine Krone entwickelt sich locker verzweigt und weist eine Struktur auf, die reichlich Schatten spendet, und (bot.) Juglans ailantifolia var. cordiformis 'Kalmar' eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Das Laubkleid trägt maßgeblich zum attraktiven Erscheinungsbild dieser Herznuss-Sorte bei. Die wechselständig angeordneten, oval-rundlichen bis eiförmigen Blätter vermitteln eine exotische, fast tropisch anmutende Ausstrahlung. Während der Sommermonate zeigt sich das Laub in einem satten Tiefgrün, das sich zum Herbst hin in ein stimmungsvolles Gelb bis Goldgelb verwandelt. Damit liefert die Sorte 'Kalmar' nicht nur in ihrer Blütezeit, sondern vor allem zur späten Saison wunderschöne, attraktive Akzente. Die unscheinbaren Blüten erscheinen im Frühjahr von Mai bis Juni. Männliche Kätzchen hängen in Gruppen von den Zweigen, während die weiblichen Blüten sich eher unauffällig in einem dezenten gelb-grünen Ton zeigen. Aus ihnen entwickeln sich die charakteristischen Nussfrüchte, die circa Ende September ihren Reifegrad zum Ernten erreichen. Die Früchte der Herznuss 'Kalmar' sind herzförmig und von einer hellen Schale umgeben, die sich leicht von Hand knacken lässt. Obwohl der Geschmack des Kerns nur über ein geringes Nussaroma verfügt, erfreut sich diese Frucht großer Nachfrage, weil sie dementsprechend auch eine geringere Bitternote aufweist. Hinzu kommt die deutliche Süße und nicht zu vergessen, der generell dekorative Nutzen, der sich vor allem auf das weihnachtliche Basteln bezieht.

Die Herznuss 'Kalmar' gedeiht am besten an einem vollsonnigen bis sonnigen Standort, fühlt sich aber auch im Halbschatten wohl, wo sie aber auf die geringere Sonnenstundenanzahl mit einem minimierten Wuchs reagieren kann. Ideal sind nährstoffreiche, humose Böden mit einem alkalischen pH-Wert. Eine trockene bis mäßig frische Bodenkonsistenz ist optimal. Damit sich nicht zu viel Wasser durch Starkregen im Wurzelbereich sammelt, empfiehlt sich, die Erde am Pflanzplatz deutlich höher als die Erdoberfläche anzulegen. Dadurch fließt überschüssiges Wasser nach außen ab. Zusätzlich wirken eine gute Bodendurchlässigkeit sowie lockere Bodenbeschaffenheit wurzelschädigender Staunässe entgegen. Damit die Luftzirkulation innerhalb des Laubes funktioniert und sich die Wurzeln ungehindert ausweiten können, benötigt (bot.) Juglans ailantifolia var. cordiformis 'Kalmar' einen freien Entfaltungsraum mit einem Durchmesser, der dem Umfang der Wuchsbreite entspricht. Wer sie natürlich wachsen lässt, kalkuliert einen Pflanzabstand von rund 1000 cm ein. Wer sie regelmäßig an den Seiten einkürzt, kann eine geringe Distanz daran anpassen. Ein regelmäßiges, starkes Einkürzen ist aber nicht notwendig und auch nicht empfehlenswert. Abzuschneiden sind lediglich sich kreuzende oder nach innen wachsenden Triebe. Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr ist hierfür der richtige Zeitpunkt gekommen. Durch den lockeren Wuchs sind Auslichtungsschnitte zum Erhalt der Durchlüftung und Sonnenlichtdurchflutung verzichtbar - ebenso Düngungen. Diese erleichtern dieser Herznuss-Sorte "nur" das Etablieren an ihrem neuen Standort. Ist dieses Prachtstück gut angewachsen und wächst in den ersten Standjahren kräftig empor, ziehen sich die Wurzeln benötigte Stoffe aus der Bodentiefe. Ein Düngen ist bei älteren Exemplaren folglich nicht mehr erforderlich, sofern der Boden nicht als besonders nährstoffarm bekannt ist oder sich Mangelerscheinungen zeigen. Ein Gießen nimmt sie gern während der Hitze im Hochsommer mit länger anhaltender Trockenheit an. Bis zum dritten Standjahr ist eine regelmäßige Bewässerung vorzunehmen, weil die Speicherfunktion der Wurzeln noch nicht ausreichend gut ausgebildet ist und sie noch nicht so weit in die Tiefe reichen, wo Verdunstung keine Rolle spielt. Die Winterhärte der Herznuss 'Kalmar' ist mit bis -25 °C ausgesprochen hoch. Auch hier gilt die 3-Jahres-Altersgrenze, wonach jüngere Exemplare eine dicke Mulchschicht auf der Bodendecke über dem Wurzelbereich zur Isolierung erhalten, bevor sie dann ohne Kälteschutz in den meisten deutschen Gebieten auskommen.

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